HC Lugano

Qualifikationsspiele HC Lugano Saison 2017/2018


Fr 8.9.17 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 3:4 (0:1,1:1,2:2)   So 3.12.17 HC Lugano : SCL Tigers 4:2 (1:0,2:2,1:0)
Sa 9.9.17 EV Zug : HC Lugano 2:4 (1:2,1:0,0:2)   Fr 8.12.17 HC Lugano : Lausanne HC 3:5 (1:2,2:1,0:2)
Di 12.9.17 HC Lugano : EHC Kloten 3:2 (1:1,1:0,:1:1)   Sa 9.12.17 EV Zug : HC Lugano 3:4 (0:2,3:0,0:1) nP
Fr 15.9.17 HC Lugano : ZSC Lions 6:1 (2:1,3:0,1:0)   Di 12.12.17 HC Lugano : Genève-Servette 3:4 (1:2,2:0,0:1) nV
Sa 16.9.17 SC Bern : HC Lugano 4:5 (2:0,2:1,0:3) nP   Fr 15.12.17 SC Bern : HC Lugano 2:1 (1:0,1:0,0:1)
 Sa 23.9.17 Lausanne HC : HC Lugano 4:1 (1:1,1:0,2:0) Sa 16.12.17 HC Lugano : Fribourg-Gottéron 8:2 (2:2,4:0,2:0)
Di 26.9.17 HC Lugano : EV Zug 2:3 (2:1,0:1,0:1) Di 19.12.17 HC Lugano : HC Davos 3:4 (1:1,0:3,2:0)
Fr 29.9.17 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 1:4 (1:1,0:2,0:1) Fr 22.12.17 EHC Kloten : HC Lugano 5:1 (2:0,3:0,0:1)
Sa 30.9.17 HC Lugano : SCL Tigers 3:1 (1:1,1:0,1:0) Sa 23.12.17 HC Lugano : EHC Biel 3:4 (0:1,1:3,2:0)
Fr 6.10.17 Genève-Servette : HC Lugano 0:4 (0:1,0:0,0:3)   Di 2.1.18 ZSC Lions : HC Lugano 6:1 (0:0,4:0,2:1)
Sa 7.10.17 HC Lugano : EHC Biel 5:2 (2:0,1:1,2:1)   Sa 6.1.18 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 2:4 (0:1,0:0,2:3)
Fr 13.10.17 Fribourg-Gottéron : HC Lugano 1:4 (0:1,1:1,0:2)   Fr 5.1.18 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 4:2 (2:0,1:0,1:2)
Sa 14.10.17 HC Lugano : HC Davos 4:3 (1:2,1:1,2:0) Di 9.1.18 EV Zug : HC Lugano 2:0 (1:0,1:0,0:0)
Di 17.10.17 EHC Kloten : HC Lugano 3:1 (1:0,2:1,0:0) Fr 12.1.18 SCL Tigers : HC Lugano 4:0 (1:0,3:0,0:0)
Do 19.10.17 ZSC Lions : HC Lugano 4:1 (1:0,2:1,1:0)   Sa 13.1.18 HC Lugano : Genève-Servette 7:1 (1:0,6:1,0:0)
Di 24.10.17 HC Lugano : SC Bern 2:0 (1:0,0:0,1:0)   Fr 19.1.18 Lausanne HC : HC Lugano 3:6 (1:3,1:0,1:3)
Sa 28.10.17 HC Lugano : Lausanne HC 6:4 (2:2,1:2,3:0)    Sa 20.1.18 HC Lugano : EV Zug 1:0 (1:0,0:0,0:0)
Fr 3.11.17 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 3:1 (0:0,1:1,2:0) Fr 26.1.18 HC Lugano : SC Bern 4:0 (1:0,1:0,2:0)
Sa 4.11.17 SCL Tigers : HC Lugano 2:4 (0:1,0:1,2:2)   Sa 27.1.18 Fribourg-Gottéron : HC Lugano 3:2 (2:1,1:1,0:0)
Di 14.11.17 HC Lugano : Fribourg-Gottéron 2:4 (2:0,0:1,0:3) Di 30.1.18 HC Davos : HC Lugano 1:2 (0:1,1:0,0:0) nP
Sa 18.11.17 EHC Biel : HC Lugano 4:2 (1:0,1:1,2:1)   Fr 2.2.18 EHC Biel : HC Lugano 3:1 (2:0.1:1,0:0)
Fr 24.11.17 HC Lugano : EV Zug 2:5 (0:2,2:2,0:1) Sa 3.2.18 HC Lugano EHC Kloten 2:7 (1:2,0:5,1:0)
Sa 25.11.17 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 1:4 (0:1,0:1,1:2)       Mi 28.02.18 HC Lugano : ZSC Lions
Di 28.11.17 HC Davos : HC Lugano 4:5 (3:3,0:0,1:2)       Sa 3.3.18 HC Davos : HC Lugano
Do 30.11.17 Genève-Servette : HC Lugano 0:4 (0:3,0:1,0:0)   Mo 5.3.18 HC Lugano : HC Davos





HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
3 : 4
0:1, 1:1, 2:2 
Freitag 8. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 1
 
Die Lugano-Fans sind vor dem Spiel voller Vorfreude auf die neue Saison.
(Bild: Keystone)
Lugano verliert zum Saisonstart gleich das Tessiner-Derby
Die Überraschung der Runde erlebten 7200 Zuschauer in der ausverkauften Resega. Lugano verlor das erste Derby der Saison gegen Ambri-Piotta mit 3:4. Das favorisierte Heimteam führte nie. Luca Cereda, Ambris neuer Trainer, stellte sein Team vorzüglich auf Lugano ein. Ambri kämpfte. Ambri rannte. Ambri spielte mit Leidenschaft. Lugano dagegen agierte emotionslos. Das Heimteam fand nie ins Spiel.

Bei den Leventinern glänzten die Söldner Cory Emmerton (1 Tor, 1 Assist) und Matt D'Agostini (2 Tore, 1 Assist). Die beiden Kanadier spielten mit dem 21-jährigen Österreicher und Hockey-Schweizer Dominic Zwerger zusammen, der an der Seite der beiden Söldner aufblühte. Zwerger kehrte nach vier Saisons in Juniorenligen und Minor Leagues aus Übersee zurück und unterzeichnete bei Ambri einen Dreijahresvertrag.

Packend verlief primär die Schlussphase. Vier Tore fielen in den letzten neun Minuten. Die wichtigsten Goals der Partie erzielten Emmerton und Thibaut Monnet, die innerhalb von elf Minuten aus einem 1:1 ein 3:1 für Ambri machten. Lugano bäumte sich zu spät auf. Goalie Benjamin Conz gelang mit 25 Paraden ebenfalls ein vorzügliches Debüt mit Ambri. 
 
Am Ende feiert aber Ambri einen Torerfolg mehr. (Bild: Keystone)
Resega. 7200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Mollard/Vinnerborg, Kaderli/Kovacs. -
Tore: 16. D'Agostini (Zgraggen) 0:1. 25. Hofmann (Lapierre, Fazzini/Ausschluss Collenberg) 1:1. 39. Emmerton (Berthon) 1:2. 51. Monnet (Emmerton, D'Agostini) 1:3. 55. Klasen (Lajunen) 2:3. 60. (59:04) D'Agostini 2:4 (ins leere Tor). 60. (59:45) Lapierre 3:4 (ohne Torhüter). -
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Chiesa; Fora.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Ronchetti, Chiesa; Wellinger; Klasen, Lapierre, Fazzini; Hofmann, Lajunen, Bürgler; Walker, Sannitz, Morini; Bertaggia, Cunti, Romanenghi; Reuille.
Ambri-Piotta: Conz; Gautschi, Jelovac; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Collenberg; Berthon, Kostner, Bianchi; D’Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Müller, Lauper.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner (verletzt) und Riva (krank), Ambri-Piotta ohne Stucki und Trunz (beide verletzt). - Pfostenschüsse: Fazzini (34.); Müller (25.). - Timeout Lugano (58:34). (sda)
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EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
2 : 4
1:2, 1:0, 0:2 
Samstag 9. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 2
 
Luganos Luca Cunti (l.) im Zweikampf mit Zugs Garrett Roe. (Bild: freshfocus)
Lugano fährt die ersten Punkte ein
Der HC Lugano rehabilitierte sich für die Derby-Heimniederlage gegen Ambri-Piotta mit einem 4:2-Sieg beim EV Zug. Das Siegtor für die Tessiner erzielte Jani Lajunen (42.). Matchwinner im Duell zweier unterlegener Playoff-Finalisten der letzten beiden Saisons war indes Dario Bürgler. Der frühere Zuger Stürmer zeichnete sich als Doppeltorschütze der Gäste aus.

Beim 4:2 von Bürgler in der 48. Minute hinterliess der Zuger Nationalgoalie Tobias Stephan keine gute Figur. Lugano erwies sich als defensiv kompakt und liess trotz einem halben Dutzend Strafen in Unterzahl nur das zwischenzeitliche 2:2 von Dominic Lammer zu (32.). Positiv bei Zug zu vermerken ist Viktor Stalberg, der in den ersten beiden NLA-Saisonspielen seinem Status gerecht wurde. Der wuchtige schwedische Stürmer stand bei vier der fünf ersten EVZ-Meisterschaftstore auf dem Eis, drei davon erzielte er dabei selbst. Am Samstag traf er zum zwischenzeitlichen 1:1 (4.)
 
Nach der gestrigen Derby-Niederlage gabs heute für Dario Bürgler (l.) und Jani Lajunen wieder mehr Grund zum feiern. (Bild: Keystone)
Bossard Arena. 7200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Prugger/Wiegand, Borga/Huguet.
Tore: 2. Bürgler (Chiesa, Klasen) 0:1. 4. Stalberg (Lammer) 1:1. 10. Hofmann (Walker, Cunti) 1:2. 32. Lammer (Kast, Grossmann/Ausschluss Julien Vauclair) 2:2. 42. Lajunen (Julien Vauclair 2:3. 48. Bürgler 2:4.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Stalberg; Hofmann.
Zug: Stephan; Morant, Grossmann; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Fohrler; Lammer, Roe, Stalberg; Klingberg, Kast, Senteler; Martschini, Holden, Schnyder; Arnold, Kläy, Forrer; Haberstich.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Wellinger, Julien Vauclair; Chiesa, Ronchetti; Kparghai; Fazzini, Lapierre, Sannitz; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Cunti, Hofmann; Reuille, Morini, Bertaggia; Romanenghi.
Bemerkungen: Zug ohne Diem, McIntyre, Alatalo und Suri (alle verletzt) sowie Helbling (gesperrt), Lugano ohne Ulmer, Riva und Brunner (alle verletzt).
Übersicht HC Lugano Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano       EHC Kloten   
3 : 2
1:1, 1:0, 1:1 
Dienstag 12. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 3
 
Klotens Steve Kellenberger verfolgt von Luganos Maxim Lapierre, der heute zum Best Player gewählt wurde.
(Bild: Keystone)
Lugano gewinnt knapp gegen schwaches Kloten
Wie bereits beim 3:4 gegen Ambri-Piotta im ersten Heimauftritt vermochte Lugano gegen Kloten lange nicht zu überzeugen. Dank einer Steigerung in den letzten 20 Minuten siegten die Tessiner, bei denen Maxim Lapierre die Hauptrolle spielte, dennoch verdient mit 3:2.

Lapierre ist auf Schweizer Eis primär als Rauhbein und Provokateur bekannt. In dieser Saison soll der Kanadier gemäss Trainer Greg Ireland aber vermehrt auch spielerische Akzente setzen. Gegen Kloten deutete Lapierre sein diesbezügliches Potenzial zumindest an. In der 7. Minute brachte der 32-Jährige sein Team in Führung, 28 Sekunden vor der zweiten Pause bediente er mit einem schönen Rückpass Julien Vauclair, der zum 2:1 einschoss.

Lapierre auch im Pech

Auch sechs Minuten vor dem Ende stand Lapierre im Mittelpunkt - dann allerdings als Pechvogel. Im Powerplay vertändelte er an der blauen Linie den Puck, was Marc Marchon zu einem Shorthander ausnützte und das Kloten noch einmal bis auf einen Treffer heranbrachte. Die Zürcher agierten allerdings sehr harmlos und verloren auch ihre dritte Partie.

Weil Lugano in den ersten 40 Minuten ebenfalls nicht überzeugte, entwickelte sich eine wenig intensive Partie. Erst im letzten Drittel gelang es Lugano, das Niveau anzuheben. Dies resultierte im letztlich entscheidenden 3:1 durch Luca Cunti. Der letzte Saison bei den ZSC Lions aus den Traktanden gefallene Stürmer will in Lugano seine Karriere neu lancieren und traf nun erstmals für seine neue Mannschaft.
 
Maxim Lapierre (r) auf Assist von Raffaele Sannitz hat soeben das 1:0 erzielt.
(Bild: Keystone)
Resega. 5153 Zuschauer.
SR Koch/Prugger, Castelli/Obwegeser.
Tore: 7. Lapierre (Sannitz) 1:0. 20. (19:45) von Gunten (Hollenstein, Bäckman/Ausschluss Furrer) 1:1. 40. (39:32) Vauclair (Lapierre, Fazzini) 2:1. 52. Cunti (Walker) 3:1. 55. Marchon (Ausschluss Back!) 3:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Bürgler; Back.
Lugano: Manzato; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Wellinger; Chiesa, Ronchetti; Kparghai; Fazzini, Lapierre, Sannitz; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Cunti, Bertaggia; Reuille, Morini, Romanenghi; Sorin.
Kloten: Boltshauser; Andersen, Stoop; Bäckman, von Gunten; Back, Harlacher; Bircher; Grassi, Trachsler, Bozon; Hollenstein, Schlagenhauf, Leone; Zwissler, Marchon, Lemm; Bader, Lehmann, Kellenberger; Weber.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Ulmer, (beide verletzt), Riva (krank) und Hofmann (NHL-Camp), Kloten ohne Santala, Ramholt, Obrist, Bieber (alle verletzt) und Praplan (NHL-Camp). NL-Debüt von Sorin. Timeout Kloten (59:01). Kloten ab 59:27 ohne Torhüter. 
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HC Lugano HC Lugano      ZSC Lions 
:
2:1, 3:0, 1:0 
Freitag 15. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 4
 
Luganos Luca Cunti, auf Pass von Jani Lajunen, schiebt ein zum 5:1.
(Bild: Keystone)
Zwei Shorthander bringen Lugano auf die Siegerstrasse
Die ZSC Lions waren in der Resega als Leader angetreten, aber keinesfalls als Equipe, die bisher restlos überzeugt hatte. Gegen die seit Jahren mittelprächtigen SCL Tigers taten sich zweimal ausgesprochen schwer. Im Sottoceneri leistete sich das erstklassig bestückte Ensemble erneut eine Reihe unverständlicher Fehler. Zu korrigieren waren die Aussetzer nicht, im Gegenteil: Lugano erhöhte bis zur 29. Minute auf 5:1.

Beim ersten Wiedersehen mit Lugano seit dem Out in der Viertelfinal-Serie verlief aus Sicht der Lions ähnlich viel schief wie im letzten Frühling. In der Startphase handelten sich die konfusen Stadtzürcher zwei Gegentore in Überzahl ein. Der miserable Auftakt hinterliess Furchen, der glücklose Keeper Niklas Schlegel musste früh seinen Posten räumen (25.).

Derweil die Südschweizer in der Folge im Sog ihrer Top-Formation um Linus Klasen ihre Tifosi wunschgemäss unterhielten, liess sich die neben Bern grösste Hockey-Organisation nach allen Regeln der Kunst vorführen und regelrecht demaskieren. Ohne Plan, ohne Widerstandskraft, ohne Passion.
 
Alessio Bertaggia dreht nach seinem Shorthander-Tor zum 2:0 jubelnd ab.
(Bild: Keystone)
Resega. 5477 Zuschauer.
SR Oggier/Vinnerborg, Kaderli/Kovacs.
Tore: 5. Vauclair (Sannitz/Ausschluss Ronchetti!) 1:0. 18. (17:23) Bertaggia (Ausschluss Sanguinetti!) 2:0. 19. (18:25) Kenins (Blindenbacher) 2:1. 22. Bürgler (Klasen/Ausschluss Karrer) 3:1. 25. Sanguinetti (Klasen) 4:1. 29. Cunti (Lajunen, Klasen/Ausschluss Prassl) 5:1. 43. Bürgler (Lajunen) 6:1.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen den ZSC.
PostFinance-Topskorer: Bürgler; Nilsson.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Wellinger, Vauclair; Ronchetti, Vauclair, Riva, Zorin, Sannitz, Lapierre, Fazzini; Klasen, Lajunen, Bürgler; Walker, Cunti, Bertaggia; Romanenghi, Morini, Reuille.
ZSC Lions: Schlegel (25. Flüeler); Klein, Geering; Karrer, Marti; Blindenbacher, Phil Baltisberger; Guerra, Sutter; Herzog, Schäppi, Kenins; Künzle, Pelletier, Nilsson; Wick; Shore, Pestoni; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Ulmer (beide verletzt), Kparghai (krank), Hofmann (NHL-Camp), ZSC Lions ohne Pettersson (krank) , Sjögren (verletzt), Suter (NHL-Camp), Seger, Miranda (beide überzählig). 29. Timeout der ZSC Lions.
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  SC Bern       HC Lugano  Lugano
4 : 5
2:0, 2:1, 0:3 nP 
Samstag 16. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 5
 
Grosser Jubel: Elvis Merzlikins behält im Penaltyschiessen die Nerven und führt Lugano zum Sieg in Bern. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt in Bern nach 1:4 Rückstand !
Lugano präsentierte sich im Prestigeduell in Bern mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. In den ersten 20 Minuten zeigte sich das Team von Trainer Greg Ireland von seiner undisziplinierten Seite. Sieben kleine Strafen handelte sich Lugano in diesem Abschnitt ein. Dass Bern deshalb dank zweier Powerplay-Tore 2:0 führte, war keine Überraschung.

Im letzten Abschnitt besann sich Lugano dann auf das Spielen. Und prompt kehrte die Mannschaft unter der Regie von Doppeltorschütze Linus Klasen noch einmal in die Partie zurück. Gegen einen plötzlich passiven SCB spürte Lugano, dass noch etwas möglich ist - auch dank dem Selbstvertrauen nach dem 6:1-Sieg am Vorabend gegen die ZSC Lions. 97 Sekunden vor dem Ende glich Klasen schliesslich zum 4:4 aus. Im Penaltyschiessen blieb Klasen zwar ohne Erfolg, dank Luca Fazzini und Jani Lajunen sicherten sich die Tessiner aber dennoch den Zusatzpunkt.

Lange hatte wenig auf den dritten Lugano-Erfolg aus den letzten 14 Duellen hingedeutet, Bern hatte alles unter Kontrolle. Nachdem Klasen mit seinem ersten Treffer an diesem Abend in der 22. Minute auf 1:2 verkürzt hatte, reagierten die Berner postwendend. Mark Arcobello, der PostFinance-Topskorer der letzten Saison, stellte den Zwei-Tore-Vorsprung mit seinem ersten Saisontor wieder her. Arcobello traf in Unterzahl, es war bereits der dritte Berner Shorthander im vierten Spiel. Und als Simon Moser gar auf 4:1 erhöhte, wiegten sich die Berner in falscher Sicherheit.
 
