HC Lugano

Qualifikationsspiele HC Lugano Saison 2019/2020


Fr 13.9.19 HC Lugano : Lausanne HC 2:5 (2:0,0:3,0:2)   Di 3.12.19 Fribourg-Gottéron : HC Lugano 1:3 (0:0,0:2,1:1)
Di 17.9.19 HC Lugano : HC Davos 2:3 (0:0,1:2,1:1)   Fr 6.12.19 SCL Tigers : HC Lugano 3:2 (2:1,0:1,1:0)
Sa 21.9.19 EV Zug : HC Lugano 3:2 (1:1,1:1,0:0) nP   Sa 7.12.19 HC Lugano : ZSC Lions 3:1 (1:0,0:0,2:1)
Di 24.9.19 HC Lugano : SC Bern 4:2 (2:0,1:1,1:1)   Di 17.12.19 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 7:2 (3:0,1:1,3:1)
Fr 27.9.19 HC Lugano : Genève-Servette 1:2 (1:0,0:1,0:0) nV   Fr 20.12.19 HC Lugano : EHC Biel 6:3 (2:0,1:2,3:1)
 Sa 28.9.19 EHC Biel : HC Lugano 3:4 (1:2,1:0,1:1) nV Sa 21.12.19 HC Davos : HC Lugano 3:2 (0:1,1:1,2:0)
Di 1.10.19 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 1:2 (1:1,0:1,0:0) Mo 23.12.19 HC Lugano : Lausanne HC 0:2 (0:1,0:0,0:1)
Fr 4.10.19 HC Lugano : ZSC Lions 3:1 (1:1,0:0,2:0) Fr 3.1.20 HC Lugano : Fribourg-Gottéron 4:2 (1:0,2:1,1:1)
Sa 5.10.19 SCL Tigers : HC Lugano 4:3 (0:2,2:1,1:0) nP Sa 5.1.20 SC Bern : HC Lugano 2:5 (1:1,1:1,0:3)
Di 8.10.19 HC Lugano : SCRJ Lakers 6:3 (2:0,1:2,3:1)   Sa 11.1.20 HC Davos : HC Lugano 5:1 (1:1,2:0,2:0)
Sa 12.10.19 HC Lugano : Fribourg-Gottéron 1:4 (1:2,0:1,0:1)   So 12.1.20 HC Lugano : HC Davos 2:1 (1:0,0:1,1:0)
So 13.10.19 Lausanne HC : HC Lugano 5:2 (0:0,3:1,2:1)   Di 14.1.20 Genève-Servette : HC Lugano 0:2 (0:1,0:1,0:0)
Di 15.10.19 SCRJ Lakers : HC Lugano 1:2 (0:0,1:0,0:1) nV Fr 17.1.20 HC Lugano : SCL Tigers 1:3 (0:0,1:0,0:3)
Fr 18.10.19 SC Bern : HC Lugano 2:5 (1:2,0:1,1:2) Sa 18.1.20 ZSC Lions : HC Lugano 1:2 (1:1,0:1,0:0)
Sa 26.10.19 HC Lugano : EV Zug 2:1 (0:0,1:1,0:0) nV   Di 21.1.20 HC Lugano : SCRJ Lakers 2:1 (0:1,1:0,1:0)
Di 29.10.19 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 3:4 (0:1,1:2,2:0) nP   Fr 24.1.20 EV Zug : HC Lugano 1:2 (0:1,0:1,1:0)
Fr 1.11.19 Genève-Servette : HC Lugano 4:0 (2:0,1:0,1:0)    Sa 1.2.20 EHC Biel : HC Lugano 5:3 (0:1,2:0,3:2)
Sa 2.11.19 HC Lugano : EHC Biel 1:2 (0:0,0:1,1:1) Fr 31.1.20 HC Lugano : HC Davos 5:3 (1:3,3:0,1:0)
Di 12.11.19 ZSC Lions : HC Lugano 7:2 (2:1,3:0,2:1)   Di 1.2.20 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 5:1 (1:1,1:0,3:0)
Sa 16.11.19 HC Lugano : SCL Tigers 1:2 (1:0,0:1,0:1) Fr 14.2.20 Lausanne HC : HC Lugano 2:3 (0:0,0:1,2:1) nP
Di 19.11.19 HC Davos : HC Lugano 3:2 (0:0,1:2,2:0)   Sa 15.2.20 HC Lugano : Genève-Servette 1:2 (0:1,0:0,1:1)
Fr 22.11.19 HC Lugano : SCRJ Lakers 5:1 (2:0,2:1,1:0) Fr 21.2.20 Fribourg-Gottéron : HC Lugano 6:3 (0:2,1:1,5:0)
Sa 23.11.19 HC Ambrì-Piotta : HC Lugano 3:2 (1:1,1:1,1:0)       Sa 22.2.20 HC Lugano : SC Bern 0:6 (0:3,0:0,0:3)
Fr 29.11.19 HC Lugano : EV Zug 3:5 (1:3,1:1,1:1)       Fr 28.2.20 SCRJ Lakers : HC Lugano 1:4 (1:1,0:2,0:1)
Sa 30.11.19 SCRJ Lakers : HC Lugano 2:1 (0:0,0:1,2:0)   Sa 29.2.20 HC Lugano : HC Ambrì-Piotta 1:4 (0:0,1:1,0:3)



HC Lugano HC Lugano       Lausanne HC   Lausanne
2 : 5
2:0, 0:3, 0:2 
Freitag 13. September 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 1
 
Lausanne dreht erst nach dem 0:2-Rückstand so richtig auf. (Bild: Keystone)
Der erwartet schwere Beginn für Lugano
Lausanne ist es im Tessin gelungen, den Schwung aus der Champions Hockey League mitzunehmen. Die Waadtländer besiegten Lugano nach einem 0:2-Rückstand nach dem Startdrittel mit 5:2.

Weil die Lausanner auf der Anreise nach Lugano nach einem Unfall auf der Autobahn lange im Stau standen, kamen sie mit Verspätung in der Resega an. Die Partie begann deshalb mit einer zehnminütigen Verspätung. Wirklich angekommen waren die Gäste im Tessin aber noch nicht. Alessio Bertaggia (2.) und Mauro Jörg (19.) brachte Lugano bis zur Pause 2:0 in Führung

Obschon Lugano mit dem neuen finnischen Trainer Sami Kapanen im zweiten Drittel mehrheitlich spielbestimmend war, schossen plötzlich die Gäste aus dem Waadtland die Tore. Christoph Bertschy, der kanadische Neuzugang Josh Jooris und Robin Leone wendeten die Partie zwischen der 25. und 35. Minute mit ihren Goals zum 3:2. Bertschy doppelte in der 45. Minute mit dem 4:2 nach.

Lugano drückte in der Schlussphase bei 6 gegen 3 Feldspielern zwar nochmals auf den Anschlusstreffer, doch Tobias Stephan im Lausanner Tor liess sich nicht mehr bezwingen. Schliesslich sorgte Dustin Jeffrey mit dem 5:2 ins verlassene Tessiner Gehäuse für die definitive Entscheidung.
 
Luganos Torhüter Sandro Zurkirchen und Verteidiger Romain Loeffel unter Druck gegen Lausannes Neuzuzug Josh Jooris (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6018 Zuschauer.
SR Dipietro/Tscherrig, Kaderli/Cattaneo.
Tore: 2. Bertaggia 1:0. 19. Jörg 1:0. 25. Bertschy (Grossmann, Leone) 2:1. 33. Jooris (Bertschy, Lindbohm) 2:2). 35. Leone (Nodari, Vermin) 2:3. 45. Bertschy (Jooris) 2:4. 57. Jeffrey (Nodari) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Chiesa; Froidevaux.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Zangger, Lajunen, Jörg; Fazzini, Spooner, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Walker, Romanenghi, Lammer.
Lausanne: Stephan; Lindbohm, Frick; Heldner, Junland; Nodari, Grossmann; Bertschy, Jooris, Kenins; Vermin, Jeffrey, Leone; Moy, Emmerton, Almond; Herren, Froidevaux, Antonietti.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini (verletzt), Klasen (überzähliger Ausländer), Ronchetti und Wellinger (beide überzählig), Lausanne ohne Genazzi (verletzt). Das Spiel begann mit 10 Minuten Verspätung, weil der Mannschaftsbus von Lausanne nach einem Unfall auf der Autobahn im Stau steckte. Lugano von 55:21 bis 57:25 ohne Torhüter.
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
2 : 3
0:0, 1:2, 1:1 
Dienstag 17. September 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 15
 
Auch heute. Am Schluss feiert der Gegner einen Sieg. (Bild: Keystone)
Lugano mit zweiter Heimniederlage zum Saisonstart
Erster Sieg für Davos unter Christian Wohlwend. Die Bündner gefallen beim oft behäbig wirkenden HC Lugano mit viel Laufarbeit und aufsässigem Forechecking und gewinnen 3:2. Zu Beginn sehen die Tessiner schlecht aus, sie benötigen zehn Minuten, um mit der Davoser Störarbeit klar zu kommen. Lugano hat Glück, dass den Bündner die 1:0-Führung wegen eines mehrere Sekunden vorangegangen hohen Stocks annulliert wird – ein umstrittener Entscheid. Weil Joren van Pottelberghe im HCD-Tor kurz nach Spielmitte arg ins Leere greift, schiesst Chiesa Lugano dennoch in Führung. Marc Wieser per Doppelpack kehrt die Partie – auch Luganos Sandro Zurkirchen macht beim 1:2 keine gute Figur.

Ein Aufbäumen der Tessiner bleibt im Schlussdrittel lange aus, Tedenby schiesst Davos folgerichtig 3:1 in Führung. Erst in der Schlussphase, nachdem Fazzini im Powerplay verkürzt und Lugano ohne Goalie auf den Ausgleich drückt, geht es drunter und drüber. Ein Wechselfehler stoppt Lugano, der Fehlstart in die Saison ist Tatsache.
Über den ersten Saisonsieg freuen kann sich der HC Davos. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5434 Zuschauer.
SR Wiegand/Ströbel, Bürgi/Wolf.
Tore: 32. Chiesa (Jecker) 1:0. 36. Marc Wieser (Eggenberger, Baumgartner) 1:1. 38. Marc Wieser 1:2. 47. Tedenby (Ambühl) 1:3. 59. Fazzini (Loeffel/Ausschluss Corvi) 2:3 (Lugano ohne Torhüter).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Davos.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Zangger, Lajunen, Jörg; Fazzini, Spooner, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Walker, Romanenghi, Lammer; Haussener.
Davos: van Pottelberghe; Rantakari, Paschoud; Du Bois, Jung; Künzle, Stoop; Ambühl, Corvi, Herzog; Marc Wieser, Lindgren, Baumgartner; Frehner, Aeschlimann, Dino Wieser; Eggenberger, Bader, Tendenby; Egli.
Bemerkungen:Lugano ohne Morini (verletzt), Klasen (überzähliger Ausländer), Davos ohne Nygren, Palushaj, Hischier und Buchli( alle verletzt). - Pfosten: 11. Walker, 29. Chiesa. - Lugano von 58:22 bis 58:40 sowie von 59:10 bis 59:30 ohne Torhüter.
 
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EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
3 : 2
1:1, 1:1, 0:0 nP 
Samstag 21. September 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 5
 
Zugs Erik Thorrell gleicht 24 Sek. vor dem ersten Drittelsende zum 1:1 aus.
(Bild: Keystone)
Lugano reicht es gegen Zug zu einem Punkt, aber nicht zum Sieg
Der HC Lugano wartet in der National League auch nach drei Spielen auf den ersten Sieg. Die Tessiner unterlagen in Zug 2:3 nach Penaltyschiessen - die Zentralschweizer kehrten nach zwei Niederlagen zum Erfolg zurück.

Während Sven Senteler im Shootout für den EVZ traf, gelang es keinem der fünf Schützen der Gäste, Goalie Leonardo Genoni zu bezwingen. Überhaupt zeigte Genoni, der einen schwierigen Start in die Saison erlebt hatte, eine starke Leistung. Beispielsweise rettete er in der 63. Minute mirakulös gegen Matteo Romanenghi. In der 13. Minute hatte er gegen den solo auf ihn losziehenden Reto Suri das 0:2 verhindert.

Die Zuger waren auch in dieser Partie in der Verteidigung nicht sattelfest - nach fünf Spielen haben sie bereits 20 Gegentreffer kassiert. Sowohl dem 0:1 von Dario Bürgler (7.) als auch dem 2:2 von Luca Fazzini (27.) gingen Fehler voraus. Die Gastgeber, für die Erik Thorell (20.) und Santeri Alatalo (24.) erfolgreich waren, hätten sich nicht beklagen können, wenn sie das Eis erneut als Verlierer verlassen hätten. Lugano, das zum fünften Mal in Folge gegen den EVZ verlor, holte immerhin den ersten Punkt in der laufenden Meisterschaft.
 
