HC Lugano

Qualifikationsspiele HC Lugano Saison 2018/2019


Fr 21.9.18 HC Lugano : HC Davos 3:1 (1:0,1:1,1:0)   Sa 22.12.18 SCL Tigers : HC Lugano 0:3 (0:0,0:2,0:1)
Sa 22.9.18 EV Zug : HC Lugano 6:5 (4:2,1:3,1:0)   So 23.12.18 HC Lugano : EHC Biel 6:5 (2:1,1:3,2:1) nV
Di 25.9.18 SC Bern : HC Lugano 4:0 (1:0,1:0,2:0)   Mi 2.1.19 HC Davos : HC Lugano 3:4 (1:2,0:1,2:1)
Fr 28.9.18 HC Lugano : Lausanne HC 4:3 (1:1,2:0,1:2)   Fr 4.1.19 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 3:4 (1:3,0:0,2:1)
Di 2.10.18 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 6:2 (2:0,4:1,0:1)   Sa 5.1.19 Genève-Servette : HC Lugano 6:3 (2:0,1:1,3:2)
 Fr 5.10.18 HC Lugano : SCL Tigers 1:4 (0:0,0:3,1:1) Fr 11.1.19 HC Lugano : ZSC Lions 1:3 (0:0,1:1,0:2)
Sa 6.10.18 Genève-Servette : HC Lugano 3:0 (2:0,0:0,1:0) Sa 12.1.19 SCRJ Lakers : HC Lugano 2:3 (1:0,1:1,0:2)
Fr 12.10.18 Fribourg-Gottéron : HC Lugano 2:1 (0:1,1:0,1:0) Fr 18.1.19 HC Lugano : Fribourg-Gottéron
Sa 13.10.18 HC Lugano : SCRJ Lakers 6:0 (1:0,4:0,1:0) Sa 19.1.19 SC Bern : HC Lugano
Fr 19.10.18 EHC Biel : HC Lugano 3:2 (0:2,2:0,1:0)   Di 22.1.19 EHC Biel : HC Lugano
Di 23.10.18 HC Lugano : EV Zug 0:1 (0:1,0:0,0:0)   Di 8.1.19 ZSC Lions : HC Lugano 7:4 (1:2,3:1,3:1)
Fr 26.10.18 HC Lugano : HC Davos 5:2 (1:1,0:0,4:1)   Fr 25.1.19 HC Lugano : Lausanne HC
Sa 27.10.18 HC Davos : HC Lugano 1:6 (0:2,0:1,1:3) Sa 26.1.19 EV Zug : HC Lugano
Di 30.10.18 HC Lugano : SC Bern 4:2 (1:2,3:0,0:0) Di 29.1.19 HC Lugano : SCL Tigers
Fr 2.11.18 Lausanne HC : HC Lugano 2:1 (2:1,0:0,0:0)   Fr 1.2.19 HC Lugano : HC Davos
Sa 3.11.18 HC Lugano : ZSC Lions 5:3 (2:1,2:1,1:1)   Fr 8.2.19 HC Lugano : EV Zug
Di 13.11.18 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 2:1 (1:1,0:0,0:0) nP    Fr 15.2.19 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano
Do 15.11.18 HC Lugano : Genève-Servette 5:2 (2:1,1:1,2:1) So 17.2.19 HC Lugano : Genève-Servette
Fr 16.11.18 SCL Tigers : HC Lugano 3:2 (0:2,2:0,0:0) nP   Di 19.2.19 Lausanne HC : HC Lugano
Fr 23.11.18 HC Lugano : Fribourg-Gottéron 6:0 (2:0,3:0,1:0) Fr 22.2.19 ZSC Lions : HC Lugano
Sa 24.11.18 SCRJ Lakers : HC Lugano 6:3 (2:1,1:1,3:1)   Sa 23.2.19 HC Lugano : SCRJ Lakers
Fr 30.11.18 HC Lugano : EHC Biel 3:4 (2:0,0:3,1:1) Di 26.2.19 Fribourg-Gottéron : HC Lugano
Fr 7.12.18 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 5:3 (2:1,2:2,1:0)       Fr 1.3.19 HC Lugano : EV Zug
Sa 8.12.18 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 3:1 (1:0,0:1,2:0)       Sa 2.3.19 HC Davos : HC Lugano
Di 18.12.18 EV Zug : HC Lugano 4:0 (0:0,2:0,2:0)   Mo 4.3.19 HC Lugano : SC Bern





HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
3 : 1
1:0, 1:1, 1:0 
Freitag 21. September 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 1
 
Luganos Julian Walker feiert sein Tor zur 2:0-Führung gegen Davos. (Bild: Keystone)
Spielfreudiges Lugano mit verdientem Sieg
Lugano feiert zum Saisonauftakt gegen Davos einen verdienten Sieg. 3:1 gewinnt der Playoff-Finalist der letzten Saison gegen die Bündner in einer Partie mit klaren Verhältnissen.

Nachdem sie in der Champions League noch nicht wirklich überzeugt hatten, glückte den Tessinern der Start in die Meisterschaft. Bei Spielmitte lag ein spielfreudiges Lugano nach Toren von Jani Lajunen (14.) und Julian Walker (29.) wegweisend 2:0 vorne. Davos lehnte sich zwar in der Folge noch einmal auf; Maxim Lapierre sorgte mit seinem Schuss ins leere Tor erst in der letzten Minute für die Entscheidung.

Goalie Lindbäck hielt Davos im Spiel

Eine knappe Woche vor dem Saisonstart hatte der HCD mit der Verpflichtung des schwedischen Torhüters Anders Lindbäck überrascht. Der 30-Jährige demonstrierte bereits in seinem ersten Spiel, dass sein neuer Klub im Lauf der Saison noch viel Freude an ihm haben könnte. Lindbäck parierte 38 Schüsse und hielt seine Mannschaft damit im Spiel.

Ohne den Schweden wäre Lugano wohl schon früher entscheidend davon gezogen. Inti Pestoni, der nach zwei Jahren bei den ZSC Lions seine Karriere in Davos neu lancieren will, brachte deshalb mit seinem ersten Treffer für den HCD im ersten Spiel (37.) die Hoffnungen zurück. Mehr lag für Davos, bei dem Perttu Lindgren sein erstes Meisterschaftsspiel seit fast einem Jahr bestritt, nicht drin.
 
Eine der unzähligen Paraden des Davoser Goalies Anders Lindbäck. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6241 Zuschauer.
SR Eichmann/Wiegand, Kaderli/Altmann.
Tore: 14. Lajunen (Chorney/Ausschluss Marc Wieser) 1:0. 29. Walker (Jörg) 2:0. 37. Pestoni (Dino Wieser) 2:1. 60. (59:08) Lapierre (Bürgler/Ausschluss Pestoni) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 plus 10 Minuten (Marc Wieser) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Lapierre; Ambühl.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Wellinger; Jecker, Chorney; Ronchetti, Ulmer; Riva, Vauclair; Lajunen, Lapierre, Hofmann; Walker, Sannitz, Jörg; Bürgler, Cunti, Bertaggia; Fazzini, Morini, Reuille.
Davos: Lindbäck; Du Bois, Jung; Barandun, Nygren; Stoop, Paschoud; Heldner, Payr; Pestoni, Corvi, Dino Wieser; Marc Wieser, Lindgren, Prince; Kessler, Ambühl, Egli; Meyer, Aeschlimann, Bader.
Bemerkungen: Lugano ohne Chiesa, Sartori, Romanenghi und Klasen, Davos ohne Hischier, Weder (alle verletzt) und Sandell (überzähliger Ausländer). Davos von 58:53 bis 59:08 ohne Torhüter.
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EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
6 : 5
4:2, 1:3, 1:0 
Samstag 22. September 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 2
 
Sechs von elf Torerfolgen feiern die Zuger. (Bild: Keystone)
Lugano zieht beim Torspektakel in Zug den Kürzeren
Die Entscheidung in Zug fiel nach 51 Minuten: Verteidiger Thomas Thiry brachte den Puck mit einem Bogenschuss vor das Tor von Luganos Elvis Merzlikins, wo Stalberg am verdutzten Keeper vorbei den Puck über die Linie schob. Merzlikins erwischte wie auch sein Gegenüber Tobias Stephan nicht den besten Abend und sah besonders bei diesem entscheidenden letzten Gegentreffer nicht gut aus.

Zuvor hatte Lugano in den ersten beiden Abschnitten dreimal ausgeglichen und eher den sattelfesteren Eindruck hinterlassen als Zug, das in der Vorwärtsbewegung immer wieder den Puck verlor. Vor allem im Mittelabschnitt überzeugten die Tessiner, als sie aus sechs Abschlüssen drei Treffer erzielten.

Zug liess sich aber nicht abschütteln und behielt am Ende das bessere Ende für sich. Getrübt wird das erfolgreiche Startwochenende - am Freitag hatte Zug in Ambri 2:1 gewonnen - durch den Ausfall von David McIntyre. Der Kanadier schied gegen Lugano zu Beginn des zweiten Drittels mit einer unbekannten Verletzung aus.
 
Der spätere Zuger Siegtor-Schütze Viktor Stalberg scheitert an Luganos Goalie Elvis Merzlikins. (Bild: Keystone)
Bossard Arena. 6833 Zuschauer.
SR Salonen/Stricker, Castelli/Kovacs.
Tore: 1. (0:46) McIntyre 1:0. 6. Walker (Sannitz) 1:1. 8. Simion (McIntyre, Zgraggen) 2:1. 13. Cunti (Jecker) 2:2. 16. Martschini (Zgraggen, McIntyre) 3:2. 20. (19:59) Lammer (Ausschluss Sannitz) 4:2. 22. Lapierre (Lajunen, Loeffel) 4:3. 26. Albrecht 5:3. 29. Morini 5:4. 32. Fazzini 5:5 (Strafe angezeigt). 51. Stalberg (Thiry, Lammer) 6:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 3mal 2 plus 10 Minuten (Bertaggia) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Zryd; Lapierre.
Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Stadler; Zgraggen, Zryd; Morant; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, McIntyre, Simion; Klingberg, Albrecht, Suri; Schnyder, Senteler, Haberstich; Zehnder.
Lugano: Merzlikins; Jecker, Chorney; Loeffel, Wellinger; Ulmer, Ronchetti; Riva, Vauclair; Lajunen, Lapierre, Hofmann; Walker, Sannitz, Jörg; Bürgler, Cunti, Bertaggia; Fazzini, Morini, Reuille.
Bemerkungen: Zug ohne Schlumpf und Fohrler, Lugano ohne Chiesa, Sartori, Romanenghi und Klasen (alle verletzt). McIntyre verletzt ausgeschieden (22.). Lattenschuss Alatalo (44.). Pfostenschüsse Albrecht (45.) und Diaz (60.). Lugano ab 59:05 ohne Torhüter. Timeout Lugano (59:14).
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  SC Bern       HC Lugano  Lugano
4 : 0
1:0, 1:0, 2:0 
Dienstag 25. September 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 3
 
Ausschliesslich Berner feiern heute Torerfolge. (Bild: Keystone)
Bern zu stark für Lugano
Der SCB lässt auch auch gegen Lugano nichts anbrennen. Im Duell mit dem Playoff-Finalisten des letzten Jahres feiern die Mutzen einen klaren 4:0-Heimsieg.

Lugano kommt in Bern nicht auf Touren. Im ersten Drittel geben die Tessiner kaum gefährliche Schüsse auf das Tor von Leonardo Genoni ab. Die Berner schiessen da etwas mehr, und auch etwas präziser. Mark Arcobello bringt sein Team nach etwas mehr als zehn Minuten in Front.

Die Tessiner auch im zweiten Drittel harmlos. Nach einer Verkettung von defensiven Aussetzern gelang Tristan Scherwey der zweite Berner Treffer. Wer den Eindruck hatte, dass Lugano sich davon nicht mehr erholen würde, täuschte sich nicht. Der SCB war noch zwei Mal erfolgreich. Die Bianconeri zeigten keine Reaktion und verloren deutlich und verdient.
 
Berns Mark Arcobello konnte zwei persönliche Treffer bejubeln.
(Bild: Keystone)
Post Finance Arena. 16'025 Zuschauer.
SR Tscherrig/Lemelin, Obwegeser/Wüst. -
Tore: 11. Arcobello (Almquist, Untersander) 1:0. 37. Scherwey (Haas, Rüfenacht) 2:0. 54. Arcobello (Moser) 3:0. 60. (59:24) Gerber 4:0 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Ebbett; Lapierre.
Bern: Genoni; Untersander, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin, Burren; Bieber, Arcobello, Moser; Sciaroni, Haas, Scherwey; Rüfenacht, Ebbett, Mursak; Berger, Heim, Grassi.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Wellinger; Jecker, Chorney; Ulmer, Ronchetti; Riva, Vauclair; Walker, Sannitz, Jörg; Lajunen, Lapierre, Hofmann; Fazzini, Morini, Reuille; Bürgler, Romanenghi, Bertaggia.
Bemerkungen: Bern ohne Kämpf, Lugano ohne Sartori, Cunti, Klasen (alle verletzt) und Chiesa (Swiss League/Biasca). Wellinger verletzt ausgeschieden (12.). Pfostenschuss Haas (37.). Lugano von 57:35 bis 59:24 ohne Torhüter.
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HC Lugano HC Lugano       Lausanne HC   Lausanne
4 : 3
1:1, 2:0, 1:2 
Freitag 28. September 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 4
 
Luganos Raffaele Sannitz wird nach seinem Treffer zum 2:1 gratuliert.
(Bild: Keystone)
Lugano mit knappem Sieg dank starkem Mitteldrittel
In einer turbulenten Partie setzte sich Lugano zuhause gegen Lausanne mit 4:3 durch. Elvis Merzlikins und starke Weitschützen erwiesen sich in den Reihen der Tessiner als Matchwinner.