Betretene Gesichter: Der SCB gibt im letzten Drittel eine 4:1-Führung aus der Hand. (Bild: Keystone)
Post Finance Arena. 16'499 Zuschauer.
SR Stricker/Urban, Borga/Fluri.
Tore: 6. Noreau (Haas/Ausschlüsse Ronchetti, Walker) 1:0. 14. Bodenmann (Haas, Scherwey/Ausschluss Sanguinetti) 2:0. 22. Klasen 2:1. 26. Arcobello (Untersander, Genoni/Ausschluss Burren!) 3:1. 29. Moser (Untersander, Rüfenacht) 4:1. 50. Bürgler (Cunti/Ausschluss Ebbett) 4:2. 57. Sannitz (Vauclair, Fazzini/Ausschluss Randegger) 4:3. 59. Klasen 4:4 (ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Cunti -, Bodenmann -; Klasen -, Haas 1:0; Fazzini 1:1, Ebbett -; Lajunen 1:2, Pyörälä -; Bürgler -, Arcobello -.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Bern, 14mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Ebbett; Bürgler.
Bern: Genoni; Noreau, Beat Gerber; Andersson, Krueger; Untersander, Burren; Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Randegger, Ebbett, Scherwey; Bodenmann, Haas, Pyörälä; Berger, Meyer, Kämpf; Heim.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Wellinger, Vauclair; Chiesa, Ronchetti; Riva; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Lapierre, Sannitz; Walker, Cunti, Bertaggia; Reuille, Morini, Romanenghi.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Kamerzin, Hischier (alle verletzt) und Raymond (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Brunner, Ulmer (beide verletzt), Kparghai (krank) und Hofmann (NHL-Camp). Krueger nach 2 Dritteln verletzt ausgeschieden. Timeout Lugano (30.). Pfostenschüsse Sannitz (53.) und Noreau (58:28). Lugano von 58:16 bis 58:53 ohne Torhüter.
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Lausanne HC       HC Lugano  Lugano
4 : 1
1:1, 1:0, 2:0 
Samstag 23. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 7
 
Lausannes Torschütze Nicklas Danielsson jubelt mit Teamkollege Harri Pesonen über das 1:0. (Bild: Keystone)
Lausanne dank Entschlossenheit und starken zehn Minuten
Der Lausanne HC beendet mit 4:1 die Siegesserie des HC Lugano, der nach der Derby-Heimniederlage gegen Ambri-Piotta viermal in Folge gewonnen hat.

Lausanne setzte sich im Provisorium in Malley vor 6336 Zuschauern durch, weil es den Sieg entschlossener suchte. Lugano bemühte sich zwar, die Partie zu kontrollieren. Die Tessiner schossen bis zu Beginn des Schlussabschnitts auch öfter aufs Tor. Letztlich gaben aber die grössere Entschlossenheit und der grössere Enthusiasmus Lausannes den Ausschlag.

Dann gings zackig

Innerhalb von weniger als zehn Minuten gelangen Verteidiger Lukas Frick (38.) und den Flügelstürmern Sandro Zangger (43.) und Yannick Herren (48.) die siegbringenden Tore vom 1:1 zum 4:1. Frick (von Kloten) und Zangger (von Zug) wechselten auf diese Saison hin an den Genfersee gewechselt und erzielten ihre ersten Goals für ihren neuen Verein. Bei Fricks Treffer zum 2:1 war gegen Luganos Maxim Lapierre eine Strafe angezeigt.

Lausannes Goal hütete diesmal wieder Cristobal Huet, der mit 25 Paraden massgebenden Anteil am ersten Heimsieg hatte.
 
Mit 25 Paraden war Lausanne Goalie Cristobal Huet massgeblich am Sieg beteiligt. (Bild: Keystone)
Malley. 6336 Zuschauer.
SR Massy/Prugger, Altmann/Fluri.
Tore: 18. Danielsson 1:0. 20. (19:06) Bürgler (Klasen) 1:1. 38. Frick (Froidevaux/Strafe angezeigt) 2:1. 43. Zangger (Genazzi) 3:1. 48. Herren (Froidevaux, Junland) 4:1.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Junland; Bürgler.
Lausanne: Huet; Junland, Borlat; Gobbi, Fischer; Trutmann, Genazzi; Frick; Simic, Froidevaux, Herren; Danielsson, Jeffrey, Pesonen; Zangger, Kneubuehler, Ryser; Bougro, In-Albon, Schelling; Miéville.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Wellinger, Vauclair; Chiesa, Ronchetti; Kparghai; Fazzini, Lapierre, Sannitz; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Cunti, Bertaggia; Reuille, Morini, Romanenghi; Riva.
Bemerkungen: Lausanne ohne Walsky und Vermin, Lugano ohne Ulmer, Brunner (alle verletzt) und Hofmann (NHL-Camp/auf der Rückreise). - Lattenschuss Sanguinetti (30.). - Timeout Lugano (43./Coach's Challenge).
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HC Lugano HC Lugano      EV Zug  EV Zug 
2 : 3
2:1, 0:1, 0:1 
Dienstag 26. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 6
 
Zugs Fabian Schnyder (r) trifft im letzten Drittel zum 2:3 Endstand. (Bild: Keystone)
Zug mit dem besseren Powerplay
Der EV Zug feiert den fünften Sieg in Serie und rückt in der Tabelle vom 4. auf den 2. Platz vor. Der diesjährige Playoff-Finalist siegt in Lugano nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 und nimmt Revanche. Wie bereits beim ersten Saisonduell dieser beiden Teams lautete das Resultat nach 40 Minuten 2:2. Und auch diesmal setzte sich die Gastmannschaft durch.

Das entscheidende 3:2 für den EVZ erzielte Fabian Schnyder in der 50. Minute. Den Unterschied machte das Powerplay: Während die Zuger in zwei von vier Überzahlsituationen, erfolgreich waren, nutzten die Luganesi keine der fünf Strafen gegen die Gäste.
Im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen ging Lugano nicht «nur» 1:0 in Führung, nach 13 Minuten stand es gar 2:0 für die Bianconeri. Zunächst traf Luca Fazzini auf Assist von Grégory Hofmann, beim zweiten Treffer war es umgekehrt.

Zugs Powerplay-Stärke

Hofmann hatte bereits am 9. September in Zug das zweite Tor der Luganesi erzielt. Danach durfte der 24-jährige Stürmer ins NHL-Camp der Carolina Hurricanes, für die er zwei Partien bestritt. Er hätte in Nordamerika bleiben und in der AHL für das Farmteam Charlotte Checkers spielen können, entschied sich jedoch dafür, zu Lugano zurückzukehren. Nun erzielte er in seinem dritten Spiel in der National League den dritten Treffer.

Zug kämpfte sich dank zwei Powerplay-Toren von Garrett Roe (16.) und Carl Klingberg (39.) zurück. Damit hat der EVZ nach sieben Meisterschaftspartien bereits neunmal in Überzahl reüssiert. Verteidiger Robin Grossmann, zuletzt in vier Begegnungen hintereinander Torschütze, bereitete das 1:2 vor.
 
Der EV Zug vermag das Spiel nach 0:2 Rückstand zu drehen. (Bild: ti-press)
Resega. 5396 Zuschauer.
SR Hebeisen/Wiegand, Castelli/Kovacs.
Tore: 2. Fazzini (Hofmann) 1:0. 13. Hofmann (Fazzini, Furrer) 2:0. 16. Roe (Grossmann, Kast/Ausschluss Klasen) 2:1. 39. Klingberg (Lammer, McIntyre/Ausschluss Walker) 2:2. 50. Schnyder (Diaz, McIntyre) 2:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Bürgler; Stalberg.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Riva; Sanguinetti, Chiesa; Vauclair, Ronchetti; Wellinger; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Walker, Sannitz, Bertaggia; Romanenghi, Morini, Reuille.
Zug: Stephan; Morant, Grossmann; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Fohrler, Helbling; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, McIntyre, Zehnder; Klingberg, Kast, Senteler; Arnold, Kläy, Schnyder.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti (krank), Brunner und Ulmer. Zug ohne Diem, Alatalo und Suri (alle verletzt). - 36. Pfostenschuss Kast. - 1. National-League-Spiel von Zehnder. - Time-Out Lugano (59.). - Lugano ab 58:20 ohne Goalie.
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HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
1 : 4
1:1, 0:2, 0:1 
Freitag 29. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 8
 
Lugano Goalie Elvis Merzlikins wird heute nur einmal bezwungen. (Bild: Keystone)
Lugano revanchiert sich für erstes Derby
Ein effizientes Lugano rehabilitiert sich mit einem 4:1-Sieg bei Ambri-Piotta für die Derby-Heimniederlage zum Meisterschafts-Auftakt.
Ambri besass im zweiten Tessiner Saisonderby vorab in den ersten beiden Dritteln mehr Spielanteile, doch Lugano erwies sich als deutlich effizienter. Das Siegtor für Lugano realisierte der formstarke Gregory Hofmann (ex-Ambri) mit dem 2:1 zur Spielmitte.

Nach den zwei kassierten Shorthandern am Sonntag beim 2:4 in Davos erhielt Ambri auch gegen Lugano wieder einen Treffer in eigener Überzahl. Jani Lajunen profitierte bei einer fünfminütigen Überzahlphase der Leventiner von einem Scheibenverlust von Igor Jelovac an der blauen Linie (36.) und erzielte das 3:1 für die Gäste.

Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Walker

Luganos Julian Walker war kurz davor unter die Dusche geschickt worden. Der deutlich grössere Stürmer von Lugano hatte Ambris Youngster Noele Trisconi mit dem Check am Kopf getroffen.
Trisconi hatte am Ursprung von Ambris zwischenzeitlichem 1:1-Ausgleich von Diego Kostner (18.) gestanden, als er Luganos Captain Alessandro Bertaggia die Scheibe abnahm. Mehr brachten die Leventiner aber vorab wegen des unzureichenden Powerplays nicht zustande.

Ambri kassierte damit die dritte Niederlage in Folge und die fünfte aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen. Zudem verpassten die Leventiner die Möglichkeit, erstmals seit 2013 zwei Derby-Siege aneinanderzureihen.
 
Luganos Jani Lajunen, gelingt per Shorthander das 1:3. (Bild: ti-press)
Valascia. 6500 Zuschauer (ausverkauft).
SR Koch/Stricker, Kaderli/Wüst.
Tore: 13. Fazzini (Hofmann, Lapierre) 0:1. 18. Kostner (Berthon, Trisconi) 1:1. 30. Hofmann (Fazzini, Sanguinetti) 1:2. 36. Lajunen (Ausschluss Walker!) 1:3. 60. (59:45) Lapierre (Lajunen) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 plus 5 Minuten (Walker) plus Spieldauer (Walker) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Bürgler.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Müller, Monnet; Lauper, Taffe, Berthon; Guggisberg.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Wellinger, Vauclair; Chiesa, Ronchetti; Riva; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Morini, Sannitz, Bertaggia; Walker, Cunti, Romanenghi; Reuille.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Hrabec und Stucki (beide verletzt), Lugano ohne Ulmer und Brunner (beide verletzt). - 21. Pfostenschuss Sanguinetti. - 58:02 Timeout Ambri-Piotta, anschliessend bis 59:45 ohne Torhüter. - 60. Lattenschuss D'Agostini.
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HC Lugano HC Lugano       SCL Tigers   Langnau
3 : 1
1:1, 1:0, 1:0 
Samstag 30. September 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 9
 
Luganos 13. Sieg in den letzten 14 Spielen gegen Langnau. (Bild: Keystone)
Lugano setzt Siegesserie gegen Langnau fort
Die SCL Tigers gehören zu den Lieblingsgegnern von Lugano. Die Bianconeri feierten mit dem 3:1 den 13. Sieg in den letzten 14 Duellen gegen die Emmentaler.

Der Langnauer Trainer Heinz Ehlers dürfte sich ein paar Mal die Haare gerauft haben, kassierte doch sein Team zu Beginn jedes Drittels einen Gegentreffer. Auf das 0:1 des vom Verteidiger zum Stürmer umfunktionierten Clarence Kparghai (3.) wussten die Tigers noch eine Antwort - Benjamin Neukom erzielte nur 59 Sekunden später den Ausgleich. Nach dem 2:1 von Dario Bürgler (22.), der seinen siebten Saisontreffer in der National League erzielte, liessen sich die Luganesi aber nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen.

Im Schlussabschnitt dauerte es nur 58 Sekunden bis zum 3:1 von Grégory Hofmann. Der 24-jährige Stürmer präsentiert sich auch nach der Rückkehr aus dem NHL-Camp der Carolina Hurricanes in Topform. Fünf Spiele, fünf Tore lautet die eindrückliche Bilanz. In der Folge kontrollierten die Tessiner die Partie. Ehlers nahm weder ein Timeout noch ersetzte er den Torhüter. Damit bleibt Langnau in der laufenden Spielzeit auswärts ohne Punktgewinn, nachdem es am Freitag gegen Biel (2:1) den ersten Sieg nach 60 Minuten gefeiert hatte.
 
Es ist auch der Abend an dem Steve Hirschis Nummer 8 unters Stadiondach gezigen wird. (Bild: Keystone)
Resega. 5676 Zuschauer.
SR Müller/Vinnerborg; Borga/Progin.
Tore: 3. Kparghai (Sanguinetti) 1:0. 4. Neukom (Huguenin) 1:1. 22. Bürgler (Klasen) 2:1. 41. Hofmann (Lapierre) 3:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Bürgler; Erkinjuntti.
Lugano: Manzato; Sanguinetti, Furrer; Vauclair, Wellinger; Chiesa, Ronchetti; Riva; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Reuille, Cunti, Morini; Bertaggia, Romanenghi, Kparghai.
SCL Tigers: Ciaccio: Zryd, Koistinen; Huguenin, Lardi; Seydoux, Erni; Müller; Elo, Gustafsson, Erkinjuntti; Kuonen, Gagnon, Neukom; Dostoinow, Albrecht, Nüssli; Haas, Peter, Gerber; Rüegsegger.
Bemerkungen: Lugano ohne Walker (gesperrt), Brunner, Ulmer und Sannitz. SCL Tigers ohne Stettler, Pascal Berger, Randegger, Blaser und Nils Berger (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 10. Nüssli, 17. Hofmann. 
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  Genève-Servette HC       HC Lugano  Lugano
0 : 4
0:1, 0:0, 0:3 
Freitag 6. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 10
 
Luganos Gregory Hofmann (m) heute mit zwei Treffern. (Bild: Keystone)
Hofmann trifft und trifft, Merzlikins mit Shutout
Beim HC Lugano geht die Torserie von Gregory Hofmann weiter. Der 24-jährige Stürmer steuerte zwei Treffer zum 4:0-Sieg der Tessiner bei Genève-Servette bei. Hofmann imponiert seit seiner Rückkehr aus dem NHL-Camp der Carolina Hurricanes mit einer Bilanz von sieben Toren in sechs Meisterschaftsspielen. Damit schloss er im Total an die Liga-Spitze der Goalgetter und damit zu seinem Teamkollegen Dario Bürgler sowie dem Zuger Viktor Stalberg auf.

Luganos Goalie Elvis Merzlikins benötigte in Genf 24 Paraden für seinen ersten Shutout in der laufenden Meisterschaft. Die Tessiner bestätigten ihren Ruf als drittbestes Boxplay-Team der Liga und behielt gegen die Gastgeber auch in Unterzahl den Überblick.

Die ersatzgeschwächten Genfer agierten insgesamt zu behäbig. Nach der schwachen Leistung beim 2:5 vom Dienstag in Freiburg blieb die Reaktion aus. Eine dumme Strafe von Daniel Vukovic leitete dabei die 2:0-Führung der Gäste im Powerplay von Hofmann ein. Die Genfer besassen dennoch bis zur 48. Minute die Möglichkeit zum 1:1-Ausgleich, doch vergaben Damien Riat und Adam Hasani erstklassige Gelegenheiten. Bester Servettien am Freitag war noch Goalie Robert Mayer, der sein zweites Saisonspiel und das erste von Beginn an bestritt. Im August war Mayer bei einem Quad-Unfall in den USA erheblich verletzt worden. (sda)
 
Nicht zu bezwingen: Lugano-Goalie Elvis Merzlikins feierte gegen Servette, hier gegen Cody Almond, einen Shutout
(Bild: Keystone)
Les Vernets. 6201 Zuschauer.
SR Mollard/Vinnerborg, Gnemmi/Küng.
Tore: 11. Sanguinetti (Klasen, Bürgler/Ausschluss Traber) 0:1. 48. Hofmann (Furer/Ausschluss Vukovic) 0:2. 54. Hofmann (Fazzini) 0:3. 58. Sanguinetti (Klasen/Ausschluss Fransson) 0:4.
Strafen: 7mal 2 plus 5 Minuten (Traber) plus Spieldauer (Traber) gegen Genève-Servette, 6mal 2 plus 5 (Lapierre) plus 10 Minuten (Chiesa) plus Spieldauer (Lapierre) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Simek; Bürgler.
Genève-Servette:Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Mercier; Bezina; Gerbe, Almond, Rod; Schweri, Richard, Simek; Wick, Hasani, Riat; Traber, Heinimann, Impose; Holdener.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Vauclair; Sanguinetti, Furrer; Chiesa, Riva; Wellinger, Ronchetti; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Morini, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Klasen; Reuille, Cunti, Romanenghi.
Bemerkungen: Servette ohne Bays, Douay, Petschenig, Romy, Rubin und Spaling (alle verletzt), Lugano ohne Brunner, Kparghai (beide verletzt) und Walker (gesperrt).
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HC Lugano HC Lugano      EHC Biel   Biel
5 : 2
2:0, 1:1, 2:1 
Samstag 7. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 11
Gregory Hofmann trifft nach gestern auch heute zweimal. (Bild: Keystone)
Lugano putzt auch Biel weg
Lugano nimmt den Schwung vom 4:0 gestern mit in die Partie gegen Biel und geht bis zur Spielhälfte 3:0 in Führung. Mit Dario Bürgler (4.) und Grégory Hofmann im Powerplay (12.) trafen die beiden überragenden Schweizer Stürmer des ersten Meisterschaftsfünftels zum 2:0. Für beide war es im elften Spiel der Saison bereits das achte Tor.

Marco Pedretti bringt Biel 39 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels im Powerplay auf 1:3 heran. Es kommt noch besser: Samuel Lofquist schafft in der 43. Minute den Anschlusstreffer für die Seeländer. Doch dann ist Schluss mit Hoffen für Biel: Lugano macht mit Furrer und Hofmann bis zur 54. Minute alles klar.

Die Tessiner rücken mit dem zweiten Sieg innert 24 Stunden definitiv in die Spitzengruppe auf, Biel dagegen kassiert die zweite Pleite des Wochenendes.
 
Luganos Sébastien Reuille und Biels Jason Fuchs fliegen waagerecht über das Eis. (Bild: ti-press)
Resega. 5473 Zuschauer.
SR Hebeisen/Prugger, Borga/Gurtner.
Tore: 4. Bürgler (Lajunen) 1:0. 12. Hofmann (Fazzini/Ausschluss Tschantré) 2:0. 29. Klasen (Furrer/Ausschluss Tschantré) 3:0. 40. (39:21) Pedretti (Fey, Kreis/Ausschluss Romanenghi) 3:1. 43. Lofquist 3:2. 51. Furrer (Lapierre, Fazzini/Ausschluss Fey) 4:2. 54. Hofmann (Sanguinetti) 5:2.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Bürgler; Earl.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Wellinger, Ulmer; Riva, Chiesa; Ronchetti; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Romanenghi, Sannitz, Walker; Bertaggia, Cunti, Morini; Reuille.
Biel: Hiller; Lofquist, Jecker; Dufner, Steiner; Hächler, Kreis; Fey, Forster; Tschantré, Earl, Micflikier; Joggi, Sutter, Wetzel; Fabian Lüthi, Diem, Pouliot; Pedretti, Fuchs, Schmutz.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair und Brunner (beide verletzt), Biel ohne Rajala (überzähliger Ausländer), Neuenschwander, Maurer und Montandon (alle verletzt).
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HC Fribourg-Gottéron HC Fribourg-Gottéron       HC Lugano  Lugano
1 : 4
0:1, 1:1, 0:2 
Freitag 13. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 12
 
Luganos Gregory Hofmann (links) erzielt erstmals seit acht Spielen kein Tor.
(Bild: Keystone)
Hofmann trifft nicht - Lugano siegt trotzdem
Luganos Stürmer Gregory Hofmann hat im achten Einsatz dieser Saison erstmals keinen Treffer erzielt. Sein Team feierte in Freiburg beim 4:1 gegen Gottéron trotzdem den fünften Sieg in Folge.