Die klare Nummer 1 der Schweizer Goalies, Leonardo Genoni, stoppt alle fünf Lugano-Penalties. (Bild: Keystone)
Bossard Arena. 7086 Zuschauer.
SR Lemelin/Wiegand, Fuchs/Wolf.
Tore: 7. Bürgler (Sannitz) 0:1. 20. (19:36) Thorell (Zgraggen) 1:1. 24. Alatalo (Hofmann) 2:1. 27. Fazzini 2:2.
Penaltyschiessen: Bürgler -, Martschini -; Klasen -, Hofmann -; Loeffel -, Senteler 1:0; Fazzini -, Thorell -; Zangger -.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (McIntyre) gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Kovar; Chiesa.
Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Thiry; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Senteler, Thorell; Simion, McIntyre, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Schnyder; Zehnder.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Riva, Wellinger; Loeffel; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Walker, Lammer.
Bemerkungen: Zug ohne Lindberg (gesperrt) und Morant. Lugano ohne Vauclair, Morini (alle verletzt) und Spooner (überzähliger Ausländer).
Lattenschüsse: 54. Klasen, 62. Hofmann. - Timeout Zug (64:10).
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HC Lugano  HC Lugano       SC Bern   
4 : 2
2:0, 1:1, 1:1 
Dienstag 24. September 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 6
 
Lugano-Topskorer Luca Fazzini mit seinem sehenswerten Treffer zum 2:0.
(Bild: freshfocus)
Lugano mit erstem Saisonsieg
Der SC Bern erliegt in Lugano zu Beginn dem Dolcefarniente, dem süssen Nichtstun. Das hat bittere Konsequenzen. Der Meister verliert 2:4. Es handelt sich um die dritte Niederlage in Folge für das Team von Kari Jalonen. Im Startdrittel bauten die Berner den zuvor in dieser Saison sieglos gewesenen Gegner generös auf. SCBa-Goalie Schlegel wurde zuweilen arg im Stich gelassen – etwa in der 7. Minute, als sich nach einem Bully in der eigenen Zone sämtliche Berner Feldspieler nach vorne orientierten. Bürgler durfte sich vor Schlegel zweimal versuchen und traf. Einen Moment später sorgte Fazzini für den Glanzmoment; er umkurvte den genesenen Bieber und traf ins hohe Eck.

Es brauchte schon eine Fünf-gegen-drei-Situation, damit der SCB spät im Mittelabschnitt zum ersten Tor kam. Ebbett reüssierte nach einem Abpraller und sorgte für eine Premiere im doppelten Sinn: Es handelte sich um den ersten Berner Powerplaytreffer in dieser Spielzeit, derweil Lugano zum ersten Mal in Unterzahl ein Tor kassierte. Das Heimteam reagierte prompt, kam dank Lajunen ebenfalls in Überzahl zum Erfolg. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr: Lugano-Captain Chiesa und SCB-Rückkehrer Scherwey sorgten für das Schlussresultat.
 
Auch Captain Alessandro Chiesa ist Torschütze. Er trifft zum 4:1.
(Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5396 Zuschauer.
SR Salonen/Hebeisen, Kovacs/Cattaneo.
Tore: 7. Bürgler (Jecker, Chiesa) 1:0. 11. Fazzini (Loeffel) 2:0. 36. Ebbett (Moser, Arcobello/Ausschlüsse Fazzini, Chiesa) 2:1. 38. Lajunen (Fazzini, Klasen/Ausschluss Untersander) 3:1. 42. Chiesa (Jecker) 4:1. 51. Scherwey 4:2.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Arcobello.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Vauclair, Loeffel; Chiesa, Jecker; Riva, Wellinger; Zangger, Lajunen, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Haussener, Bertaggia; Jörg, Walker, Lammer.
Bern: Schlegel; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Burren, Koivisto; Krueger; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Scherwey; Sciaroni, Ebbett, Pestoni; Berger, Heim, Bieber; Grassi.
Bemerkungen: Lugano ohne Spooner (überzähliger Ausländer), Sannitz und Morini, Bern ohne Kämpf (alle verletzt). Bern ab 58:48 ohne Goalie.
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HC Lugano  HC Lugano       Genève-Servette HC   
1 : 2
1:0, 0:1, 0:0  nV
Freitag 27. September 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 7
 
Luganos Topskorer Luca Fazzini (links) im Kampf gegen den Genfer Marco Miranda. (Bild: Keystone)
Lugano dominiert ist aber höchst ineffizient
Genève-Servette gewinnt in Lugano mit 2:1 nach Verlängerung und ist alleiniger Leader der National League. Der Kanadier Eric Fehr erzielte in der 64. Minute das Siegtor für die Genfer. Genève-Servette realisierte den fünften Sieg in Folge. Goalie Gauthier Descloux imponierte dabei mit 34 Paraden.

Der zweite Genfer Torschütze neben Eric Fehr war Jeremy Wick, der für die Gäste im Finish des Mitteldrittels in Unterzahl ausgleichen konnte. Und dies mit dem erst achten Torschuss der Genfer. Die Tessiner verzeichneten mit 35:17, davon 18:4 im Startdrittel, ein deutliches Plus an Torschüssen. Die Gastgeber hätten auch in der Verlängerung die Partie gewinnen können.

Verteidiger-Veteran Julien Vauclair vergab aber in der 62. Minute den «Matchpuck». Allerdings hatte eine Minute davor auch der Genfer Topskorer Tommy Wingels das frühzeitigere 2:1 für die Gäste erzielen können.

Auf Seiten von Lugano verbuchte Reto Suri mit der Vorarbeit zur 1:0-Führung von Matteo Romanenghi immerhin den ersten Skorerpunkt. (sda)
 
Servettes Jeremy Wick gleicht in Unterzahl zum 1:1 aus. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5589 Zuschauer.
SR Wiegand/Urban, Kaderli/Altmann.
Tore: 3. Romanenghi (Suri) 1:0. 39. Wick (Rod, Maurer/Ausschluss Fehr!) 1:1. 64. Fehr (Douay) 1:2.
Strafen je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Wingels.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Walker, Lammer.
Genève-Servette: Descloux; Karrer, Maurer; Jacquemet, Olsson; Mercier, Le Coultre; Smons; Wingels, Smirnovs, Winnik; Maillard, Fehr, Rod; Wick, Richard, Miranda; Bozon, Berthon, Douay.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini (verletzt) und Spooner (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Tömmernes, Kast, Antonietti, Völlmin und Fritsche (alle verletzt). - NL-Debüt von Jens Olsson (SWE/Genève-Servette). (sda)
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Biel  EHC Biel       HC Lugano  Lugano
3 : 4
1:2, 1:0, 1:1 nV 
Samstag 28. September 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 8
 
Luganos finnischer Weltmeister Atte Ohtamaa schiesst sein Team gegen Biel in der Verlängerung zum Sieg.
(Bild: Keystone)
Lugano wieder in der Overtime - heute als Sieger
Trotz klarer spielerischer Vorteile und goldener Chancen in der Overtime verliert Biel gegen Lugano 3:4 in der Verlängerung. Der Finne Ohtamaa bescherte den Tessinern in der 64. Minute mit seinem ersten Saisontor den Sieg, nachdem Schneider kurz zuvor für die Bieler einen Penalty verschossen hatte. Coach Antti Törmänen dürfte sich nicht nur über diese Szene ärgern. Die Seeländer leisteten sich einige Aussetzer, die ihnen den Match kosteten. Am augenfälligsten war dies, nachdem Rathgeb (42.) sie mit dem 3:2 erstmals in Führung gebracht hatte - und nur 34 Sekunden später Zangger unbedrängt vor Hiller wieder ausgleichen konnte.

Nach einem ansprechenden Saisonstart war dies für die Bieler die zweite Niederlage in Serie. Am Freitag beim 1:3 in Ambri war Hiller noch geschont worden und gar nicht mitgereist, gegen Lugano war er nicht immer der gewohnte Rückhalt, liess er 18 von 22 Schüssen passieren. Seinem Gegenüber Müller hingegen gelang mit 36 Paraden eine gute Partie. (sg.)
 
Biels Peter Schneider trifft im Powerplay zum zwischenzeitlichen 1:1.
(Bild: Keystone)
Tissot Arena. 5629 Zuschauer.
SR Stricker/Fluri, Fuchs/Wolf.
Tore: 8. Klasen (Sannitz) 0:1. 12. Schneider (Salmela, Ausschluss Chorney) 1:1. 19. Walker (Jörg, Chorney) 1:2. 35. Salmela (Schneider/Ausschluss Riva) 2:2. 42. Rathgeb (Hügli) 3:2. 43. Zangger (Lajunen) 3:3. 64. (63:49) Ohtamaa (Romanenghi) 3:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Fazzini.
Biel: Hiller; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Sataric; Hügli, Pouliot, Rajala; Riat, Cunti, Tschantré; Schneider, Fuchs, Kohler; Ulmer, Gustafsson, Neuenschwander; Karaffa.
Lugano: Müller; Ohtamaa, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Klasen, Lajunen, Zangger; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Walker, Lammer; Haussener.
Bemerkungen: Biel ohne Brunner, Künzle und Lüthi (alle verletzt), Lugano ohne Morini (verletzt). - 62. Schneider verschiesst Penalty.
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HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
1 : 2
1:1, 0:1, 0:0 
Dienstag 1. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 9
 
Luganos Dario Bürgler bei einem Versuch sein 200. NLA Tor zu erzielen.
(Bild: Keystone)
Drei Tore und ein wenig Polemik im Tessiner Derby
Kein Tessiner Derby ohne Polemik. Lugano gewann das erste Saisonduell gegen Ambri mit 2:1 Toren. Doch zu reden gab viel mehr ein Treffer, der nicht zählte. Ambri-Stürmer Dal Pian, ein ehemaliger Lugano-Junior, drosch in der 38. Minute den Puck zum vermeintlichen 2:2 in die Maschen. Nach ausführlicher Visionierung der TV-Bilder blieben die Schiedsrichter bei ihrem Verdikt: Handpass, kein Tor, Pfiffe von den Rängen. Der Ausgleich wäre der Lohn eines starken Leventiner Mitteldrittels gewesen. Goalie Zurkirchen war in dieser Phase mit Abstand bester Luganese.

Unverdient war der Sieg der Südtessiner dennoch nicht. In den Dritteln 1 und 3 überzeugte die Mannschaft von Sami Kapanen mit ausgezeichneter Organisation und viel Laufbereitschaft. Sie ermöglichte dem Gegner über weite Strecken kaum Chancen und verwaltete den Vorsprung bis zur Schlusssirene souverän. Kapanen konnte sein erstes Tessiner Derby gefallen: Es endete mit Luganos drittem Sieg in den letzten vier Spielen und einem Sprung auf den sechsten Tabellenrang. Keines der fünf besser klassierten Teams hat so wenige Tore kassiert wie Lugano (19). (phm)
 
Ende des Spiels. Lugano gewinnt das Tessiner Derby. (Bild: freshfocus)
Valascia. 5855 Zuschauer.
SR Salonen/Urban, Obwegeser/Cattaneo. -
Tore: 6. Lammer (Sannitz, Bürgler/Ausschluss Dotti) 0:1. 18. Flynn (Sabolic, Hofer) 1:1. 34. Sannitz (Bürgler, Lammer) 1:2.
Strafen: Je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fora; Klasen.
Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pinana; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Müller, Zwerger; Hofer, Flynn, Sabolic; Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler; Incir.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Löffel, Vauclair; Riva; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Lammer, Haussener, Jörg; Vedova.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Conz, Rohrbach und Kostner (alle verletzt) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Walker und Morini (beide verletzt) sowie Spooner (überzähliger Ausländer). Tor von Dal Pian (38.) wegen Handpass annulliert. Timeout Ambri-Piotta (50.) und von 59:32 bis 60:00 ohne Goalie.
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HC Lugano HC Lugano      ZSC Lions 
3 : 1
1:1, 0:0, 2:0 
Freitag 4. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 10
 
Für Lugano trifft Luca Fazzini zum Ausgleich und dann auch noch zur 2:1-Führung. (Bild: Keystone)
Lugano dreht das Spiel gegen Leader ZSC
Der Siegeslauf der ZSC Lions wurde nach vier Spielen in Lugano gestoppt. Die Tessiner verdienten sich einen 3:1-Sieg nach einem 0:1-Rückstand redlich.

Für Lugano war Luca Fazzini doppelt erfolgreich. Der von den ZSC Lions neu engagierte finnische Keeper Joni Ortio besass keine Schuld an den drei Gegentoren. Auf der Gegenseite hielt Sandro Zurkirchen in der Schlussphase (58.) gegen Garrett Roe und den Ex-Luganesi Fredrik Pettersson (59.) den Sieg der Gastgeber fest. Der frühere ZSC-Stürmer Sandro Zangger stellte dann mit einem Schuss ins leere Tor den Endstand her.

Die Partie hatte wegen verspäteter Ankunft der ZSC Lions wegen hohen Verkehrsaufkommens mit 30-minütiger Verspätung begonnen. Dennoch gingen die Gäste durch Pius Suter in Überzahl in Führung. Doch Lugano gelang ebenfalls im Powerplay noch im Startdrittel der 1:1-Ausgleich durch Fazzini.

Luganos PostFinance-Topskorer Raffaele Sannitz (36) wurde vor der Partie für sein 800. NL-Spiel für Lugano geehrt. Nur Julien Vauclair (909) hat im Dress von Lugano noch mehr Meisterschaftsspiele für die Südtessiner bestritten.
 