Lugano verdiente sich den zweiten Saisonsieg mit einer Leistungssteigerung ab dem Mitteldrittel. Ohne einen starken Elvis Merzlikins im Tor hätte es nach 20 Minuten in der Resega nicht 1:1 geheissen. Die Lausanner, die erstmals mit Luca Boltshauser zwischen den Pfosten antraten, hatten die weitaus besseren Chancen, scheiterten aber immer wieder am teils mirakulös parierenden lettischen Nationalkeeper.

Luganos Tore zum 1:0, 2:1 und 3:1 fielen alle nach dem gleichen Muster: nach einem Schuss von der blauen Linie. Julien Vauclair reüssierte bereits nach 70 Sekunden. Dann lenkte Raffaele Sannitz ein Geschoss von Benoit Jecker ab. Und schliesslich kam Romain Loeffel nach 34 Minuten zu seiner Torpremiere im Lugano-Dress.

Im Schlussabschnitt brachten Nordamerika-Rückkehrer Christoph Bertschy (sechs (!) Sekunden nach Wiederbeginn) und Yannick Herren mit seinem vierten Saisontor die Lausanner nochmals auf 2:3 und 3:4 heran, zu mehr reichte es aber nicht.
 
Hier wird Luganos Dario Bürgler der Weg zum Lausanner Tor verwehrt.
(Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5890 Zuschauer.
SR Massy/Urban, Fuchs/Wolf .
Tore: 2. Vauclair (Loeffel) 1:0. 7. Herren (Zangger, Jeffrey/Ausschluss Bertaggia) 1:1. 30. Sannitz (Jecker, Walker) 2:1. 34. Loeffel (Lajunen, Hofmann) 3:1.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Lapierre; Vermin.
Lugano: Merzlikins; Vauclair, Loeffel; Jecker, Chorney; Ronchetti, Ulmer; Riva, Chiesa; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Bertaggia, Lapierre, Jörg; Walker, Sannitz, Reuille; Fazzini, Morini, Romanenghi.
Lausanne: Boltshauser; Junland, Grossmann; Genazzi, Lindbohm; Nodari, Frick; Trutmann, Borlat; Kenins, Jeffrey, Herren; Vermin, Mitchell, Bertschy; Antonietti, Froidevaux, Zangger; Traber, Schelling, Leone.
Bemerkungen: Lugano ohne Sartori, Cunti, Haussener, Klasen, Wellinger, Lausanne ohne In-Albon (alle verletzt). Pfostenschuss Kenins (19.).
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HC Lugano   HC Lugano       HC AmbrìPiotta  
6 : 2
2:0, 4:1, 0:1 
Dienstag 2. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 6
 
Zwei Tore erzielt Alessio Bertaggia. Beide auf Pass von Maxim Lapierre.
(Bild: Keystone)
Lugano nimmt Ambrì auseinander
Der HC Lugano veredelte das 1000. Meisterschaftsspiel von Sébastien Reuille in der höchsten Spielklasse mit einem Kanter-Heimsieg im Tessiner Derby gegen Ambri-Piotta (6:2). Alle sechs Tore der Südtessiner erzielten Schweizer Spieler. Mit Alessio Bertaggia sowie Stürmer Giovanni Morini trafen zwei Eigengewächse gar doppelt. Für Lugano war es der sechste Derby-Sieg in Folge.

Ambri war im Mitteldrittel zwar klar spielbestimmend und verzeichnete 21:10 Torschüsse. Doch mehr als das Ehrentor von Matt D'Agostini zum 1:3 aus Sicht der Gäste schaute nicht heraus.

Die Partie war bereits kurz nach Spielmitte und Luganos zweitem Doppelschlag entschieden, als Ambris Goalie Benjamin Conz mit einem Ausflug dem früheren Ambri-Stürmer Julian Walker das 5:1 für Lugano ermöglichte. Nur 21 Sekunden vorher hatte bereits Morini den Torhüter der Leventiner bezwungen. Der Goalie-Wechsel von Conz zum früheren Luganesi Daniel Manzato war die logische, wenn auch zu spät gewesene Konsequenz nach dem 5:1 von Lugano.

Lugano hatte schon früh mit dem ersten Doppelschlag im Startdrittel die Weichen auf Sieg gestellt. Captain Alessandro Bertaggia sowie Abwehr-Kollege und Topskorer Romain Loeffel waren da innerhalb von 72 Sekunden erfolgreich gewesen.

Ambris Trainer Luca Cereda nahm nach diesem 0:2-Rückstand nach knapp sechs Minuten bereits sein Timeout. Doch die erste Niederlage von Ambri im dritten Auswärtsspiel der neuen Meisterschaft war gegen dieses abgeklärte Lugano nicht mehr abwendbar.
 
Auch Luganos Topskorer Romain Loeffel glänzt mit einem Torerfolg. (Bild: ti-press)
Cornèr Arena. 7200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Wiegand/Koch, Castelli/Kaderli.
Tore: 5. Bertaggia (Lapierre) 1:0. 6. Loeffel (Cunti, Fazzini) 2:0. 22. Bertaggia (Lapierre) 3:0. 25. D'Agostini (Pinana, Novotny/Ausschluss Lajunen) 3:1. 32. (31:23) Morini (Fazzini) 4:1. 32. (31:44) Walker (Sannitz) 5:1. 40. (39:28) Morini (Romanenghi, Merzlikins!) 6:1. 60. (59:29) Guerra (Kubalik/Ausschluss Vauclair; Incir) 6:2.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Loeffel; Kubalik.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Bertaggia, Lapierre, Jörg; Walker, Sannitz, Reuille; Fazzini, Morini, Cunti; Romanenghi.
Ambri-Piotta:Conz (32. Manzato); Kienzle, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; D?Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper; Goi, Incir.
Bemerkungen: Lugano ohne Sartori, Haussener, Klasen, Wellinger, (alle verletzt). - Ambri ohne Plastino (krank) und Lerg (verletzt). - 1000. NLA-Spiel von Sebastien Reuille (Lugano). - 47. Pfostenschuss Cunti.
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HC Lugano HC Lugano       SCL Tigers   Langnau
1 : 4
0:0, 0:3, 1:1 
Freitag 5. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 7
 
Langnaus Powerplay schlägt ein zum 0:1. (Bild: Keystone)
Lugano erschreckend schwach
Die Mischung des (Abwehr-)Betons von Langnaus Coach Heinz Ehlers stimmt. Die Langnauer feierten nach den Siegen bei den ZSC Lions (4:1) und in Davos (7:0) den dritten spektakulären Auswärtssieg hintereinander. Und die Emmentaler siegten weder glückhaft noch unverdient. Lugano fand überhaupt kein Rezept gegen die Langnauer Organisation und Ordnung. Im ersten Abschnitt kam Lugano bloss zu zwei, im zweiten und dritten Drittel nur zu je vier Torschüssen. 32:10 lautete das Schussverhältnis am Ende zu Gunsten der Langnauer.

Das Duell der lettischen Nationalgoalies Elvis Merzlikins (Lugano/29 Paraden) und Ivars Punnenovs (Langnau/10 Paraden) kam so eigentlich gar nicht zu Stande. Punnenovs hatte zu wenig zu tun!

Die SCL Tigers entschieden die Partie im zweiten Abschnitt mit drei Toren innerhalb von 14 Minuten. Die ersten zwei Goals erzielten Mikael Johansson und Raphael Kuonen binnen 253 Sekunden in Überzahl. Kuonen, der vor sieben Jahren in Davos in der NLA debütierte, erzielte in den ersten drei Wochen der Saison schon vier Tore. Bislang gelangen ihm in einer Saison noch nie mehr als fünf Goals (Saison 2016/17 mit Langnau). (sda)
 
Langnaus Raphael Kuonen mit dem 0:2 im nächsten Powerplay. (Bild: ti-press)
Cornèr Arena. 5877 Zuschauer.
SR Stefik/Urban, Fuchs/Obwegeser.
Tore: 23. Johansson (Ausschluss Fazzini) 0:1. 27. Kuonen (Glauser/Ausschluss Walker) 0:2. 37. Gagnon (Dostoinov) 0:3. 54. Lajunen (Hofmann) 1:3. 59. Gustafsson 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Lapierre; Pesonen.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti, Wellinger; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Cunti, Lapierre, Jörg; Walker, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Morini, Romanenghi.
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Blaser; Lardi, Erni; Huguenin, Cadonau; Kindschi, Leeger; DiDomenico, Gagnon, Dostoinov; Johansson, Pesonen, Kuonen; Pascal Berger, Gustafsson, Neukom; Rüegsegger, Diem, Gerber.
Bemerkungen: Lugano ohne Klasen, Sartori, Reuille und Haussener, SCL Tigers ohne Nils Berger (alle verletzt) und Elo (überzähliger Ausländer). Bertaggia verletzt ausgeschieden (2.). - Timeout Lugano (27./Coach's Challenge). 
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  Genève-Servette HC       HC Lugano  Lugano
3 : 0
2:0, 0:0, 1:0 
Samstag 6. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 8
 
Servettes Noah Rod verpasst Lugano-Goalie Stefan Müller breits in der 2. Minute den ersten Gegentreffer bei seinem Debut in der National League. (Bild: Keystone)
Lugano mit weiterer schwacher Vorstellung
Servette legte die Basis zum 3:0-Erfolg über Lugano bereits in den ersten acht Minuten. Die Genfer gingen nach 66 Sekunden durch einen Sololauf von Noah Rod in Führung. Cody Almond doppelte nach acht Minuten nach. Luganos Benoit Jecker stand bei beiden Gegentoren auf dem Eis; vor dem 0:2 lenkte er Almond den Puck mit dem Schlittschuh pfannenfertig auf den Stock.

Das Genfer Startfurioso vermieste primär Luganos österreichischem Goalie Stefan Müller das Debüt in der National League. Der 22-Jährige, der mit Schweizer Lizenz spielt und nicht als Ausländer gilt, wurde bei zwei der ersten fünf Schüsse erwischt. Die nächsten 29 Schüsse wehrte Müller alle ab. Das siegsichernde 3:0 erzielte Jérémy Wick 67 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

Servette kam im vierten Heimspiel zum vierten Sieg. Goalie Gauthier Descloux kam im ebenfalls vierten Einsatz zum ersten Shutout. Auswärts gewann Servette noch keinen Punkt. Lugano erzielte innerhalb von 24 Stunden gegen Langnau (1:4) und Servette (0:3) bloss ein Tor.
 
Kein Vorbeikommen für Luganos Grégory Hofmann an Servette-Keeper Gauthier Descloux. (Bild: Keystone)
Les Vernets. 5706 Zuschauer.
SR Eichmann/Mollard, Borga/Gnemmi.
Tore: 2. Rod 1:0. 8. Almond (Mercier) 2:0. 59. Wick (Richard) 3:0 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 plus 10 Minuten (Walker) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Almond; Lapierre.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Mercier, Petschenig; Völlmin; Wick, Almond, Rod; Rubin, Richard, Bozon; Douay, Romy, Kast; Fritsche, Berthon, Kyparissis; Heinimann.
Lugano: Müller; Loeffel, Wellinger; Jecker, Chorney; Chiesa, Riva; Vauclair; Lapierre, Lajunen, Hofmann; Walker, Sannitz, Jörg; Fazzini, Cunti, Bürgler; Vedova, Morini, Romanenghi; Ulmer.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Wingels, Simek, Lazarevs und Bezina, Lugano ohne Bertaggia, Haussener, Sartori, Reuille und Klasen (alle verletzt). - Timeout Genève-Servette (42.).
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HC Fribourg-Gottéron HC Fribourg-Gottéron       HC Lugano  Lugano
2 : 1
0:1, 1:0, 1:0 
Freitag 12. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 9
 
Luganos Giovanni Morini versucht Gottérons Laurent Meunier zu umspielern. (Bild: Keystone)
Lugano auswärts weiterhin ohne Punkt
Der HC Lugano wartet in der National League auswärts weiter auf den ersten Punktgewinn. Trotz Führung verloren die Tessiner bei Fribourg-Gottéron 1:2.
Lugano konnte in der 17. Minute durch Julien Vauclair zwar mit 1:0 vorlegen. Doch Jim Slater (26.) und Topskorer Julien Sprunger (45.) drehten die Partie zugunsten der Freiburger. Für Gottérons Captain Sprunger war es der 300. Treffer in der höchsten Schweizer Liga.
 