Neun Tore in sieben Partien hatte Hofmann bisher geschossen. Nicht zuletzt deshalb stehen die Tessiner im Kontakt mit der Tabellenspitze. Auch wenn er gegen Fribourg für einmal ohne persönlichen Torerfolg blieb, unbeteiligt am neunten Saisonsieg seiner Mannschaft war Hofmann dennoch nicht. In der 53. Minute leitete er den entscheidenden Konter ein, den Luca Fazzini mit einem satten Schuss unter die Torlatte zum 3:1 abschloss. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende machte Julian Walker mit einem Schuss ins leere Tor alles klar.

Bei Fribourg ist der Wurm drin

Bei Fribourg ist derweil der Schwung nach dem hervorragenden Saisonstart verloren gegangen. Das Team von Trainer Mark French, das sechs der ersten sieben Partien dieser Saison für sich entschieden hatte, gewann von den letzten sechs Spielen nur gerade noch eines.

Gottéron zeigte sich zwar bemüht, insbesondere die Schlüsselspieler aber kreierten in der Offensive einmal mehr zu wenig. Zu Beginn des Schlussdrittels besassen Roman Cervenka (41.) und mit einem Pfostenschuss Yannick Rathgeb (44.) ausgezeichnete Chancen zum 2:2. Mittlerweile sind die Freiburger in der Tabelle vom Leaderthron auf Platz 5 abgestürzt.
 
Gottérons Andrej Bykow bringt den Puck nicht an Elvis Merzlikins vorbei.
(Bild: Keystone)
BCF Arena5754 Zuschauer.
SR Massy/Mollard, Abegglen/Rebetez.
Tore: 12. Sanguinetti (Bertaggia, Cunti) 0:1. 28. Rivera (Rathgeb) 1:1. 38. Klasen (Lajunen) 1:2. 53. Fazzini (Hofmann) 1:3. 58. Walker 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Rossi; Bürgler.
Fribourg-Gottéron: Brust; Kienzle, Stalder; Holös, Chavaillaz; Rathgeb, Schilt; Glauser; Sprunger, Cervenka, Birner; Neuenschwander, Meunier, Mottet; Rossi, Bykow, Marchon; Fritsche, Rivera, Tristan Vauclair; Schmutz.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Ulmer, Wellinger; Chiesa, Ronchetti; Riva; Bürgler, Lajunenh, Klasen; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Walker, Sannitz, Romanenghi; Morini, Cunti, Bertaggia; Reuille.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp (verletzt) und Slater (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Julien Vauclair und Brunner (beide verletzt). Pfostenschuss Rathgeb (44.) Fribourg-Gottéron von 57:27 bis 57:35 ohne Torhüter. (sda)
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HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
4 : 3
1:2, 1:1, 2:0 
Samstag 14. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 13
 
Davos' Tino Kessler im Sandwich: Stefan Ulmer (links) und Matteo Romanenghi behielten die Oberhand. (Bild: ti-press)
Lugano wendet die Partie in Unterzahl
Lugano feiert mit einem 4:3 gegen Davos seinen sechsten Sieg in Folge. Erst in der 54. Minute gehen die Tessiner erstmals – aber entscheidend – in Führung. Diese Niederlage dürfte den HCD gewaltig ärgern. Knapp sieben Minuten vor Schluss entwischte Sébastien Reuille in Unterzahl und bezwang Goalie Joren van Pottelberghe mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte.

Offensives Boxplay

Es war der fünfte Shorthander der Bianconeri in dieser Saison und der erste Skorerpunkt des 36-jährigen Veteranen. Lugano und Davos lieferten sich im ersten Saisonduell ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel zweier Teams, die in Form sind. Dreimal gingen die Bündner in Führung, dreimal konterten die Tessiner. So blieb auch Jubilar Mauro Jörg ein Happy End verwehrt. In seinem 500. Spiel in der höchsten Schweizer Liga erzielte der Churer mit Vergangenheit bei Lugano das 3:2 für Davos, am Ende lachte aber sein ehemaliger Klub.

Auf das 0:1 hatte das Team von Coach Greg Ireland im Startdrittel innerhalb von zwölf Sekunden reagiert, bei den beiden anderen Rückständen dauerte es etwas länger. Verlass war auch wieder auf Grégory Hofmann. In nun neun Spielen in dieser Saison hat der Stürmer aus dem Berner Jura nur einmal kein Tor geschossen. Und sein HC Lugano holte im sechsten Spiel in Folge das Punktemaximum.
 
Sébastien Reuille mit dem game winning Goal. (Bild: SRF)
Resega6062 Zuschauer.
SR Stricker/Wiegand, Castelli/Fluri.
Tore: 4. (3:50) Ambühl (Dino Wieser, Eggenberger) 0:1. 5. (4:02) Klasen (Lajunen, Bürgler) 1:1. 16. Marc Wieser (Ambühl) 1:2. 22. Hofmann (Furrer/Ausschluss Marc Wieser) 2:2. 30. Jörg (Marc Wieser/Ausschluss Morini) 2:3. 46. Klasen (Sanguinetti) 3:3. 54. Reuille (Ausschluss Bertaggia!) 4:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Bürgler; Ambühl.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Wellinger, Ulmer; Ronchetti, Chiesa; Riva; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Romanenghi, Sannitz, Walker; Bertaggia, Cunti, Morini; Reuille.
Davos: Van Pottelberghe; Nygren, Aeschlimann; Jung, Grossniklaus; Paschoud, Schneeberger; Kindschi; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Ambühl, Jörg; Sciaroni, Walser, Dino Wieser; Kessler, Egli, Eggenberger; Kousal.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair und Brunner, Davos ohne Barandun, Lindgren, Heldner (alle verletzt) und Du Bois (krank). Davos ab 59:25 ohne Torhüter.
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EHC Kloten       HC Lugano  Lugano
3 : 1
1:0, 2:1, 0:0 
Dienstag 17. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 14
 
Lugano erlaubt es den Klotenern ein Lebenszeichen zu setzen. (Bild: Keystone)
Klotener Befreiungsschlag ausgerechnet gegen Lugano
Der EHC Kloten machte im ersten Spiel nach der Entlassung von Coach Pekka Tirkkonen einen Schritt aus der Krise. Das Schlusslicht gewann gegen das formstarke Lugano verdient 3:1.

Gegen den bisherigen Co-Leader zeigte Kloten im ersten Spiel unter Interimscoach Niklas Gällstedt eine formidable Leistung. Bei Spielhälfte führten sie bereits 3:0 und verteidigten den Vorsprung ohne allzu grosse Probleme. Vor allem die vom zweifachen Torschützen Roman Schlagenhauf angeführte zweite Linie machte den Unterschied. Dazwischen erzielte der 19-jährige Dominik Egli im Powerplay sein erstes Tor in der National League.

Lugano, das zuletzt sechs Siege und 18 Punkte aneinandergereiht hatte, machte es dem Tabellenletzten, der fünfmal in Folge verloren hatte, aber auch einfach. Luganos Coach Greg Ireland setzte mit dem Einsatz von Goalie Nummer 2 Daniel Manzato ein klares Zeichen, dass die Partie für ihn keine hohe Priorität genoss. Entsprechend trat sein Team vor allem in den ersten beiden Dritteln auf. Zudem wurde Stefan Ulmers vermeintlicher Anschlusstreffer zum 3:2 in der 46. Minute wegen Goaliebehinderung nicht anerkannt. Er hätte der Auftakt einer heissen Schlussphase sein können.

Lugano war erst nach dem 3:0 die bessere Mannschaft. Mehr als der Penaltytreffer von Luca Cunti schaute aber nicht heraus. Am Schluefweg ist Lugano damit seit November 2014 ohne Erfolg (5. Niederlage in Serie).
 
Lugano-Goalie Daniel Manzato kassiert den Shorthander zum 3:0 (Bild: SRF)
Swiss Arena. 5242 Zuschauer.
SR Prugger/Urban, Bürgi/Kovacs.
Tore: 10. Schlagenhauf (Leone) 1:0. 24. Egli (Schlagenhaur, Marchon/Ausschluss Furrer) 2:0. 30. Schlagenhauf (Stoop/Ausschluss von Gunten!) 3:0. 35. Cunti 3:1 (Penalty).
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Kloten, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Bürgler.
Kloten: Boltshauser; Stoop, Bäckman; Egli, Andersen; Weber, Back; von Gunten; Hollenstein, Sallinen, Praplan; Leone, Schlagenhauf, Marchon; Grassi, Trachsler, Bader; Obrist, Lemm, Bieber.
Lugano: Manzato; Sanguinetti, Furrer; Ulmer, Wellinger; Chiesa, Ronchetti; Riva; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Cunti, Sannitz; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Morini, Romanenghi, Reuille; Bertaggia.
Bemerkungen: Kloten ohne Ramholt, Kellenberger, Santala und Harlacher, Lugano ohne Vauclair und Brunner (alle verletzt). Pfostenschuss Morini (3.). Tor von Ulmer wegen Torhüterbehinderung nicht anerkannt (46.). Lugano ab 58:56 ohne Goalie.
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  ZSC Lions       HC Lugano Lugano
4 : 1
1:0, 2:1, 1:0 
Donnerstag 19. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 15
 
Während des gesamtes Abends wurde Staub vor Lugano-Goalie Elvis Merzlikins aufgewirbelt. (Bild: Keystone)
Lugano findet nie ins Spiel
Vielleicht wäre Lugano gescheiter in Zürich geblieben. Die Tessiner kehrten am Dienstag ins Tessin zurück und nahmen am Donnerstagmittag von neuem den Weg durch den Gotthard unter die Räder. So richtig kam das Team von Greg Ireland aber nicht in Zürich an. Die ZSC Lions spielten Lugano an die Wand. Im zweiten Abschnitt lautete das Schussverhältnis 16:3 zu Gunsten des ZSC.

Die Dominanz der Lions resultierte primär aus der Strafenflut, die Lugano früh erfasste. Bis zum 1:4 nach 41 Minuten gewährte Lugano dem Heimteam neun Powerplay-Möglichkeiten. Jede dritte nützten die ZSC Lions - durch Fredrik Pettersson zum 1:0 und durch Kevin Klein zum 3:1 und 4:1.

Nur kurze Hoffnung

Lugano durfte nur kurz hoffen, doch noch ins Spiel hineinzufinden. Mit dem ersten der drei Torschüsse im zweiten Abschnitt gelang Linus Klasen nach 22 Minuten der 1:1-Ausgleich. Und in der 28. Minute traf Gregory Hofmann beim Stand von 1:2 bei einem Entlastungsangriff den Pfosten.

Im Schlussabschnitt kassierte Lugano keine weiteren Strafen mehr. An der Bande stand aber auch nicht mehr Coach Greg Ireland. Der hatte nach 40 Minuten gehörig die Nase voll und liess seiner Wut mit einer Schimpftirade gegenüber den Referees freien Lauf, was ihm eine Spieldauerdisziplinarstrafe eintrug.
 
Topskorer unter sich: ZSC-Stürmer Robert Nilsson und Luganos Dario Bürgler.
(Bild: PPR)
Hallenstadion. 8719 Zuschauer.
SR Wehrli/Wiegand, Kaderli/Wüst.
Tore: 14. Pettersson (Sutter/Ausschluss Hofmann) 1:0. 23. Klasen (Sanguinetti/Ausschluss Sutter) 1:1. 27. Pestoni (Künzle, Wick) 2:1. 33. Klein (Nilsson/Ausschluss Klasen) 3:1. 42. Klein (Pettersson/Ausschluss Sannitz) 4:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 9mal 2 plus 10 Minuten (Hofmann) plus Spieldauer (Coach Ireland) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Nilsson; Bürgler.
ZSC Lions: Flüeler; Karrer, Marti; Klein, Phil Baltisberger; Guerra, Sutter; Geiger; Wick, Schäppi, Chris Baltisberger; Pettersson, Suter, Nilsson; Künzle, Sjögren, Herzog; Pestoni, Pelletier, Prassl; Miranda.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Ronchetti; Sanguinetti, Furrer; Riva; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Walker, Sannitz, Romanenghi; Morini, Cunti, Bertaggia; Reuille.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Kenins (gesperrt), Blindenbacher, Geering, Seger und Shore, Lugano ohne Brunner (alle verletzt). Merzlikins hält Penalty von Nilsson (40.). Pfostenschuss Hofmann (28.). (sda)
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HC Lugano  HC Lugano       SC Bern   
2 : 0
1:0, 0:0, 1:0 
Dienstag 24. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 16
 
Heute unbezwingbar und Luganos Matchwinner: Goalie Elvis Merzlikins. (Bild: Keystone)
Elvis Merzlikins stoppt SCB Siegesserie
Ausgerechnet der ersatzgeschwächte HC Lugano beendete die Siegesserie des SC Bern nach zehn Meisterschaftssiegen in Folge und feierte einen 2:0-Heimsieg. Luganos Keeper Elvis Merzlikins stoppte in einer Revanche des Playoff-Finals der letzten Saison 43 Schüsse für seinen zweiten Shutout in der laufenden Saison der National League.

Der Erfolg der Tessiner war auf eine imponierende Abwehrarbeit mit einem überragenden Boxplay zurückzuführen. Ein Shorthander von Maxim Lapierre in der 57. Minute zum 2:0 führte folgerichtig zur Entscheidung. Für die Tessiner war dies bereits das sechste Unterzahltor in der laufenden Saison.

Lugano stoppte damit eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge (zwei in der Meisterschaft sowie das Cup-Ausscheiden), obschon mit den Stürmern Dario Bürgler und Gregory Hofmann die beiden Top-Goalgetter der letzten Wochen verletzungsbedingt fehlten.

Der SC Bern blieb erstmals in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg. Bei einem Sieg wären die Berner im Ranking der aufeinanderfolgenden Meisterschaftssiege zu den ZSC Lions aus der Saison 2013/2014 aufgeschlossen, deren Erfolgsserie damals elf Spiele umfasste. Die bisher längste Siegesserie seit Einführung der Playoffs hält allerdings ohnehin der SC Bern. In der Meisterschaft 2007/2008 waren die Berner total 13 Spiele in Folge siegreich.
 
Luganos Julian Walker "nagelt" Berns Tristan Scherwey an der Bande fest.
(Bild: Keystone)
Resega. 5462 Zuschauer.
SR Stricker/Vinnerborg, Castelli, Kaderli.
Tore: 11. Fazzini (Klasen) 1:0. 57. Lapierre (Sannitz/Ausschluss Sanguinetti!) 2:0.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen SC Bern.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Ebbett.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Wellinger, Chiesa; Ronchetti; Klasen, Lajunen, Fazzini; Sannitz, Lapierre, Walker; Bertaggia, Cunti, Reuille; Morini, Romanenghi, Zorin.
SC Bern: Genoni; Noreau, Andersson; Kamerzin, Krueger; Untersander, Burren; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Bodenmann, Haas, Scherwey; Kämpf, Ebbett, Raymond; Meyer, Heim, Randegger.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Hofmann, Kparghai und Riva (alle verletzt). - Bern ohne Alain Berger, Colin Berger und Pyörälä (alle verletzt) sowie Blum (gesperrt). - Pfosten: 34. Noreau. - 58:24 Timeout Bern, ab 58:00 ohne Torhüter.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano       Lausanne HC   Lausanne
6 : 4
2:2, 1:2, 3:0 
Samstag 28. Oktober 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 18
 
Bundesrat Ignazio Cassis mit dem symbolischen Puckeinwurf. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt dank fulminanter Schlussphase
Der HC Lugano setzte sich gegen Lausanne dank drei Toren in den letzten vier Minuten 6:4 durch. Es war für die Bianconeri der fünfte Heimsieg in Serie.

Der Lausanner Keeper Cristobal Huet erlebt derzeit eine schwierige Zeit. Bei der 2:4-Niederlage am Freitag gegen Bern war der Franzose nach 20 Minuten beim Stand von 0:4 ausgewechselt worden. Diesmal stand zwar Sandro Zurkirchen zunächst zwischen den Pfosten, die aktuelle Nummer 1 der Waadtländer musste das Spiel jedoch nach zwei Dritteln beenden (wegen Unwohlsein?). Zu diesem Zeitpunkt führte der LHC 4:3.

Mit Huet ging die Partie dann doch noch verloren. Doppel-Torschütze Luca Fazzini (57.) und Jani Lajunen (59.) wendeten die Partie mit einem Doppelschlag innert 122 Sekunden. Eine Sekunde vor dem Ende sorgte Maxim Lapierre mit einem Schuss ins leere Gehäuse für den Schlusspunkt. Das 1:1 für Lugano hatte Philippe Furrer erzielt; der Ende Saison zu Fribourg-Gottéron wechselnde Verteidiger traf zum 50. Mal in der höchsten Spielklasse. Lausanne hatte zwischenzeitlich gar 3:2 (25.) geführt. Bei den Gästen traf Nicklas Danielsson zweimal. (ram/sda)
 
Entscheidet die Partie gegen Lausanne endgültig mit dem 6:4 ins leere Tor: Luganos Maxime Lapierre. (Bild: Keystone)
Resega. 5604 Zuschauer.
SR Lemelin (CAN)/Stricker, Fluri/Kovacs.
Tore: 1. (0:19) Ryser (Junland) 0:1. 7. Sannitz (Bertaggia) 1:1. 11. Furrer (Sanguinetti) 2:1. 13. Junland (Jeffrey) 2:2. 25. Danielsson (Pesonen, Jeffrey/Ausschluss Morini) 2:3. 34. Fazzini (Klasen, Vauclair) 3:3. 36. Danielsson (Jeffrey) 3:4. 57. Fazzini (Klasen) 4:4. 59. Lajunen (Chiesa, Klasen) 5:4. 60. (59:59) Lapierre 6:4 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 7mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Jeffrey.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Wellinger, Chiesa; Ronchetti; Klasen, Lajunen, Fazzini; Hofmann, Lapierre, Walker; Bertaggia, Cunti, Sannitz; Morini, Romanenghi, Reuille; Zorin.
Lausanne: Zurkirchen/Huet (ab 41.); Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Trutmann, Frick; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Schelling, Miéville, Nodari; Simic, Kneubuehler, In-Albon; Bougro.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Kparghai und Riva. Lausanne ohne Herren, Walsky, Gobbi, Conz und Vermin (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 5. Danielsson, 46. Fazzini, 53. Fazzini. - Lausanne ab 59:13 bis 59:59 ohne Goalie.
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HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
3 : 1
0:0, 1:1, 2:0 
Freitag 3. November 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 19
 
Luganos Raffaele Sannitz (links) trennt Ambri-Topskorer Matt D`Agostini vom Puck. (Bild: Keystone)
Luganos erfolgreiche vierte Linie
Im dritten Tessiner-Derby der Saison kommt der HC Lugano gegen den HC Ambri-Piotta mit 3:1 zum zweiten Sieg. Sébastien Reuille mit seinem erst zweiten Saisontor besorgt in der 53. Minute die Vorentscheidung für den Favoriten.