Eher zwei die sonst Tore schiessen hier im Zweikampf. Luganos Linus Klasen und ZSC Roman Wick. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5734 Zuschauer.
SR Hebeisen/Mollard, Altmann/Bürgi.
Tore: 16. Sutter (Pettersson/ Ausschluss Romanenghi) 0:1. 19. Fazzini (Klasen/Ausschluss Noreau) 1:1. 46. Fazzini 2:1. 59. Zangger 3:1.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Lugano, 1-mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Sannitz; Roe.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Lammer.
ZSC Lions: Ortio; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Pettersson, Prassl, Chris Baltisberger; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Simic, Schäppi, Pedretti.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini (verletzt) und Spooner (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Blindenbacher (verletzt) sowie Krüger (überzähliger Ausländer). – 800. NL-Spiel von Sannitz. – NLA-Debüt von Joni Ortio. – Timeouts: 58. ZSC Lions, 59. Lugano. – ZSC Lions von 57:48 bis 58:51 ohne Torhüter.
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Langnau  SCL Tigers       HC Lugano  Lugano
4 : 3
0:2, 2:1, 1:0 nP
Samstag 5. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 11
 
Langnaus Topskorer Harri Pesonen trifft als einziger im Penaltyschiessen.
(Bild: Keystone)
Luganos kleine Siegesserie im Shootout gestoppt
Nach zuletzt fünf Niederlagen in sechs Spielen gewinnen die Emmentaler gegen Lugano mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Es ist eine grosse Achterbahnfahrt, die den 5679 Zuschauern in der Ilfishalle geboten wird. Die Langnauer zeigen ein schwaches Startdrittel, lassen Emotionen und den Willen, alles für den Sieg zu tun, vermissen – Lugano führt nach 20 Minuten verdient 2:0.

SCL-Trainer Ehlers dürfte in der Pause die richtigen Worte gefunden haben. Das Mitteldrittel bietet Einbahnhockey mit fleissigen Emmentalern und lauffaulen Luganesi, die nicht nur viele Chancen, sondern auch zwei Gegentore zulassen. Nach dem 2:2 deutet alles auf die Wende hin, als Bertaggia wie aus dem Nichts kurz vor Ende des Mitteldrittels Lugano 3:2 in Führung schiesst. Dieser Gegentreffer ist ein Schock für Langnau, sehr lange verwalten die Tessiner den Vorsprung gut, bis ein Weitschuss Blasers zum 3:3 eine hektische Schlussphase mit Overtime und Shootout einleitet. Bemerkenswert: Nicht nur Blaser, sondern auch Schilt, der zweite Langnauer Verteidiger mit dem Faible für geblockte Schüsse, Checks und dem Groben trifft für Langnau. (kk)
 
Luganos Jani Lajunen versucht den Puck ins Langnauer Tor zu spitzeln.
(Bild: Keystone)
Ilfis. 5679 Zuschauer.
SR Fluri/Schrader, Kaderli/Duarte. -
Tore: 2. Sannitz (Loeffel) 0:1. 18. Suri (Fazzini, Klasen/Ausschluss Rüegsegger) 0:2. 22. Schilt (Pesonen) 1:2. 29. Maxwell (DiDomenico, Leeger) 2:2. 39. Bertaggia (Jörg/angezeigte Strafe) 2:3. 54. Blaser (Pesonen) 3:3. -
Penaltyschiessen: Blaser -, Bertaggia -; Berger -, Klasen -; DiDomenico -, Bürgler; Pesonen 1:0, Fazzini -; Schmutz -, Ohtamaa. -
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Rüegsegger) gegen SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Pesonen; Fazzini.
PostFinance-Topskorer: Pesonen; Fazzini.
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Schilt, Blaser; Cadonau, Huguenin; DiDomenico, Maxwell, Dostoinov; Kuonen, Gagnon, Pesonen; Schmutz, Berger, Neukom; Andersons, Diem, Rüegsegger.
Lugano: Müller; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Loeffel, Riva; Wellinger; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Earl (krank) und In-Albon (verletzt), Lugano ohne Morini und Walker (beide verletzt), Spooner (überzähliger Ausländer) und Julien Vauclair (überzählig). - Verletzt ausgeschieden: 13. Gagnon, 34. Jecker, 39. Romanenghi. - Pfosten: 42. Bertaggia, 49. Diem. (sda)
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HC Lugano HC Lugano      SC Rapperswil-Jona Lakers   SCRJ
6 : 3
2:0, 1:2, 3:1 
Dienstag 8. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 4
 
Luganos Topskorer Luca Fazzini avanciert mit seinen zwei Toren zum Matchwinner. (Bild: freshfocus)
Topskorer Fazzini führt Lugano zu Heimsieg
Die Resega ist für den SC Rapperswil-Jona seit jeher ein hartes Pflaster. Nur ganz selten resultierte die lange Reise ins Tessin in etwas Zählbarem. Das war am Dienstagabend nicht anders. Einen 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel machten die Lakers mit einem Doppelschlag innert 31 Sekunden durch ihren amerikanischen Captain Andrew Rowe im Powerplay und Verteidiger Daniel Vukovic mit seinem ersten Saisontor nochmals weg. Nach dem 3:2 durch Luca Fazzini kurz vor und dem 4:2 durch Sandro Zangger 17 Sekunden nach der zweiten Pause kamen sie aber nicht mehr heran.

Der Sieg der Luganesi, zuhause der 13. in Folge gegen Rapperswil seit Dezember 2010, war verdient. Sie liessen zwar zuweilen etwas die nötige Konzentration und Aggressivität vermissen, konnten aber auf jeden Ausgleich oder Anschlusstreffer der Lakers reagieren. Erst mit der dritten Zweitore-Führung durch den bereits siebten Saisontreffer des formstarken PostFinance-Topskorers Fazzini acht Minuten vor Schluss war der Widerstand der hartnäckigen Rapperswiler einigermassen gebrochen.

Nach einem miserablen Saisonstart verbesserte sich der HC Lugano unter seinem neuen Coach Sami Kapanen auf den 3. Platz.
 
Für das 1:0 war bereits Lugano-Verteidiger Romain Loeffel besorgt. (Bild: freshfocus)
Cornèr Arena. 5482 Zuschauer.
SR Wiegand/Borga; Kovacs/Ambrosetti.
Tore: 3. Loeffel (Suri) 1:0. 10. Bertaggia (Bürgler) 2:0. 34. (33:55) Rowe (Wellman/Ausschluss Fazzini) 2:1. 35. (34:26) Vukovic (Casutt) 2:2. 39. Fazzini (Klasen/Ausschluss Dünner) 3:2. 41. (40:17) Zangger (Lajunen, Chorney) 4:2. 50. Mosimann (Egli, Casutt) 4:3. 53. Fazzini (Loeffel, Klasen/Ausschluss Clark) 5:3. 59. Lammer 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Egli.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Wellinger; Chiesa, Jecker; Riva; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Lammer.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vukovic, Dufner; Hächler, Maier; Egli, Randegger; Schmuckli, Gähler; Forrer, Dünner, Casutt; Clark, Schlagenhauf, Kristo; Wellman, Rowe, Rehak; Mosimann, Ness, Spiller.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair (Trauerfall in der Familie), Spooner (überzähliger Ausländer), Morini und Walker, Rapperswil-Jona ohne Cervenka, Profico und Schweri (alle verletzt). Pfostenschüsse: Fazzini (10.); Rowe (5.). Timeout Rapperswil-Jona (58.), von 57:27 bis 58:41 ohne Torhüter.
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HC Lugano    HC Lugano       HC Fribourg-Gottéron  HC Fribourg-Gottéron
1 : 4
1:2, 0:1, 0:1 
Samstag 12. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 13
 
Hinter Lugano-Goalie Sandro Zurkirchen hats eingeschlagen. (Bild: Keystone)
Lugano verliert gegen das Tabellenschlusslicht
Es geht aufwärts für Gottéron seit der Entlassung von Mark French: Das Interimsduo Christian Dubé/Pavel Rosa feiert im dritten Spiel den zweiten Sieg: ein überraschendes 4:1 in Lugano. Tags zuvor hatten die Freiburger gegen Biel mit dem gleichen Resultat verloren und ihr Goalie Reto Berra nicht den besten Eindruck gemacht. Mit Ersatzmann Ludovic Waeber, der eine exzellente Partie spielte und 23 von 24 Schüssen abwehrte, siegte man nun im Tessin.

Die Luganesi wurden dafür bestraft, dass sie lange viel zu wenig temporeich und aggressiv spielten und so die Freiburger aufbauten. Lhotak (8.), Rossi (20.) und Gunderson (33.) trafen zur 3:1-Führung für die Gäste, erst danach begannen die Tessiner, Druck zu machen. Doch es war zu spät. Der vielgescholtene Stalberg (59.) traf schliesslich noch ins verlassene Lugano-Tor. Für die Bianconeri darf die zweite Niederlage in den letzten drei Spielen eine Lehre sein: Wenn sie sich allein auf ihre spielerischen Mittel verlassen, reicht das nicht.
 
Luganos Jani Lajunen gegen Fribourgs Ryan Gunderson. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6039 Zuschauer.
SR Salonen (FIN)/Fluri, Gnemmi/Cattaneo.
Tore: 8. Lhotak (Stalder, Desharnais) 0:1. 18. Fazzini 1:1. 20. (19:15) Rossi 1:2. 33. Gunderson (Mottet/Ausschluss Lajunen) 1:3. 59. Stalberg 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Brodin.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Wellinger; Chiesa, Jecker; Riva; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Lammer.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Kamerzin, Chavaillaz; Gunderson, Furrer; Schneeberger, Stalder; Forrer; Marchon, Schmutz, Tristan Vauclair; Brodin, Walser, Mottet; Rossi, Desharnais, Stalberg; Lauper, Schmid, Lhotak.
Bemerkungen: Lugano ohne Julien Vauclair (abwesend), Spooner (überzähliger Ausländer), Morini und Walker, Fribourg ohne Sprunger und Bykow (alle verletzt). Pfostenschuss Brodin (32.). Lugano von 58:51 bis 58:56 ohne Torhüter.
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Lausanne HC       HC Lugano  Lugano
5 : 2
0:0, 3:1, 2:1 
Sonntag 13. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 12
 
Die Spieler des Lausanne HC bejubeln den zweiten Sieg innert 24 Stunden.
...und Lugano die zweite Niederlage.
(Bild: Keystone)
Lugano erwacht in Lausanne zu spät
Wie die erste Direktbegegnung der beiden Teams in dieser Saison endet auch diese Partie am Ende mit 5:2 für den Lausanne HC! Das Erste Drittel hat in der neuen Lausanner Arena wahrlich niemanden aus den Sitzen gerissen. Weder Lausanne noch Lugano ist es in den ersten 20 Minuten gelungen, klare Torchancen zu kreieren. Die Gäste haben jedoch insgesamt etwas mehr vom Spiel, dies unterstreicht auch die Torschussstatistik, die mit 10:5 für die Tessiner spricht.

Nach dem torlosen ersten Durchgang kamen die Zuschauer im Zweiten Drittel dann offensiv mehr auf ihre Kosten. Yannick Herren eröffnete das Skore für das zur Zeit sich im Aufwind befindliche Heimteam und Dustin Jeffrey doppelt mit zwei praktisch identischen Toren (Ablenker im Slot nach Schüssen von Matteo Nodari und Joel Genazzi) zum 3:0 nach. Kurz vor Drittelsende bringt Jani Lajunen Lugano wieder etwas heran.

Das Dritte Drittel beginnt für Lugano sehr gut. Jani Lajunen lässt seinem 1:3 kurz vor der Drittelspause auch gleich noch den Anschlusstreffer folgen. Die Hoffnung bleibt aufrecht. Als sich die Tessiner beim Forechecking von Etienne Froidevaux sieben Minuten vor Schluss kaum noch hinten heraus lösen können, deutet sich bereits an, dass die Batterien der Tessiner nicht mehr reichen könnten. Es ist dann auch tatsächlich der Lausanner Christoph Bertschy, welcher mit einem Energieanfall in Unterzahl das vorentscheidende 4:2 in der 56. Minute erzielt.
 
Dustin Jeffrey erzielte für den Lausanne Hockey Club sowohl am Samstag in Langnau wie am Sonntag gegen Lugano das "Game-Winning-Goal". (Bild: Keystone)
Vaudoise Arena. 8543 Zuschauer.
SR Hebeisen/Vikman, Obwegeser/Schlegel.
Tore: 23. Herren (Jooris, Moy) 1:0. 29. Jeffrey (Nodari, Vermin) 2:0. 36. Jeffrey (Genazzi, Vermin) 3:0. 39. Lajunen (Klasen) 3:1. 43. Lajunen (Zangger) 3:2. 57. Bertschy (Ausschluss Almond!) 4:2. 60. (59:44) Lindbohm (Jeffrey) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Almond; Fazzini.
Lausanne: Stephan; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Wärn, Jeffrey, Kenins; Bertschy, Jooris, Vermin; Moy, Almond, Herren; Antonietti, Froidevaux, Leone; Traber.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Loeffel, Wellinger; Vedova, Riva; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer.
Bemerkungen: Lausanne ohne Emmerton, Lugano ohne Morini, Walker (alle verletzt) und Spooner (überzähliger Ausländer).
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SCRJ SC Rapperswil-Jona Lakers       HC Lugano  Lugano
1 : 2
0:0, 1:0, 0:1 nV 
Dienstag 15. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 16
 
Luganos Reto Suri bedrängt vom Laker Nico Dünner. (Bild: hockeypics)
Harmloses Lugano dreht Partie
Ein offensiv lange Zeit harmloses Lugano hat die Partie auswärts gegen die Rapperswil-Jona Lakers noch gedreht. Mit 2:1 nach Verlängerung siegten die Tessiner, nachdem sie bis in die 57. Minute in Rückstand gelegen hatten.