Fribourgs Julien Sprunger erzielt heute seinen 300. NLA Treffer. (Bild: Keystone)
BCF Arena. 5707 Zuschauer.
SR Hebeisen/Wiegand, Borga/Rebetez.
Tore: 17. Julien Vauclair (Lajunen, Lapierre) 0:1. 26. Slater (Rossi, Sprunger/Ausschluss Ronchetti) 1:1. 45. Sprunger (Furrer) 2:1.
Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Tristan Vauclair) gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Lapierre.
Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Abplanalp, Furrer; Schilt, Stalder; Schneeberger; Mottet, Slater, Birner; Sprunger, Walser, Lhotak; Rossi, Bykow, Marchon; Holdener, Schmutz, Tristan Vauclair; Meunier.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Wellinger; Chorney, Julien Vauclair; Chiesa, Riva; Ulmer, Ronchetti; Lapierre, Lajunen, Hofmann; Walker, Sannitz, Jörg; Fazzini, Cunti, Bürgler; Vedova, Morini, Romanenghi.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Miller, Lugano ohne Bertaggia, Haussener, Sartori, Reuille und Klasen (alle verletzt) sowie Haapala (im Trainingsaufbau). Pfostenschuss Schmutz (33.). Timeout Lugano (58.) und von 58:48 bis 59:46 ohne Torhüter.
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HC Lugano  HC Lugano      SC Rapperswil-Jona Lakers   SCRJ
6 : 0
1:0, 4:0, 1:0 
Samstag 13. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 10
 
Endlich wieder Lugano Torejubel, zelebriert von Romain Loeffel, Maxim Lapierre und Jani Lajunen.
(Bild: Keystone)
Lugano mit Frustbewältigungsabend
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge schoss sich Lugano im Heimspiel gegen den Aufsteiger den Frust vom Leib. Die Tessiner kanterten die einfallslosen Rapperswil-Jona Lakers gleich mit 6:0 nieder.

Am Freitag hatte Lugano beim 1:2 in Freiburg auch sein viertes Auswärtsspiel der Saison verloren. Da kamen die Lakers als Aufbaugegner genau zum richtigen Zeitpunkt. Gegen den offensiv harmlosen Tabellenletzten, dessen Aufstiegseuphorie nach dem ersten Meisterschaftsfünftel (Torverhältnis 9:32) verpufft ist, kam Lugano zum höchsten Saisonsieg und Elvis Merzlikins (25 Paraden) zum ersten Shutout der Saison.

Dem Team von Greg Ireland gelang ausserdem erstmals seit sieben Spielen wieder ein Tor in Überzahl. Raffaele Sannitz vollendete in der 27. Minute nach schöner Vorarbeit von Topskorer Maxim Lapierre zum 2:0. Nur 58 Sekunden später erhöhte Captain Alessandro Chiesa mittel Buebetrickli auf 3:0. Die Partie war entschieden.
 
Lakers Goalie Melvin Nyffeler rettet vor Luganos Mauro Jörg. (Bild: ti-press)
Cornèr Arena. 6068 Zuschauer.
SR Wiegand/Urban, Rebetez/Fuchs.
Tore: 8. Lajunen 1:0. 27. (26:58) Sannitz (Lapierre, Chorney/Ausschluss Mosimann) 2:0. 28. (27:56) Chiesa (Fazzini) 3:0. 33. Hofmann (Cunti/Ausschlüsse Vauclair, Schmuckli) 4:0. 34. Chorney (Morini, Bürgler) 5:0. 41. (40:56) Morini (Ausschluss Cunti!) 6:0.
Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Romanenghi) gegen Lugano, 7mal 2 plus 10 Minuten (Schmuckli) gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Lapierre; Ness.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Wellinger; Chorney, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker; Walker, Sannitz, Jörg; Lapierre, Lajunen, Haapala; Bürgler, Cunti, Hofmann; Reuille, Morini, Romanenghi; Fazzini.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler (28. Bader); Hächler, Maier; Profico, Berger; Iglesias, Schmuckli; Gähler; Casutt, Schlagenhauf, Rizzello; Schweri, Knelsen, Smolenak; Mosimann, Mason, Hollenstein; Aulin, Ness, Hüsler; Fuhrer.
Bemerkungen: Lugano ohne Bertaggia, Haussener, Sartori und Klasen, Rapperswil-Jona ohne Helbling, Wellman, Gilroy und Spiller (alle verletzt). National-League-Debüt von Lugano-Stürmer Haapala. Pfostenschuss Riva (55.).
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Biel  EHC Biel       HC Lugano  Lugano
3 : 2
0:2, 2:0, 1:0 
Freitag 19. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 11
 
Schon wieder. Der Gegner (heute Biel) feiert einen Torerfolg mehr als Lugano. (Bild: Keystone)
Lugano vergibt 2:0 Vorsprung
Nach Niederlagen in Freiburg und Zug fand Leader Biel gegen Lugano in extremis den Tritt wieder. Nach einem 0:2-Rückstand steigerte sich Biel zu einem 3:2-Sieg. Bis zur 35. Minute sah es nicht gut aus für Biel. Die Gäste führten dank zwei Toren von Gregory Hofmann schon nach elf Minuten mit 2:0. Die beiden Teams sammelten schon in der ersten Spielhälfte 116 Strafminuten. Dann erfolgte wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Wende.

Wende innert 82 Sekunden

Robbie Earl und Marc-Antoine Pouliot glichen innerhalb von 82 Sekunden zum 2:2 aus. Danach marschierte Biel vorwärts. Plötzlich wurde auf beiden Seiten wieder diszipliniert gespielt. Nach der 28. Minute kassierte bloss noch der Bieler Fabian Lüthi zwei Strafminuten. Aber die Seeländer dominierten nun das Geschehen. Damien Brunner gelang in der 42. Minute mit seinem fünften Saison-Goal der Siegtreffer. Erst in den letzten fünf Minuten gelang es Lugano nochmals, sich vor Jonas Hiller (23 Paraden) festzusetzen. Der Ausgleich gelang Lugano aber nicht mehr.

Lugano kassierte auswärts bereits die fünfte Niederlage. Seit dem 5:6 in Zug in der allerersten Runde gelangen den Tessinern in vier Partien auf fremdem Eis bloss noch drei Tore.
 
Damien Brunner (rechts) im Duell mit Luganos Dario Bürgler. (Bild: Keystone)
Tissot Arena. 5938 Zuschauer.
SR Salonen/Mollard, Cattaneo/Gnemmi.
Tore: 7. Hofmann (Cunti, Fazzini) 0:1. 11. Hofmann (Ausschluss Pouliot) 0:2. 35. Earl (Salmela) 1:2. 37. Pouliot (Riat) 2:2. 42. Brunner 3:2.
Strafen: 7mal 2 plus 5 (Fey) plus 2mal 10 Minuten (Schmutz, Pedretti) plus Spieldauer (Fey) gegen Biel, 7mal 2 plus 5 (Lapierre) plus 2mal 10 Minuten (Reuille, Sannitz) plus Spieldauer (Lapierre) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Lajunen.
Biel: Hiller; Kreis, Salmela; Fey, Dufner; Moser, Maurer; Sataric, Hügli; Pouliot, Pedretti, Rajala; Brunner, Fuchs, Earl; Riat, Neuenschwander, Schmutz; Tschantré, Lüthi, Künzle.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Wellinger; Chorney, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Ulmer; Lapierre, Lajunen, Haapala; Walker, Sannitz, Jörg; Fazzini, Cunti, Hofmann; Bürgler, Romanenghi, Reuille.
Bemerkungen: Biel ohne Forster und Diem, Lugano ohne Bertaggia, Klasen, Morini und Sartori (alle verletzt). Timeout Lugano (58:50).
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HC Lugano HC Lugano      EV Zug  EV Zug 
0 : 1
0:1, 0:0, 0:0 
Dienstag 23. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 12
 
Getümmel vor Lugano-Goalie Elvis Merzlikins. (Bild: Keystone)
Lugano verschläft Startdrittel
Der EV Zug siegt in Lugano mit den knappmöglichsten Resultat. Obwohl die Tessiner viel Druck erzeugen, bleiben sie erstmals zuhause ohne Treffer.

Enge Kiste im Klassiker zwischen Lugano und Zug. Die Gäste aus der Zentralschweiz gehen früh dank Verteidiger Santeri Alatalo in Führung und ziehen dadurch die Entrüstung der Hausherren auf sich.

Lugano schiesst in der Folge aus allen Lagen. Immer wieder scheitern sie aber am stark aufspielenden Tobias Stephan im Zuger Tor. Am Ende verlieren die Tessiner dann die Nerven. Maxim Lapierre reklamiert beim Schiedsrichter und nimmt sich so zwischenzeitlich selbst aus dem Spiel. Zug rettet den Minivorsprung über die Zeit
 
Luganos Maxim Lapierre von Zugs Jesse Zgraggen gebodigt. (Bild: ti-press)
Cornèr Arena. 5887 Zuschauer.
SR Eichmann/Oggier, Fuchs/Obwegeser.
Tor: 13. Alatalo (Martschini, Suri) 0:1.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Klingberg .
Lugano: Merzlikins; Wellinger, Loeffel; Vauclair, Chorney; Chiesa, Jecker; Ulmer, Ronchetti; Bürgler, Lapierre, Haapala; Walker, Sannitz, Hofmann; Fazzini, Cunti, Jörg; Vedova, Romanenghi, Reuille.
Zug: Stephan; Schlumpf, Zgraggen; Diaz, Stalder; Thiry, Alatalo; Lammer, Albrecht, Simion; Haberstich, Senteler, Schnyder; Martschini, Zehnder, Suri; Klingberg, Leuenberger, Widerström.
Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen (krank), Sartori, Bertaggia, Morini, Riva und Klasen. Zug ohne Stalberg, Roe, McIntyre, Zryd und Morant (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 4. Senteler, 7. Schlumpf, 45. Senteler. - Timeouts: Zug (30.); Lugano (59.). - Lugano ab 58:13 ohne Goalie. - 47. Cunti verletzt ausgeschieden.
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HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
5 : 2
1:1, 0:0, 4:1 
Freitag 26. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 13
 
Luganos Topskorer Gregory Hofmann (r.) ebnete mit zwei Treffern den Weg zum Tessiner Erfolg. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt Krisenduell gegen Davos
Für beide Teams stand viel auf dem Spiel, was zu sehen war. Zwar war das Tempo hoch, die Fehlerquote jedoch auch. Fünf der sieben Tore fielen im letzten Drittel, wobei ein Doppelschlag der Luganesi innerhalb von 59 Sekunden vom 2:2 (44.) zum 4:2 (49.) die Vorentscheidung bedeutete. Zunächst traf Julian Walker unter gütiger Mithilfe von HCD-Goalie Anders Lindbäck, dann reüssierte der 20-jährige Verteidiger Elia Riva. Beim 5:2 von Dario Bürgler nach genau 53 Minuten sah der Davoser Verteidiger Lukas Stoop alles andere als gut aus.

Zuvor hatte Lugano zweimal innert kurzer Zeit eine Führung aus der Hand gegeben. Die ersten beiden Treffer der Bianconeri erzielte Gregory Hofmann (8./42.), für den es der zweite Doppelpack in den letzten drei Partien war. Die Davoser glichen dank Magnus Nygren (11.) und Luca Hischier zweimal im Powerplay aus.

Die Situation für die Davoser, die noch nie die Playoffs verpasst haben, wird immer prekärer. Der Rückstand auf den 8. Rang beträgt bereits elf Punkte. Fünf Niederlagen in Folge erlitten die Bündner letztmals vom 22. Januar bis 3. Februar 2013. Die Anzahl der Gegentore wuchs auf 46. Trainer Arno Del Curto ist mehr denn je gefordert. Etwas durchatmen kann derweil Luganos Coach Greg Ireland, nachdem sein Team nach drei Niederlagen (inklusive Cup) zum Siegen zurückgefunden hat. Die Bianconeri liegen noch fünf Punkte hinter einem Playoff-Platz.
 
Erstes Spiel der Saison für Luganos Linus Klasen nach langer Verletzungspause.
(Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6072 Zuschauer.
SR Lemelin/Tscherrig, Borga/Fuchs.
Tore:8. Hofmann (Fazzini) 1:0. 11. Nygren (Du Bois, Rödin/Ausschluss Walker) 1:1. 42. Hofmann (Haapala) 2:1. 44. Hischier (Bader/Ausschluss Morini) 2:2. 48. (47:39) Walker (Lapierre) 3:2. 49. (48:38) Riva (Klasen) 4:2. 53. Bürgler 5:2.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Pestoni.
Lugano: Merzlikins; Wellinger, Ulmer; Vauclair, Loeffel; Chiesa, Chorney; Riva, Ronchetti; Walker, Lapierre, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Reuille.
Davos:Lindbäck; Du Bois, Ambühl; Nygren, Paschoud; Stoop, Jung; Heldner; Rödin, Corvi, Hischier; Marc Wieser, Egli, Dino Wieser; Pestoni, Bader, Prince; Frehner, Aeschlimann, Meyer; Baumgartner.
Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen (krank), Cunti, Bertaggia und Sartori. Davos ohne Sandell, Weder (alle verletzt) und Lindgren (überzähliger Ausländer). - 33. Lattenschuss Vauclair. - Timeout Davos (49.).
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HC Davos       HC Lugano  Lugano
1 : 6
0:2, 0:1, 1:3 
Samstag 27. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 14
 
Noch nicht allzu oft gesehen diese Saison: Lugano Spieler feiern einen Sieg.
(Bild: Keystone)
Lugano gewinnt auch das zweite Krisenduell gegen Davos innert 24 Stunden
Der HC Davos findet nicht aus dem Tief heraus. Die Bündner kassierten daheim gegen Lugano mit 1:6 die nächste bittere Niederlage, die sechste in Folge. Eine schlimmere Niederlagenserie erlebte der HC Davos letztmals Ende Achtzigerjahre.