Ausgerechnet die vierte Angriffsformation mit Giovanni Morini, Matteo Romanenghi und Reuille, die kaum Eiszeit erhielt, brach für Lugano im Schlussabschnitt mit dem 2:1 den Bann. Die übrigen Sturmlinien hatten vorher etliche hervorragende Torchancen vergeben. Das 3:1 fiel erst im Finish mit einem Schuss ins leere Tor durch Linus Klasen.

Bei Lugano hütete mit Daniel Manzato die nominelle Nummer 2 das Tor. Elvis Merzlikins hatte sich am Vormittag im Abschlusstraining am Handgelenk verletzt und fällt mindestens eine Woche lang aus. Manzato, ein Goalie mit WM-Erfahrung, gelangte erst zum vierten Mal diese Saison zum Einsatz. In diesen vier Partien liess er nur sieben Gegentore zu und führte Lugano zu drei Siegen.
 
Das Derby ist lange umkämpft, bis Luganos vierter Linie in der Schlussphase das Tor zum 2:1 gelingt. (Bild: Keystone)
Resega. 7200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Hebeisen/Wiegand, Borga/Wüst.
Tore: 29. Fazzini (Sanguinetti, Klasen/Ausschluss Conz) 1:0. 40. (39:53) Zwerger (Plastino, D'Agostini) 1:1. 53. Reuille (Wellinger, Chiesa) 2:1. 60. (59:53) Klasen (Walker) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Klasen; D'Agostini.
Lugano: Manzato; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Ronchetti, Chiesa; Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Hofmann, Lapierre, Walker; Sannitz, Cunti, Bertaggia; Reuille, Romanenghi, Morini; Zoring.
Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Gautschi, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D'Agostini; Müller, Taffe, Berthon; Lauper, Goi, Lhotak; Bianchi, Kostner, Trisconi; Mazzolini.
Bemerkungen: Lugano ohne Merzlikins, Brunner, Bürgler und Kparghai, Ambri-Piotta ohne Stucki, Pinana und Hrabec (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Kostner (26.); Lauper (58.). - Timeout Ambri-Piotta (31.).
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Langnau  SCL Tigers       HC Lugano  Lugano
2 : 4
0:1, 0:1, 2:2 
Samstag 4. November 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 20
 
Lugano bringt Langnau zu Fall. In dieser Szene Luganos Alessandro Chiesa gegen Langnaus Roland Gerber. (Bild: Keystone)
Lugano siegt einmal mehr gegen die Tigers
Der HC Lugano feiert den 14. Sieg in den letzten 15 Direktduellen gegen die SCL Tigers. Die Bianconeri gewinnen auswärts 4:2.
Obwohl die Tigers in den ersten zwei Dritteln keineswegs die schlechtere Mannschaft waren, lagen sie nach 40 Minuten 0:2 in Rückstand. Luganos zweites Tor erzielte Luca Fazzini zehn Sekunden vor der zweiten Pause im Powerplay mit einem unerwarteten Schuss von der blauen Linie.Nach 69 Sekunden im Schlussabschnitt doppelte der 22-jährige Flügelstürmer nach. Fazzini hat nun sechsmal in den letzten vier Partien getroffen. Linus Klasen punktete mit einem Assist zum 2:0 in der fünften Partie in Serie.

Trotz des 3:0 wurde es nochmals spannend. Die Emmentaler verkürzten in der 55. Minute mit einem Doppelschlag innert 17 Sekunden von Aaron Gagnon und Yannick-Lennart Albrecht auf 2:3. Dem 3:3 wirklich nahe kamen die Langnauer aber nicht. 32 Sekunden vor dem Ende machte Julian Walker mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar für die effizienteren Luganesi.
Während die Tessiner zum vierten Sieg in Folge kamem, erlitten die SCL Tigers die dritte Niederlage hintereinander.
 
Die Bianconeri feiern in Langnau den 14. Sieg in den letzten 15 Direktduellen gegen die SCL Tigers. (Bild: Keystone)
Ilfis. 6000 Zuschauer (ausverkauft).
SR Stricker/Urban, Gurtner/Küng.
Tore: 17. Lapierre (Sanguinetti) 0:1. 40. (39:50) Fazzini (Lapierre, Klasen/Ausschluss Dostoinow) 0:2. 42. Fazzini (Lajunen, Chiesa) 0:3. 55. (54:24) Gagnon (Erkinjuntti, Koistinen/Ausschluss Cunti) 1:3. 55. (54:41) Albrecht 2:3. 60. (59:28) Walker (Lapierre) 2:4 (ins leere Tor) 2:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Erkinjuntti; Klasen.
SCL Tigers: Punnenovs; Zryd, Koistinen; Blaser, Erni; Randegger, Huguenin; Elo, Gagnon, Erkinjuntti; Dostoinow, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Gustafsson, Neukom; Gerber, Peter, Lardi.
Lugano: Manzato; Sanguinetti, Furrer; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Wellinger; Riva; Fazzini, Lajunen, Klasen; Walker, Lapierre, Sannitz; Bertaggia, Cunti, Hofmann; Reuille, Romanenghi, Morini; Zorin.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Nils Berger, Pascal Berger, Haas, Rüegsegger, Seydoux und Stettler. Lugano ohne Merzlikins, Bürgler, Kparghai, Ronchetti und Brunner (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 10. Fazzini, 34. Cunti, 46. Peter, 46. Koistinen. - SCL Tigers von 58:53 bis 59:28 ohne Goalie.
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HC Lugano    HC Lugano       HC Fribourg-Gottéron  HC Fribourg-Gottéron
2 : 4
2:0, 0:2, 0:3 
Dienstag 14. November 2011
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 21
 
Lugano-Goalie Elvis Merzlikins wird im Schlussdrittel noch dreimal bezwungen. (Bild: Keystone)
Lugano verliert Spiel im Schlussdrittel
Nach sechs Heimsiegen in Folge musste Lugano mit einer bitteren Heimniederlage vom Eis. Die Tessiner kassierten im letzten Drittel drei Treffer und mussten sich Fribourg-Gottéron 2:4 geschlagen geben.

Lugano ist nicht bekannt dafür, im letzten Abschnitt noch viele Tore zu kassieren. Gegen die Freiburger aber musste das Team von Trainer Greg Ireland im Finish für einmal bös untendurch. Kilian Mottet mit seinem zweiten Powerplay-Treffer des Abends, Ralph Stalder und mit einem Shorthander Flavio Schmutz drehten die Partie in den letzten sechs Minuten zu Gunsten von Gottéron.

Zunächst hatte wenig auf einen der seltenen Freiburger Siege in Lugano hingedeutet. Das Heimteam war im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft, verpasste aber das wohl vorentscheidende 3:0 und wurde am Ende bestraft, weil Gottéron immer besser ins Spiel fand.

Für Mottet, der die beiden Tore zum Ausgleich erzielte, waren es im 20. Saisonspiel die ersten beiden Tore. Nebst dem Matchwinner trafen auch Schmutz und für Lugano Matteo Romanenghi zum ersten Mal. Für Romanenghi war es gar der erste Treffer in der höchsten Liga überhaupt. Auf diesen musste er lange warten: Der 22-jährige Stürmer debütierte im Herbst 2013 und steht bereits in seiner fünften Saison mit Lugano (106 Partien).
 
Gottéron-Goalie Ludovic Waeber kassiert im ersten Drittel zwei Tore - danach keines mehr. (Bild: Keystone)
Resega. 5303 Zuschauer.
SR Koch/Prugger, Castelli/Kovacs.
Tore: 6. Romanenghi (Lapierre, Wellinger) 1:0. 16. Sanguinetti (Lajunen/Ausschluss Rivera) 2:0. 28. Mottet (Ausschluss Ronchetti) 2:1. 55. (54:00) Mottet (Cervenka, Schilt/Ausschluss Romanenghi) 2:2. 56. (55:56) Stalder (Bykow) 2:3. 59. Schmutz (Ausschluss Rossi!) 2:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Rivera) gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Birner.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Ulmer, Julien Vauclair; Chiesa, Wellinger; Riva, Ronchetti; Fazzini, Lajunen, Klasen; Walker, Lapierre, Sannitz; Bertaggia, Cunti, Hofmann; Morini, Romanenghi, Reuille.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Holös, Chavaillaz; Kienzle, Stalder; Glauser, Schilt; Abplanalp; Meunier, Slater, Birner; Rossi, Bykow, Cervenka; Fritsche, Rivera, Tristan Vauclair; Neuenschwander, Schmutz, Mottet; Chiquet.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner und Bürgler, Fribourg-Gottéron ohne Brust, Rathgeb und Sprunger (alle verletzt). Pfostenschuss Hofmann (57.). Timeout Lugano (59:50). Lugano ab 59:12 ohne Torhüter.
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Biel  EHC Biel       HC Lugano  Lugano
4 : 2
1:0, 1:1, 2:1 
Samstag 18. November 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 23
 
Sinnbildlich für ein geschlagenes Lugano: Sébastien Reuille am Boden.
(Bild: Keystone)
Biel dank Micflikier und Hiller
Der Kanadier Jacob Micflikier mit drei Toren und Jonas Hiller mit 28 Paraden führten Biel zum überraschenden 4:2-Heimerfolg über Lugano, das zum zweiten Mal hintereinander verlor.

Der EHC Biel verdiente sich den Sieg mit einer aufopfernden, kämpferischen Leistung. Vieles sprach am Samstag im Seeland für Lugano. Die Tessiner glichen die Partie mit dem ersten Angriff nach der ersten Pause zum 1:1 aus und dominierten danach bis zur Schlusssirene mit 22:11 Schüssen das Geschehen. Dennoch setzte sich am Ende Biel durch.

Jacob Micflikier kam zu seinem ersten Hattrick auf Schweizer Eis. In der 33. Minute gelang ihm bei 4-gegen-4-Feldspieler das 2:1. Nach 50 Minuten fälschte er in Überzahl einen Weitschuss von Marco Dufner unhaltbar ab. Und 100 Sekunden vor Schluss stellte er mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 den Sieg sicher.

Und hinten «hexte» Jonas Hiller. Vier Tage nach dem «Ausraster» beim 1:4 gegen Zug, als er während des laufenden Spiels den Goaliestock zertrümmerte, und einen Tag nach der verordneten Zwangspause anlässlich des Auswärtsspiels in Davos (2:3) zeigte Hiller eine brillante Leistung. Am Ende stand Biel und Hiller auch das Glück zur Seite. Maxim Lapierres Schuss in der 59. Minute hätte Hiller nicht parieren können, hinter dem Goalie rettete aber der Pfosten. Im Gegenstoss gelang Micflikier das siegsichernde vierte Tor.
 
Jacob Micflikiers abgelenkter Weitschuss landet zum 3:2 im Lugano Tor.
(Bild: Keystone)
Tissot Arena. 5325 Zuschauer.
SR Müller/Wehrli, Altmann/Kaderli.
Tore: 9. Pouliot (Forster) 1:0. 21. (20:22) Hofmann (Lapierre) 1:1. 33. Micflikier (Steiner/Ausschlüsse Reuille; Earl) 2:1. 48. Walker (Romanenghi) 2:2. 51. Micflikier (Dufner, Fuchs/Ausschluss Bürgler) 3:2. 59. Micflikier (Schmutz) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Earl) plus Spieldauer (Earl) gegen Biel, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Earl; Klasen.
Biel: Hiller; Lofquist, Fey; Dufner, Forster; Maurer, Steiner; Jecker, Kreis; Pouliot, Earl, Nussbaumer; Schmutz, Fuchs, Micflikier; Pedretti, Neuenschwander, Lüthi; Petrig, Sutter, Wetzel.
Lugano: Merzlikins: Sanguinetti, Furrer; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Wellinger; Riva; Fazzini, Lajunen, Klasen; Bürgler, Lapierre, Hofmann; Bertaggia, Cunti, Sannitz; Walker, Romanenghi, Morini; Reuille.
Bemerkungen: Biel ohne Diem, Joggi, Tschantré (alle verletzt) und Rajala (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Brunner und Ronchetti (beide verletzt). - Stangenschüsse: Lofquist (20./40.); Lapierre (59.). - Timeout Biel (59.).
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HC Lugano HC Lugano      EV Zug  EV Zug 
2 : 5
0:2, 2:2, 0:1 
Freitag 24. November 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 24
 
Zug lässt Lugano heute auflaufen.
(Bild: ti-press)
Ausgerechnet gegen Lugano meldet sich Zug zurück
Der EV Zug zeigte eine starke Reaktion auf das blamable Ausscheiden im Cup am Dienstag gegen den Swiss League-Leader Rapperswil-Jona. Dank einem starken Startdrittel feierten die Zentralschweizer in Lugano einen 5:2-Sieg.

Zwei schöne Einzelaktionen durch Reto Suri (4.) und Lino Martschini (16.) brachten den EVZ bereits früh auf die Siegerstrasse. Suri erwischte in seinem 300. NL-Spiel für Zug Elvis Merzlikins von hinter dem Tor, Martschini bezwang Luganos ansonsten so souveränen Stammkeeper mit einem Weitschuss aus vollem Lauf. Merzlikins wurde nach der ersten Pause durch Daniel Manzato ersetzt, doch dieser liess sich nur 113 Sekunden nach seiner Einwechslung von David McIntyre ebenfalls ein erstes Mal bezwingen.

Lugano fand darauf zwar eine Antwort und kam durch zwei Treffer von Maxim Lapierre bis zur 39. Minute nochmals auf ein Tor heran. Doch nur 42 Sekunden nach dem Shorthander des Kanadiers zum 2:3 stellte Viktor Stalberg in Überzahl den Zweitore-Vorsprung wieder her. Der Schwede traf sieben Sekunden vor Schluss mit seinem 14. Saisongoal auch noch zum 5:2 ins leere Tor. Lugano, das ohne die drei verletzten Stammverteidiger Julien Vauclair, Stefan Ulmer und Thomas Wellinger angetreten war, kassierte die dritte Niederlage in Folge.
 
Die Truppe von Harold Kreis gewinnt und kann endlich wieder einmal zwei Partien in Folge für sich entscheiden.
(Bild: Keystone)
Resega. 5379 Zuschauer.
SR Dipietro/Vinnerborg, Abegglen/Fluri.
Tore: 8. Suri 0:1. 15. Martschini 0:2. 22. McIntyre (Diaz) 0:3. 29. Lapierre (Kparghai, Furrer) 1:3. 39. (38:12) Lapierre (Sannitz/Ausschluss Sanguinetti!) 2:3. 39. (38:54) Stalberg (Klingberg, Roe/Ausschluss Sanguinetti) 2:4. 60. (59:53) Stalberg 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 1mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Roe.
Lugano: Merzlikins/Manzato (ab 20.); Furrer, Sanguinetti; Riva, Chiesa; Ronchetti, Kparghai; Matewa; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Bertaggia, Sannitz, Cunti; Morini, Romanenghi, Walker; Reuille.
Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Geisser, Diaz; Morant, Leeger; Fohrler; Martschini, Roe, Stalberg; Suri, McIntyre, Klingberg; Schnyder, Diem, Lammer; Zehnder, Kast, Haberstich. Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair, Ulmer, Wellinger und Brunner, Zug ohne Senteler, Schlumpf, Helbling und Grossmann (alle verletzt). - Pfostenschüsse Kparghai (10.)und Hofmann (48.). - NL-Debüt von Luganos Lucas Matewa (18). - 59. (58:17) Timeout Lugano und von 58:17 bis 59:53 ohne Torhüter.
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HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
1 : 4
0:1, 0:1, 1:2 
Samstag 25. November 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 25
 
Ambris Matt D`Agostini (links) und Luganos Alessandro Chiesa während einer Meinungsverschiedenheit. (Bild: ti-press)
Lugano stoppt Niederlagen-Serie im Derby
Nach drei Niederlagen hintereinander kam ein enorm abgeklärtes Lugano zum zweiten Mal in Folge zu einem 4:1-Derby-Sieg bei Ambri-Piotta.

Ein perfekt vorgetragener und abgeschlossener Konter von Maxim Lapierre (43.) zum 3:0 beseitigte die letzten Zweifel am Erfolg der Gäste. Luca Cunti erzielte mit dem 2:0 (35.) das Siegtor. Für den früheren Stürmer der ZSC Lions war es der erste Punkt nach acht Meisterschaftsspielen. Ambris früherer Stürmer Julian Walker sorgte im Finish mit einem Schuss ins verlassene Ambri-Gehäuse für das Endresultat.

Die Gäste erwiesen sich als äusserst effizient. Ambri verzeichnete ein Plus an Torchancen und Schüssen, brachte aber nur ein Tor zustande. Dominik Kubalik, der am Vortag bei Ambris verblüffenden 7:2-Kantersieg in Davos mit zwei Toren und zwei Assists geglänzt hatte, vergab dabei die beste Möglichkeit zum möglich gewesenen 1:1-Ausgleich. Ambris neuer Tscheche scheiterte kurz vor Spielmitte solo an Luganos Keeper Elvis Merzlikins. Immerhin leistete der erst 22-jährige Kubalik dann noch die Vorarbeit zum Ehrentreffer von Dominic Zwerger in Überzahl.
 
Die eher ratlosen Gesichter gehören am heutigen Abend den Ambri Spielern.
(Bild: Keystone)
Valascia. 6500 Zuschauer (ausverkauft).
SR Eichmann/Wiegand, Fluri/Kovacs.
Tore: 12. Lajunen (Hofmann) 0:1. 35. Cunti (Bürgler) 0:2. 43. Lapierre (Klasen/Ausschluss Kubalik; Sannitz) 0:3. 49. Zwerger (Ausschluss Chiesa, Bertaggia; D'Agositini) 1:3. 60. (59:38) Walker (Sannitz, Furrer) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten plus 5 Minuten (D'Agostini) plus Spieldauer gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 plus 10 Minuten (Chiesa) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Klasen.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Gautschi, Fora; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Berthon; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Incir; Mazzolini.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Chiesa, Riva; Kparghai, Furrer; Matewa; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Klasen; Walker, Sannitz, Romanenghi; Bertaggia, Cunti, Reuille; Morini.
Bemerkungen: Ambri ohne Stucki und Pinana (verletzt), Taffe (überzähliger Ausländer), Monnet und Guggisberg (beide überzählig) Lugano ohne Vauclair, Ulmer, Wellinger und Brunner (alle verletzt). - Pfosten: 53. Bürgler. - Ambri ohne 56:52 bis 59:38 ohne Torhüter. - 58. Timeout Lugano.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Davos       HC Lugano  Lugano
4 : 5
3:3, 0:0, 1:2 
Dienstag 28. November 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 26
 
In dieser Partie geht es des Öfteren wild zu und her. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt wilde Partie in Davos
Spektakel, dann Frust ohne Ende und ein Umsturz in doppelter Unterzahl. Dem HC Davos entglitt im Heimspiel gegen Lugano (4:5) zwischenzeitlich komplett die Kontrolle.
Davos bearbeitet die Gegner bereits im November mit einer Intensität, die in den nationalen Rinks sonst üblicherweise erst im Playoff an der Tagesordnung ist. Nach einem spektakulären Auftakt mit sechs Treffern näherte sich die ohnehin hohe Betriebstemperatur der aufgekratzten Bündner unmittelbar nach der zweiten Pause dem Siedepunkt - Keeper Gilles Senn und Captain Andres Ambühl handelten sich dabei innerhalb von zehn Sekunden wegen übertriebener Härte zwei Restausschlüsse ein.

Der junge HCD-Goalie hatte sich nach einer unübersichtlichen Szene zu einem Fausthieb hinreissen lassen, wenig später schubste Ambühl Luganos Abwehrchef Bobby Sanguinetti gegen die Bande. Während der fünfminütigen doppelten Unterzahl entglitt den Einheimischen die Orientierung vollends; Lugano erzwang dank Jani Lajunen (42.) und Luca Fazzini innert drei Minuten die Zäsur.