Es war laue Kost, welche die beiden Mannschaften den Fans in Rapperswil zumuteten. Die Lakers führten nach einem schön herausgespielten Treffer des Amerikaners Casey Wellman in der 29. Minute lange Zeit 1:0 und schienen einem knappen Sieg entgegen zu steuern. Dies auch, weil Lugano kaum einmal gefährlich vor dem Rapperswiler Torhüter Melvin Nyffeler auftauchten.

Es benötigte eine unnötige Strafe gegen Martin Ness, der sich beim Bully zweimal zu früh bewegte und deshalb zwei Minuten kassierte, damit Lugano noch einmal in die Partie fand. Via Fuss lenkte Jani Lajunen den Puck zum 1:1 ins gegnerische Tor ab. Der Ausgleich verlieh Lugano neues Selbstvertrauen. In der Verlängerung lenkte der ehemalige Rapperswiler Junior Sandro Zangger einen Schuss von Taylor Chorney zum Sieg der Tessiner ab.

Am Ende war der Erfolg für Lugano etwas schmeichelhaft. Rapperswil, bei dem der von Genève-Servette ausgeliehene Juraj Simek debütierte, hatte es sich auch selbst zuzuschreiben, dass es nicht früher einen zweiten Treffer erzielte.
 
Juraj Simek gab das Debüt im Tenü der Rapperswil-Jona Lakers (Bild: Keystone)
SGKB Arena. 3750 Zuschauer.
SR Müller/Nikolic, Progin/Huguet.
Tore: 29. Wellman (Hächler, Kristo) 1:0. 57. Lajunen (Fazzini/Ausschluss Ness) 1:1. 62. Zangger (Chorney) 1:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, keine gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Egli; Klasen.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vukovic, Dufner; Maier, Hächler; Egli, Randegger; Antonietti, Gähler; Wellman, Rowe, Forrer; Clark, Schlagenhauf, Simek; Mosimann, Dünner, Kristo; Spiller, Ness, Casutt.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Loeffel, Vauclair; Wellinger; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer; Vedova.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Rehak (gesperrt), Cervenka, Profico, Hüsler und Schweri, Lugano ohne Morini, Walker (alle verletzt) und Spooner (überzähliger Ausländer).
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  SC Bern       HC Lugano  Lugano
2 : 5
1:2, 0:1, 1:2 
Freitag 18. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 14
 
Luganos Alessio Bertaggia erzielt in diesem Spiel zwei Tore. (Bild: Keystone)
Lugano mit ganz starkem Auftritt in Bern
Nachdem Bern in den letzten vier Meisterschaftsspielen im Schlussabschnitt nach teils klaren Führungen stets Punkte verloren hat, kam es für das Team von Kari Jalonen gegen Lugano noch schlimmer. Diesmal verspielten sie die Führung schon nach sechs Minuten.

Ab der 11. Minute lief Bern nur noch hinterher. Und diesem Rückstand jagte Bern bis auf ein Strohfeuer Mitte des Schlussabschnitts ideenlos hinterher. Im zweiten Abschnitt, in der Bern zuerst 1:2 und später 1:3 zurück lag, brachten die Berner bloss drei Torschüsse zu Stande. Jalonen musste nach 32 Minuten sein Timeout nehmen. Aber auch dieser Versuch, sein lethargisches Team wachzurütteln, zeitigte kein Erfolg.

Inti Pestoni erzielte zum 1:0 und zum 2:3 seine ersten beiden Goals für Bern. Ansonsten gab es aus Berner Sicht keine positiven Meldungen. Lugano spielte und dominierte und siegte entsprechend verdientermassen. Bei den Tessinern glänzte Alessio Bertaggia mit den siegsichernden Toren zum 3:1 und 4:2. Ausserdem bereitete Bertaggia den 1:1-Ausgleich von Dario Bürgler vor. Bertaggia hatte am Freitag vor dem Spiel den Vertrag mit Lugano um zwei Jahre verlängert.
 
SCB-Goalie Niklas Schlegel muss sich hier gegen den Luganesen Dominic Lammer wehren. (Bild: Keystone)
Post Finance Arena. 15'777 Zuschauer.
SR Hungerbühler/Lemelin, Fuchs/Wolf.
Tore: 6. Pestoni (Grassi) 1:0. 7. Bürgler (Bertaggia, Sannitz) 1:1. 11. Fazzini (Suri, Romanenghi) 1:2. 36. Bertaggia (Bürgler, Lammer/Ausschluss Ruefenacht) 1:3. 52. Pestoni (Untersander/Ausschluss Chiesa) 2:3. 56. Bertaggia 2:4. 60. (59:10) Zangger (Suri) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Moser; Klasen.
Bern: Schlegel; Untersander, Colin Gerber; Andersson, Koivisto; Burren, Blum; Henauer; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Ebbett; Sciaroni, Heim, Scherwey; Grassi, Berger, Pestoni; Kämpf.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Loeffel, Vauclair; Riva, Wellinger; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer.
Bemerkungen: Bern ohne Bieber, Beat Gerber, Krueger (alle verletzt) und Jeremi Gerber (krank), Lugano ohne Spooner (überzähliger Ausländer), Morini und Walker (beide verletzt). Heim verletzt ausgeschieden (31.). – Pfostenschuss Arcobello (48.).
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HC Lugano HC Lugano      EV Zug  EV Zug 
2 : 1
0:0, 1:1, 0:0 nV
Samstag 26. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 17
 
Der ehemalige Zuger Dominic Lammer schiesst Lugano in der Overtime zum Sieg. (Bild: Keystone)
Lammer schiesst Lugano zum Sieg gegen Ex-Club
Während der HC Lugano den dritten Sieg in Folge feiert, erleidet Zug die dritte Niederlage in Serie. Die Bianconeri gewinnen zu Hause 2:1 nach Verlängerung. Den Siegtreffer für Lugano erzielte nach 2:11 Minuten der Overtime ausgerechnet Dominic Lammer, der von 2011 bis 2019 für den EVZ gespielt hatte. Linus Klasen profitierte von einem Missverständnis zwischen dem Zuger Verteidiger Dominik Schlumpf sowie Goalie Leonardo Genoni und bediente den vor dem Tor postierten Lammer, der keine Mühe bekundete, das 2:1 zu schiessen.

In der regulären Spielzeit waren die Zuger in einer flüssigen Partie leicht spielbestimmend gewesen. Mehr als das 1:0 durch Sven Leuenberger (26.) brachten sie aber nicht zu Stande. Der 20-Jährige schoss sein erstes Saisontor in Unterzahl nach einem Scheibenverlust von Luganos Verteidiger Romain Loeffel an Yannick-Lennart Albrecht.

Besser machten es die Tessiner in ihrem zweiten Powerplay, in dem Alessio Bertaggia (38.) zum 1:1 erfolgreich war. Die Luganesi beendeten eine fünf Partien dauernde Niederlagen-Serie gegen den EVZ – in den diesjährigen Playoff-Viertelfinals waren sie mit 0:4 Siegen untergegangen. (ram/sda)
 
Der Zuger Jan Kovar verfolgt Lugano Verteidiger Taylor Chorney.
(Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6027 Zuschauer.
SR Tscherrig/Rohatsch, Obwegeser/Cattaneo
Tore:26. Leuenberger (Albrecht/Ausschluss Klingberg) 0:1. 38. Bertaggia (Sannitz, Bürgler/Ausschluss McIntyre) 1:1. 63. (62:11) Lammer (Klasen) 2:1.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Lugano, 2-mal 2 plus 10 Minuten (Klingberg) gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Hofmann.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Lammer.
Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Morant, Zgraggen; Thiry; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Bachofner; Simion, McIntyre, Leuenberger; Langenegger, Albrecht, Zehnder.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini und Walker. Zug ohne Schnyder, Thorell und Senteler (alle verletzt). Timeout Lugano (45.).
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HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
3 : 4
0:1, 1:2, 2:0 nP
Dienstag 29. Oktober 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 18
 
Ambri geht hier eigentlich vorentscheidend mit 0:3 in Führung. ( Bild: Keystone)
Lugano holt 0:3 Rückstand auf - und verliert im Penaltyschiessen
Lugano, das einen 0:3-Rückstand aufholte und dann in der Verlängerung mit 7:3 Torschüssen näher am Sieg stand, kassierte die vierte Niederlage im vierten Penaltyschiessen in der laufenden Meisterschaft. Für Ambri waren die ersten vier Penaltyschützen auf Anhieb erfolgreich, unter ihnen zum Abschluss Dominik Zwerger.

Der Österreicher feierte gut zwei Wochen nach einer erlittenen Knöchelverletzung etwas früher als erwartet von Verletzungspause. Der wirblige Dauerarbeiter mit Skorerqualitäten war aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Offensive bei Ambri sehnlichst zurückerwartet worden. Luca Cereda setzte den Rückkehrer im Startdrittel zunächst nur als 13. Stürmer mit beschränkter Eiszeit ein. Ab dem Mitteldrittel kam Zwerger dann fast wie üblich zum Zug.

Für Lugano erzielte Dario Bürgler mit dem 1:3 das 200. Tor in der obersten Spielklasse. Und Timo Haussener mit dem 2:3 das erste Tor in der National League. 36 Sekunden vor Spielende erzwang Elia Riva mit dem 3:3 für Lugano das Nachsitzen.

Ambri, das mit drei Niederlagen in das Derby gegangen war, überzeugte gegen das zuvor dreimal in Folge siegreiche Lugano mit seiner Aufsässigkeit. In einer Ambri-Druckphase nutzte Bryan Flynn einen Abpraller von Ambris früherem Goalie Sandro Zurkirchen zur 1:0-Führung des Underdogs aus. Der italienische Center Tommaso Goi sorgte mit einem direkten Abschluss in Luganos Slot im Mitteldrittel für das 2:0. Und Marco Müller erhöhte im Powerplay auf 3:0 (37.).

Lugano konnte im Finish der regulären Spielzeit nach einem Doppel-Ausschluss gegen Matt D'Agostini noch vier Minuten in Überzahl agieren, hatte gegen das beste Unterzahl-Team der Liga den 3:3-Ausgleich da aber noch nicht zu Stande gebracht.
 
Jubel bei Ambri im Derby. Von links: Bryan Flynn, Jannik Fischer, Christian Pinana (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 7'200 Zuschauer (ausverkauft).
SR Stricker/Urban, Kaderli/Gnemmi.
Tore: 12. Flynn (Fischer, D'Agostini) 0:1. 27. Goi (Bianchi) 0:2. 37. (36:38) Müller (Zwerger, Flynn/Ausschluss Suri) 0:3. 38. Bürgler (Chiesa) 1:3. 46. Haussener (Chorney) 2:3. 60. (59:24) Riva (Fazzini, Klasen) 3:3 (Lugano ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Flynn 0:1, Lammer 1:1; D'Agostini 1:2, Klasen -; Müller 1:3, Fazzini -; Zwerger 1:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
Postfinance-Topskorer: Klasen und Fora.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Lammer; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Vedova.
Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Ngoy, Fischer; Plastino, Jelovac; Pinana; Trisconi, Flynn, Egli; Incir, Goi, Bianchi; D'Agostini, Müller, Hofer; Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler; Zwerger.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger und Walker (verletzt), Ambri ohne Rohrbach, Kostner und Sabolic (alle verletzt) sowie Conz (im Aufbau bei den Biasca Ticino Rockets). - Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Publikum. - 21. Romanenghi verletzt ausgeschieden. - Pfosten: 52. Fazzini, 64. Lajunen. - 59. Timeout Lugano, von 58:19 bis 59:24 ohne Torhüter.
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  Genève-Servette HC       HC Lugano  Lugano
4 : 0
2:0, 1:0, 1:0 
Freitag 1. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 19
 
Eins von vier Toren die der HC Lugano kassiert. (Bild: Keystone)
Lugano erzielt kein einziges Tor
Nach drei Niederlagen in den letzten vier Partien zeigte Genf-Servette eine starke Reaktion. Die Westschweizer besiegen Lugano 4:0. Goalie Gauthier Descloux liess sich seinen zweiten Shutout nach demjenigen in der 3. Runde gegen die ZSC Lions notieren. Die Entscheidung fiel kurz vor Spielhälfte, als der von den ZSC Lions nach Genf gekommene Marco Miranda mit seinem zweiten Saisontreffer auf 3:0 erhöhte.