Wie schon am Freitag im Duell der beiden Mannschaften in Lugano sorgte ein Doppelschlag innerhalb von 59 Sekunden für die Vorentscheidung. Mit Mauro Jörg (14.) und Dario Bürgler (15.) trafen zwei ehemalige Davoser, die auch für bessere Zeiten beim HCD stehen. Bürgler erzielte für die ungemein effizienten Tessiner noch zwei weitere Treffer, den letzten zwei Sekunden vor der Schlusssirene, nachdem kurz zuvor Magnus Nygren das Davoser Tor zum 1:5 erzielt hatte.

Der HCD hatte gute Vorsätze, mehr Spielanteile und mehr Abschlüsse. Doch er agierte glücklos und vor allem zu wenig überlegt und konsequent. In der druckvollen Startphase bekundeten die Davoser mit einem Pfostenschuss in der 4. Minute von Nygren Pech. Der schwedische Verteidiger war dann mit dem Puckverlust in der eigenen Zone entscheidend für das 0:1 verantwortlich.

Arno Del Curto nahm schon früh - unmittelbar nach dem 0:2 - ein Timeout, doch auch danach lief wenig bis nichts im Sinne der Gastgeber. Goalie Gilles Senn, der Anders Lindbäck ersetzte, liess sechs von 18 Schüssen passieren. Sein Gegenüber Elvis Merzlikins zeigte derweil einmal mehr seine Klasse, verhinderte Sekunden vor dem 0:2 mit einem «Big Save» den Ausgleich und verpasste den Shutout nur um 98 Sekunden. (sda)
 
Arno Del Curto bezieht bereits nach 15 Min. sein Timeout. (Bild: Keystone)
Vaillant Arena. 4372 Zuschauer.
SR Salonen/Urban, Castelli/Wolf.
Tore: 14. (13:52) Jörg (Lapierre) 0:1. 15. (14:51) Bürgler (Loeffel) 0:2. 26. Morini (Loeffel) 0:3. 41. Haapala (Hofmann, Sannitz) 0:4. 45. Bürgler (Chorney) 0:5. 59. Nygren (Corvi) 1:5. 60. (59:58) Bürgler (Hofmann, Sannitz) 1:6.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos; 6mal 2 Minuten gegen Lugano
PostFinanceTopskorer: Pestoni; Hofmann.
Davos: Senn; Du Bois, Ambühl; Nygren, Paschoud; Heldner, Jung; Rödin, Corvi, Dino Wieser; Marc Wieser, Lindgren, Hischier; Pestoni, Bader, Prince; Egli, Aeschlimann, Meyer; Frehner.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Wellinger, Ulmer; Vauclair, Loeffel; Riva, Ronchetti; Walker, Lapierre, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Reuille.
Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen (krank), Cunti, Bertaggia und Sartori (alle verletzt). Davos ohne Stoop (wurde Vater), Sandell, Weder (beide verletzt) und Lindbäck (überzähliger Ausländer). - 4. Pfostenschuss Nygren. - Timeout Davos (15.).
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HC Lugano  HC Lugano       SC Bern   
4 : 2
1:2, 3:0, 0:0 
Dienstag 30. Oktober 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 15
 
Luganos Linus Klasen trifft herrlich zum 3:2 in die obere Ecke. (Bild: Keystone)
Lugano mit ganz starkem zweiten Drittel
Nach den beiden klaren Erfolgen am Wochenende gegen Davos wurde Lugano von den Bernern weitaus mehr gefordert. Nach einem ängstlichen Beginn nahm das Team von Greg Ireland im Mitteldrittel richtig Fahrt auf und drehte einen 1:2-Rückstand durch Tore von Maxim Lapierre, Linus Klasen und Topskorer Gregory Hofmann bis zur 36. Minute zum 4:2-Endstand. Die Tore zum 3:2 und 4:2 fielen innerhalb von 62 Sekunden.

Bern, das durch Calle Andersson (5.) und einem Shorthander des Slowenen Jan Mursak (17.) zweimal in Führung gegangen war, fand darauf keine Antwort mehr. Für das Team von Kari Jalonen endete damit ein erfolgreicher Oktober mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge.

Im Klassiker Lugano gegen Bern setzte sich damit einmal mehr das Heimteam durch. Von den letzten sieben Duellen gewann lediglich einmal das Auswärtsteam.
 
Luganos Elia Riva und Berns Tristan Scherwey. Den Puck nicht aus den Augen lassen. (Bild: ti-press)
Cornèr Arena. 5900 Zuschauer.
SR Stricker/Hebeisen, Fuchs/Castelli.
Tore: 5. Andersson 0:1. 12. Haapala (Sannitz) 1:1. 17. Mursak (Blum/Ausschluss Haas!) 1:2. 22. Lapierre (Vauclair, Loeffel) 2:2. 35. (34:54) Klasen (Loeffel) 3:2. 36. (35:56) Hofmann (Sannitz, Haapala) 4:2.
Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Lapierre) gegen Lugano, 5mal 2 plus 10 Minuten (Rüfenacht) gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Ebbett.
Lugano: Merzlikins; Wellinger, Ulmer; Vauclair, Loeffel; Chiesa, Chorney; Riva, Jecker; Walker, Lapierre, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Reuille.
Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Mursak, Ebbett, Bieber; Sciaroni, Haas, Scherwey; Berger, Heim, Kämpf; Grassi.
Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen (krank), Cunti, Bertaggia und Sartori, Bern ohne Marti und Untersander (alle verletzt). - Fazzini nach dem ersten Drittel verletzt ausgeschieden. Timeout Bern (59.) und von 57:25 bis 60:00 ohne Torhüter.
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Lausanne HC       HC Lugano  Lugano
2 : 1
2:1, 0:0, 0:0 
Freitag 2. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 16
 
Trotz Niederlage - Elvis Merzlikins wird einmal mehr zum besten Spieler Luganos ausgezeichnet. (Bild: Keystone)
Vierter Sieg in Serie - nicht für Lugano sondern für für Lausanne
Lausanne gewann das Duell zweier formstarker Teams gegen Lugano 2:1. Es war der vierte Sieg in Serie für die Waadtländer. Nach einem starken ersten Drittel hätte Lausanne höher als 2:1 führen müssen. Torrey Mitchell (13.) und Joël Genazzi nach genau 19 Minuten mit seinem ersten Saisontreffer brachten das Heimteam 2:0 in Führung. Allerdings gelang Gregory Hofmann 21 Sekunden vor der ersten Pause der Anschlusstreffer für die Luganesi.

Danach kamen die Gäste auf. Am Ende lautete das Schussverhältnis 32:21 zu Gunsten der Bianconeri, sie brachten den Puck aber nicht mehr am starken Lausanner Keeper Luca Boltshauser vorbei. Ausserdem kassierte Lugano 70 Sekunden vor dem Ende eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, was selbstredend mehr als unglücklich war. 53 Sekunden später musste auch Hofmann in die Kühlbox.

Somit kam Lausanne zum neunten Sieg im 44. Duell gegen Lugano seit der Saison 1985/86. Für die auswärtsschwachen Tessiner, die nur eines von sieben Spielen auf fremdem Eis in dieser Saison gewonnen haben, ging eine drei Partien dauernde Siegesserie zu Ende.
 
Lugano bleibt nach der Niederlage in Lausanne weiterhin im Strichkampf.
(Bild: Keystone)
Malley. 6446 Zuschauer.
SR Oggier/Kaukokari, Altmann/Gnemmi.
Tore: 13. Mitchell (Kenins) 1:0. 19. (19:00) Genazzi (Jeffrey, Vermin) 2:0. 20. (19:39) Hofmann (Chiesa, Sannitz) 2:1.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Junland; Hofmann.
Lausanne: Boltshauser; Junland, Grossmann; Nodari, Genazzi; Frick, Lindbohm; Vermin, Jeffrey, Leone; Bertschy, Mitchell, Kenins; Antonietti, In-Albon, Herren; Traber, Schelling, Roberts.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Riva, Jecker; Walker, Lapierre, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Bertaggia.
Bemerkungen: Lausanne ohne Emmerton (überzähliger Ausländer), Simic, Froidevaux und Zangger. Lugano ohne Cunti, Reuille, Sartori (alle verletzt) und Lajunen (krank). - 38. Pfostenschuss Loeffel. - Timeout Lausanne (57.). - Lugano von 59:10 bis 59:43 ohne Goalie.
Übersicht Saison 2018/2019 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      ZSC Lions 
5 : 3
2:1, 2:1, 1:1 
Samstag 3. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 17
 
Der Zürcher Severin Blindenbacher (l.) und Luganos Julian Walker nehmen die Sache ernst. (Bild: ti-press)
Lugano tanzt die Zürcher Löwen aus
Lugano realisierte mit einem 5:3 über die ZSC Lions den vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen. Die ZSC Lions kassierten dagegen vierte Niederlage aus den letzten sechs Spielen. Die Tessiner führten zu Beginn des Mitteldrittels mit einem Doppelschlag zum 4:1 die Vorentscheidung herbei. Zwei Tore aus drei Abschlüssen innerhalb von 186 Sekunden lautete die eindrucksvolle Ausbeute von Lugano in dieser Phase.

Giovanni Morini erzielte mit dem 3:1 (22.) bereits sein sechstes Saisontor, Mauro Jörg (25.) war zum zweiten Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich. Dann gelang Roman Cervenka in einer doppelten Überzahl endlich das erste Saisontor für die Zürcher, wodurch die Gäste auf 2:4 verkürzten. Später bereitete Cervenka auch noch den dritten ZSC-Treffer von Reto Schäppi (49.) vor. Zu mehr als diesem Anschlusstor reichte es aber nicht mehr.

Denn die Tessiner erwiesen sich als zweikampfstärker und dominierten mit ihrem Biss die zu passiven Zürcher mehrheitlich. Vorab in der Abwehrarbeit vor dem eigenen Tor fehlte bei den Gästen die Konsequenz.
 
Luganos Luca Fazzini (links) kämpft mit dem Zürcher Kevin Klein um den Puck. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6502 Zuschauer.
SR Massy/Koch, Kovacs/Gnemmi.
Tore: 6. Hofmann (Haapala) 1:0. 12. Fazzini (Romanenghi) 2:0. 18. Shore (Bodenmann) 2:1. 22. Morini (Hofmann) 3:1. 25. Jörg (Loeffel, Walker) 4:1. 34. Cervenka (Noreau, Chris Baltisberger/Ausschluss Walker, Lapierre) 4:2. 49. Schäppi (Cervenka, Herzog) 4:3. 59. Walker 5:3 (ins leere Tor).
Strafen:5-mal 2 Minuten gegen Lugano, 1-mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Bachofner
Lugano: Merzlikins; Wellinger, Ulmer; Vauclair, Loeffel; Chorney, Chiesa; Riva, Jecker; Jörg, Lapierre, Walker; Hofmann, Sannitz, Haapala; Klasen, Morini, Bürgler; Bertaggia, Romanenghi, Fazzini.
ZSC Lions: Schlegel; Marti, Karrer; Phil Baltisberger, Klein; Blindenbacher, Sutter; Berni; Hollenstein, Shore, Bodenmann; Bachofner, Prassl, Chris Baltisberger; Herzog, Cervenka, Noreau; Miranda, Schäppi, Sigrist.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Lajunen, Sartori und Reuille (alle verletzt), ZSC Lions ohne Geering, Nilsson, Wick, Flüeler, Suter und Hinterkircher (alle verletzt) sowie Pettersson (überzähliger Ausländer). - ZSC Lions von 58:00 bis 58:50 sowie ab 59:16 ohne Torhüter.
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HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
2 : 1
1:1, 0:0, 0:0 nP 
Dienstag 13. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 18
 
Im Tessiner Derby behält Ambri die Oberhand - wenn auch erst nach Penaltyschiessen. (Bild: Keystone)
Penaltyschiessen entscheidet Derby
Ambri-Piotta kommt gegen Lugano zum ersten Derbysieg nach zuletzt sechs Niederlagen. Die Leventiner finden mit dem 2:1 nach Penaltys auch generell zurück zum Erfolg.

Fünfmal in Folge hatte Ambri zuletzt verloren und viermal davon nach einer zwischenzeitlichen Führung. Die zehntägige Nationalmannschaftspause brachte verloren gegangene Energie zurück. Die Leventiner boten dem Kantonsrivalen bis zum Schluss die Stirn und hatten in der Verlängerung die besseren Möglichkeiten. 18 Sekunden vor dem Penaltyschiessen scheiterte Patrick Incir solo an Elvis Merzlikins.

Die darauf folgenden drei Duelle mit Ambri-Spielern verlor dann der Lugano-Goalie. Dominik Kubalik, Bryan Lerg und Marco Müller brachten ihre Penaltys an Merzlikins vorbei. Lugano traf derweil nur mit seinen ersten beiden Schützen.

Die zwei Tore in der regulären Spielzeit waren im ersten Drittel gefallen. PostFinance-Topskorer Gregory Hofmann traf schon in der 4. Minute für Lugano. Adrien Lauper glich in der 128. Minute nach Pass vom späteren Matchwinner Müller aus.
 