Turbulentes Startdrittel

Der zwischenzeitliche Kontrollverlust liess sich vom Rekordmeister im Finish nicht mehr beheben - daran änderte auch das 4:5 des guten schwedischen Debütanten Anton Rödin nichts mehr; seine zwei Skorerpunkte verblassten angesichts der Turbulenzen im disziplinarischen Bereich.

Wild und zuweilen ohne jegliche defensive Absicherung war schon das Startdrittel verlaufen, aber primär in sportlicher Hinsicht. Der innerhalb der ersten 189 Sekunden erkämpfte 2:0-Vorteil entglitt dem HCD bis zur 18. Minute: Maxim Lapierre verhalf den Bianconeri mit einer Tor-Doublette zum ersten Comeback. Und Broc Littles 16. Saison-Treffer beantwortete Alessandro Chiesa praktisch im Gegenzug mit dem 3:3.
 
Davos-Goalie Gilles Senn handelt sich nach einem Faustschlag einen Restausschluss ein. (Bild: Keystone)
Vaillant Arena. 4285 Zuschauer.
SR Urban/Wiegand, Kaderli/Progin.
Tore: 1. (0:43) Kousal (Little) 1:0. 4. (3:09) Jung (Rödin) 2:0. 16. Lapierre (Fazzini, Klasen) 2:1. 18. Lapierre (Klasen) 2:2. 19. (18:19) Little (Kousal, Nygren/Ausschluss Chiesa) 3:2. 20. (19:50) Chiesa (Klasen, Fazzini) 3:3. 42. Lajunen (Vauclair, Klasen/Ausschlüsse Senn, Ambühl) 3:4. 45. Fazzini (Hofmann, Sannitz/Ausschlüsse Senn, Ambühl) 3:5. 51. Rödin (Little, Nygren/Ausschluss Ronchetti) 4:5.
Strafen: 3mal 2 plus 5 (Senn, Ambühl) plus 10 Minuten (Kousal) plus Spieldauer (Senn, Ambühl) gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Little; Klasen.
Davos: Senn (42. Van Pottelberghe); Du Bois, Paschoud; Nygren, Jung; Schneeberger, Aeschlimann; Grossniklaus, Kindschi; Marc Wieser, Corvi, Ambühl; Rödin, Kousal, Little; Egli, Eggenberger, Dino Wieser; Simion, Walser, Jörg.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Kparghai; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Klasen; Walker Sannitz, Romanenghi; Bertaggia, Morini, Reuille.
Bemerkungen: HCD ohne Kessler, Lindgren, Sciaroni (alle verletzt), Lugano ohne Brunner, Ulmer, Wellinger (alle verletzt), Cunti (krank). 14. Furrer verletzt ausgeschieden. 42. Sanguinetti verletzt ausgeschieden. Lattenschüsse: 43. Klasen, 45. Riva, 46. Bürgler, 50. Walser. 51. Timeout von Davos, 60. (59:46) Timeout von Lugano. Davos ab 59:40 ohne Goalie.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



  Genève-Servette HC       HC Lugano  Lugano
0 : 4
0:3, 0:1, 0:0 
Donnerstag 30. November 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 28
 
Luganos Giovanni Morini wird zu seinen zwei Toren beglückwünscht.
(Bild: Keystone)
Lugano bezwingt Servette wieder mit 4:0
Lugano entscheidet auch das zweite Saison-Duell in Genf gegen Servette 4:0 für sich. Dank dem dritten Auswärtssieg in Serie sind die Luganesi nun der erste Verfolger von Leader Bern.

In der 17. und 18. Minute scheiterten die Genfer Nick Spaling und Kay Schweri alleine vor Luganos Keeper Daniel Manzato. Statt 1:1 hiess es in der 19. Minute nach einem Tor von Luca Fazzini 0:2. Es kam noch schlimmer für Servette: 20 Sekunden vor der ersten Pause traf Dario Bürgler im ersten Powerplay der Tessiner zum 3:0.

In der Folge nahm Lugano zwar Tempo weg, dennoch erhöhte Giovanni Morini auf 4:0 (39.) - der 22-jährige Stürmer hatte bereits das 1:0 (15.) erzielt. Es waren die erste beiden Saisontore von Morini. Weiter hervorzuheben ist bei den Luganesi Maxim Lapierre. Der Kanadier, lange Zeit in erster Linie Provokateur und Bösewicht, liess sich zwei Assists gutschreiben und punktete in der fünften Partie hintereinander. Lapierre hat in der laufenden Meisterschaft nach 25 Spielen 10 Tore und 13 Assists realisiert. Damit hat er schon gleich viele Punkte auf dem Konto wie in der vergangenen Saison, als er 38 Partien für Lugano bestritt. Goalie Manzato musste für seinen ersten Saison-Shutout bloss 22 Schüsse parieren.

Das achtplacierte Servette verpasste es, sich am Strich etwas Luft zu verschaffen. Den Genfern ist allerdings zu Gute zu halten, dass sie das fünfte Spiel innert sieben Tagen absolvierten. Gegen Lugano war es die vierte Niederlage in Serie.
 
Lugano feiert in Genf einen klaren Auswärtssieg. (Bild: Keystone)
Les Vernets. 5349 Zuschauer.
Schiedsrichter Dipietro/Vinnerborg, Fluri/Gnemmi.
Tore: 15. Morini 0:1. 19. (18:26) Fazzini (Lapierre) 0:2. 20. Bürgler (Vauclair, Lapierre/Ausschluss Traber) 0:3. 39. Morini (Bertaggia) 0:4.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Richard; Klasen.
Genf/Servette: Mayer/Giovannini (ab 21.); Petschenig, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Jacquemet; Da Costa, Richard, Spaling; Wick, Hasani, Simek; Schweri, Romy, Riat; Traber, Rubin, Heinimann; Holdener.
Lugano: Manzato; Kparghai, Vauclair; Chiesa, Riva; Sartori, Ronchetti; Matewa; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Klasen; Walker Sannitz, Romanenghi; Bertaggia, Morini, Reuille; Sorin.
Bemerkungen: Genf/Servette ohne Bays, Douay, Gerbe, Almond, Massimino und Rod. Lugano ohne Furrer, Brunner, Ulmer, Wellinger, Sanguinetti und Cunti (alle verletzt).
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano       SCL Tigers   Langnau
4 : 2
1:0, 2:2, 1:0 
Sonntag 3. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 27
 
Luganos Julian Walker hat soeben zum 1:0 getroffen. (Bild: Keystone)
Luca Fazzini mit Hattrick
Lugano etabliert sich immer mehr als erster Verfolger von Leader Bern. Das 4:2 vor heimischem Publikum gegen die SCL Tigers war der vierte Sieg in Serie für die Bianconeri. Luca Fazzini brillierte mit drei Toren. Für Langnau lohnte sich die Reise ins Südtessin einmal mehr nicht. Der letzte Sieg der Emmentaler in Lugano datiert vom 15. September 2012 (3:2 n.P.). Insgesamt war es die 15. Niederlage in den letzten 16 Duellen gegen die Bianconeri.

Dabei wendeten die Tigers dank Toren von Yannick Blaser (23.) und Andreas Thuresson (25.), der im ersten Spiel für Langnau gleich erfolgreich war, innert 113 Sekunden ein 0:1 (4.) in ein 2:1. Dann aber folgte die grosse Show von Fazzini. Der 22-Jährige glich nur 82 Sekunden nach dem Rückstand aus.

In der 34. Minute brachte er sein Team mit einem kuriosen Tor erneut in Führung. Er traf den Puck nicht richtig, worauf sich dieser im hohen Bogen hinter Ivars Punnenovs ins Gehäuse senkte. In der 50. Minute machte Fazzini mit dem 4:2 alles klar. Der formstarke Stürmer erzielte zum zweiten Mal in der höchsten Spielklasse drei Tore in einer Partie. Er hat nun 14 Saisontreffer auf dem Konto.

Bei zwei der drei Tore von Fazzini hatte Maxim Lapierre seinen Stock im Spiel. Der Kanadier punktete in der sechsten Partie hintereinander und zum dritten Mal in Serie doppelt. Ausserdem gab bei Lugano Damien Brunner nach einer Schulterverletzung sein Saisondebüt. Der frühere NHL-Spieler wusste vor allem in den ersten 40 Minuten zu gefallen.
 
Auch am Ende des Spiels sind es die Luganesi die Grund zur Freude haben. (Bild: ti-press)
Resega. 5685 Zuschauer.
SR Massy/Schrader (GER)/Fluri/Kovacs.
Tore: 4. Walker (Morini) 1:0. 23. Blaser (Huguenin/Ausschluss Ronchetti) 1:1. 25. (24:22) Thuresson (Erkinjuntti, Himelfarb) 1:2. 26. (25:44) Fazzini (Klasen, Lapierre) 2:2. 34. Fazzini (Lapierre) 3:2. 50. Fazzini (Kparghai) 4:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano 2mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Erkinjuntti.
Lugano: Manzato; Kparghai, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti, Sartori; Matewa; Hofmann, Lajunen, Bürgler; Klasen, Lapierre, Fazzini; Bertaggia, Sannitz, Brunner; Morini, Romanenghi, Walker; Reuille.
SCL Tigers: Punnenovs; Zryd, Koistinen; Huguenin, Randegger; Blaser, Lardi; Thuresson, Himelfarb, Erkinjuntti; Gerber, Albrecht, Dostoinow; Kuonen, Pascal Berger, Neukom; Haas, Gustafsson, Seydoux.
Bemerkungen: Lugano ohne Furrer, Sanguinetti, Cunti, Wellinger und Ulmer. SCL Tigers ohne Stettler, Peter, Erni, Nüssli, Nils Berger (alle verletzt), Elo und Gagnon (überzählige Ausländer). - SCL Tigers ab 58:49 ohne Goalie. 
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HC Lugano HC Lugano       Lausanne HC   Lausanne
3 : 5
1:2, 2:1, 0:2 
Freitag 8. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 29
 
Die Führung zwei Mal aus den Händen gegeben und doch gewonnen: Lausanne fährt auswärts in der Resega gegen Lugano einen 5:3-Sieg ein.
(Bild: Keystone)
Seltener Sieg für Lausanne in Lugano
Lausanne feierte erst den dritten Sieg in Lugano seit Einführung der Statistik. Die Waadtländer gewannen 5:3.
Lugano und Lausanne lieferten den 5478 Zuschauern eine unterhaltsame Partie. Wie bereits beim 6:4-Heimsieg der Bianconeri Ende Oktober ging der LHC dreimal in Führung. Nach dem 4:3 für die Gäste, das Doppeltorschütze Etienne Froidevaux in der 46. Minute erzielte, war es dann aber vorbei mit den Parallelitäten. 198 Sekunden später erhöhte Sven Ryser mit seinem zehnten Saisontor auf 5:3. Dazwischen war Dario Bürgler aus aussichtsreicher Position am Lausanner Keeper Sandro Zurkirchen gescheitert.

Drei der sieben Tore fielen zwischen der 37. und der 39. Minute. Zunächst glich Damien Brunner zum 2:2 aus. Der von einer Schulterverletzung genesene Schweizer Internationale traf in seinem zweiten Saisonspiel zum ersten Mal, nachdem er schon beim 1:0 von Gregory Hofmann (8.), der auch beim 3:3 (39.) erfolgreich war, seinen Stock im Spiel gehabt hatte. Nur 33 Sekunden nach dem 2:2 reüssierte Froidevaux zum ersten Mal an diesem Abend.

Es war für Lausanne erst der siebente Sieg gegen Lugano, seit die Statistik geführt wird. Ausserdem feierten die Waadtländer erst den fünften Auswärtserfolg in dieser Saison. Derweil ging für die Luganesi eine vier Partien dauernde Siegesserie zu Ende. 33 Sekunden später brachte Etienne Froidevaux den LHC zum zweiten Mal in Führung.
 
Luganos Elia Riva wird gleich von drei Lausanne-Spielern in die Mangel genommen. (Bild: Keystone)
Resega. 5478 Zuschauer.
SR Dipietro/Stricker, Castelli/Küng.
Tore: 8. Hofmann (Fazzini, Brunner/Ausschluss Froidevaux) 1:0. 11. Vermin 1:1. 18. Jeffrey (Genazzi, Vermin) 1:2. 37. (36:20) Brunner (Ausschluss Pesonen) 2:2. 37. (36:53) Froidevaux (Zangger, Pesonen) 2:3. 39. Hofmann (Fazzini, Ronchetti) 3:3. 46. Froidevaux (Genazzi) 3:4. 49. Ryser (Pesonen) 3:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Jeffrey.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti, Sartori; Kparghai; Hofmann, Lajunen, Bürgler; Klasen, Lapierre, Fazzini; Bertaggia, Sannitz, Brunner; Morini, Romanenghi, Walker; Reuille.
Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Schelling, Frick; Vermin, Jeffrey, Danielsson; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Ryser, Miéville, Herren; Kneubuehler, In-Albon, Conz.
Bemerkungen: Lugano ohne Furrer, Cunti, Wellinger und Ulmer. Lausanne ohne Walsky, Gobbi, Trutmann, Nodari (alle verletzt) und Huet (nicht aufgeboten). Pfostenschüsse: 2. Pesonen, Sanguinetti. - Lugano von 57:50 bis 58:30 und ab 58:36 ohne Goalie. - Timeout Lugano (58.).
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EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
3 : 4
0:2, 3:0, 0:1 nP 
Samstag 9. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 30
 
Luganos Grégory Hofmann: Der dreifache Skorer sicherte dem HC Lugano in Zug den 4. Auswärtssieg en suite. (Bild: Keystone)
Hofmann richtet es für Lugano
Grégory Hofmann als dreifacher Skorer und Goalie Elvis Merzlikins führen den HC Lugano in Zug (4:3 n.P.) zum vierten Auswärtssieg in Folge. Zunächst hatte sich der EV Zug mit einer Tor-Triplette innerhalb von 93 Sekunden vom 0:2 zur 3:2-Führung gekämpft. Im Finish hingegen entglitt den Innerschweizern der Sieg. In der 55. Minute liessen sie den Ausgleich Hofmanns zu, im Penaltyschiessen scheiterten sie ausnahmslos.

Derweil die Gastgeber optisch dominierten, sich in der Offensive aber schwertaten, hatten die Bianconeri gleich zwei Matchwinner zu bieten. Goalie Merzlikins, mit 35 Paraden überragend, stoppte die Zuger Angriffswellen mit seiner überdurchschnittlichen Fangkunst phasenweise im Alleingang. Im Sturm brillierte Hofmann mit drei Treffern – einen davon erzielte er nervenstark in der zweiten Zusatzschicht.

Hoffnungsträger Hoffmann

Der während Jahren von Arno Del Curto geformte Romand hat sich im exquisiten Kader von Lugano inzwischen einen Top-Status erkämpft. Und auch im gesamten Liga-Vergleich steht Hofmann mit 15 Treffern sehr gut da.
 
Lugano-Goalie Elvis Merzlikins ist mit 35 Paraden eine wichtige Stütze für den Sieg in Zug. (Bild: Keystone)
Bossard Arena. 7057 Zuschauer.
SR Koch/Wiegand, Stuber/Wüst.
Tore: 10. Hofmann (Brunner, Fazzini/Ausschluss Suri) 0:1. 18. Romanenghi (Reuille) 0:2. 30. (29:07) Lammer 1:2. 31. (30:17) Klingberg (McIntyre, Morant) 2:2. 31. (30:40) Lammer (Stalberg) 3:2. 55. Hofmann (Bürgler) 3:3. - Penaltyschiessen: Fazzini -, Stalberg -; Klasen -, Klingberg -; Brunner -, Roe -; Hofmann 0:1, Lammer -; Lajunen -, McIntyre.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 2mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Roe; Fazzini.
Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Fohrler, Leeger; Oejdemark; Lammer, Roe, Stalberg; Klinberg, McIntyre, Suri; Schnyder, Diem, Zehnder; Haberstich, Kast, Forrer.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Sartori, Vauclair; Chiesa, Riva; Kparghai; Fazzini, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Sannitz, Hofmann; Brunner, Lajunen, Klasen; Walker, Romanenghi, Reuille; Morini.
Bemerkungen: Zug ohne Schlumpf, Geisser, Martschini, Helbling, Senteler, Grossmann (alle verletzt), Lugano ohne Furrer, Cunti, Wellinger, Ulmer (alle verletzt). Lattenschüsse: Thiry (15.), Klingberg (64.). Pfostenschüsse: Stalberg (26.), Bertaggia (28.), Bürgler (51.). 31. Timeout von Lugano.
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HC Lugano  HC Lugano       Genève-Servette HC   
3 : 4
1:2, 2:0, 0:1 nV 
Dienstag 12. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 22
 
Servettes Goran Bezina (links) und Juraj Simek nach dem Ausgleich zum 3:3 welchen Romain Loeffel erzielt hat.
(Bild: Keystone)
Romain Loeffel bezwingt Lugano
Ohne sieben Abwesende und ohne die Stamm-Goalies und ohne den abwesenden Cheftrainer Craig Woodcroft gewinnt Genève-Servette in Lugano mit 4:3 nach Verlängerung. Romain Loeffel ist der Matchwinner.

Der 26-jährige Verteidiger erzielte die wichtigsten Tore des Spiels. Nach 47 Minuten gelang Romain Loeffel der 3:3-Ausgleich. 77 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung markierte Loeffel an vorderster Front auch das Siegtor. Servette verdiente sich am Ende den Erfolg, weil es in der Overtime viel entschlossener den Sieg suchte.

Lugano kassierte bereits die vierte Heimniederlage in den letzten fünf Spielen in der Resega. Die Tessiner spielten erneut unbeständig. Nur 20 der 64 Minuten waren wirklich gut.

In der zweiten Hälfte des zweiten Drittels machten Gregory Hofmann und Luca Fazzini aus einem 1:2-Rückstand eine 3:2-Führung; in den letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit resultierte zwar ein "Bombardement" auf das Gehäuse von Servettes Goalie Remo Giovannini (32 Paraden), ein weiterer Treffer gelang aber nicht mehr.
 
Luganos Dario Bürgler erzielt den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1.
(Bild: Keystone)
Resega. SR Eichmann/Müller, Castelli/Kovacs.
Tore: 4. (3:46) Bezina 0:1. 5. (4:26) Bürgler 1:1. 12. Da Costa (Spaling) 1:2. 32. Hofmann (Sanguinetti, Brunner) 2:2. 40. (39:37) Fazzini (Lapierre) 3:2. 48. Loeffel (Romy) 3:3. 64. (63:43) Loeffel (Romy) 3:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Richard.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Chiesa, Sartori, Wellinger, Vauclair; Kparghai; Brunner, Cunti, Hofmann; Bertaggia, Lapierre, Fazzini; Bürgler, Sannitz, Klasen; Walker, Romanenghi, Reuille; Morini.
Genève-Servette: Giovannini; Loeffel, Bezina; Vukovic, Petschenig; Jacquemet, Mercier; Douay, Wyniger; Da Costa, Richard, Spaling; Schweri, Romy, Simek; Wick, Rubin, Riat; Traber, Heinimann, Holdener.
Bemerkungen: Lugano ohne Furrer, Ulmer (beide verletzt), Riva (U20) und Lajunen, Genève-Servette ohne Fransson, Tömmernes (Nationalmannschaften), Barbey, Bays, Massimino, Mayer, Rod (alle verletzt) und Trainer Woodcroft (Team Canada). - Pfostenschüsse: Holdener (4.), Da Costa (38.). - Timeout Lugano (58.).
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  SC Bern       HC Lugano  Lugano
2 : 1
1:0, 1:0, 0:1 
Freitag 15. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 31
 
Berns Thomas Rüfenacht erzielt in der 15. Minute das 1:0. (Bild: Keystone)
Erster Saisonsieg für Bern gegen Lugano
Der Leader SC Bern setzte sich im Spitzenkampf gegen Lugano zu Hause 2:1 durch und baute den Vorsprung auf die zweitplatzierten Bianconeri auf zehn Punkte aus.