Im Startdrittel hatten Topskorer Tommy Wingels und Eric Fehr für einen beruhigenden Vorsprung gesorgt, in dieser Phase waren die Einheimischen deutlich effizienter, war doch das Schussverhältnis mit 6:6 ausgeglichen. Stark reagieren konnte Lugano-Trainer Sami Kapanen nicht, dem Finnen waren wegen zahlreicher Absenzen die Hände gebunden. Der Notstand war so gross, dass der 16-jährige Stürmer Lorenzo Canonica zu seinem Debüt in der höchsten Spielklasse kam. Für die Südtessiner war es die zweite Niederlage dieser Woche nach zuvor drei Siegen. (mke)
 
Servettes Topskorer Tommy Wingels drückt den Puck an Luganos Goalie Sandro Zurkirchen zum 2:0 vorbei.
(Bild: Keystone)
Les Vernets. 6143 Zuschauer.
SR Hebeisen/Kaukokari, Gnemmi/Progin.
Tore: 12. Wingels (Völlmin, Le Coultre) 1:0. 16. Fehr (Winnik) 2:0. 27. Miranda (Karrer, Le Coultre) 3:0. 45. Rod 4:0.
Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Wingels; Klasen.
Postfinance-Topskorer: Wingels; Klasen.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Smons; Wingels, Smirnovs, Rod; Maillard, Fehr, Winnik; Douay, Berthon, Bozon; Wick, Kast, Miranda; Riat.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Wellinger; Fazzini, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Lammer, Haussener, Jörg; Vedova, Jecker, Canonica.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Fritsche, Mercier, Richard und Tanner, Lugano ohne Morini, Romanenghi, Walker, Zangger (alle verletzt) und Suri (krank).
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      EHC Biel   Biel
1 : 2
0:0, 0:1, 1:1 
Samstag 2. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 20
 
Die Gefahr vor dem Lugano Tor kann hier noch abgewendet werden. (Bild: Keystone)
Lugano schiesst viel zu wenig Tore
Eine Marathonwoche mit vier Spielen in sechs Tagen mündete für die Bieler in ein Happy-End: Der fleissige Mittelstürmer Jan Neuenschwander bescherte ihnen in Lugano mit dem 2:1 in der 55. Minute den Sieg. Im Finish drückten die Bianconeri zwar noch auf dem Ausgleich, und Lajunen spedierte den Puck tatsächlich über die Torlinie. Doch das 2:2 zählte nicht, weil der Finne den Puck mit der Hand ins Tor geschubst hatte.

Lugano dürfte froh sein über die Nationalteam-Pause: Die Bianconeri, die gut in die Saison gestartet waren, verloren zuletzt dreimal. Und Loeffels Ausgleich gegen Biel in der 46. Minute war das erste Tor für die Tessiner nach über fünf Dritteln. Das Happening bei den Tessinern war zuletzt das NL-Debüt des 16-jährigen Canonica, eines Talents aus den Elitejunioren. Aber natürlich konnte auch er es nicht richten. (sg.)
 
Am Schluss gewinnt der Gast aber doch die Partie. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5868 Zuschauer.
SR Lemelin/Tscherrig, Balazs/Ambrosetti
Tore: 23. Kreis (Rajala) 0:1. 47. Loeffel (Klasen/Ausschluss Fuchs) 1:1. 55. Neuenschwander (Fuchs) 1:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Rajala.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Bürgler Sannitz, Bertaggia; Suri, Haussener, Lammer; Jörg, Vedova, Canonica.
Biel: Hiller; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Sataric; Tschantré, Pouliot, Rajala; Künzle, Fuchs, Riat; Schneider, Cunti, Kessler; Ulmer, Neuenschwander, Holdener.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger, Romanenghi und Walker. Biel ohne Hügli, Lüthi, Kohler, Ullström, Gustafsson und Brunner (alle verletzt). 2. Riat verletzt ausgeschieden. - 32. Tor von Kessler wegen Torhüterbehinderung aberkannt. - 59. Tor von Lajunen annulliert (Handtor). - Timeout Lugano (59.). - Lugano von 58:38 bis 58:43 und von 59:25 bis 59:55 ohne Goalie.
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  ZSC Lions       HC Lugano Lugano
7 : 2
2:1, 3:0, 2:1 
Dienstag 12. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 21
 
Zürcher Torjubel noch und noch.
(Bild: Keystone)
Lugano von den ZSC Lions überfahren
Die ZSC Lions sind nach der Nationalteam-Pause mit frischem Elan wieder in die Meisterschaft gestartet. Sie deklassierten ihren Rivalen Lugano gleich mit 7:2 und bauten den Vorsprung auf das zweitplatzierte Biel auf acht Punkte aus. Mit dem zehnten Sieg im elften Heimspiel zementierten die Zürcher ihre neue Stärke auf eigenem Eis. Nur dem EV Zug mussten sie sich geschlagen geben, von 33 möglichen Punkten haben sie im Hallenstadion 28 geholt.

Es war ein langer Abend für Luganos Ersatzgoalie Stefan Müller, der spielte, weil Sandro Zurkirchen wegen Knieproblemen zuletzt kaum hatte trainieren können. Bereits den ersten Schuss, ein Backhand-Versuch Simon Bodenmanns, liess Müller in der 5. Minute passieren. Danach ging das Spiel meist nur in eine Richtung.

Vierte Lugano-Niederlage in Serie

Die Zürcher überforderten Lugano mit ihrem Tempospiel und provozierten immer wieder Puckverluste, die sie regelmässig zu Toren nutzten. Da nützte den Bianconeri auch das Debüt des NHL-erfahrenen Verteidigers Paul Postma nichts.
Zum Mann des Spiels wurde Bodenmann, der gleich dreimal traf – zum 1:0, 5:1 und 7:1. Der Flügel schloss mit seinen Saisontoren 9, 10 und 11 zu Pius Suter auf und ist mit 31 Jahren auf gutem Weg, seinen besten Wert zu übertreffen: Bei Kloten und beim SCB kam er je einmal auf 17 Treffer. Bei Lugano zeichnen sich derweil die ersten Symptome einer Krise ab: Die Tessiner verloren zum vierten Mal in Serie, auch die Nationalteam-Pause konnte ihre Abwärtstendenz nicht stoppen.
 
Hier erzielt ZSC-Topskorer Garrett Roe das 5:1. (Bild: Keystone)
Hallenstadion. 9411 Zuschauer.
SR Stricker/Mollard, Kaderli/Ambrosetti.
Tore: 5. Bodenmann (Prassl) 1:0. 12. Chris Baltisberger (Blindenbacher/Ausschluss Bertaggia) 2:0. 16. Lammer (Romanenghi, Suri) 2:1. 22. Krüger (Hollenstein, Phil Baltisberger) 3:1. 31. Roe (Suter, Wick) 4:1. 32. Bodenmann (Krüger, Hollenstein) 5:1. 47. Chris Baltisberger (Noreau/Ausschluss Vauclair) 6:1. 49. Bodenmann (Krüger) 7:1. 56. Fazzini (Suri, Klasen/Ausschluss Marti) 7:2
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Suter) gegen ZSC Lions, 2mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Roe; Klasen.
ZSC Lions: Ortio; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher, Brüschweiler; Wick, Roe, Suter; Hollenstein, Krüger, Bodenmann; Diem, Prassl, Sigrist; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti.
Lugano: Müller; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker, Wellinger; Fazzini, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Lammer, Romanenghi, Suri; Vedova, Haussener, Jörg.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Pettersson (krank) und Simic (verletzt), Lugano ohne Morini, Walker und Zangger (alle verletzt). - Schweigeminute für den mit 84 Jahren verstorbenen Charly Schlott (legendärer ZSC-Speaker). - Pfosten: 6. Suri.
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HC Lugano HC Lugano       SCL Tigers   Langnau
1 : 2
1:0, 0:1, 0:1 
Samstag 16. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 22
 
Langnau gleicht hier durch einen Weitschuss von Pascal Berger zum 1:1 aus. (Bild: Keystone)
Lugano mit erneuter Heimniederlage
Die SCL Tigers verstehen es, einen Gegner noch tiefer in die Krise zu stürzen. 24 Stunden nach dem 3:1 gegen den schwachen Meister Bern siegten sie in Lugano 1:2. Derweil die Tessiner zum fünften Mal in Serie verloren, kamen die Langnauer zum fünften Sieg in Folge. Die Equipe von Heinz Ehlers hat sich im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt – noch vor einem Monat hatte der Trainer die Einstellung einiger Akteure in der Öffentlichkeit scharf kritisiert.

Lugano hatte mehr vom Spiel, mehr Torschüsse, mehr Grosschancen, etwas mehr Scheibenbesitz. Aber eben auch weniger Selbstvertrauen. Die Verunsicherung war dem Heimteam vor knapp 6000 Zuschauern anzusehen. Auch das frühe 1:0 durch Sannitz (5.) vermochte die Gemüter nicht zu beruhigen, Lugano leistete sich zu viele Puckverluste. Das Langnauer Spiel wiederum war nicht besonders schön anzusehen und wie so oft durch harte Arbeit geprägt, aber es war einmal mehr effizient. Pascal Berger im Mitteldrittel und Nolan Diem acht Minuten vor Schluss erzielten die Tore. Dario Bürgler kam dem Ausgleich kurz vor Schluss nahe – sein Schuss landete an der Latte.
 
Benjamin Neukom (links) von den SCL Tigers wird vom Luganesen Paul Postma bedrängt. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5963 Zuschauer.
SR Salonen/Hungerbühler, Fuchs/Ambrosetti.
Tore: 5. Sannitz (Bürgler) 1:0. 36. Berger (Pesonen) 1:1. 52. Diem (Pesonen) 1:2.
Strafen: keine gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Pesonen.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Suri, Haussener, Lammer; Jörg, Haussener, Zangger.
SCL Tigers: Punnenovs; Schilt, Blaser; Lardi, Leeger; Cadonau, Huguenin; Grossniklaus; Kuonen, Maxwell, Dostoinow; Berger, Diem, Pesonen; Schmutz, Earl, Neukom; Andersons, In-Albon, Rüegsegger.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini und Walker. SCL Tigers ohne Melnalksnis, Gagnon, Erni, DiDomenico und Glauser (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 29. Bürgler, 54. Sannitz. - Lugano ab 58:40 ohne Goalie. - Timeout Lugano (59:20). 
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HC Davos       HC Lugano  Lugano
3 : 2
0:0, 1:2, 2:0 
Dienstag 19. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 3
 
Alessio Bertaggia erzielt das 0:1 zur vorübergehenden Führung Luganos.
(Bild: Keystone)
Davos stürzt Lugano tiefer in die Krise
Der HC Davos bestätigt seinen Status als Spitzenteam. Drei Tage nach der ersten Heimniederlage zeigten die Bündner eine starke Reaktion und bezwangen das formschwache Lugano zuhause nach einem 0:2-Rückstand 3:2. Für die Tessiner war es die sechste Niederlage in Folge. Das Siegtor für die Davoser erzielte Enzo Corvi in der 49. Minute in Überzahl. Für den Nationalstürmer war es in dieser Saison eine Premiere. Zuvor war er in 16 Meisterschaftspielen ohne Torerfolg geblieben, mit 15 Assists aber immerhin der drittbeste Skorer seines Teams.

Davos musste wie schon am Samstag beim 2:3 gegen Genève-Servette nach einem Doppelschlag der Gäste einem Zweitore-Rückstand nachrennen. Alessio Bertaggia und Dominic Lammer hatten Lugano in der 30. Minute innerhalb von 17 Sekunden 2:0 in Führung gebracht. Der HCD glich die Partie durch die Tore der Verteidiger Félicien Du Bois (34.) und Otso Rantakari bis zur 42. Minute wieder aus. Der Finne Rantakari beschenkte sich mit seinem 8. Saisontor an seinem 26. Geburtstag gleich selbst.

Lugano agiert in der Offensive derzeit einfach zu harmlos. In den letzten fünf Spielen gelangen den Bianconeri lediglich sechs Tore. Sinnbildlich für die mangelnde Chancenauswertung stand eine Szene fünf Minuten vor Schluss, als Topskorer Linus Klasen beim Stand von 2:3 das leere Davoser Tor kläglich verfehlte. Auch deshalb liegen die Südtessiner derzeit unter dem Strich. Derweil beisst sich Davos nach dem achten Sieg aus den letzten neun Partien in der oberen Tabellenhälfte fest.
 
Jubel bei Felicien Du Bois und Lukas Stoop: Der HC Davos gewinnt zu Hause gegen Lugano 3:2. (Bild: Keystone)
Vaillant Arena. 3419 Zuschauer.
SR Lemelin/Wiegand, Obwegeser/Duarte.
Tore: 30. (29:21) Bertaggia (Lammer, Wellinger) 0:1. 30. (29:38) Lammer (Suri, Haussener) 0:2. 34. Du Bois (Stoop, Herzog) 1:2. 42. Rantakari (Lindgren, Paschoud) 2:2. 49. Corvi (Lindgren, Palushaj/Ausschuss Wellinger) 3:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Klasen.
Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra, Kienzle; Marc Wieser, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Tedenby; Ambühl, Baumgartner, Herzog; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Bader.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Suri, Romanenghi, Lammer; Jörg, Haussener, Zangger.
Bemerkungen: Davos ohne Buchli, Nygren (beide verletzt), Barandun, und Eggenberger (beide überzählig), Lugano ohne Morini und Walker (beide verletzt). Timeout Lugano (58:02) und bis 60:00 ohne Torhüter.
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HC Lugano HC Lugano      SC Rapperswil-Jona Lakers   SCRJ
5 : 1
2:0, 2:1, 1:0 
Freitag 22. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 23
 
Lugano steht vor richtungsweisenden Spielen und schlägt einen Tag vor dem Derby Rapperswil mit 5:1. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt wieder einmal ein Spiel
Sechs Mal in Serie hatte der HC Lugano nicht mehr gewonnen und es stand ein Sechspunkte-Wochenende an. Sollte der HCL gegen Rapperswil und im Tessiner Derby gegen Ambri nicht zweimal gewinnen, würde es für die Tessiner unter dem Strich langsam brenzlig werden. Die Luganesi schienen verstanden zu haben. Weil sich Gian-Marco Wetter von den Rapperswil-Jona Lakers bereits in der 2. Minute eine Strafe wegen Hakens einhandelte, bekam Lugano die Chance auf einen Treffer.