Ambrìs Adrien Lauper trifft genau zum 1:1 welches nach 60 Min. noch Bestand hat. (Bild: mysports)
Valascia. 6118 Zuschauer.
SR Wiegand/Lemelin, Castelli/Cattaneo.
Tore: 4. Hofmann (Vauclair) 0:1. 18. Lauper (Müller) 1:1.
Penaltyschiessen: Kubalik 1:0, Klasen 1:1; Lerg 2:1, Fazzini 2:2; Müller 3:2, Reuille -; Zwerger -, Hofmann -; Plastino -, Haapala -.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri; 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Kubalik; Hofmann.
Ambri-Piotta: Manzato/Conz (ab 21.); Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Lerg, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; Hofer, Novotny, Zwerger; Lauper, Goi, Kneubühler; Mazzolini.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Riva; Haapala, Sannitz, Hofmann; Walker, Romanenghi, Jörg; Dario Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Reuille, Bertaggia.
Bemerkungen: Lugano ohne Ronchetti, Cunti, Lapierre, Sartori (alle verletzt) und Lajunen (krank). Ambri ohne Bianchi, Fora, D'Agostini, Pinana (alle verletzt). - Pfostenschüsse Hofmann (2.), Hofer (43.). - Timeout Ambri (62.)
Übersicht Saison 2018/2019 letztes Spiel



HC Lugano  HC Lugano       Genève-Servette HC   
5 : 2
0:0, 0:0, 0:0 
Donnerstag 15. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 20
 
Als Geburtstagskind im Stadion: der ehemalige Lugano-Präsident Geo Mantegazza. (Bild: Keystone)
Lugano schenkt Mantegazza einen Sieg gegen Genf
Lugano beschenkt den ehemaligen Präsidenten Geo Mantegazza zum 90. Geburtstag mit einem Sieg. Die Bianconeri bezwingen das auswärts weiterhin punktelose Genève-Servette 5:2.

Geo Mantegazza prägte den HC Lugano entscheidend. Er war von 1978 bis 1991 Präsident der Bianconeri. Nachdem der Verein 1982 in die höchste Spielklasse aufgestiegen war, ermöglichte er den ersten Profibetrieb im Schweizer Eishockey. Das hatte zur Folge hatte, dass die Südtessiner zum «Grande Lugano» wurden und zwischen 1986 und 1990 viermal den Meistertitel gewannen. Da Geo Mantegazza regelmässig einen grünen Pullover trug, spielte der HCL gegen Servette in grünen Trikots.

Nach einem Fehlstart - Tommy Wingels, der nach dem im ersten Spiel erlittenen Kieferbruch sein Comeback gab, brachte die Genfer im Powerplay in Führung (3.) - wendeten die Luganesi die Partie mit einem Doppelschlag. Raffaele Sannitz und Mauro Jörg waren in der 9. Minute innerhalb von 35 Sekunden erfolgreich. Sannitz traf wie auch Romain Loeffel beim 3:1 (32.) in Überzahl. Das ist umso erwähnenswerter, als die Bianconeri in den ersten 17 Meisterschaftsspielen in dieser Saison bloss vier Powerplay-Treffer erzielt hatten. Das 4:2 von Julian Walker (59.) war ein Schuss ins leere Gehäuse, das 5:2 von Linus Klasen drei Sekunden vor dem Ende ein technisches Tor.
 
Teilweise ging es ruppiger zur Sache. Sébastien Reuille gegen Jonathan Mercier. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6334 Zuschauer.
SR Stricker/Fonselius, Castelli /Cattaneo.
Tore: 3. Wingels (Winnik/Ausschluss Haapala) 0:1. 9. (8:16) Sannitz (Fazzini, Walker/Ausschluss Wick) 1:1. 9. (8:51) Jörg (Morini) 2:1. 32. Loeffel (Haapala/Ausschluss Fransson) 3:1. 50. Mercier (Richard, Winnik) 3:2. 59. (58:59) Walker (Chorney) 4:2 (ins leere Tor). 60 (59:57) Klasen 5:2 (technisches Tor).
Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Reuille) plus Spieldauer (Reuille) gegen Lugano, 10mal 2 plus 10 Minuten (Richard) gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Tömmernes.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Chorney; Jecker, Riva; Walker, Romanenghi, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Reuille, Bertaggia.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Völlmin, Mercier; Antonietti; Winnik, Romy, Wingels; Wick, Richard, Rubin; Rod, Almond, Douay; Fritsche, Berthon, Bozon.
Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen (krank), Cunti, Lapierre, Sartori und Ronchetti. Genève-Servette ohne Bouma, Simek, Kast (alle verletzt), Skille und Bezina (beide überzählig). - 19. Tömmernes verletzt ausgeschieden. - Timeout Servette (54.). - Servette von 58:50 bis 58:59 und von 59:15 bis 59:57 ohne Goalie.
Übersicht Saison 2018/2019 letztes Spiel



Langnau  SCL Tigers       HC Lugano  Lugano
3 : 2
0:2, 2:0, 0:0 nP
Freitag 16. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 19
 
Schlussendlich feiern die Langnauer einen Sieg nach Penaltyschiessen.
(Bild: Keystone)
Lugano verliert Penaltyschiessen - nach 0:2 Vorsprung
Die SCL Tigers kamen gegen Lugano nach einem 0:2-Rückstand zu einem 3:2-Heimsieg im Penaltyschiessen gegen Lugano. Das Siegtor im Penaltyschiessen für die SCL Tigers realisierte Flurin Randegger, der als einziger Spieler in der Endausmarchung erfolgreich war. Langnaus Sieg war verdient. Lugano mangelte es nach dem 6:4-Sieg vom Vortag gegen Genève-Servette mit Fortdauer der Partie an Energiereserven. Langnau schaffte dann ab Spielmitte bis Ende des Mitteldrittels den Gleichstand und stand danach dem Sieg näher.

Die Tigers kehrten damit nach zuletzt zwei Niederlagen zum Erfolg zurück, während Lugano die dritte Niederlage aus den letzten acht Spielen kassierte. Langnau realisierte gleichzeitig den dritten Sieg in Serie in den Direktduellen.
 
An Einsatz fehlte es nicht. Langnaus Gerber gegen Luganos Loeffel.
(Bild: Keystone)
Ilfis. 5813 Zuschauer.
SR Massy/Salonen, Wüst/Rebetez.
Tore: 5. Morini (Klasen) 0:1. 14. Hofmann (Vauclair) 0:2. 30. Cadonau (Pesonen) 1:2. 36. Gagnon (Neukom, Huguenin/Ausschluss Reuille, Wellinger) 2:2.
Penaltyschiessen: Haapala -, Randegger 1:0; Hofmann -, Pesonen -; Klaasen - , DiDomenico -; Bertaggia -, Rüegsegger-; Bürgler -.
Strafen: 1mal 2 plus 10 Minuten (Pesonen) gegen SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Pesonen; Hofmann
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Blaser; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Leeger; Pascal Berger, Gagnon, Neukom; Kuonen, Johansson, Pesonen; DiDomenico, Gustafsson, Randegger; Rüegsegger, Diem, Roland Gerber. Lugano: Merzlikins; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Chorney; Jecker, Riva; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Walker, Romanenghi, Jörg; Fazzini, Reuille, Bertaggia.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Elo (überzähliger Ausländer) sowie Dostoinov und Nils Berger (beide verletzt), Lugano ohne Lajunen (krank), Ronchetti, Cunti, Lapierre und Sartori (alle verletzt). - 19. Fazzini verletzt ausgeschieden. - Pfosten: 15. Gagnon, 53. Hofmann, 56. Sannitz. - 58:48 Timeout Lugano.
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HC Lugano    HC Lugano       HC Fribourg-Gottéron  HC Fribourg-Gottéron
6 : 0
2:0, 3:0, 1:0 
Freitag 23. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 21
 
Jede Menge Torjubel für Lugano in diesem Spiel. (Bild: Keystone)
Lugano deklassiert Fribourg
Reto Berra stand nach dem schlechten Saisonstart an der Basis des Aufschwungs von Fribourg-Gottéron. In Lugano war der Gottéron-Goalie aber nicht der gewohnte Rückhalt. Im ersten Drittel liess er sich erst von einem nicht zwingenden Weitschuss von Alessandro Chiesa düpieren. Das 2:0 der Tessiner in der 18. Minute war dann definitiv ein Geschenk Berras, der sich den Puck hinter dem Tor von Raffaele Sannitz abluchsen liess. Maxim Lapierre erbte. Die Zweitore-Führung war ein guter Lohn nach einem ausgeglichenen Spiel.

Nach einem Doppelschlag innerhalb von 89 Sekunden zu Beginn des mittleren Abschnitts war der Arbeitstag für Berra dann zu Ende. Beim 3:0 erzielte Verteidiger Stefan Ulmer in seinem 400. NLA-Spiel das erste Saisontor. Fribourg war nie in der Lage, auf den Rückstand zu reagieren und liess sich klar dominieren.

Während die Tessiner im elften Heimspiel ihren neunten Sieg feierten, verlor Fribourg erstmals seit Ende September zweimal in Folge. Beim 0:5 in Genf und dem 0:6 in Lugano blieb das Team von Coach Mark French ohne Torerfolg, nachdem es im Spiel davor die SCL Tigers 10:3 deklassiert hatte.
 
Luganos Romain Loeffel kreuzt mit Gottérons Andrew Miller die Klingen.
(Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6047 Zuschauer.
SR Salonen/Koch, Wolf/Duarte. -
Tore: 8. Chiesa 1:0. 18. Lapierre (Sannitz) 2:0. 22. Ulmer (Klasen) 3:0. 24. Fazzini (Chorney, Hofmann/Ausschluss Marco Forrer) 4:0. 31. Klasen (Loeffel) 5:0. 57. Lajunen 6:0 (Eigentor Stalder).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Sprunger.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Julien Vauclair; Chiesa, Chorney; Riva; Walker, Lajunen, Jörg; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Bertaggia; Reuille.
Fribourg-Gottéron: Berra (24. Waeber); Schneeberger, Schilt; Abplanalp, Stalder; Holös, Chavaillaz; Marco Forrer; Mottet, Slater, Marchon; Rossi, Bykow, Micflikier; Sprunger, Walser, Miller; Tristan Vauclair, Schmutz, Lhotak; Holdener.
Bemerkungen: Lugano ohne Haapala (überzähliger Ausländer), Ronchetti, Cunti und Sartori, Fribourg ohne Sandro Forrer und Furrer (alle verletzt). Timeout Fribourg (28.). Lattenschuss Bertaggia (35.). (sda)
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SCRJ SC Rapperswil-Jona Lakers       HC Lugano  Lugano
6 : 3
2:1, 1:1, 3:1 
Samstag 24. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 22
 
Lugano kommt beim Tabellenletzten unter die räder wie hier Morini gegen Hüsler. (Bild: Keystone)
Lugano verliert beim Tabellenschlusslicht
Die Rapperswil-Jona Lakers kamen zum vierten Sieg in der National League seit dem Aufstieg, dem vierten vor heimische Publikum. Die St. Galler bezwangen Lugano 6:3.

Dank Danny Kristo gingen die Rapperswiler in der 6. Minute erst zum vierten Mal in der laufenden Meisterschaft 1:0 in Führung, und diesmal ging das Spiel in der Folge erstmals nicht in die Verlängerung. Hilfreich war diesbezüglich, dass Corsin Casutt nur 62 Sekunden nach dem 1:0 nachdoppelte.

Lugano kam zwar durch zwei Tore von Dario Bürgler zweimal auf einen Treffer heran, doch für einmal präsentierten sich die Rapperswiler sehr effizient. Roman Schlagenhauf und Jan Mosimann machten mit dem 4:2 (48.) respektive 5:2 (51.) alles klar. Für den Schlusspunkt sorgte Kristo 83 Sekunden vor dem Ende, als Lugano ohne Torhüter spielte.

Die Lakers siegten, obwohl das Schussverhältnis 37:25 zu Gunsten der Bianconeri lautete. Sie haben in den letzten zwei Heimspielen elf Tore erzielt, was die gemachten Fortschritte in der Offensive unterstreicht. Gegen Lugano war es der vierte Sieg in Serie vor den eigenen Fans, zweimal hatten sie sich im Schweizer Cup durchgesetzt.
 
Rapperswils Martin Ness prüft die Tessiner mit Verteidiger Taylor Chorney und Hüter Elvis Merzlikins. (Bild: Keystone)
SGKB Arena. 4103 Zuschauer.
SR Tscherrig/Oggier, Altmann/Ambrosetti.
Tore: 6. (5:10) Kristo (Ness) 1:0. 7. (6:12) Casutt (Spiller) 2:0. 15. Bürgler (Chiesa) 2:1. 35. Wellman (Kristo, Gilroy/Ausschluss Walker) 3:1. 39. Bürgler 3:2. 48. Schlagenhauf (Kristo) 4:2. 51. Mosimann (Hüsler) 5.2. 52. Hofmann (Lapierre) 5:3. 59. (58:37) Kristo (Schlagenhauf) 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Ness; Hofmann.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Gilroy, Berger; Iglesias, Schmuckli; Gähler, Profico; Hächler, Maier; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Spiller, Knelsen, Casutt; Mosimann, Mason, Hüsler; Primeau, Ness, Lindemann.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Loeffel, Riva; Ulmer, Wellinger; Jecker; Walker, Lajunen, Jörg; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Bertaggia; Reuille.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin, Rizzello (beide überzählig), Helbling und Schweri. Lugano ohne Vauclair, Ronchetti, Cunti, Sartori (alle verletzt) und Haapala (überzähliger Ausländer). - 39. Pfostenschuss Chorney. - Lugano ab 57:51 bis 58:37 ohne Goalie.
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HC Lugano HC Lugano      EHC Biel   Biel
3 : 4
2:0, 0:3, 1:1 
Freitag 30. November 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 23

Damien Brunner schiesst mit drei Toren seinen EX-Klub fast im Alleingang ab.
(Bild: Keystone)
Damien Brunner schiesst Lugano ab
Ausgerechnet beim heimstarken Lugano gewann der EHC Biel nach zuletzt vier Niederlagen wieder einmal. Damien Brunner war beim 4:3 dreifacher Torschütze.