Es war für den SCB im dritten Saisonduell gegen Lugano der erste Sieg. Im Heimspiel Mitte September hatte der Schweizer Meister bis zur 50. Minute 4:1 geführt, ehe er noch 4:5 nach Penaltyschiessen unterlag. Überhaupt ist bei den Bernern das Verwalten von Vorsprüngen so eine Sache. Vor der Partie gegen Lugano hatten sie die letzten drei Spiele vor heimischem Publikum allesamt verloren, wobei sie zweimal ein 3:0 und einmal ein 3:1 aus der Hand gaben.

Anschlusstreffer fällt zu spät

Diesmal liess das Team von Trainer Kari Jalonen nach dem 2:0 (35.) nur noch den Anschlusstreffer durch Sebastian Reuille (51.) zu. Den ersten Berner Treffer erzielte Thomas Rüfenacht in der 14. Minute nach einem Konter, wobei er Luganos Keeper Elvis Merzlikins bei einer 2:1-Situation in der nahen Ecke erwischte. Für das 2:0 zeichnete PostFinance-Topskorer Andrew Ebbett mit einem verwandelten Penalty verantwortlich. Zunächst sah es aus, als könnte Merzlikins den Schuss parieren, ehe der Puck doch noch ins Tor kullerte.

Mit dem ersten Sieg nach 60 Minuten im Dezember in der heimischen Liga zeigte Bern eine gute Reaktion auf das nicht zwingende Scheitern am Dienstag im Viertelfinal der Champions Hockey League gegen den schwedischen Leader Växjö (Gesamtskore 5:6). Lugano dagegen erlitt die erste Auswärtsniederlage nach vier Siegen in Folge auf fremdem Eis.
 
Berns Tristan Schwerey hebt ab und schwebt zwischen drei Luganesi.
(Bild: Keystone)
Post Finance Arena. 16'333 Zuschauer.
SR Diepietro/Koch, Progin/Wüst.
Tore: 15. Rüfenacht (Haas, Burren) 1:0 35. Ebbett (Penalty) 2:0. 51. Reuille (Walker) 2:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Ebbett; Fazzini.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin, Krueger; Burren; Bodenmann, Arcobello, Rüfenacht; Raymond, Haas, Scherwey; Kämpf, Ebbett, Pyörälä; Berger, Hischier, Randegger.
Lugano: Merzlikins; Wellinger, Vauclair; Sanguinetti, Ronchetti; Chiesa, Sartori, Kparghai; Fazzini, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Sannitz, Klasen; Brunner, Cunti, Hofmann; Walker, Romanenghi, Morini; Reuille.
Bemerkungen: Bern ohne Meyer (krank), Morin (überzähliger Ausländer), Noreau (Team Canada), Heim (U20-Nationalteam) und Moser. Lugano ohne Furrer, Ulmer (alle verletzt), Lajunen (Nationalteam Finnland) und Riva (U20-Nationalteam). - Pfosten-/Lattenschüsse: 2. Klasen, 2. Kämpf, 58. Haas. - Timeouts: Lugano (58:06); Bern (59:13). - Lugano von 58:06 bis 58:14 und ab 58:30 ohne Goalie.
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HC Lugano    HC Lugano       HC Fribourg-Gottéron  HC Fribourg-Gottéron
8 : 2
2:2, 4:0, 2:0 
Samstag 16. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 32
 
Der Torreigen beginnt in der 3. Minute mit Julian Walkers 1:0. (Bild: Keystone)
Lugano deklassiert Fribourg-Gottéron
Lugano hat sich gegen Fribourg-Gottéron etwas den Frust von der Seele geschossen. Die Entscheidung beim 8:2-Sieg führten die Tessiner mit vier Treffern im Mitteldrittel herbei.

Drei der letzten vier Partien hatte Lugano knapp verloren. Deshalb kam das kriselnde Fribourg als Aufbaugegner gerade recht. Nachdem Gottéron im ersten Drittel keineswegs die schlechtere Mannschaft gewesen war und einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatte, wurden sie im Mitteldrittel regelrecht vorgeführt.

Innerhalb von 21 Sekunden schossen Gregory Hofmann und Alessio Bertaggia (erstes Tor nach 26 Partien) Lugano mit ihren beiden Treffern 4:2 in Führung (25.). Auf diesen Doppelschlag vermochte Fribourg nicht mehr zu reagieren. Im Gegenteil: Damien Brunner im Powerplay und Dario Bürgler erhöhten noch vor der zweiten Pause um weitere zwei Tore. Der einzige Doppeltorschütze bei Lugano war Gregory Hofmann, der seine Tore 99 und 100 in der höchsten Liga erzielte.

Das ersatzgeschwächte Fribourg rutscht in der Tabelle nach der siebten Niederlage in den letzten neun Partien weiter ab und ist nur noch im 7. Rang klassiert.
 
Luganos Damien Brunner trifft im Flug zum 5:2 - und scheidet später nach einem Stockschlag verletzt aus. (Bild: Keystone)
Resega. 5636 Zuschauer.
SR Urban/Wiegand, Bürgi/Stuber.
Tore: 3. (2:57) Walker (Reuille) 1:0. 4. (3:28) Lapierre (Julien Vauclair, Bertaggia) 2:0. 8. Slater (Rathgeb, Stalder) 2:1. 13. Bykow (Rossi/Ausschluss Fazzini) 2:2. 25. (24:20) Hofmann (Bürgler, Ronchetti) 3:2. 25. (24:41) Bertaggia (Lapierre, Chiesa) 4:2. 27. Brunner (Fazzini, Hofmann/Ausschluss Kühni) 5:2. 37. Bürgler (Hofmann, Cunti) 6:2. 51. Hofmann (Sartori) 7:2. 57. Julien Vauclair (Bertaggia, Romanenghi/Ausschluss Slater) 8:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 8mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Birner.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Chiesa, Sartori; Wellinger, Julien Vauclair; Kparghai; Brunner, Cunti, Hofmann; Bertaggia, Lapierre, Fazzini; Bürgler, Sannitz, Klasen; Walker, Romanenghi, Reuille.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Kienzle, Stalder; Abplanalp, Chavaillaz; Rathgeb, Kühni; Rossi, Bykow, Devos; Birner, Slater, Mottet; Fritsche, Rivera, Tristan Vauclair; Marchon, Schmutz, Neuenschwander; Meunier.
Bemerkungen: Lugano ohne Furrer, Ulmer (beide verletzt), Lajunen (Nationalteam Finnland) und Riva (U20), Fribourg ohne Cervenka, Glauser, Schilt, Sprunger (alle verletzt), Brust (Nationalteam Kanada) und Holös (Nationalteam Norwegen). Brunner verletzt ausgeschieden (56). Pfostenschüsse Sannitz (23.), Sanguinetti (41.) und Bykow (55.).
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HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
3 : 4
1:1, 0:3, 2:0 
Dienstag 19. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2016/2017 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 33
 
Einmal mehr jubelt in der Resega am Schluss das Auswärtsteam. (Bild: ti-press)
Luganos Aufholjagd kommt zu spät
Der formstarke HC Lugano unterliegt Davos in der Resega 3:4. Erst nach der späten Doublette der Tessiner hat der HCD ein paar heikle Szenen zu überstehen, ansonsten überzeugt Arno Del Curtos Equipe.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der hinter dem souveränen Titelhalter zweitplatzierte HC Lugano auf Kurs. 17 Punkte mehr als im Dezember 2016 totalisierte er vor dem Rendez-vous mit dem Rekordchampion. Entsprechend wenig deutete auf einen Rückschlag hin - und anders ist das 3:4 gegen den unberechenbaren, von diversen prominenten Ausfällen geschwächten HCD vor eigenem Publikum nicht zu interpretieren.

Dominanter Auftritt von Broc Little

Vom Schwung der 8:2-Gala gegen Fribourg-Gottéron war vor allem im zweiten Abschnitt kaum mehr etwas zu spüren. Innerhalb von 147 Sekunden musste die vorübergehend ausmanövrierte Defensive um Keeper Elvis Merzlikins drei Gegentore hinnehmen. Beim 4:1 des US-Topskorers Broc Little liessen sich die Bianconeri nach allen Regeln der Hockey-Kunst ausspielen.

Zu einer überaus dominanten Figur entwickelt sich seitens der Bündner, die seit Del Curtos Amtsantritt vor 21 Jahren kein Playoff verpasst haben, der Amerikaner Little. Der beste ausländische Stürmer der letzten schwedischen Saison bestätigt auf Schweizer Eis den ausgezeichneten Eindruck, den er in Linköping hinterlassen hat.
 
Der Davoser Andres Ambühl auf der Verfolgung von Luganos Ricardo Sartori. (Bild: Keystone)
Resega. 5379 Zuschauer.
SR Dipietro/Stricker, Kovacs/Obwegeser.
Tore: 2. Jung (Little) 0:1. 16. Cunti (Hofmann, Merzlikins) 1:1. 23. (22:36) Corvi 1:2. 24. (23:42) Dino Wieser (Portmann) 1:3. 26. Little (Nygren, Aeschlimann) 1:4. 55. (54:39) Walker (Klasen, Sannitz) 2:4. 56. (55:38) Hofmann 3:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Little.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Chiesa, Sartori; Wellinger, Vauclair; Kparghai; Bertaggia, Lapierre, Fazzini; Klasen, Lajunen, Brunner; Hofmann, Cunti, Bürgler; Romanenghi, Sannitz, Walker; Reuille.
Davos: Senn; Aeschlimann, Nygren; Paschoud, Schneeberger; Heldner, Jung; Forrer, Grossniklaus; Marc Wieser, Walser, Dino Wieser; Sciaroni, Corvi, Ambühl; Egli, Johansson, Little; Simion, Portmann, Jörg.
Bemerkungen: Lugano ohne Furrer, Ulmer, Morini (alle verletzt), Riva (U20-Nationalteam), Davos ohne Du Bois, Kessler, Kousal, Lindgren, Rödin (alle verletzt), Barandun, Eggenberger, Jäger (alle im U20-Nationalteam), Kindschi (überzählig). 22. Pfostenschuss von Bürgler. 55. Timeout von Davos. 59. Timeout von Lugano, danach ab 58:06 ohne Goalie.
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EHC Kloten       HC Lugano  Lugano
5 : 1
2:0, 3:0, 0:1 
Freitag 22. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 34
 
Kloten feiert gegen Lugano einen problemlosen, deutlichen Sieg.
(Bild: Keystone)
Lugano stemmt sich kein bisschen gegen die Niederlage
Der Tabellenletzte Kloten demütigt Lugano mit einem 5:1-Heimsieg. Die Gäste machen derzeit eine Mini-Krise durch.
Die Klotener erleben eine äusserst schwierige Saison. Zwar hielten sie oft gut mit, dennoch verliessen sie in 25 von 35 Partien das Eis als Verlierer. Insofern war das Spiel gegen Lugano Balsam auf die geschundenen Seelen, umso mehr, als es für Kloten die letzte Partie im Jahr 2017 war. Überhaupt sind die Bianconeri ein gern gesehener Gast in Kloten, gelang doch den Zürcher Unterländern der sechste Heimsieg in Serie gegen die Luganesi.

Die Partie war schon nach 21 Minuten und dem 3:0 von Tommi Santala vorentschieden. Der 38-jährige Finne zeichnete in der 37. Minute auch für das 5:0 verantwortlich. Die ersten beiden Tore erzielten Vincent Praplan (13.) und Tomi Sallinen (16.) im Powerplay. Die erste Strafe gegen die Tessiner nutzte Kloten nach neun Sekunden aus, die zweite nach sechs.

Bei Lugano war an diesem Abend nichts davon zu sehen, warum es hinter Bern im 2. Tabellenrang klassiert ist. Dario Bürgler fand während der zweiten Pause klare Worte, sprach davon, dass sie kein Team, sondern eine Ansammlung von Einzelspielern gewesen seien. Immerhin verhinderte Luca Fazzini mit seinem 16. Saisontor (50.), dass die Bianconeri zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft torlos blieben. Dennoch muss Lugano nach der vierten Niederlage in den letzten fünf Partien über die Bücher.
 
Luca Fazzini gelingt in der 50. Minute wenigstens der Ehrentreffer.
(Bild: Keystone)
Swiss Arena. 6311 Zuschauer.
SR Eichmann/Tscherrig, Altmann/Kovacs.
Tore: 13. Praplan (Hollenstein, Santala/Ausschluss Sanguinetti) 1:0. 16. Sallinen (Ausschluss Wellinger) 2:0. 21. (20:38) Santala (Praplan) 3:0. 31. Marchon (Obrist, Leone) 4:0. 37. Santala (Praplan, Hollenstein) 5:0. 50. Fazzini (Klasen/Ausschluss Trachsler).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Kloten, 6mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Praplan; Fazzini.
Kloten: Boltshauser; Von Gunten, Harlacher; Stoop, Bäckman; Ramholt, Kellenberger; Brunner; Praplan, Santala, Hollenstein; Bozon, Trachsler, Sallinen; Grassi, Schlagenhauf, Bader; Marchon, Obrist, Leone.
Lugano: Manzato/Merzlikins (ab 5.); Wellinger, Vauclair; Sanguinetti, Ronchetti; Chiesa, Sartori; Kparghai; Fazzini, Lapierre, Sannitz; Brunner, Cunti, Hofmann; Bürgler, Romanenghi, Klasen; Walker, Morini, Bertaggia; Reuille.
Bemerkungen: Kloten ohne Egli (U20), Back, Bieber, Lemm und Bircher. Lugano ohne Lajunen, Furrer, Ulmer (alle verletzt) und Riva (U20). - 31. Timeout Lugano.
Übersicht HC Lugano Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      EHC Biel   Biel
3 : 4
0:1, 1:3, 2:0 
Samstag 23. Dezember 2017
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 35
 
Luganos Alessandro Chiesa und Biels Marc-Antoine Pouliot geben sich Saures.
(Bild: Keystone)
Luganos Aufholjagd kommt schon wieder zu spät
Derweil Lugano zwar nach wie gut platziert ist, aber stagniert, trumpft Biel gross auf. Beim 4:3 im Tessin bestätigte die Equipe ihren imposanten Formanstieg.

Biels Zahlen und Fakten seit der Freistellung von Mike McNamara sind beeindruckend und stünden selbst einer Spitzen-Mannschaft gut an: 26 Punkte hat der ehemalige Playout-Kandidat in den vergangenen elf Partien gewonnen.

Die Südschweizer hingegen haben nach einem Zwischenhoch und dem Vorstoss auf Position 2 markant an Schwung eingebüsst. Dem Debakel in Kloten (1:5) folgte eine nächste Enttäuschung. Die negativen Ergebnisse haben sich kurz vor dem Jahreswechsel kumuliert, der Finish mit fünf Niederlagen in sechs Spielen trübt die Zwischenbilanz.

In der teilweise intensiven Auseinandersetzung mit dem EHCB begingen die Bianconeri ähnliche Fehler wie im letzten missratenen Heimspiel gegen Davos (3:4) und bezahlten für die erheblichen Startschwierigkeiten einen hohen Preis. Im Sog von Routinier Jacob Micflikier und dank einem wunderbaren Solo von Jason Fuchs (36.) setzten sich die Gäste vorübergehend mit drei Treffern Vorsprung ab.

Mit ihrem (Teil-)Comeback sorgten die Luganesi für das nächste Déjà-vu. Erneut verschärfte die gut bestückte Squadra (zu) spät das Tempo, abermals liessen sich die Versäumnisse der ersten zwei Drittel nicht mehr korrigieren.
 
Biels Goalie Jonas Hiller mit einem Ausflug hinter sein Tor welcher glimpflich abläuft. (Bild: Keystone)
Resega. 6059 Zuschauer.
SR Oggier/Stricker, Bürgi/Fuchs.
Tore: 10. Tschantré (Rajala, Pouliot/Strafe gegen Lugano angezeigt) 0:1. 22. Bertaggia (Lapierre) 1:1. 30. Micflikier (Fey/Ausschluss Chiesa) 1:2. 33. Micflikier (Forster) 1:3. 36. Fuchs 1:4. 42. Sannitz (Romanenghi) 2:4. 50. Klasen (Sartori) 3:4.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Pouliot.
Lugano: Merzlikins; Ronchetti, Sartori; Wellinger, Vauclair; Chiesa, Kparghai; Matewa; Bertaggia, Lapierre, Fazzini; Hofmann, Lajunen, Bürgler; Brunner, Cunti, Klasen; Romanenghi, Sannitz, Walker; Morini.
Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Lofquist, Maurer; Steiner, Dufner; Tschantré, Pouliot, Rajala; Micflikier, Fuchs, Diem; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Joggi, Sutter, Wetzel.
Bemerkungen: Lugano ohne Furrer, Ulmer (beide verletzt), Sanguinetti, Manzato (beide krank), Riva (U20-WM), Reuille (überzählig), Biel ohne Pedretti (krank), Nussbaumer (U20-WM). Lugano ab 2. Drittel ohne Brunner. 50. Timeout von Biel, 59. Timeout von Lugano, ab 58:38 ohne Goalie.
 
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



  ZSC Lions       HC Lugano Lugano
6 : 1
0:0, 4:0, 2:1 
Dienstag 2. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 36
 
Roman Wick (links) erzielt das zwischenzeitliche 3:0 in Überzahl.
(Bild: Keystone)
Lugano mit katastrophaler Vorstellung
Die ZSC Lions realisierten damit den höchsten Sieg in der Meisterschaft seit dem ebenso deutlichen Heimerfolg gegen Ambri-Piotta am 9. Oktober. Die Lions waren dreimal in Überzahl erfolgreich. Sie zogen gegen die passiven Tessiner im Mitteldrittel vorentscheidend auf 4:0 davon.

Ausgerechnet Luganos früherer Goalgetter Frederik Pettersson leitete dabei den Sieg der ZSC Lions ein. Der Schwede bereitete das 1:0 von Jérôme Bachofner (22.) vor und erhöhte drei Minuten später selbst auf 2:0.

Für Pettersson war der Treffer zum 2:0 bereits das 18. Saisontor in der laufenden National League. Insgesamt sammelte Pettersson drei Skorerpunkte. Der 21-jährige Bachofner, der gegen Lugano als 13. Stürmer im Line-up der ZSC Lions figurierte, erzielte mit seinem Ablenker zum 1:0 sein erstes Meisterschaftstor in der laufenden Saison.

Frustrierte Luganesi schwächen sich selbst

Die nach dem 0:2-Rückstand frustrierten Tessiner kassierten bis zum Ende des Mitteldrittels noch fünf Zweiminuten-Strafen. Roman Wick nutzte die zweite Powerplay-Gelegenheit der Lions in dieser Phase zum 3:0 (32.). Es war bereits das 49. Überzahltor des früheren Nationalstürmers in der höchsten Spielklasse. Und unmittelbar nach Ende eines weiteren ZSC-Powerplays erhöhte Reto Schäppi aus spitzem Winkel noch auf 4:0.

Die Gastgeber waren bereits im Startdrittel spielbestimmend gewesen. Doch der Vorstoss in den Slot von Lugano blieb da noch weitgehend aus. Fabrice Herzog verpasste für die Lions die beste Chance zur Führung, als er in Unterzahl solo an Luganos Spektakel-Goalie Elvis Merzlikins scheiterte (8.).
 