Knapp eine Minute war im Powerplay absolviert, als Raffaele Sannitz das 1:0 markierte. Ab dann liess sich der HCL nicht mehr aufhalten. Zwar hatten die Lakers am Ende mit 30:23 Schüssen aufs Tor die Oberhand, aber Lugano gewann souverän 5:1. Der erste Teil des Wochenende haben die Luganesi damit erfolgreich gestaltet. Am Samstag geht es im Tessiner Derby in der Valascia weiter. (hua)
 
Lugano dominiert das Spiel zum grössten Teil. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5580 Zuschauer.
SR Urban/Schrader, Kovacs/Cattaneo.
Tore: 3. Sannitz (Bertaggia, Postma/Ausschluss Wetter) 1:0. 19. Lajunen (Suri) 2:0. 28. Lammer (Bürgler, Postma/Ausschluss Dufner) 3:0. 31. Fazzini (Bertaggia) 4:0. 32. Vukovic (Schmuckli, Ness) 4:1. 54. Fazzini (Bertaggia, Riva) 5:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Egli.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Suri; Fazzini Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Romanenghi, Lammer; Jörg, Haussener, Zangger.
Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Egli, Dufner; Hächler, Maier; Vukovic, Schmuckli; Gurtner; Kristo, Cervenka, Dünner; Simek, Rowe, Mosimann; Wetter, Schlagenhauf, Forrer; Randegger, Ness, Rehak.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini und Walker. Rapperswil-Jona Lakers ohne Hüsler, Casutt, Profico, Schweri, Loosli, Gähler (alle verletzt), Clark (gesperrt) und Wellman (krank). - 43. Pfostenschuss Fazzini.
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HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
3 : 2
1:1, 1:1, 1:0 
Samstag 23. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 24
 
Lugano-Goalie Sandro Zurkirchen stoppt Ambrìs alleine vor dem Tor auftauchenden Giacomo Dal Pian. (Bild: Keystone)
Hektisches Tessiner Derby an Ambri
Ambri bleibt zwar Tabellenletzter, muss sich aber dennoch nicht abhängen lassen: Dank des 3:2-Derbysiegs gegen Lugano hält sich der Rückstand auf den Rest weiterhin in Grenzen. Die Angelegenheit in Ambri beginnt kurios - und hektisch. Zunächst tropft während des Einlaufens Wasser von der Anzeigetafel der Valascia, die Lugano-Spieler weichen an den nassen Orten gekonnt aus. Danach ist das Tessiner Derby sofort lanciert, Neuzugang Scottie Upshall trifft in seinem dritten Spiel für Ambri-Piotta nach 81 Sekunden zum 1:0, es ist schon sein zweiter Treffer. Doch der HC Lugano, der am Freitag gegen Rapperswil eine sechs Spiele lange Niederlagenserie beenden konnte, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, dominiert das Startdrittel mit 12:5 Schüssen. Linus Klasens 1:1, erzielt von hinter der Torlinie via Rücken von Ambri-Goalie Conz ist der verdienter Lohn.

Ein schneller Shorthander Matteo Romanenghis im Mitteldrittel beschert Lugano die 2:1-Führung, Ambri wirkt nicht nur wegen des Puckverlusts von Zwerger desolat in jener Szene. Doch danach gleicht sich das Spiel aus, kommt Ambri immer besser in Fahrt. Als auch Derby-typische Gehässigkeiten dazu kommen, gibt es Powerplays, D'Agostini gleicht kurz vor Drittelsende zum 2:2 aus. Es geht hektisch weiter - und auch hässlich. Upshall beendet das Spiel nicht, kassiert zu Beginn des Schlussdrittels einen Restausschluss wegen Checks gegen den Kopf. Hier vergibt Lugano die Chance auf einen Sieg, statt 5 Minuten Powerplay und mindestens einem Treffer kassieren die Bianconeri selber zwei Strafen. D'Agostinis zweiter Treffer und elfter der Saison sechs Minuten vor Schluss beschert Ambri den 3:2-Sieg.
 
Am Ende des Spiels jubeln aber doch Ambrìs Matt D`Agostini und Igor Jelovac. (Bild: Keystone)
Valascia. 6500 Zuschauer (ausverkauft).
SR Salonen/Müller, Obwegeser/Schlegel.
Tore: 2. Upshall (Fohrler) 1:0. 6. Klasen (Chorney) 1:1. 22. Romanenghi (Ausschluss Haussener!) 1:2. 40. (39:21) D'Agostini (Flynn/Ausschluss Vauclair) 2:2. 55. D'Agostini (Flynn) 3:2.
Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Upshall) plus Spieldauer (Upshall) gegen Ambri, 8mal 2 plus 10 (Vauclair) Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Fazzini.
Ambri-Piotta: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Upshall; Rohrbach, Müller, Zwerger; Neuenschwander, Dal Pian, Egli; Mazzolini.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker, Wellinger; Suri, Lajunen, Klasen; Zangger, Romanenghi, Jörg; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Haussener, Lammer.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Hofer, Pinana, Sabolic und Incir, Lugano ohne Morini und Walker (alle verletzt). Timeouts: Ambri (59.); Lugano (58.). Lugano ab 57:21 ohne Torhüter. Chorney verletzt ausgeschieden (45.)
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HC Lugano HC Lugano      EV Zug  EV Zug 
3 : 5
1:3, 1:1, 1:1
Freitag 29. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 25

Der Gegner feiert - Lugano mit einer weiteren Heimniederlage. (Bild: Keystone)
Spiel nach fünf Minuten entschieden
Die Krise beim HC Lugano spitzt sich zu: Die Bianconeri unterliegen Zug zu Hause 3:5 und erleiden die achte Niederlage in den letzten neun Spielen.

Die Basis zum Sieg legten die Zuger im ersten Drittel, das sie 3:1 zu ihren Gunsten entschieden. David McIntyre (4.) und Dominik Schlumpf (5.) mit seinem ersten Saisontor brachten die Gäste innert 52 Sekunden 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Doppel-Torschütze Alessio Bertaggia (8.) baute Oscar Lindberg (13.) den Vorsprung wieder auf zwei Tore aus. Für McIntyre und Lindberg, der im Powerplay auch noch zum 5:2 (45.) erfolgreich war, gingen lange Durststrecken zu Ende - sie waren zwölf respektive 14 Partien ohne Torerfolg geblieben.

Im zweiten Drittel änderte sich die Physiognomie des Spiels. Nun war Lugano klar besser. Nach dem 2:3 von Paul Postma (24.) - der Kanadier war im sechsten Spiel für Lugano zum ersten Mal erfolgreich - drückte das Heimteam auf den Ausgleich. In der 30. Minute hatten die Gäste Glück, dass ein Schuss von Timo Haussener an den Pfosten ging. In der 37. Minute stellte Raphael Diaz das Geschehen mit dem 4:2 auf den Kopf. Der Verteidiger hat aktuell einen Lauf: Er traf in der fünften Meisterschaftspartie in Folge und punktete im siebenten Spiel hintereinander.
 
Doppel-Torschütze für den EV Zug beim Sieg in Lugano: der Schwede Oscar Lindberg. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena.5752 Zuschauer.
SR Wiegand/Dipietro, Kovacs/Cattaneo.
Tore: 4. (3:37) McIntyre (Zgraggen, Alatalo) 0:1. 5. (4:29) Schlumpf ( Zgraggen) 0:2. 7. Bertaggia (Haussener, Lammer) 1:2. 12. Lindberg 1:3. 24. Postma (Klasen/Ausschluss Zgraggen) 2:3. 37. Diaz 2:4. 45. (44:32) Lindberg (Hofmann/Ausschluss Lammer) 2:5. 45. (45:14) Bertaggia (Fazzini) 3:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Hofmann.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Loeffel, Wellinger; Chiesa, Riva; Jecker; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer; Walker.
Zug: Hollenstein; Schlumpf, Zgraggen; Diaz, Zryd; Thiry, Alatalo; Morant; Klingberg, Lindberg, Zehnder; Martschini, Kovar, Hofmann; Langenegger, Albrecht, Leuenberger; Simion, McIntyre, Meyer.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair (gesperrt) und Morini. Zug ohne Bachofner, Stadler, Genoni, Schnyder, Thorell und Senteler (alle verletzt). - Timeouts: Lugano (5.); Zug (28.). - 30. Pfostenschuss Haussener. - Lugano von 55:32 bis 58:36 und ab 59:02 ohne Goalie.
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SCRJ SC Rapperswil-Jona Lakers       HC Lugano  Lugano
2 : 1
0:0, 0:1, 2:0 
Samstag 30. November 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 26
 
Sinnbildlich: Rapperswils Danny Kristo enteilt Luganos Mauro Jörg.
(Bild: Keystone)
Lugano steckt tief in der Krise
Die Rapperswil-Jona Lakers realisierten mit einem 2:1-Sieg nach 0:1-Rückstand gegen Lugano den ersten Sieg nach fünf Niederlagen gegen die Tessiner. Gleichzeitig übergaben die St. Galler dadurch das Schlusslicht wieder an Ambri-Piotta. Lugano kassierte die neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen und rutschte auf den vorletzten Platz ab.

Die Lakers nutzten im Schlussdrittel die vierte Strafe der Partie von Lugano zum 1:1-Ausgleich (50.) und zum Umschwung. Dominik Egli war nach mustergültiger Vorarbeit von Roman Cervenka der Powerplay-Torschütze.

Anschliessend drehten die Lakers weiter auf, Lugano verlor den Faden. Jan Mosimann entschied dann die Partie mit seinem dritten Saisontor (54.). Gian-Marco Wetter und Noah Schneeberger konnten sich jeweils ihren ersten Skorerpunkt als Vorbereiter in der laufenden Meisterschaft und für ihren neuen Klub gutschreiben lassen. Die Lakers stoppten mit dem Erfolg eine Negativserie von drei Niederlagen.
 
Mit einem starken letzten drittel Drittel dreht Rapperswil-Jona die Partie gegen Lugano. (Bild: Keystone)
SGKB Arena. 3712 Zuschauer.
SR Stricker/Piechaczek, Progin/Gnemmi.
Tore: 35. Wellinger (Postma) 0:1. 50. Egli (Cervenka, Kristo/Ausschluss Fazzini) 1:1. 54. Mosimann (Wetter, Schneeberger) 2:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Clark; Klasen.
Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Vukovic, Schmuckli; Hächler, Maier; Schneeberger, Gurtner; Clark, Cervenka, Forrer; Kristo, Rowe, Simek; Mosimann, Schlagenhauf, Wetter; Dünner, Ness, Rehak.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Wellinger; Jecker; Zangger, Lajunen, Klasen; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Romanenghi, Suri; Lammer, Haussener, Jörg; Walker.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Wellman und Dufner (beide krank), Hüsler, Casutt und Profico (alle verletzt), Lugano ohne Julien Vauclair (gesperrt) und Morini (verletzt). - 59:24 Timeout Lakers. - Lugano ab 58:24 ohne Torhüter.
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Fribourg-Gottéron HC Fribourg-Gottéron       HC Lugano  Lugano
1 : 3
0:0, 0:2, 1:1 
Dienstag 3. Dezember 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 2
 
Sieht nicht nach Jubel aus, ist aber Jubel: Luganos Jani Lajunen nach seinem Tor zum 1:0. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt ein Spiel !
Lugano gewann dank einem kämpferischen Auftritt erstmals seit eineinhalb Monaten wieder einmal auswärts - und erst zum zweiten Mal überhaupt in den letzten elf Spielen. Im letzten Drittel überstanden sie den Ansturm der insgesamt enttäuschenden Freiburger auch dank dem starken Goalie Sandro Zurkirchen (31 Paraden). So blieb es beim Anschlusstreffer von Ryan Gunderson in der 44. Minute.

Bis zum Gottéron-Schlussfurioso war den beiden Mannschaften der so unterschiedliche Formstand - Fribourg mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen, Lugano nur einem - in keiner Phase anzumerken. Es waren im Gegenteil die Tessiner, das in jedem Drittel engagierter und druckvoller aus der Garderobe kamen. Im ersten Abschnitt agierten allerdings beide Teams sehr vorsichtig und auf die Vermeidung von Fehlern bedacht.

Es brauchte Strafen, um etwas Leben ins Stadion zu bringen. Ironischerweise erzielte Lugano den Führungstreffer ausgerechnet in der stärksten Phase des Heimteams, als Jani Lajunen ein Powerplay in letzter Sekunde nützen konnte. 38 Sekunden vor dem Ende des letzten Drittels wähnten sich die Freiburger bereits in der Pause, so dass Alessandro Chiesa in aller Ruhe auf 2:0 erhöhen konnte.
 