Das heimstarke Lugano verlor erstmals seit dem 23. Oktober (0:1 gegen Zug) wieder einmal in der Resega. Dafür verantwortlich war in erster Linie ein Mann: der ex-Luganese Damien Brunner, der auf diese Saison hin zu Biel gewechselt hatte. Der gebürtige Klotener zeigte sich dabei als Spezialist für späte Tore.

Erster Sieg nach vier Niederlagen

In den letzten 84 Sekunden des Mitteldrittels machte er mit zwei Treffern aus einem 1:2-Rückstand eine Führung. Und knapp zwei Minuten vor Schluss erhöhte er auf 4:2. Nach einem schnellen Konter liess er Luganos Elvis Merzlikins im Eins-gegen-eins-Duell keine Chance. Lugano gelang ohne Goalie nur noch der Anschlusstreffer.

Der einst stolze Leader Biel kam fast aus dem Nichts zum ersten Sieg nach zuletzt vier Niederlagen. Das erste Drittel hatte Lugano klar für sich entschieden und lag folgerichtig 2:0 in Führung. Die Seeländer blieben aber ruhig und kehrten durch zwei Powerplay-Tore in die Partie zurück. Danach hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können.
Trotz akrobatischer Einlage: Lugano-Goalie Elvis Merzlikins muss sich viermal geschlagen geben. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6021 Zuschauer.
SR Wiegand/Oggier, Castelli/Wüst.
Tore: 13. Bürgler (Lapierre) 1:0. 19. Haapala (Chorney) 2:0. 26. Hügli (Ausschluss Hofmann) 2:1. 39. (38:36) Brunner (Rajala/Ausschlüsse Morini, Reuille; Earl) 2:2. 40. (39:40) Brunner (Pedretti) 2:3. 59. (58:08) Brunner 2:4. 60. (59:48) Fazzini (Ausschlüsse Lapierre; Maurer, Taschantré) 3:4 (ohne Torhüter).
Strafen: 4mal 2 plus 10 (Sannitz) Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Rajala.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Riva; Chiesa, Chorney; Ronchetti, Jecker; Walker, Lajunen, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Morini, Lapierre, Fazzini; Bürgler, Romanenghi, Reuille.
Biel: Hiller; Egli, Salmela; Sataric, Kreis; Moser, Maurer; Neuenschwander; Brunner, Fuchs, Earl; Riat, Diem, Rajala; Schmutz, Tschantré, Hügli; Künzle, Tanner, Pedretti.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair (krank), Klasen (überzähliger Ausländer), Bertaggia, Cunti, Sartori, Biel ohne Forster, Lüthi, Dufner, Pouliot und Fey (alle verletzt). Timeout Lugano (60.), ab 58:32 ohne Torhüter.
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HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
5 : 3
2:1, 2:1, 2:1 
Freitag 7. Dezember 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 25
 
Heute springt Lugano, hier Captain Alessandro Chiesa, höher als Ambrì.
(Bild: Keystone)
Dritter Heimsieg im dritten Tessiner Derby
Lugano stoppt mit einem 5:3-Heimsieg vorerst den Lauf von Ambri-Piotta. Die Leventiner haben zuvor viermal nacheinander gewonnen.

Damit setzte sich auch im dritten Tessiner Derby der Saison der Gastgeber durch. In den letzten knapp fünf Minuten des Mitteldrittels ging es in der mit 7200 Zuschauern ausverkauften Resega hoch zu und her. Zunächst erzielte Dominic Zwerger im Powerplay das 2:2 für Ambri. 202 Sekunden später führte Lugano 4:2 (39.). Das 3:2 von Alessio Bertaggia, der sich zuvor zwei Assists hatte gutschreiben lassen, fiel nur 24 Sekunden nach dem Ausgleich der Leventiner.

Kurioses Eigentor von Merzlikins

Den vierten Treffer der Bianconeri erzielte Grégory Hofmann, der am Montag den Wechsel zum EV Zug auf die kommende Saison hin bekannt gegeben hatte. Der 26-jährige Flügelstürmer, der Lugano als Abschiedsgeschenk den Meistertitel versprochen hat, war bereits zum 13. Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich und hatte auch beim 5:3 von Doppel-Torschütze Luca Fazzini (44.) seinen Stock im Spiel. Hofmann punktete in der zwölften Begegnung in Folge.

Ambri verkürzte noch vor der zweiten Pause dank dem zweiten Tor von Bryan Lerg auf 3:4. Das 1:0 der Leventiner war allerdings ein kurioses Eigentor von Luganos Goalie Elvis Merzlikins gewesen, der den Puck ohne Not ins eigene Gehäuse beförderte. Der Sieg der Bianconeri, die zuvor zweimal hintereinander verloren hatten, ging absolut in Ordnung.
 
Lugano ringt Ambrì im dritten Derby der Saison nieder. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 7200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Wiegand /Salonen (FIN), Castelli /Wüst.
Tore: 2. Lerg 0:1 (Eigentor Merzlikins). 7. Fazzini (Loeffel, Bertaggia) 1:1. 11. Chiesa (Bertaggia) 2:1. 36. (35:12) Zwerger (Guerra/Ausschluss Wellinger) 2:2. 36. (35:36) Bertaggia (Fazzini) 3:2. 39. (38:34) Hofmann (Chiesa, Sannitz) 4:2. 40. (39:02) Lerg (Hofer) 4:3. 44. Fazzini (Hofmann, Sannitz/Ausschluss Goi) 5:3.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Kubalik.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Chorney; Riva; Walker, Lajunen, Lapierre; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bertaggia, Romanenghi, Fazzini; Bürgler Morini, Jörg; Reuille.
Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Kneubuehler, Goi, Lauper.
Bemerkungen: Lugano ohne Klasen (überzähliger Ausländer), Cunti und Sartori. Ambri-Piotta ohne D`Agostini, Fora und Incir (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 1. Hofmann, 11. Kneubuehler, 19. Lapierre.
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HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
3 : 1
0:0, 0:0, 0:0 
Samstag 8. Dezember 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 26
 
Derbystimmung in der Valascia.
(Bild: ti-press)
Ambri revanchiert sich gegen Lugano
Ambri-Piotta bleibt die Nummer 1 im Kanton Tessin. Ambri gewinnt einen Tag nach der 3:5-Niederlage in Lugano das zweite Derby gegen den Erzrivalen in der Valascia mit 3:1.
Das Ende war schon fast kitschig: Die altehrwürdige Valascia ein Tollhaus, rund 200 Vorarlberger im Stadion, die in drei Reisecars angereist waren, um ihren Landsleuten Fabio Hofer und Dominic Zwerger zuzusehen, und dann stellte Zwerger 111 Sekunden vor Schluss mit einem brillanten Solo zum 3:1 Ambris Sieg sicher. Zwerger erzielte im sechsten Spiel hintereinander ein Tor.

Im Finish siegte Ambri auf glückhafte Art und Weise. Lugano dominierte den Schlussabschnitt und traf zweimal bloss den Pfosten. Eine Minute nach dem ersten Pfostenschuss von Julian Walker gelang Ambris Captain Elias Bianchi das wegweisende Führungstor zum 2:1.

Lugano hätte mit einem Sieg den HC Ambri-Piotta in der Tabelle überholen können. Nach dem 1:3 liegen sie drei Punkte unter dem Strich auf Platz 10 und fünf Punkte hinter Ambri (7.) zurück. Um nach vorne zu kommen, muss sich Lugano auswärts steigern. Ein Sieg steht auf fremdem Eis zehn Niederlagen gegenüber. Bloss zweimal in elf Partien erzielte Lugano auswärts drei oder mehr Tore.
 
Luganos Topscorer Gregory Hofmann (r.) jagt dem Puck ihinterher. (Bild: ti-press)
Valascia. 6500 Zuschauer (ausverkauft).
SR Hebeisen/Kaukokari, Progin/Wüst.
Tore: 4. Guerra (Kostner) 1:0. 31. Hofmann (Sannitz/Ausschluss Kienzle) 1:1. 47. Bianchi (Trisconi) 2:1. 59. Zwerger (Kubalik) 3:1.
Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Guerra) gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Kubalik; Hofmann.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Pinana; Kienzle; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Kneubühler, Goi, Lauper; Mazzolini.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Ulmer, Wellinger; Riva; Lajunen, Lapierre, Hofmann; Sannitz, Walker, Jörg; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Bertaggia; Reuille.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Jelovac, Fora, D'Agostini und Incir, Lugano ohne Ronchetti, Cunti, Sartori (alle verletzt) und Haapala (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Kostner (9.).
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EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
4 : 0
0:0, 2:0, 2:0 
Montag 17. Dezember 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 24
 
Jubelnde EVZ-Spieler nach dem 1:0 (v.l. Dario Simion, Dennis Everberg, Sven Senteler und Santeri Alatalo).
(Bild: Keystone)
Lugano weiter im Elend
Der EV Zug übernimmt mit einem 4:0-Sieg gegen den HC Lugano die Spitze in der National League. Eine Fünfminuten-Strafe gegen Elia Riva nutzen die Zentralschweizer zu den vorentscheidenden zwei Toren.

Fast zwei Drittel lang tat sich Zug gegen das zweitschwächste Auswärtsteam der Liga äusserst schwer. Dann kam dem Team des norwegischen Coaches Dan Tangnes in der 34. Minute ein Tessiner zu Hilfe. Der Stock von Elia Riva geriet zwischen die Beine eines Zugers, und der siebte Verteidiger von Lugano wurde dafür mit einem Restausschluss (zu) hart bestraft. In der folgenden fünfminütigen Überzahl brachten Sven Senteler und Santeri Alatalo den EVZ vorentscheidend 2:0 in Führung. In den letzten sieben Minuten erhöhten der zukünftige Luganesi Reto Suri und nochmals Senteler auf 4:0.

Es war ein guter Lohn für einen zunächst wenig inspirierten Auftritt des neuen Leaders. Nur selten entwickelte er Druck und Torgefahr auf das Tor von Stefan Müller. Der 22-jährige Vorarlberger mit Schweizer Lizenz ersetzte den verletzten Stammgoalie Elvis Merzlikins gut, er musste aber auch in seinem zweiten NL-Spiel als Verlierer vom Eis. Ab der Strafe gegen Riva machte ein abgeklärtes Zug alles richtig.

Lugano brachte auswärts einmal mehr nur wenig zustande. Zudem scheiterten die Tessiner insgesamt 28 Mal am Zuger Schlussmann Tobias Stephan. Im zwölften Spiel ausserhalb der Resega setzte es für die Bianconeri die elfte Niederlage ab. Deshalb bleibt der Playoff-Finalist des vergangenen Frühlings als Zehnter unter dem Strich.
 
Das gewohnte Bild der Lugano Spieler nach Auswärtspartien. (Bild: Keystone)
Bossard Arena. 6651 Zuschauer (Saison-Minusrekord).
SR Dipietro/Salonen, Fuchs/Gnemmi.
Tore: 36. (35:37) Senteler (Everberg, Martschini/Ausschluss Riva) 1:0. 37. (36:43) Alatalo (McIntyre, Everberg/Ausschluss Riva) 2:0. 53. Suri (Martschini) 3:0. 56. Senteler (Alatalo, Zehnder) 4:0.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 2mal 2 plus 5 (Riva) Minuten plus Spieldauer (Riva) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Hofmann.
Zug: Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Stadler; Zgraggen, Zryd; Thiry, Morant; Lammer, Senteler, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Widerström, Albrecht, Suri; Haberstich, Zehnder, Schnyder.
Lugano: Müller; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Chorney; Riva; Walker, Lajunen, Jörg; Fazzini, Lapierre, Bertaggia; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Romanenghi; Reuille.
Bemerkungen: Zug ohne Roe, Klingberg (beide verletzt) und Leuenberger (U20-Nationalmannschaft), Lugano ohne Merzlikins, Cunti, Sartori (alle verletzt) und Klasen (überzähliger Ausländer). Pfosten-/Lattenschüsse McIntyre (12.); Chorney (48.).
Übersicht HC Lugano Saison 2018/2019 letztes Spiel



Langnau  SCL Tigers       HC Lugano  Lugano
0 : 3
0:0, 0:2, 0:1 
Samstag 22. Dezember 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 30
 
Endlich auch wieder einmal auswärts Grund zum Jubeln. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt auswärts
Müller mit erstem Shutout

Das auswärtsschwache Lugano gibt in Langnau ein Lebenszeichen von sich. Die Tessiner gewinnen gegen die SCL Tigers 3:0 und feiern den zweiten Sieg auf fremdem Eis im 13. Auswärtsspiel dieser Saison.

Lugano spielte von Beginn weg stark auf. Langnau auf der anderen Seite fand 24 Stunden nach dem 6:0-Erfolg gegen die Rapperswil-Jona Lakers überhaupt nicht in die Partie, leistete sich vor allem defensiv zu viele Aussetzer, was ungewohnt ist für die Mannschaft von Trainer Heinz Ehlers, und gab einmal mehr wichtige Punkte in einem Heimspiel ab.

Gregory Hofmann im Powerplay nur 18 Sekunden nach der ersten Pause und Maxim Lapierre (36.) schufen im Mitteldrittel die Differenz. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Raffaele Sannitz mit dem dritten Treffer für die Entscheidung. Nach drei Niederlagen, zwei davon in dieser Saison, feierte Lugano wieder einmal einen Sieg gegen Langnau. Goalie Stefan Müller, der den verletzten Elvis Merzlikins erneut sehr gut vertrat, feierte seinen ersten Shutout in der höchsten Schweizer Liga.
 