Im Mitteldrittel legen die Zürcher richtig los: Nach torlosen ersten 20 Minuten hagelt es vier Treffer im 2. Durchgang. (Bild: Keystone)
Hallenstadion. 10'328 Zuschauer.
SR Massy/Stricker, Borga/Kaderli.
Tore: 22. Bachofner (Pettersson) 1:0. 25. Pettersson (Pestoni, Seger) 2:0. 32. Wick (Künzle/Ausschluss Bürgler) 3:0. 37. Schäppi (Guerra) 4:0. 49. Sanguinetti (Brunner/Ausschluss Karrer) 4:1. 57. Geering (Ausschluss Lapierre) 5:1. 59. Chris Baltisberger (Geering, Pettersson/Ausschluss Vauclair) 6:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Pettersson; Fazzini.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Guerra, Seger; Karrer; Herzog, Shore, Wick; Chris Baltisberger, Schäppi, Suter; Pestoni, Korpikoski, Pettersson; Künzle, Prassl, Hinterkircher; Bachofner.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Wellinger, Vauclair; Chiesa, Sartori; Kparghai; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Lapierre, Bertaggia; Morini, Sannitz, Romanenghi; Walker, Cunti, Hofmann; Brunner.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren, Kenins und Marti (alle verletzt), Pelletier (überzähliger Ausländer) sowie Miranda (U20-WM), Lugano ohne Furrer, Ulmer (beide verletzt), Reuille (überzählig) sowie Elia (beide U20-WM). - Mathias Seger (40) für 1000. National-League-Spiel für die ZSC Lions geehrt (total 1141 Spiele). - 2. Ronchetti verletzt ausgeschieden.
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HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
4 : 2
2:0, 1:0, 1:2 
Freitag 5. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 38
 
Lugano feierte gegen Ambri den vierten Derby-Sieg in Folge. (Bild: Keystone)
Luganos nächster Derbysieg
Ausgerechnet im Tessiner Derby fand Lugano nach vier Niederlagen in Serie aus seiner Krise heraus. Die grosse Figur war mit seiner ersten Doublette der Saison Linus Klasen. Der Schwede traf im Startdrittel innerhalb von knapp vier Minuten zur eher schmeichelhaften 2:0-Führung für die Gastgeber. Im mittleren Abschnitt bot sich den Leventinern die Chance zur Wende. Nick Plastino traf jedoch nur den Pfosten. Wenig später erhöhte Luganos Topskorer Luca Fazzini mit seinem 17. Saisontor in Überzahl auf 3:0 und sorgte für die Vorentscheidung.

Ambri steckte allerdings nie auf und verkürzte im Schlussdrittel zweimal auf zwei Tore Differenz. Mehr lag nicht mehr drin – trotz am Ende 46:40 Torschüssen. Ambri war zuvor seit dem 4:3-Sieg über den Erzrivalen zum Saisonauftakt nie mehr als ein Treffer gegen den HCL gelungen.

Trotz des guten Eindrucks, den das Team unter Jungtrainer Luca Cereda hinterlässt, steht Ambri-Piotta nicht besser da als vor einem Jahr und muss sich langsam mit dem Playout anfreunden. Die Equipe hat nur zwei der letzten neun Spiele gewonnen und liegt bereits sieben Punkte hinter dem drittletzten Lausanne.
 
Lugano Goalie Elvis Merzlikins wehrt auch gegen Ambris Eliot Berthon.
(Bild: Keystone)
Resega. 7200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Stricker/Urban, Bürgi/Progin.
Tore: 8. Klasen (Bürgler, Furrer) 1:0. 12. Klasen (Brunner/Ausschluss Müller) 2:0. 34. Fazzini (Sanguinetti, Hofmann/Ausschluss Lhotak) 3:0. 48. (47:17) D'Agostini (Plastino, Taffe/Ausschluss Furrer) 3:1. 48. (47:37) Romanenghi (Cunti) 4:1. 52. Collenberg (Kubalik) 4:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; D'Agostini.
Lugano: Merzlikins; Wellinger, Furrer; Matewa, Sanguinetti; Sartori, Chiesa; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Brunner, Sannitz, Bertaggia; Walker, Cunti, Romanenghi; Reuille.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; D'Agostini, Taffe, Kubalik; Trisconi, Müller, Zwerger; Lhotak, Berthon, Lauper; Incir, Kostner, Bianchi; Mazzolini.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair (krank), Ronchetti, Ulmer (beide verletzt) und Elia (U20-WM), Ambri ohne Goi (krank), Stucki, Emmerton, Pinana und Rochow (alle verletzt). Pfostenschuss Plastino (32.). Timeout Ambri (58.). Ambri ab 57:41 ohne Goalie.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
2 : 4
0:1, 0:0, 2:3 
Samstag 6. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 37
 
Keine Revanche im Tessiner Derby, Lugano setzt sich auch in der Valascia durch.
(Bild: Keystone)
Lugano gewinnt das Derby erneut
Im Tessiner Derby, das bereits gestern im «Hinspiel» angeheizt wurde, fliegen schon nach wenigen Sekunden die Fetzen. 31 Sekunden sind gespielt, als Adrian Lauper die Handschuhe fallen lässt und dann wegen einer Prügelei mit Thomas Wellinger vom Eis gestellt wird.

Auch in der Folge bietet das Duell beste Unterhaltung. Ambri zündet ein offensives Feuerwerk und dominiert den Gast in der Schuss-Statistik. Aufgrund mangelnder Effizienz sind es aber dennoch die Leventiner, die meiste Zeit einem Rückstand hinterherlaufen.

Am Ende ist Dario Bürgler der goldene Torschütze für Lugano. Nach einer unnötigen Strafe trifft er für die Gäste zum 3:2. Maxime Lapierre sorgt mit einem Empty-Netter dann für den 4:2-Endstand.
 
Ambris Dominic Zwerger versucht Luganos Luca Cunti am Davonlaufen zu hindern. (Bild: Keystone)
Valascia. 6500 Zuschauer (ausverkauft).
SR Dipietro/Wehrli, Kovacs/Wüst.
Tore: 6. Lapierre (Kparghai/Ausschluss Lauper) 0:1. 42. Zwerger (D'Agostini) 1:1. 47. (46:29) Müller (Kubalik/Ausschluss Conz!) 2:1. 48. (47:19) Sanguinetti (Klasen) 2:2. 50. Bürgler (Ausschluss Zwerger) 2:3. 60. (59:42) Lapierre (Ausschluss Sanguinetti!) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten plus 5 Minuten (Lauper) plus Spieldauer (Lauper) gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Fazzini.
Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Collenberg; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Moor; Mazzolini, Berthon, Lauper; Lhotak, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Incir.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Chiesa; Kparghai, Sartori; Wellinger, Furrer; Matewa; Fazzini, Lapierre, Reuille; Brunner, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Cunti, Romanenghi; Hofmann.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Emmerton, Jelovac, Pinana, Stucki, Rochow (alle verletzt) und Goi, Lugano ohne Vauclair (beide krank), Ronchetti und Ulmer (beide verletzt). - Pfostenschuss Brunner (24.). - Timeout Ambri-Piotta (59:05).
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EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
2 : 0
1:0, 1:0, 0:0 
Dienstag 9. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 17
 
Zugs David McIntyre, rechts, trifft zum 1:0 gegen Luganos Goalie Elvis Merzlikins. (Bild: Keystone)
Luganos enttäuschender Auftritt im Spitzenspiel
Der EV Zug bleibt im neuen Jahr makellos und dehnt seine Serie auf fünf Siege aus. Im Duell um Platz 2 hinter Leader Bern kontrollierten die Zentralschweizer Lugano beim 2:0 ohne grössere Probleme.

Elvis Merzlikins träumt und denkt gross. Der lettische Nationalkeeper der Bianconeri strebt in absehbarer Zeit einen Transfer in die NHL an. An guten Tagen erfüllt der 23-Jährige höchste Ansprüche, in Zug hingegen manövrierte er seine Squadra mit einem Aussetzer in die Sackgasse.

Merzlikins Aussetzer

Nach knapp 25 Minuten verlor der Tessiner Goalie hinter dem eigenen Kasten komplett die Orientierung und legte Reto Suri den Puck unfreiwillig einschussbereit auf. Der Schweizer Nationalspieler liess sich die Offerte nicht entgehen. Nach dem zweiten Gegentor resignierten die vorwiegend blassen und ideenlosen Gäste nahezu - eine Reaktion blieb aus.

Was die positive Derby-Doublette gegen den Vorletzten Ambri nach einer längeren Baisse wert war, verdeutlichte der enttäuschende Auftritt in der Innerschweiz: wenig. Zug hingegen wirkt im letzten Monat vor der Olympia-Pause in allen Formationen so stabil wie im letztjährigen Playoff.

Lugano verlor nicht nur das Spiel, sondern beklagte in der 35. Minute zudem den Ausfall von Thomas Wellinger. Der Verteidiger erlitt bei einem Check des EVZ-Centers Nolan Diem einen Nasenbeinbruch. Der Verursacher der Szene wurde mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt.
 
Die Zuger überholen dank des Sieges gegen Lugano die Tessiner in der Tabelle. (Bild: Keystone)
Bossard Arena. 6526 Zuschauer.
SR Salonen/Tscherrig, Castelli/Obwegeser.
Tore: 6. McIntyre (Ausschluss Fazzini) 1:0. 26. Suri 2:0.
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Diem) plus Spieldauer (Diem) gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Roe; Fazzini.
Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Alatalo; Thiry, Leeger; Helbling, Geisser; Lammer, McIntyre, Suri; Martschini, Roe, Klingberg; Schnyder, Diem, Kast; Zehnder, Holden, Senteler.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Wellinger, Vauclair; Chiesa, Riva; Sartori; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Lapierre, Hofmann; Brunner, Romanenghi, Bertaggia; Fazzini, Morini, Reuille; Sannitz.
Bemerkungen: Zug ohne Stalberg (gesperrt), Grossmann, Forrer (beide verletzt), Lugano ohne Ronchetti, Ulmer (beide verletzt), Cunti (krank), Kparghai (überzählig). 34. Pfostenschuss von Holden. 35. Wellinger verletzt ausgeschieden. 43. Pfostenschuss von Reuille. Lugano ab 58:47 bis 59:41 und ab 59:51 ohne Goalie.
Übersicht HC Lugano Saison 2017/2018 letztes Spiel



Langnau  SCL Tigers       HC Lugano  Lugano
4 : 0
1:0, 3:0, 0:0 
Freitag 12. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 39
 
Der am Anfang des Spiels im Lugano Tor stehende Daniel Manzato kassiert hier das 1:0. (Bild: Keystone)
Lustloses Lugano ohne Chance
Die SCL Tigers deklassieren einen lustlosen HC Lugano mit 4:0 und feiern nach zuvor sechs Niederlagen in Serie den zweiten Zu-Null-Erfolg innerhalb von 24 Stunden.

Drei Spieler ragten aus dem überzeugenden Langnauer Ensemble heraus: Goalie Damiano Ciaccio feierte den zweiten Shutout der Saison und gleichzeitig in Serie. Der neue kanadische Verteidiger Cam Barker, erst am Vortag vom KHL-Team Slovan Bratislava eingetroffen, feierte mit einem Tor und einem Assist einen Einstand nach Mass.

Manzato muss nach drei Toren raus

Und ein entfesselter Alexei Dostoinow, der in der Saison 2005/2006 beim Zürcher Erstligisten Dübendorf seine ersten Erfahrungen im Erwachsenen-Hockey sammelte, glänzte als Doppeltorschütze.

Neuzugang Barker wurde im Schlussdrittel zwar noch vorzeitig unter die Dusche geschickt. Dies änderte jedoch nichts mehr am höchsten Sieg der Emmentaler über Lugano seit 2010. Bei den uninspirierten Tessinern musste der Länderspiel-erfahrene Keeper Daniel Manzato nach dem dritten Gegentor kurz nach Spielmitte seinen Kasten für den etatmässigen Stammgoalie Elvis Merzlikins räumen. Die SCL Tigers schlossen durch den Dreipunkte-Erfolg bis auf zwei Pluspunkte zum Tabellen-Achten Fribourg-Gottéron auf.
 
Langnaus Cam Barker kriegt nach seinem Foul an Linus Klasen von Luganos Alessandro Chiesa eins aufs Maul.
(Bild: Keystone)
Ilfishalle. 5899 Zuschauer.
SR Mollard/Stricker, Kaderli/Progin.
Tore: 17. Dostoinow (Gagnon, Erni) 1:0. 27. Dostoinow (Barker) 2:0. 32. Barker (Lardi, Gustafsson) 3:0. 39. Seydoux (Zryd, Nüssli) 4:0.
Strafen: 2mal 2 plus 5 (Barker) Minuten plus Spieldauer (Barker) gegen SCL Tigers, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Elo; Fazzini.
SCL Tigers: Ciaccio; Zryd, Seydoux; Erni, Lardi; Huguenin, Randegger; Barker; Thuresson, Gagnon, Dostoinow; Elo, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Pascal Berger; Neukom; Roland Gerber, Gustafsson, Nils Berger.
Lugano: Manzato (32. Merzlikins); Sanguinetti, Ronchetti; Sartori, Vauclair; Chiesa, Riva; Matewa; Brunner, Lapierre, Hofmann; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Cunti, Romanenghi; Reuille.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Himelfarb (überzähliger Ausländer), Stettler, Peter, Erkinjuntti (alle verletzt), Blaser (gesperrt), Lugano ohne Furrer (krank), Ulmer und Wellinger (verletzt). - Pfosten: 11. Barker, 29. Walker. - 47. Klasen verletzt ausgeschieden.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano  HC Lugano       Genève-Servette HC   
7 : 1
1:0, 6:1, 0:0 
Samstag 13. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 40
 
Luganos Luca Cunti wurde als zweifacher Torschütze zum besten Spieler der Partie gewählt. (Bild: Keystone)
Lugano mit Torflut nach Torflaute
Der HC Lugano schoss sich beim 7:1-Sieg über Servette ab dem zweiten Abschnitt den Frust von der Seele. Den Tessinern gelang dabei das stärkste Drittel eines NLA-Teams seit mehr als acht Jahren.

Am 2. Oktober 2009 besiegte Davos die SCL Tigers 13:4 und führte schon nach 20 Minuten mit 8:2. Seither gelangen keinem Team in der NLA mehr als fünf Tore in einem Drittel. Lugano machte im zweiten Abschnitt aber das halbe Dutzend voll: Bobby Sanguinetti (2:0), Luca Cunti (3:0 und 5:1), Julien Vauclair (4:0), Giovanni Morini (6:1) und Damien Brunner (7:1) machten aus einem 1:0 ein 7:1.

Zweite Auswärtsniederlage für Servette

Luganos Schlüsselspieler war indessen der Finne Jani Lajunen. Der brachte nach elf Minuten Lugano mit 1:0 in Führung und spülte mit diesem Tor allen Sand aus dem offensiven Getriebe. Die Tessiner, das Team mit den zweitmeisten erzielten Toren in der National League, hatten letzte Woche gegen Zug (0:2) und Langnau (0:4) in zwei Partien kein einziges Goal zu Stande gebracht. Nach dem 1:0 ermöglichte Lajunen noch zwei weitere Treffer Luganos, weil er zwei Mal dem Genfer Goalie Remo Giovannini jegliche Sicht raubte.

Lugano hofft dank des Kantersieges die Heimstärke in der Resega wiedergefunden zu haben. Aus den vorangegangenen neun Heimpartien hatte Lugano nur drei Siege geholt. Servette dagegen kassierte auswärts erst die zweite Niederlage in den letzten zwölf Partien.
 
Genf-Servette wird vom HC Lugano deutlich in die Schranken gewiesen.
(Bild: Keystone)
Resega. 5523 Zuschauer.
SR Eichmann/Massy, Borga/Gurtner.
Tore: 12. Lajunen (Brunner, Hofmann) 1:0. 21. (20:30) Sanguinetti (Cunti, Lajunen/Ausschluss Rubin) 2:0. 28. Cunti (Bertaggia) 3:0. 30. Vauclair (Hofmann/Ausschluss Richard) 4:0. 31. Loeffel (Richard/Ausschluss Wellinger) 4:1. 33. Cunti (Vauclair, Bürgler) 5:1. 34. Morini (Reuille) 6:1. 40. Brunner (Sanguinetti, Cunti/Ausschluss Simek) 7:1.
Strafen: 6 Mal 2 Minuten gegen Lugano, 8 Mal 2 Minuten gegen Genf-Servette.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Richard.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Sartori, Vauclair; Chiesa, Riva; Wellinger; Brunner, Lajunen, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Walker, Sannitz, Reuille; Morini.
Genf-Servette: Giovannini; Wick, Fransson; Petschenig, Tömmernes; Loeffel, Antonietti; Gerbe, Romy, Simek; Douay, Rubin, Almond; Riat, Richard, Rod; Holdener, Maillard, Heinimann.
Bemerkungen: Lugano ohne Klasen, Ulmer (beide verletzt) und Furrer (krank), Genf-Servette ohne Da Costa (gesperrt), Bays, Spaling, Jacquemet, Mercier, Bezina, Descloux, Vukovic, Hasani und Schweri (alle verletzt). Sannitz verletzt ausgeschieden (27.). - Pfostenschuss Sartori (1.). 
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Lausanne HC       HC Lugano  Lugano
3 : 6
1:3, 1:0, 1:3 
Freitag 19. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 41
 
Lausannes Nicklas Danielsson rammt Lugano Goalie Elvis Merzlikins vergeblich. (Bild: Keystone)
Lugano bremst den Aufwärtstrend von Lausanne
Die Tessiner setzen sich im Waadtland nach einer starken Startphase 6:3 durch und feieren den zweiten Sieg in Folge.

Der Beginn wurde für Lausanne zum Verhängnis. Nach gut neun Minuten lag Lugano in Lausanne 2:0 vorne. Von diesem Vorsprung zehrte das Team von Trainer Greg Ireland bis am Schluss. Dreimal gelang Lausanne der Anschlusstreffer, zum Ausgleich reichte es der Mannschaft von Yves Sarault aber nicht. Im Gegenteil: Dario Bürgler gelang in der 54. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 5:3 die Entscheidung.

Bürgler profitierte dabei von einem Fehler von Jonas Junland. Der Lausanner Verteidiger spielte den Puck unbedrängt von hinter der eigenen Linie vor das Tor. Bereits die beiden Gegentreffer in der Startphase wären aus Lausanner Sicht vermeidbar gewesen. Vor dem 0:1 durch Verteidiger Julien Vauclair liess John Gobbi die Scheibe unnötig passieren, vor dem 0:2 standen die fünf Lausanner kollektiv Spalier, was Bürgler bestrafte.

Bei Lugano gab der neu verpflichtete Amerikaner Emerson Etem ein diskretes Debüt. Die Tessiner "Wundertüten" überzeugten aber sechs Tage nach dem 7:1 gegen Genève-Servette erneut in der Offensive, nachdem sie zuvor gegen Zug (0:2) und die SCL Tigers (0:4) zweimal ohne Treffer geblieben waren.
 
Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen bei einer erfolgreichen Abwehr.
(Bild: Keystone)
Malley2.0. 6700 Zuschauer (ausverkauft)
SR Schrader (GER)/Massy, Gnemmi/Obwegeser.
Tore: 9. (8:05) Vauclair (Hofmann) 0:1. 10. (9:05) Bürgler (Cunti) 0:2. 13. (12:55) Junland 1:2. 14. Brunner (Sanguinetti/Ausschluss Danielsson) 1:3. 23. Zangger (Jeffrey/Ausschluss Brunner) 2:3. 45. Cunti (Romanenghi) 2:4. 51. Ryser (Vermin, Antonietti/Ausschluss Walker) 3:4. 54. Bürgler 3:5. 59. Lapierre 3:6 (ins leere Tor). –
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 8mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Hofmann.
Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Frick; Nodari, Fischer; Gobbi; Zangger, Jeffrey, Danielsson; Antonietti, Vermin, Pesonen; Ryser, Froidevaux, Conz; Herren, Miéville, In-Albon; Kneubuehler.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Sartori, Wellinger; Brunner, Lajunen, Hofmann; Etem, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Walker, Morini, Reuille.
Bemerkungen: Lausanne ohne Walsky, Trutmann (beide verletzt), Schelling (gesperrt) und Gernat (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Klasen, Ulmer, Sannitz (alle verletzt) und Fazzini (krank). NL-Debüt von Emerson Etem. Lattenschuss Genazzi (15.). Lausanne von 58:27 bis 58:53 ohne Torhüter.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      EV Zug  EV Zug 
1 : 0
1:0, 0:0, 0:0 
Samstag 20. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 42
 
Einziger Torschütze in der Resega: Alessandro Chiesa (r.) sorgt mit seinem Tor für das Highlight der Partie.
(Bild: Keystone)
Merzlikins und Chiesa verhelfen Lugano zum Sieg
Lugano setzte sich gegen Zug zu Hause 1:0 durch und schloss mit dem dritten Sieg in Serie punktemässig zu den zweitplatzierten Zentralschweizern auf. Am Vortag hatten sich beide Teams in Torlaune präsentiert. Lugano gewann in Lausanne 6:3, Zug bezwang Ambri-Piotta zu Hause 7:3. Wer nun aber erneut auf viele Treffer gehofft hatte, wurde enttäuscht. Das einzige Tor der Partie erzielte in der 5. Minute mit Alessandro Chiesa, der nach einem Abpraller erfolgreich war, erst noch ein Verteidiger. Der Zuger Johan Morant agierte in dieser Szene zu wenig konsequent.

Nachdem das Schussverhältnis nach zwei Dritteln 19:19 gelautet hatte, drückten die Gäste im letzten Abschnitt (14:5 Torschüsse) auf den Ausgleich. Elvis Merzlikins im Tor der Luganesi liess sich aber nicht bezwingen und feierte seinen dritten Shutout in dieser Saison. Der Lette bekundete allerdings auch Glück, als Josh Holden vier Sekunden vor dem Ende am Pfosten scheiterte.

Die beiden Teams trafen zum sechsten und letzten Mal in der laufenden Qualifikation aufeinander, wobei es je drei Siege gab. Allerdings war es für die Bianconeri der erste Saisonerfolg vor heimischem Publikum gegen den EVZ, der im neunten Spiel 2018 die zweite Niederlage erlitt.
 
Luganos Goalie Elvis Merzlikins feiert gegen Zug einen Shoutout. (Bild: ti-press)
Resega. 5763 Zuschauer
SR Wehrli/Wiegand, Bürgi/Progin.
Tore: 5. Chiesa (Bertaggia, Lapierre) 1:0.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Stalberg.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Sartori, Wellinger; Brunner, Lajunen, Hofmann; Etem, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Walker, Morini, Reuille.
Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Schlumpf, Leeger; Helbling, Geisser; Martschini, Holden, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Lammer, Diem, Senteler; Haberstich, Kast, Schnyder.
Bemerkungen: Lugano ohne Fazzini (krank), Klasen, Ulmer, Sannitz. Zug ohne Roe, Grossmann (alle verletzt) und Zehnder (krank). - 23. Pfostenschuss Bürgler. - Timeout Zug (59.), Zug ab 58:38 ohne Goalie.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano  HC Lugano       SC Bern   
4 : 0
1:0, 1:0, 2:0 
Freitag 26. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 43
 
Die Luganesi bejubeln den ersten Treffer in der 5. Min. durch Dario Bürgler.
(Bild: Keystone)
Lugano stoppt Leader Bern erneut
Das seit vier Runden verlustpunktlose Lugano stoppt den topklassierten SC Bern im vierten Duell zum dritten Mal. Beim 4:0 in der Resega brillieren die Einheimischen mit Effizienz und guter Defensive.

Die Konstanz der Bianconeri mit Blick auf den gesamten Saisonverlauf ist auffällig. Greg Ireland hat die Verantwortung gut verteilt, die Energie fliesst gleichmässiger als in den vergangenen Jahren. Auch ohne den verletzten Star Linus Klasen hat die Squadra viel Qualität und Winnermentalität zu bieten.

Kein Durchkommen bei Merzlikins

In der Abwehr lassen die Tessiner seit Wochen kaum etwas zu. Taktisch clever, konsequent und selbstbewusst stellen sie die Konkurrenz vor Probleme. In der Begegnung mit dem enttäuschenden Titelhalter demonstrierten sie bereits vor der Olympia-Pause schnörkelloses Playoff-Hockey.

Vor über 6000 Tifosi sorgte Dario Bürgler mit seinem 17. Saisontor für den perfekten Start. In der Folge beanspruchte der SCB zwar mehr Scheibenbesitz, richtig gute Chancen erspielte sich die uninspirierte Nummer 1 der Liga nicht - oder sie scheiterte am formstarken Keeper Elvis Merzlikins.
 
Das Duell zwischen Luganos Gregory Hofmann und Berns Eric Blum geht heute an den Tessiner. (Bild: Keystone)
Resega. 6048 Zuschauer.
SR Eichmann/Urban, Progin/Wüst.
Tore: 5. Bürgler (Vauclair) 1:0. 27. Morini (Reuille) 2:0. 53. Riva (Walker) 3:0. 57. Hofmann 4:0 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Arcobello.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Wellinger; Brunner, Lajunen, Hofmann; Etem, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Walker, Morini, Reuille; Fazzini.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Andersson, Krueger; Kamerzin; Bodenmann, Arcobello, Ruefenacht; Berger, Ebbett, Pyörälä; Scherwey, Haas, Meyer; Kämpf, Hischier, Randegger.
Bemerkungen: Lugano ohne Klasen, Ulmer, Sannitz (alle verletzt), Bern ohne Moser (verletzt), Raymond (überzählig). 1. Pfostenschuss von Brunner. 20. Pfostenschuss von Riva. Timeout von Bern in der 55., der SCB ab 54:43 bis 56:19 ohne Goalie.
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Fribourg-Gottéron HC Fribourg-Gottéron       HC Lugano  Lugano
3 : 2
2:1, 1:1, 0:0 
Samstag 27. Januar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 44
 
Der Fribourger Drache und seine Freunde sind heute die strahlenden Sieger.
(Bild: Keystone)
Lugano erwacht erst im letzten Drittel
24 Stunden, nachdem Freiburg in Langnau in den letzten drei Minuten nach einer 1:0-Führung noch 1:2 verloren hatte, spielte Gottéron gegen Lugano wieder mit dem Feuer. Diesmal brachten die Freiburger den 3:2-Sieg aber über die Zeit.

Gottéron spielte gegen jene Equipe, die zuletzt die Topteams der Liga zu Null besiegt und vier Partien in Folge gewonnen hatte (EV Zug 1:0 und Bern 4:0), äusserst stark. Die Freiburger drückten der Partie den Stempel auf. Das Heimteam führte fast permanent: Schon nach vier Minuten brachte Matthias Rossi Freiburg in Führung. Und Luganos zwei Ausgleichstreffer beantwortete Gottéron nach 19 (2:1) und 29 Sekunden (3:2) jeweils umgehend.

Aber Fribourg schaffte es trotz Chancenplus nicht, den Gegner zu distanzieren. Und so geriet im Finish auch dieser Sieg in Gefahr. Damien Brunner, Maxim Lapierre und 25 Sekunden vor Schluss Dario Bürgler mit einem Ablenker kamen für Lugano dem 3:3-Ausgleich äusserst nahe.

Lugano befand sich im Finish nur noch im Rennen, weil Freiburg den Gästen beide Tore «schenkte». Beim 1:1-Ausgleich bestrafte Brunner einen Ausflug von Gottérons Goalie Barry Brust. Und das 2:2 erzielte Freiburg sogar selber: Bei zwei angezeigten Strafen gegen Lugano landete ein Rückpass des Freiburger Topskorers Roman Cervenka unberührt im eigenen Netz.
 
Die Luganesi schaffen es zu wenig oft an Gottéron Goalie Barry Brust vorbeizukommen. (Bild: Keystone)
BCF Arena. 6500 Zuschauer (ausverkauft).
SR Koch/Mollard, Gnemmi/Obwegeser.
Tore: 4. Rossi (Bykow, Chavaillaz) 1:0. 16. (15:38) Brunner (Romanenghi, Hofmann) 1:1. 16. (15:57) Slater (Mottet) 2:1. 23. (22:23) Morini 2:2 (Eigentor Cervenka!). 23. (22:52) Rathgeb (Cervenka, Bykow/Ausschlüsse Cunti, Bertaggia) 3:2.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Fazzini.
Fribourg-Gottéron: Brust; Rathgeb, Chavaillaz; Glauser, Stalder; Maret, Abplanalp; Kühni; Rossi, Bykow, Cervenka; Mottet, Slater, Birner; Fritsche, Schmutz, Marchon; Neuenschwander, Meunier, Chiquet.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Wellinger; Brunner, Romanenghi, Hofmann; Bürgler, Cunti, Bertaggia; Fazzini, Lapierre, Etem; Walker, Morini, Reuille.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Rivera, Vauclair, Kienzle, Schilt, Sprunger (alle verletzt) und Holos (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Lajunen, Sannitz, Klasen und Ulmer (alle verletzt). 30. Sanguinetti verletzt ausgeschieden. - 34. Pfostenschuss Rossi. - 59. Timeout Lugano.
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HC Davos       HC Lugano  Lugano
1 : 2
0:1, 1:0, 0:0 nP
Dienstag 30. Januer 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 45
 
Im Powerplay gelingt dem Davoser Enzo Corvi der Ausgleich zum 1:1.
(Bild: Keystone)
Lugano mit nur einem Ausländer angetreten
In einem ausgeglichenen Spiel zwischen Davos und Lugano setzten sich die Tessiner mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch. Beim HCD schoss erneut Enzo Corvi den einzigen Treffer.

Seit er von Nationaltrainer Patrick Fischer für die Olympischen Spiele in Pyeongchang aufgeboten worden ist, läuft es Enzo Corvi noch besser als zuvor schon. Nachdem er am Samstag in Lausanne den Siegtreffer zum 5:4 nach Verlängerung und am Sonntag beim 2:1 gegen die ZSC Lions beide Treffer erzielt hatte, schoss er auch gegen Lugano das einzige Tor für den HCD.

Doch anders als in den letzten beiden Partien reichte Corvis Tor, erzielt im Powerplay zum 1:1 (38.), diesmal nur zu einem Punkt. Lugano, das in der 12. Minute durch Alessio Bertaggia in Führung gegangen war, sicherte sich den Zusatzpunkt dank der erfolgreichen Penalty-Versuche von Damien Brunner und Luca Fazzini - beides Stürmer notabene, die den Sprung ins Olympia-Kader nicht geschafft haben.

Zuvor war Davos dem Sieg näher gestanden. Ein Treffer von Félicien Du Bois in der 57. Minute wurde wegen einer Torhüterbehinderung (zurecht) aberkannt. In der Verlängerung scheiterte Magnus Nygren zudem am Pfosten. Lugano, das sich in Davos den Platz in den Playoffs auch rechnerisch sicherte, war nur mit einem Ausländer angetreten. Nach Linus Klasen und Jani Lajunen mussten im Vergleich zum letzten Spiel in Freiburg auch Emerson Etem und Bobby Sanguinetti verletzt passen.
 
Penaltyschiessen: Damien Brunner bezwingt Davos-Keeper Gilles Senn.
(Bild: Keystone)
Vaillant Arena. 5245 Zuschauer.
SR Eichmann/Hebeisen, Kovacs/Obwegeser.
Tore: 12. Bertaggia (Cunti, Furrer) 0:1. 38. Corvi (Buck/Ausschluss Cunti) 1:1.
Penaltyschiessen: Buck -, Brunner 0:1; Little -, Fazzini 0:2; Corvi -, Furrer -; Schneeberger -.
Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Corvi) gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Little; Fazzini.
Davos: Senn; Du Bois, Jung; Nygren, Aeschlimann; Schneeberger, Paschoud; Forrer, Heldner; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Buck, Kousal; Kessler, Ambühl, Eggenberger; Sciaroni, Walser, Jörg.
Lugano: Merzlikins; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Wellinger, Furrer; Ulmer, Sartori; Brunner, Lapierre, Hofmann; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Fazzini, Reuille, Bertaggia; Walker, Morini, Vedova.
Bemerkungen: Davos ohne Johansson (überzähliger Ausländer), Lindgren, Dino Wieser, Rödin und Egli, Lugano ohne Etem, Lajunen, Sannitz, Klasen und Sanguinetti (alle verletzt). NL-Debüt von Loïc Vedova (20). Timeout Lugano (51.). Pfostenschuss Nygren (64.).
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Biel  EHC Biel       HC Lugano  Lugano
3 : 1
2:0, 1:1, 0:0 
Freitag 2. Februar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 47
 
Lugano-Goalie Elvis Merzlikins hatte gegen Biel viel zu tun – hier kassiert er aber das 0:2 durch Jacob Micflikier. (Bild: Keystone)
Lugano wieder mit pomadigem Auswärtsauftritt
Biel gewann das Duell gegen das ebenfalls bereits für die Playoffs qualifizierte Lugano mit 3:1. Die Seeländer gehen damit unabhängig vom Ausgang der Partie zwischen Lugano und Kloten vom Samstag als verblüffender Tabellendritter in die Olympia-Pause.

Biel legte mit einem 2:0 im Startdrittel die Basis zum Erfolg. Marco Pedretti und Jacob Micflikier mit den Meisterschaftstoren Nummer 10 beziehungsweise 15 brachten die Seeländer schon nach acht Minuten auf Siegkurs. Lugano wirkte vorab im ersten Drittel pomadig und hölzern, obschon es im Gegensatz zu Biel am Vortag nicht im Einsatz stand.

Die Tessiner kassierten am Ende die zweite Niederlage aus den letzten sieben Spielen, während Biel den elften Erfolg aus den letzten 15 Spielen realisierte.
 
Nochmals schlägt es im Lugano Tor ein. Zum 3:1 im Powerplay. (Bild: D. Beyeler)
Tissot Arena. 5876 Zuschauer.
SR Stricker/Urban, Gnemmi/Progin.
Tore: 5. Pedretti (Lofquist, Rajala) 1:0. 8. Micflikier (Dufner, Schmutz) 2:0. 34. Morini (Walker, Klasen) 2:1 40. (39:33) Wetzel (Fuchs, Forster, Ausschluss Bertaggia) 3:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Pouliot; Fazzini.
Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Lofquist, Maurer; Dufner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Schmutz, Fuchs, Micflikier; Nussbaumer, Diem, Fabian Lüthi; Wetzel, Sutter, Joggi.
Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Furrer; Ronchetti, Vauclair; Chiesa, Riva; Ulmer, Wellinger; Brunner, Lapierre, Hofmann; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Fazzini, Reuille, Bertaggia; Walker, Morini, Klasen.
Bemerkungen: Biel ohne Steiner, Valentin Lüthi, Earl, Tschantré, Neuenschwander (alle verletzt), Lugano ohne Etem, Lajunen und Sannitz (alle verletzt). - 47. Lattenschuss Diem. - 58:34 Timeout Lugano, ab 58:20 ohne Torhüter.
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HC Lugano HC Lugano       EHC Kloten   
2 : 7
1:2, 0:5, 1:0 
Samstag 3. Februar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 46
 
Luganos Katastrophenabend beginnt... (Bild: Keystone)
Lugano stellt Spielbetrieb ein
So hat sich Lugano das letzte Spiel vor der Olympiapause gewiss nicht vorgestellt. Gegen Schlusslicht Kloten ging das Team von Greg Ireland mit 2:7 unter.

Im zweiten Abschnitt drohte Lugano sogar die höchste Niederlage aller Zeiten in der Resega. Innerhalb von zwölf Minuten machte Kloten aus einem 2:1 ein 7:1. Die ersten beiden Goals in diesem Drittel erzielten Denis Hollenstein und Spencer Abbott innerhalb von 32 Sekunden in Überzahl. Danach stellte Lugano seinen Spielbetrieb und jegliche Gegenwehr ein. Goalie Elvis Merzlikins wurde dem Schicksal überlassen. Erst nach 40 Minuten, sieben Gegentreffern und nur 16 Paraden wurde Merzlikins erlöst und durch Daniel Manzato ersetzt. Aber Elvis Merzlikins trug sicher nicht die Schuld an Luganos Debakel.

Zwei Zweiminutenstrafen ermöglichen Doppelschlag

In der zweiten Pause richtete Trainer Ireland deutliche Worte an sein Team. Die Luganesi bemühten sich in der Folge wieder aktiv um Schadensbegrenzung. Bobby Sanguinetti gelang ein zweites Tor. Und so bleibt die 0:8-Niederlage gegen den EV Zug vom 2. November 2010 Luganos deutlichste Heimniederlage. 25 Minuten lang hatte nicht viel auf das Luganeser Debakel hingedeutet. Die Tessiner fanden nach einem misslungenen Start ins Spiel und drückten zu Beginn des zweiten Abschnitts auf den 2:2-Ausgleich. Zweiminutenstrafen gegen Philippe Furrer und Elia Riva innerhalb von vier Sekunden ermöglichten Kloten aber den siegbringenden Doppelschlag.
...und findet kein Ende mehr.
(Bild: Keystone)
Resega. 5774 Zuschauer.
SR Müller/Prugger, Altmann/Gnemmi.
Tore: 5. Praplan (Santala) 0:1. 10. Bader (Grassi) 0:2. 15. Fazzini (Hofmann, Klasen/Ausschluss Stoop) 1:2. 27. (26:11) Hollenstein (Praplan, Santala/Ausschlüsse Furrer, Riva) 1:3. 27. (26:43) Abbott (Sallinen/Ausschluss Riva) 1:4. 29. Schlagenhauf (Grassi, Ramholt) 1:5. 36. Kellenberger (Hollenstein) 1:6. 39. Praplan (Santala, Hollenstein) 1:7. 41. (40:37) Sanguinetti (Morini) 2:7.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Praplan.
Lugano: Merzlikins (41. Manzato); Furrer, Sanguinetti, Riva, Chiesa; Ulmer, Wellinger; Ronchetti; Brunner, Lapierre, Hofmann; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Cunti, Romanenghi; Walker, Morini, Klasen; Reuille.
Kloten: Boltshauser; Kellenberger, Bieber; Egli, Kparghai; Stoop, Ramholt; Harlacher; Praplan, Santala, Hollenstein; Leone, Sallinen, Abbott; Obrist, Trachsler, Marchon; Grassi, Schlagenhauf, Bader.
Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen, Etem und Vauclair (alle verletzt), Kloten ohne Bäckmann (krank), Lemm, Bircher, Bozon (alle verletzt) und Poulin (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Marchon (20.).
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      ZSC Lions 
0 : 0
0:0, 0:0, 0:0 
Mittwoch 28. Februar 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 48
 
Lugano : ZSC
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Resega
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HC Davos       HC Lugano  Lugano
0 : 0
0:0, 0:0, 0:0 
Samstag 3. März 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 49
 
Davos : Lugano
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Vaillant Arena
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
0 : 0
0:0, 0:0, 0:0 
Montag 5. März 2018
Qualifikation NLA 2017/2018 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 50
 
Lugano : Davos
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Resega
Übersicht Saison 2017/2018 letztes Spiel




Spielplan / Spielberichte HC Lugano Saison 2017/2018