Luganos Reto Suri und Alessandro Chiesa fragen sich: Haben wir wirklich gewonnen ? (Bild: Keystone)
BCF Arena. 5701 Zuschauer.
SR Tscherrig/Fluri, Kaderli/Steenstra (CAN). -
Tore: 34. Lajunen (Suri, Loeffel/Ausschluss Bykow) 0:1. 40. (39:22) Chiesa (Chorney) 0:2. 44. Gunderson (Desharnais) 1:2. 60. (59:38) Chorney 1:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Stalberg; Klasen.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Chavaillaz; Abplanalp, Marti; Gähler; Sprunger, Bykow, Stalberg; Brodin, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Lhotak; Schmid, Schmutz, Marchon; Tristan Vauclair.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Julien Vauclair; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Lammer, Romanenghi, Suri; Zangger, Haussener, Jörg; Walker.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Forrer und Furrer, Lugano ohne Morini und Wellinger (alle verletzt). Pfostenschuss Chorney (43.). Timeout Fribourg (59.), von 58:19 bis 59:38 ohne Torhüter.
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Langnau  SCL Tigers       HC Lugano  Lugano
3 : 2
2:1, 0:1, 1:0 
Freitag 6. Dezember 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 27
 
Langnaus Sebastian Schilt trifft zum 2:0. (Bild: Keystone)
Lugano trifft sechs mal den Pfosten - und verliert
Mit mehr Glück als Verstand gewannen die SCL Tigers das Heimspiel gegen Lugano. Die Langnauer setzten sich dank eines Powerplay-Tors von Chris DiDomenico in der 54. Minute mit 3:2 durch.

Mit viel Fortune brachten die Emmentaler in der Folge den Vorsprung über die Zeit. Lugano traf nach DiDomenicos Goal noch dreimal den Pfosten und einmal die Latte. Anderthalb Minuten lang spielten die Tessiner zu fünft gegen nur drei Langnauer Powerplay. Aber Ivars Punnenovs (28 Paraden) liess sich in der Schlussphase nicht mehr bezwingen.

Insgesamt traf Lugano sechs Mal die Torumrandung. Kurz vor und kurz nach der ersten Pause hatten auch Julien Vauclair und Dario Bürgler nur den Pfosten getroffen.

Die SCL Tigers kamen so zum zweiten glückhaften Heimsieg hintereinander. Schon gegen Ambri-Piotta hatten die Emmentaler erst im Finish und auf nicht zwingende Art und Weise 4:3 gewonnen. Gegen Lugano begann Langnau zwar stark, führte nach 17 Minuten verdientermassen 2:0 (durch Harri Pesonen und Sebastian Schilt), baute dann aber stark ab. Dominic Lammer und Benoit Jecker erzielten die Tore für Lugano.
 
Luganos Dominic Lammer feiert seinen Anschlusstreffer zum 1:2. (Bild: Keystone)
Ilfis. 5585 Zuschauer.
SR Hendry/Stricker; Cattaneo/Wolf.
Tore: 8. Pesonen (DiDomenico) 1:0. 17. (16:53) Schilt (Rüegsegger) 2:0. 18. (17:13) Lammer (Suri, Chorney) 2:1. 40. (39:09) Jecker (Fazzini, Bertaggia) 2:2. 54. DiDomenico (Pesonen, Glauser/Ausschluss Romanenghi) 3:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 2mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Pesonen; Klasen.
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Erni, Lardi; Huguenin; Schmutz, Maxwell, Earl; DiDomenico, Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, In-Albon, Andersons.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Lammer, Romanenghi, Suri; Zangger, Haussener, Jörg; Walker.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Dostoinow (beide verletzt) und Gagnon (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Morini und Wellinger (beide verletzt). - Pfostenschüsse: Vauclair (18.), Bürgler (24.), Sannitz (54./Latte), Klasen (57.), Fazzini (57.), Suri (58.). - Timeout SCL Tigers (59.).
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HC Lugano HC Lugano      ZSC Lions 
3 : 1
1:0, 0:0, 2:1 
Samstag 7. Dezember 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 28
 
Elia Riva, Torschütze zum 3:0, wird geherzt. (Bild: Keystone)
Lugano im Dezember schon jetzt mit doppelt so vielen Punkten wie im November
Der HC Lugano setzte ein weiteres Lebenszeichen. Die Bianconeri bezwangen Leader ZSC Lions zu Hause 3:1.

Luganos Sportchef Hnat Domenichelli hatte Trainer Sami Kapanen vor der Partie den Rücken gestärkt und Wechsel bei den Ausländern angekündigt. Danach zeigte die Mannschaft, dass sie nach wie vor lebt. Dominic Lammer, der schon am Vorabend gegen die SCL Tigers (2:3) getroffen hatte, brachte die Gastgeber bereits nach 104 Sekunden in Führung.

Zu Beginn des Schlussdrittels erhöhten Sandro Zangger (43.) und Elia Riva (44.) innert 62 Sekunden auf 3:0. Mehr als der Anschlusstreffer durch den formstarken Simon Bodenmann (46.) gelang dem ZSC nicht mehr.

Dass Lugano unter dem Strich klassiert ist - der Rückstand auf das achtplatzierte Fribourg-Gottéron beträgt bei zwei Mehrspielen einen Punkt -, liegt an der schwachen Bilanz vor heimischem Publikum. Das 3:1 gegen die Lions war erst der sechste Sieg in der 14. Heimpartie der laufenden Meisterschaft. Mit dem gleichen Resultat hatte schon das erste Saisonduell in Lugano geendet.

Die Tessiner feierten nach dem 3:1 bei Fribourg-Gottéron am Dienstag den zweiten Sieg in dieser Woche. Zuvor hatten sie neun der letzten zehn Spiele verloren. Kapanen kann nun mit einem besseren Gefühl in die Nationalmannschaftspause gehen.
 
Torhüter Sandro Zurkirchen und Taylor Chorney wehren sich gegen den ZSC Sturm. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5890 Zuschauer.
SR Lemelin/Dipietro, Progin/Huguet.
Tore: 2. Lammer (Romanenghi) 1:0. 43. (42:19) Zangger (Walker, Jörg) 2:0. 44. (43:21) Riva (Chiesa) 3:0. 46. Bodenmann (Hollenstein) 3:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Noreau) gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Roe.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Vauclair, Loeffel; Chiesa, Riva; Jecker; Klasen, Lajunen, Bürgler; Fazzini Sannitz, Bertaggia; Lammer, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Zangger.
ZSC Lions: Ortio; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Pius Sutter, Roe, Wick; Bodenmann, Diem , Hollenstein; Brüschweiler, Schäppi, Pettersson; Simic, Sigrist, Pedretti.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini und Wellinger. ZSC Lions ohne Blindenbacher, Chris Baltisberger, Krüger, Prassl (alle verletzt) und Sutter (krank). - ZSC ab 57:05 ohne Goalie. - Timeout ZSC (58.).
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HC Ambrì-Piotta       HC Lugano  Lugano
7 : 2
3:0, 1:1, 3:1 
Dienstag 17. Dezember 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 29
 
Überwältigender Sieg Ambris im Tessiner Derby. (Bild: freshfocus)
Ambri demontiert desolates Lugano
Vor der Länderspielpause hatten sie in Lugano die Krise offiziell für beendet erklärt. Nur ein Spiel nach Wiederbeginn der Meisterschaft ist die Krise nicht nur zurück, sondern zur Katastrophe geworden. Das Team von Sami Kapanen verlor in Ambri mit 2:7. Und verdiente sich die dritthöchste Derbyniederlage seit Einführung des Playoffs 1985 auf der ganzen Linie.

Es ging los nach 38 Sekunden, als Brian Flynn das Skore nach einem Abpraller eröffnete. Dann durfte der ehemalige Lugano-Junior Elia Mazzolini auf Assist des ehemaligen Lugano-Juniors Tommaso Goi auf 2:0 erhöhen, wenig später kamen auch noch die Defensiv-Verteidiger Tobias Fohrler und Jannik Fischer je zu ihrem ersten Saisontreffer.

Bei Lugano war einfach alles schlecht, von der Zuordnung übers Zweikampfverhalten bis zum Einsatz. Kapanens Time-out nach 14 Minuten verpuffte. Der neue Kanadier David McIntyre trat nie in Erscheinung. Man erreichte knapp halb so viele Torschüsse wie die stets disziplinierten, am Ende entfesselten Leventiner. Und als täte dieses 2:7 nicht sowieso schon weh, mussten sich die Luganesi in der Tabelle auch noch von den Leventinern überholen lassen, liegen jetzt bloss noch vor den Lakers. Ob Kapanen den weihnachtlichen Panettone in Lugano noch als Trainer erlebt?
 
Dritthöchster Derbysieg Ambris seit Einführung der Playoffs 1986.
(Bild: Keystone)
Valascia. 6038 Zuschauer.
SR Lemelin/Vikman, Obwegeser/Ambrosetti.
Tore: 1. (0:38) Flynn (D'Agostini, Fora) 1:0. 7. Mazzolini (Goi) 2:0. 15. Fohrler (Zwerger, Fora/Ausschluss Jecker) 3:0. 29. Fazzini 3:1. 32. Fischer (D'Agostini) 4:1. 46. Flynn (Zwerger/Ausschluss Walker, Chorney) 5:1. 50. (49:14) Müller (Ausschluss Zwerger!) 6:1 (ins leere Tor). 50. (49:45) D'Agostini (Trisconi/Ausschluss Zwerger!) 7:1. 55. Riva (Suri, Lajunen) 7:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Fazzini.
Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Neuenschwander, Müller, Zwerger; Incir, Dal Pian, Mazzolini.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Jecker; Ronchetti; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Lammer, McIntyre, Zangger; Walker, Romanenghi, Jörg.
Bemerkungen: Ambri ohne Rohrbach, Conz, Novotny, Kneubühler, Kostner, Upshall und Hofer (alle verletzt), Payr (Rückreise U20-B-WM mit Österreich), Lugano ohne Vauclair, Morini und Wellinger (alle verletzt) sowie Klasen (überzähliger Ausländer). - 15. Timeout Lugano. - Pfosten: 43. Loeffel, 59. Walker. - Lugano von 49:04 bis 49:14 ohne Torhüter. - 50. Müller verschiesst Penalty.
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HC Lugano HC Lugano      EHC Biel   Biel
6 : 3
2:0, 1:2, 3:1 
Freitag 20. Dezember 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 30
 
Luganos Romain Loeffel (m) schiesst drei Tore. (Bild: Keystone)
Vier Shorthander und Lugano mit Lebenszeichen
Nationalverteidiger Romain Loeffel ragte mit seinem ersten National-League-Hattrick heraus. Speziell war zudem, dass alle Tore des Schlussdrittels (3:1) in Unterzahl erzielt wurden.

Lugano legte im Spiel 1 nach der Entlassung von Trainer Sami Kapanen forsch los. 16:3 Torschüsse und 2:0 nach Toren lautete das Verdikt nach dem Startdrittel, in dem die Tessiner allerdings auch gleich zehn Minuten in Überzahl spielten. Linus Klasen, der unter Kapanen zuletzt nur überzählig und schon vor der Heimkehr nach Schweden stand, erzielte für Lugano das schnellste Meisterschaftstor in der laufenden Saison nach nur 27 Sekunden.

Biel fand zu Beginn des Mitteldrittels mit einem Doppelschlag innerhalb von 61 Sekunden und Toren von Jason Fuchs und Mike Künzle zum 2:2 ins Spiel zurück. Doch ein Shorthander von Alessia Bertaggia zum 4:3 (53.) zwang die Seeländer in die Knie.

Luganos Fankurve, die «Curva Nord», blieb trotz dem Sieg der Bianconeri während der gesamten Partie stumm. Mittels Transparent taten die Fans ihren Unmut über die vorangegangen Leistungen des Teams kund. Zusätzlich dazu nahmen sie erst in der 10. Spielminute ihre Plätze ein; davor blockierten sie in Eigenregie die Eingänge zur Curva Nord.
 
Biels Yannick Rathgeb (rechts) gegen Luganos Luca Fazzini. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5597 Zuschauer.
SR Stricker/Müller, Kaderli/Altmann.
Tore: 1. (0:27) Klasen (McIntyre) 1:0. 9. Loeffel (McIntyre/Ausschluss Künzle) 2:0. 22. Fuchs (Cunti, Fey) 2:1. 23. Künzle (Fuchs, Rajala/Ausschluss Lammer) 2:2. 40. (39:51) Loeffel (Lajunen/Ausschluss Suri; Fuchs) 3:2. 44. Tanner (Ausschluss Fuchs!) 3:3. 53. Bertaggia (Ausschluss Jörg!) 4:3. 59. Loeffel (Ausschluss Sannitz!) 5:3 (ins leere Tor). 60. (59:55) Chiesa (Ausschluss Klasen) 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Lugano, 7mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Rajala.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Riva; Jecker Loeffel; Chiesa, Wellinger; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Lammer; Zangger, Lajunen, Suri; Walker, Sannitz, Jörg; Bürgler.
Biel: Paupe; Rathgeb, Forster; Sataric, Salmela; Fey, Kreis; Fuchs, Ullström, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Schneider, Gustafsson, Neuenschwander; Tschantré, Tanner, Holdener.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini und Vauclair (verletzt) und Chorney (überzähliger Ausländer), Biel ohne Lüthi, Riat, Ulmer, Hügli, Pouliot (alle verletzt), Hiller (geschont), Kohler und Moser (U20-WM). - Pfosten: 4. Loeffel. - Biel von 58:25 bis 58:41 sowie 58:49 bis 59:56 ohne Torhüter.
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HC Davos       HC Lugano  Lugano
3 : 2
0:1, 1:1, 2:0 
Samstag 21. Dezember 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 31
 
Serge Pelletier kassiert in seinem ersten Spiel als Lugano-Trainer gleich eine Niederlage. (Bild: Keystone)
Davos vermiest Pelletier die Lugano-Premiere
Der HC Davos stoppte eine Negativserie von drei Spielen mit einem 3:2-Erfolg nach 1:2-Rückstand gegen Liga-Vorletzten Lugano. Das Siegtor erzielte der Davoser Abwehrchef Félicien Du Bois in Überzahl (46.).