Für einmal sind nicht die Luganos sondern des Gegners Spieler am Fallen.
(Bild: Keystone)
Ilfis. 5940 Zuschauer. - SR Massy/Eichmann, Kaderli/Duarte.
Tore: 21. (20:18) Hofmann (Sannitz/Ausschluss Randegger) 0:1. 36. Lapierre 0:2. 51. Sannitz (Hofmann) 0:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 4mal 2 plus 10 Minuten (Chorney) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Pesonen; Hofmann.
SCL Tigers: Punnenovs (48. Ciaccio); Glauser, Leeger; Lardi, Erni; Cadonau, Huguenin; Randegger; Elo, Gagnon, Dostoinow; DiDomenico, Gustafsson, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, Pascal Berger, Nils Berger; Gerber.
Lugano: Müller; Chiesa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Ulmer, Wellinger; Riva; Walker, Lajunen, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Bertaggia; Bürgler, Morini, Romanenghi; Reuille.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Stettler (beide verletzt) und Johansson (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Merzlikins, Cunti, Sartori (alle verletzt) und Klasen (überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Leeger (7.). Punnenovs verletzt ausgeschieden (48.).
Übersicht Saison 2018/2019 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      EHC Biel   Biel
6 : 5
2:1, 1:3, 2:1 nV 
Sonntag 23. Dezember 2018
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 29
 
87 Sekunden vor Schluss gleicht Luca Fazzini (nicht im Bild) zum 5:5 für Lugano aus. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt Spektakel gegen Biel
Der HC Lugano und der EHC Biel boten 7095 Zuschauern in der Resega ein packendes Spektakel. Mit dem 56. Torschuss kam Lugano nach 75 Sekunden der Verlängerung durch Jani Lajunen doch noch zum 6:5-Sieg.

Es ging im Tessin turbulent zu und her. Beide Teams führten zweimal: Lugano früh 1:0 und 2:1; später Biel 4:2 und 5:4. 87 Sekunden vor Schluss realisierte Luca Fazzini in Überzahl und ohne Torhüter den 5:5-Ausgleich. In der Verlängerung bugsierte Lajunen den Puck über die Linie. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer noch am Video, danach wurde die Resega-Halle zum Tollhaus.

Freuen durfte sich insbesondere auch Luganos 22-jähriger österreichischer Torhüter Stefan Müller, der derzeit den verletzten Elvis Merzlikins ersetzen muss. In den ersten drei Einsätzen in dieser Saison erhielt Müller bei den Niederlagen in Genf (0:3), Ambri (1:3) und Zug (0:4) praktisch null offensiven Support. Innerhalb von 19 Stunden kam Müller nun aber in Langnau (3:0) und gegen Biel zu zwei Siegen. Dabei hatte Müller alles andere als gut begonnen und vier der ersten 13 Schüsse auf sein Tor passieren lassen.

Jani Lajunens Siegtreffer war erst das fünfte Saisontor des Finnen. Lajunen kam ebenso zu drei Skorerpunkten wie bei Biel Toni Rajala (2 Tore, 1 Assist), der schon am Samstag zweimal getroffen hatte. (sda)
 
Der Samichlaus macht den Puckeinwurf in Lugano. (Bild: ti-press)
Cornèr Arena. 7095 Zuschauer.
SR Lemelin/Salonen, Altmann/Cattaneo.
Tore: 11. (10:52) Löffel (Happala/Ausschluss Hügli) 1:0. 12. (11:43) Rajala (Fey) 1:1. 14. Hofmann (Chiesa) 2:1. 30. (29:40) Rajala (Ausschlüsse Romanenghi, Lapierre; Salmela) 2:2. 32. (31:16) Brunner (Ausschlüsse Lapierre; Salmela) 2:3. 37. Riat (Rajala) 2:4. 39. Vauclair 3:4. 41. (40:29) Chorney (Lapierre, Lajunen/Ausschluss Walker!) 4:4. 56. Neuenschander (Pedretti, Fey) 4:5. 59. (58:33) Fazzini (Ausschluss Pedretti) 5:5 (ohne Torhüter). 62. (61:15) Lajunen 6:5.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Walker) gegen Lugano, 9mal 2 plus 10 Minuten (Schmutz) gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Rajala.
Lugano: Müller; Chiesa, Chorney; Riva, Wellinger; Löffel, Vauclair; Jeker; Walker, Lajunen, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bertaggia, Lapierre Fazzini; Bürgler, Morini, Romanenghi; Reuille.
Biel: Hiller; Kreis, Sataric; Egli, Salmela; Fey, Maurer; Petschenig; Riat, Diem, Rajala; Brunner, Tschantré, Earl; Pedretti, Neuenschwander, Hügli; Cameron, Wüest, Schmutz.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Ulmer, Merzlikins, Sartori (alle verletzt) und Klasen (überzähliger Ausländer), Biel ohne Lüthi, Fuchs, Forster, Künzle, Pouliot (alle verletzt), Moser und Tanner (beide U20). - Timeout Lugano (58:21).
Übersicht Saison 2018/2019 letztes Spiel



HC Davos       HC Lugano  Lugano
3 : 4
1:2, 0:1, 2:1 
Mittwoch 2. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 31
 
Einer von zwei Treffern von Luganos Giovanni Morini. (Bild: Keystone)
Lugano vergibt sicheren Vorsprung fast noch
Der HC Davos konnte den Schwung aus dem alten Jahr nicht mitnehmen. Beim 3:4 zuhause gegen Lugano musste sich der HCD im dritten Meisterschaftsspiel unter Neo-Trainer Harijs Witolinsch erstmals geschlagen geben.

Witolinschs Einstand kurz vor Weihnachten hätte mit fünf Punkten aus zwei Spielen kaum besser sein können. Und auch was der Lette in der Altjahreswoche am Spengler Cup von seinem Team zu sehen bekam, stimmte ihn positiv.

Nach dem Jahreswechsel fielen die Bündner allerdings in altes Fahrwasser zurück. Nach 46 Minuten lagen sie im Heimspiel gegen Lugano bereits 1:4 zurück. Bei den Tessinern, die dank dem Sieg einen Sprung von Platz 9 auf 7 machen, stach Viertlinienstürmer Giovanni Morini als zweifacher Torschütze (1:0 und 4:1) und Assistgeber zum 2:1 durch Elia Riva heraus.

Ein Doppelschlag von Enzo Corvi (50.) und Captain Andres Ambühl (52.) innerhalb von 83 Sekunden liess die Gastgeber in den Schlussminuten nochmals hoffen. Zu einer neuerlichen Davoser Wende wie vor Weihnachten gegen Fribourg-Gottéron (3:2 nach 0:1) und Ambri-Piotta (3:2 n.P. nach 0:2) kam es aber nicht. Félicien Du Bois traf sechs Minuten vor Schluss im Powerplay nur die Latte.
 
Luganos Giovanni Morini und Sébastien Reuille jagen den Davoser Perttu Lindgren. (Bild: Keystone)
Vaillant Arena. 5324 Zuschauer.
SR Salonen/Mollard, Cattaneo/Wolf.
Tore: 3. Morini 0:1. 11. Marc Wieser (Du Bois, Dino Wieser) 1:1. 13. Riva (Morini, Reuille) 1:2. 31. Löffel (Haapala, Lajunen/Ausschluss Egli) 1:3. 47. Morini (Bertaggia, Wellinger) 1:4. 50. Corvi 2:4. 52. Ambühl (Rödin) 3:4. -
Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Davos, 6-mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Pestoni; Hofmann.
Davos: Senn; Du Bois, Payr; Stoop, Kparghai; Heldner, Jung; Buchli; Rödin, Lindgren, Ambühl; Pestoni, Corvi, Hischier; Marc Wieser, Bader, Dino Wieser; Kessler, Aeschlimann, Egli; Baumgartner.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Löffel, Vauclair; Riva, Wellinger; Jecker; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Jörg; Bertaggia, Lapierre Fazzini; Reuille, Morini, Romanenghi; Vedova.
Bemerkungen: Davos ohne Barandun (U20), Meyer und Frehner (beide krank), Nygren, Sandell und Paschoud; Lugano ohne Cunti, Ulmer, Sartori, Walker (alle verletzt) und Klasen (überzähliger Ausländer). - Hischier (22.) mit Verdacht auf Bänderverletzung am Bein ausgeschieden. - Pfostenschüsse Du Bois (54./Latte); Hofmann (52.). - Timeout Davos (59:26) und von 58:51 bis 60:00 ohne Torhüter.
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HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
3 : 4
1:3, 0:0, 2:1 
Freitag 4. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 32
 
Sieben Schüsse, drei Gegentore: Luganos Goalie Nummer 2 Stefan Müller verzeichnet im Derby einen unglücklichen Start. (Bild: Keystone)
Lugano mit fürchterlichem ersten Drittel
Der HC Ambri-Piotta hat über Weihnachten nicht den ganzen Schwung eingebüsst. Die Leventiner gewannen mit 4:3 zum dritten Mal diese Saison (und erstmals auswärts) ein Tessiner-Derby gegen Erzrivale Lugano. Ambri verdankte den Sieg einem Blitzstart. Nach 14 Minuten führte das Team von Luca Cereda dank Goals von Dominic Zwerger, Nick Plastino und Dario Rohrbach bereits 3:0.

Keine gute Figur gab in dieser vorentscheidenden Startphase Luganos Goalie Stefan Müller ab. Müller liess drei der ersten sieben Schüsse auf sein Gehäuse passieren und sah bei den ersten zwei Gegentoren nicht gut aus.
Beim 0:3 (Dario Rohrbach fälschte ab) und beim 1:4 (Fabio Hofer fälschte ab) blieb Luganos Keeper dann aber chancenlos.

Der 20-jährige Rohrbach, ein Berner in Diensten Ambris, kam im vierten National-League-Spiel zum ersten Treffer. Bislang hatte Rohrbach einzig für das Farmteam in Biasca in 49 Spielen 9mal getroffen.

Dem frühen Rückstand lief Lugano lange erfolglos hinterher. Erst im Finish kam Lugano durch Goals innerhalb von 62 Sekunden von Gregory Hofmann und Raffaele Sannitz auf 3:4 heran. In den verbleibenden vier Minuten kam Lugano aber zu keiner Ausgleichschance mehr. Benjamin Conz, zuletzt beim 2:6 in Zug ausgewechselt, parierte 39 von 42 Schüsse(n) und gehörte wiederum zu den Matchwinnern.
 
Ambri-Piotta jubelt über den Derbysieg auswärts gegen Lugano. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 7200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Hebeisen/Wiegand, Castelli/Kaderli.
Tore: 2. Zwerger 0:1. 11. Plastino 0:2. 14. Rohrbach (Plastino, Bianchi) 0:3. 20. (19:20) Fazzini (Ausschluss Zwerger) 1:3. 44. Hofer (Guerra, Zwerger/Ausschluss Löffel) 1:4. 56. Hofmann (Sannitz, Haapala) 2:4. 57. Sannitz (Hofmann/Ausschluss Müller) 3:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Kubalik.
Lugano: Müller; Löffel, Vauclair; Ronchetti, Wellinger; Chiesa, Riva; Jecker, Haapala, Sannitz, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Jörg; Bürgler, Lajunen, Klasen; Bertaggia, Morini, Romanenghi; Reuille.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Ngoy; Fischer, Guerra; Fora, Jelovac, Moor; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Rohrbach, Kostner, Bianchi; Lauper, Goi, Mazzolini; Kneubühler.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Ulmer, Sartori, Walker (alle verletzt), Chorney und Merzlikins (beide krank), Ambri-Piotta ohne Dotti, Trisconi, Incir und Pinana (alle verletzt). - Timeout Lugano (14.).
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  Genève-Servette HC       HC Lugano  Lugano
6 : 3
2:0, 1:1, 3:2 
Samstag 5. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 33
 
Tommy Wingels war die entscheidende Figur der Genfer gegen Lugano.
(Bild: Keystone)
Lugano chancenlos
Servette gewinnt das Direktduell zweier Playoff-Anwärter gegen Lugano dank eines starken Auftritts im ersten Abschnitt und einer Gala der Paradeformation mit 6:3.

Die Genfer blieben trotz des Erfolges unter dem Trennstrich, setzten sich aber wieder um drei Punkte von Lugano (10.) ab. Die Servettiens verdienten sich den Heimsieg mit einem imposanten Sturmlauf im ersten Abschnitt. Das Team von Chris McSorley erzwang die 2:0-Führung nach 20 Minuten. Tommy Wingels reüssierte in der 14. Minute im Nachsetzen; beim 2:0 wurde ein Puck gleich zweimal abgefälscht.

Tommy Wingels erwies sich als Schlüsselfigur bei Genfs Sieg. Wingels tankte über die Festtage offenbar Selbstvertrauen: Wingels erzielte das 1:0, das 3:1 und das 5:2 und somit ein Tor mehr als vor Weihnachten für Servette. Neben Wingels glänzten die Flügelstürmer Tanner Richard (4 Assists) und Daniel Winnik (3 Assists) als Vorbereiter.

Nach drei Siegen hintereinander kassierte Lugano an diesem Wochenende wieder zwei Niederlagen. Am Dienstag folgt die kapitale Auswärtspartie bei den ZSC Lions.
 
Servettes Tommy Wingels gegen Luganos Massimo Ronchetti. (Bild: Keystone)
Les Vernets. 6676 Zuschauer.
SR Müller/Stricker, Gnemmi/Progin.
Tore: 14. Wingels (Kast, Richard/Ausschluss Fazzini) 1:0. 18. Mercier (Winnik, Richard) 2:0. 27. (26:51) Sannitz (Chorney) 2:1. 28. (27:16) Wingels (Winnik, Richard) 3:1. 48. Völlmin 4:1. 50. Lapierre (Chorney/Ausschluss Wingels) 4:2. 56. Wingels (Winnik, Richard) 5:2. 60. (59:20) Bezina (Almond/Ausschluss Sannitz) 6:2. 60. (59:51) Morini (Chorney, Matewa) 6:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. PostFinance-Topskorer: Richard; Hofmann.
Genf-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Bezina; Vukovic, Kast; Maillard; Wick, Almond, Rod; Wingels, Richard, Winnik; Skille, Romy, Rubin; Fritsche, Berthon, Bozon; Völlmin.
Lugano: Müller; Loeffel, Vauclair; Riva, Chorney; Jecker, Ronchetti; Matewa; Haapala, Sannitz, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Bertaggia; Vedova, Lajunen, Jörg; Morini, Reuille.
Bemerkungen: Genf-Servette ohne Antonietti, Bouma, Douay, Fransson und Simek, Lugano ohne Cunti, Merzlikins, Sartori, Ulmer (alle verletzt), Chiesa und Romanenghi (beide krank).
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  ZSC Lions       HC Lugano Lugano
7 : 4
1:2, 3:1, 3:1 
Dienstag 8. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 5
 
Lugano ging 2:0 in Führung - am Ende obsiegen aber die Zürcher mit 7:4.
(Bild: Keystone)
Lugano kassiert zwei Doppelschläge
Die Zürcher setzten sich gegen den HC lugano nach einem frühen 0:2-Rückstand mit 7:4 durch. Zwei Tor-Doubletten brachten den Meister der letzten Saison auf die Strasse zum Sieg: Zuerst gelangen Chris Baltisberger (in doppelter Überzahl) und Simon Bodenmann innerhalb von 66 Sekunden die Goals vom 2:2 zum 4:2, später stellten Viktor Backman und Fredrik Pettersson binnen 27 Sekunden von 4:3 auf 6:3.

Eingeleitet wurde die Wende aber von Fabrice Herzog. Das 24-jährige Eigengewächs (das den Klub Ende Saison Richtung Davos verlassen wird) glich nach 22 Minuten bei einer angezeigten Strafe zum 2:2 aus. Herzog kam im 31. Meisterschaftsspiel des ZSC zu seinem ersten Saison-Goal, nachdem ihm in den drei Saisons zuvor stets mehr als 10 Treffer gelungen waren (13, 11, 11). Herzog traf erstmals seit dem 2. April wieder, als er in der Playoffserie gegen Bern mit einem Hattrick eine Partie im Hallenstadion im Alleingang entschieden hatte (3:1).

Ireland muss um seinen Job zittern

Für Luganos Trainer Greg Ireland wird die Luft immer dünner. Trotz eines optimalen Starts mit zwei Toren aus den ersten zwei Torschüssen in den ersten neun Minuten resultierte eine weitere Niederlage - bereits wieder die dritte in Folge und schon die vierte in dieser Saison nach einer 2:0-Führung. Auch die Rückkehr von Goalie Elvis Merzlikins half nicht mit, die Anzahl Gegentreffer zu reduzieren. Bei den Niederlagen gegen Ambri (3:4), Servette (3:6) und die ZSC Lions kassierte Lugano 17 Gegentreffer.

Derweil die ZSC Lions dank des Sieges Freiburg, Langnau und Servette überholten und auf Platz 6 vorrückten, blieb Lugano auf Platz 10; der Rückstand auf die Playoff-Plätze beträgt neu fünf Punkte. Am Freitagabend stehen sich Lugano und Zürich in der Resega wieder gegenüber.
 
Zürichs Victor Backman auf der Verfolgung von Luganos Romain Loeffel.
(Bild: Keystone)
Hallenstadion. 8708 Zuschauer.
SR Eichmann/Wiegand, Altmann/Wüst
Tore: 5. Hofmann (Riva, Lapierre) 0:1. 9. Löffel (Klasen, Bürgler/Ausschluss Sutter) 0:2. 19. Klein 1:2. 23. Herzog (Chris Baltisberger/Strafe angezeigt) 2:2. 33. Chris Baltisberger (Suter, Backman/Ausschlüsse Ulmer, Fazzini) 3:2. 34. Bodenmann (Hollenstein, Backman) 4:2. 36. Ulmer (Fazzini) 4:3. 45. (44:48) Backman 5:3. 46. (45:15) Pettersson (Miranda) 6:3. 55. Hofmann (Lapierre, Sannitz) 6:4. 59. Hollenstein 7:4 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Noreau; Hofmann.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Marti; Sutter, Geering; Blindenbacher; Pettersson, Suter, Bachofner; Bodenmann, Backman, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Herzog; Hinterkircher, Schäppi, Miranda; Ulmann.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Löffel, Vauclair; Ulmer, Riva; Ronchetti; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Morini, Jörg; Reuille, Romanenghi, Bertaggia; Vedova.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Cervenka, Nilsson, Wick (alle verletzt) und Berni (U20/geschont), Lugano ohne Cunti, Haapala, Wellinger und Walker (alle verletzt). - Timeout Lugano (19./Coach's Challenge).
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HC Lugano HC Lugano      ZSC Lions 
1 : 3
0:0, 1:1, 0:2 
Freitag 11. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 34
 
Es knallt zwischen Luganos Giovanni Morini von (links) und Zürichs Tim Berni.
 (Bild: Keystone)
Lugano mit zu vielen fürchterlich dummen Strafen
Der HC Lugano rutscht immer weiter in die Krise. Die Bianconeri verloren auch das zweite Duell gegen die ZSC Lions innerhalb von 72 Stunden, diesmal zu Hause 1:3.

Luganos Trainer Greg Ireland hatte nach der 4:7-Auswärtsniederlage am Dienstag klare Worte gewählt. Er redete davon, dass einige Spieler mit ihren Leistungen den Verein betrogen hätten. Allerdings gelang auch im Heimspiel gegen die Lions die Wende zum Guten nicht, vielmehr setzte es für die Südtessiner die vierte Niederlage in Serie ab.

Dabei war Lugano wie bereits am Dienstag, als es gar 2:0 vorne gelegen hatte, in Führung gegangen. Für das 1:0 verantwortlich zeichnete Verteidiger Romain Loeffel im Powerplay (22.). In der 38. Minute liess aber Goalie Elvis Merzlikins einen Schuss von Dave Sutter passieren, den er hätte halten müssen. Es kam noch schlimmer für das Heimteam. Nach einer komplett unnötigen Strafe von Luca Fazzini gelang Chris Baltisberger mit dem zweiten Überzahltor der Stadtzürcher in diesem Spiel das 2:1 (44.).

Die nervös wirkenden Luganesi waren in der Folge zu keiner Reaktion mehr fähig. 73 Sekunden vor dem Ende machte Simon Bodenmann mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar. Damit wird die Luft für Greg Ireland immer dünner. Der Rückstand von Lugano (10.) auf den Strich beträgt nun bereits acht Punkte. Derweil kann ZSC-Trainer Serge Aubin nach dem fünften Sieg in den letzten sechs Spielen weiter aufatmen.
 
Zum zweiten Mal innert 72 Stunden gewinnen die Zürcher. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6193 Zuschauer.
SR Lemelin/Oggier, Castelli/Cattaneo.
Tore: 22. Loeffel (Klasen/Ausschluss Pettersson) 1:0. 38. Sutter (Geering/Ausschluss Lapierre) 1:1. 44. Chris Baltisberger (Sutter/Ausschluss Fazzini) 1:2. 59. (58:47) Bodenmann (Suter) 1:3 (ins leere Tor) 1:3.
Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Lapierre) plus Spieldauer (Lapierre) gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen den ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Pettersson.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Vauclair; Loeffel, Chorney; Chiesa, Riva; Ronchetti; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Morini, Jörg; Walker, Romanenghi, Bertaggia; Reuille.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Karrer, Marti; Berni; Pettersson, Suter, Moore; Bodenmann, Backman, Bachofner; Chris Baltisberger, Prassl, Herzog; Hinterkircher, Schäppi, Miranda; Ulmann.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Sartori, Wellinger, Haapala. ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Cervenka, Wick (alle verletzt), Noreau (überzähliger Ausländer) und Hollenstein ( krank). - 14. Reuille verletzt ausgeschieden. -Pfostenschüsse: 19. Backman, 33. Karrer. - Timeout Lugano (59.), ohne 58:26 bis 58:47 ohne Goalie.
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SCRJ SC Rapperswil-Jona Lakers       HC Lugano  Lugano
2 : 3
1:0, 1:1, 0:2 
Samstag 12. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 35
 
Lugano-Goalie Elvis Merzlikins ist ganz und gar nicht arbeitslos. (Bild: Keystone)
Lugano holt wichtige drei Punkte aus diesem Geknorze
Der HC Lugano kann doch noch gewinnen. Nach zuletzt vier Niederlagen hintereinander setzten sich die Tessiner beim Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers trotz zweimaligem Rückstand 3:2 durch. Das Siegtor erzielte Gregory Hofmann in der 56. Minute.

Damit dürfte Hofmann auch den Trainerjob von Greg Ireland (vorerst) gerettet haben. Bei einer neuerlichen Pleite beim Tabellenletzten der Liga wäre der Kanadier noch mehr unter Druck geraten. So aber verkürzten die weiterhin zehntplatzierten Tessiner den Rückstand auf einen Playoff-Platz auf sechs Punkte.

Ireland hatte nach der 1:3-Heimniederlage vom Freitag gegen die ZSC Lions von seiner Mannschaft eine Reaktion gefordert. Harte Arbeit und Disziplin wollte der Kanadier von seinen Spielern sehen. Doch diese leisteten sich beim Gastspiel im Kanton St. Gallen einige fragwürdige Strafen, welche die Rapperswil-Jona Lakers auszunutzen vermochten. Sowohl das 1:0 durch Roman Schlagenhauf (9.) wie auch das herrlich herausgespielte 2:1 von Casey Wellman (37.) fiel jeweils im Powerplay.

Doch Lugano stemmte sich im Schlussdrittel gegen die drohende Niederlage und kam durch Verteidiger Romain Löffel nach 44 Minuten zum Ausgleich. Die Lakers, die nun bereits wieder sieben Mal in Folge verloren haben, waren nach dem 3:2 von Hofmann zu keiner Reaktion mehr fähig. (sda)
 
Luganos Cheftrainer Greg Ireland kann seinen Job vorerst wohl retten.
(Bild: Keystone)
SGKB Arena. 4058 Zuschauer.
SR Dipietro/Prazak, Gnemmi/Ambrosetti.
Tore: 9. Schlagenhauf (Spiller/Ausschluss Chiesa) 1:0. 27. Jörg (Chorney) 1:1. 37. Wellman (Kristo/Ausschluss Sannitz) 2:1. 44. Loeffel (Bertaggia, Vedova) 2:2. 56. Hofmann 2:3.
Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Hüsler) gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Kristo; Hofmann.
Lakers: Nyffeler; Hächler, Maier; Gähler, Profico; Schmuckli, Gurtner; Spiller, Knelsen, Casutt; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Clark, Mason, Hollenstein; Mosimann, Ness, Hüsler; Primeau, Fuhrer.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti, Jecker; Walker, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Morini, Jörg; Vedova, Romanenghi, Bertaggia.
Bemerkungen: Lakers ohne Gilroy (rekonvaleszent), Iglesias (krank), Lindemann und Rizzello (beide überzählig), Berger, Helbling und Schweri, Lugano ohne Cunti, Reuille, Sartori, Wellinger und Haapala (alle verletzt), Lapierre (gesperrt). - 700. NL-Spiel von Lugano-Captain Alessandro Chiesa. - Timeout Rapperswil-Jona Lakers (36.) und von 59:02 bis 59:18 und 59:31 bis 59:53 ohne Torhüter.
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HC Lugano    HC Lugano       HC Fribourg-Gottéron  HC Fribourg-Gottéron
: 0
0:0, 0:0, 0:0 
Freitag 18. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 36
 
Lugano : Fribourg
---------------------------------
 
Cornèr Arena
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  SC Bern       HC Lugano  Lugano
0 : 0
0:0, 0:0, 0:0 
Samstag 19. Januar 20169
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 37
 
Bern : Lugano
--------------------------
 
Post Finance Arena
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Biel  EHC Biel       HC Lugano  Lugano
0 : 0
0:0, 0:0, 0:0 
Dienstag 22. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 38
 
Biel : Lugano
------------------------
 
Tissot Arena
Übersicht Saison 2018/2019 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano       Lausanne HC   Lausanne
0 : 0
0:0, 0:0, 0:0 
Freitag 25. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 39
 
Lugano : Lausanne
-----------------------------------
 
Cornèr Arena
Übersicht Saison 2018/2019 letztes Spiel



EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
0 : 0
0:0, 0:0, 0:0 
Samstag 26. Januar 2019
Qualifikation NLA 2018/2019 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 40
 
Zug : Lugano
------------------------
 
Bossard Arena
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Spielplan / Spielberichte HC Lugano Saison 2018/2019