Zu diesem Powerplay war es gekommen, weil Luganos neuer Trainer Serge Pelletier in seinem ersten Spiel als Headcoach der Bianconeri eine Coaches Challenge betragt hatte. Doch dem 2:2-Ausgleich von Fabrice Herzog (44.) konnte keine vorangehende Offside-Position nachgewiesen werden. Dadurch kassierten die Tessiner die folgenreiche Zweiminuten-Strafe.

Machtlos bei den drei Davoser Torerfolgen war Luganos neuer Goalie Niklas Schlegel. Der unlängst von Bern transferierte Keeper gab wie Trainer Pelletier seinen Einstand.

Bei Lugano bewies Nationalverteidiger Romain Loeffel seine aktuellen Goalgetter-Qualitäten abermals. Einen Tag nach seinem Hattrick gegen Biel (6:3) brachte er die Tessiner in Davos mit 1:0 in Führung. Davos kam dann in der 32. Minute zum 1:1-Ausgleich im Powerplay durch Mattias Tedenby, der allerdings von einer «Vorlage» von Luganos Verteidiger Taylor Chorney profitierte, der im Gegensatz zum Vorabend gegen Biel den Vorzug gegenüber Mike Postma erhielt.
 
Einen Tag nach dem 6:3 gegen Biel ist Lugano beim Debüt von Trainer Serge Pelletier wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt worden. (Bild: Keystone)
Vaillant Arena. 5409 Zuschauer.
SR Tscherrig/Hungerbühler, Fuchs/Gnemmi.
Tore: 12. Loeffel (Lajunen, Suri) 0:1. 32. Tedenby (Ausschluss Loeffel) 1:1. 37. Sannitz (Suri) 1:2. 44. Herzog (Jung, Frehner) 2:2. 46. Du Bois (Baumgartner, Ambühl/Ausschluss Fazzini) 3:2.
Strafen: keine gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Klasen.
Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Nygren, Paschoud; Stoop, Guerra; Kienzle; Ambühl, Lindgren, Baumgartner; Herzog, Corvi, Tedenby; Hischier, Marc Aeschlimann, Palushaj; Kessler, Bader, Meyer; Frehner.
Lugano: Schlegel; Chorney, Riva; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Jecker; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Fazzini, Lajunen, Suri; Bürgler, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Jörg; Walker.
Bemerkungen: Davos ohne Dino und Marc Wieser, Egli (alle verletzt), Rantakari (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Vauclair und Morini (beide verletzt) sowie Postma (überzähliger Ausländer). - 11. Jörg verletzt ausgeschieden. - Pfosten: 37. Jecker, 59. Marc Aeschlimann. - 59:12 Timeout Lugano, ab 57:52 ohne Torhüter.
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HC Lugano HC Lugano       Lausanne HC   Lausanne
0 : 2
0:1, 0:0, 0:1 
Montag 23. Dezember 2019
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 32
 
Lausannes Joel Genazzi (m) trifft im Powerplay zum lange Zeit währenden 0:1. (Bild: Keystone)
Lugano erzielt zu Hause kein einziges Tor
Auch im zweiten Spiel unter Trainer Gaston Pelletier fand der HC Lugano den Weg zum Sieg noch nicht. Die Luganesi verloren gegen Lausanne mit 0:2.

Joel Genazzi erzielte in der 16. Minute in Überzahl nach brillanter Vorarbeit von Tyler Moy den vorentscheidenden Treffer. Lugano bemühte sich trotz des Rückstands um defensive Stabilität. Vorne gelang den Tessinern aber nichts: Erstmals seit dem 23. Oktober 2018 (0:1 gegen Zug) brachte Lugano in der Resega kein Tor zu Stande. 20 Sekunden vor Schluss stellte Christoph Bertschy mit einem Schuss ins leere Tor Lausannes Auswärtssieg sicher.

Von den letzten acht Heimspielen gewann Lugano bloss noch zwei. Lausanne kam nach einer Niederlagenserie (5 Spiele) zum zweiten Sieg hintereinander, spielte aber auch während der kurzen Krise auf fremdem Eis solide: Das Team von Ville Peltonen, einst grandioser Spieler in Lugano, punktete in den letzten sechs Auswärtsspielen immer und gewann viermal. Aus den bislang drei Direktbegegnungen gegen Lausanne holte Lugano in dieser Saison keinen einzigen Punkt.
 
Luganos Jani Lajunen (links) im Duell mit Lausannes Robin Leone. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6120 Zuschauer.
SR Lemelin/Nikolic, Bürgi/Kovacs.
Tore: 16. Genazzi (Moy/Ausschluss Riva) 0:1. 60. (59:40) Bertschy (Emmerton) 0:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Jeffrey.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Riva; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Jecker; Ronchetti, Haussener; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Fazzini, Lajunen, Suri; Bürgler, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker.
Lausanne: Stephan, Heldner, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Bertschy, Jooris, Kenins; Moy, Emmerton, Leone; Almond, Jeffrey, Herren; Traber, Froidevaux, Roberts.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg, Morini, Vauclair (alle verletzt) und Chorney (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Antonietti, Vermin (beide verletzt) und Junland (überzähliger Ausländer). - Lattenschuss Bertschy (16.). - Timeout Lugano (58.).
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HC Lugano    HC Lugano       HC Fribourg-Gottéron  HC Fribourg-Gottéron
4 : 2
1:0, 2:1, 1:1 
Freitag 3. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 34
 
Alessio Bertaggias Tor zum 4:2 bedeutet die Entscheidung in diesem Spiel.
(Bild: Keystone)
Erster Lugano Sieg unter Pelletier
Lugano feierte unter Trainer Serge Pelletier den ersten Sieg. Die Tessiner setzten sich gegen Fribourg-Gottéron und damit einen früheren Arbeitgeber von Pelletier daheim mit 4:2 durch.

Alessio Bertaggia war Doppeltorschütze und Matchwinner. Er erzielte mit dem Shorthander zum 3:0 noch vor Spielmitte das Siegtor. Es war bereits der sechste Unterzahltreffer des Schweizer Nationalstürmers in der obersten Schweizer Liga.

Das 4:2 von Bertaggia in der 55. Minute bedeutete die Entscheidung. Gleich drei Tore bereitete zudem der von Zug übernommene Kanadier Dave McIntyre vor. Lugano überzeugte vorab im Startdrittel mit seinem schnörkellosen Spiel. Gottérons Keeper Reto Berra hielt da sein Team mit 15 Paraden bei einem 0:1-Rückstand im Spiel.

Mit Fortdauer der Partie wurde Gottéron zwar stärker. Doch Lugano agierte mit dem herausragenden Bertaggia kaltblütig im Abschluss. Paul Postma und Linus Klasen in Überzahl hatten die ersten beiden Tore für die Gastgeber erzielt. Für Gottéron waren Zach Boychuk mit seinem ersten Tor für Gottéron sowie Killian Mottet im Powerplay erfolgreich. Lugano schloss mit dem Erfolg zum Tabellen-Zehnten Gottéron auf.
 
Luganos David McIntyre war mit drei Assists Mann des Spiels. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena5879 Zuschauer.
SR Wiegand/Urban, Altmann/Bürgi.
Tore: 10. Postma (McIntyre, Wellinger) 1:0. 25. Klasen (McIntyre/Ausschluss Brodin) 2:0. 29. (28:00) Bertaggia (Ausschluss Postma!) 3:0. 29. (28:18) Boychuk (Stalberg, Gunderson/Ausschluss Postma) 3:1. 45. Mottet (Furrer/Ausschluss Ronchetti) 3:2. 55. Bertaggia (McIntyre, Wellinger) 4:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Brodin) gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Gunderson.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Wellinger; Chorney, Loeffel; Chiesa, Riva; Ronchetti, Jecker; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Sannitz, Suri; Fazzini, Romanenghi, Lammer; Zangger, Walker, Haussener.
Gottéron: Berra; Abplanalp, Chavaillaz; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Furrer; Marti; Marchon, Walser, Lhotak; Mottet, Boychuk, Brodin; Sprunger, Bykow, Stalberg; Tristan Vauclair, Mojonnier, Lauper.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg, Morini und Julien Vauclair (alle verletzt) sowie Lajunen (wurde Vater), Gottéron ohne Schmutz, Forrer, Rossi, Desharnais (alle verletzt) und Schmid (nach U20-WM noch geschont). - 58. Timeout Fribourg-Gottéron, ab 57:08 ohne Torhüter.
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  SC Bern       HC Lugano  Lugano
2 : 5
1:1, 1:1, 0:3 
Sonntag 5. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 35
 
Doppeltorschütze und Neuzuzug David McIntyre sowie Linus Klasen als Assistgeber lassen Luganos Ausländerproblem fast vergessen.
(Bild: Keystone)
Lugano schlägt den SCB zum dritten Mal in dieser Saison
Beim SC Bern machen sie schon wieder lange Gesichter. Der Meister verlor das Heimspiel gegen Lugano nach einer 2:1-Führung mit 2:5.

Das Überzahlspiel entschied die Partie für Lugano und gegen Bern. Die Berner kamen im zweiten Abschnitt, den der SCB dominierte (19:6 Torschüsse), zu drei Powerplay-Chancen, realisierte aber kein Goal und kassierte mit einem Mann mehr auf dem Eis den 2:2-Ausgleich durch Reto Suri. Viel besser machte es Lugano: Die Tessiner kamen zu zwei Powerplay-Chancen und nützte beide – durch David McIntyre zum 1:1 und 3:2. Im Finish trafen Alessio Bertaggia (4:2) und Dario Bürgler (5:2) noch zweimal ins leere Tor.

Luganos Aufschwung nach dem Trainerwechsel (Serge Pelletier kam und feierte zuletzt zwei Siege) hängt auch mit den Söldnern zusammen. McIntyre erzielte nicht nur gegen Bern die zwei wichtigsten Tore, sondern punktete schon vorher seit dem Wechsel von Zug nach Lugano mit vier Assists. Und Linus Klasen blüht an der Seite von McIntyre wieder neu auf.
 
Lugano bringt den SCB zum dritten Mal in dieser Saison zu Fall. (Bild: Keystone)
Post Finance Arena. 17'031 Zuschauer (ausverkauft).
SR Stolc/Stricker, Kovacs/Nothegger.
Tore: 10. Pestoni (Ebbett, Scherwey) 1:0. 18. McIntyre (Klasen, Bürgler/Ausschluss Ruefenacht) 1:1. 27. Praplan (Sciaroni, Mursak) 2:1. 34. Suri (Lajunen/Ausschluss Zangger!) 2:2. 47. McIntyre (Klasen/Ausschlüsse Praplan, Beat Gerber) 2:3. 59. (58:22) Bertaggia 2:4 (ins leere Tor). 59. (58:52) Bürgler 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Klasen.
Bern:Karhunen; Andersson, Beat Gerber; Untersander, Colin Gerber; Krueger, Blum; Burren; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Sciaroni, Mursak, Praplan; Pestoni, Ebbett, Scherwey; Berger, Heim, Kämpf; Spiller.
Lugano:Zurkirchen; Postma, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Jecker; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker.
Bemerkungen:Bern ohne Bieber, Grassi, Henauer (alle verletzt) und MacDonald, Lugano ohne Chorney (beide überzählige Ausländer), Jörg, Morini und Vauclair (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Andersson 51.); Lammer (24.).
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Davos       HC Lugano  Lugano
5 : 1
1:1, 2:0, 2:0 
Samstag 11. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 37
 
Luca Hischier brachte Davos mit seinem Treffer zum 1:0 schon früh auf den richtigen Weg. (Bild: Keystone)
Enttäuschendes Lugano
Auf den missglückten Spengler Cup reagiert der HC Davos mit einer starken Phase in der Meisterschaft. Im neuen Jahr punkteten die Bündner in jedem Spiel, im ersten von zwei Duellen an diesem Wochenende gegen Lugano siegte der HCD 5:1.

In einem zerfahrenen Spiel mit vielen Strafen legte Davos die Basis zum vierten Sieg im neuen Jahr zu Beginn des Mitteldrittels, als Andres Ambühl und Fabrice Herzog mit zwei Toren innerhalb von vier Minuten ihr Team 3:1 in Führung schossen. Die Entscheidung gelang Tino Kessler, der in der 54. Minute mit seinem ersten Saisontor den vierten HCD-Treffer an diesem Abend erzielte.

Lugano hatte zuletzt zwei wichtige Partien gegen direkte Konkurrenten um den Einzug in die Playoffs gewonnen (4:2 gegen Fribourg und 5:2 in Bern). Gegen Davos verloren die Tessiner auch die vierte Begegnung in dieser Saison. Und offensiv kamen sie im Vergleich zu den Spielen gegen Fribourg und Bern überhaupt nicht auf Touren. Den einzigen Treffer erzielte Lugano in doppelter Überzahl zum zwischenzeitlichen 1:1 (17.).

Am Sonntag hat Lugano vor dem eigenen Publikum die Gelegenheit zur Revanche.
 
Lugano strauchelt einmal mehr beim Versuch die Playoffs zu erreichen.
(Bild: Keystone)
Vaillant Arena. 4909 Zuschauer.
SR Lemelin/Dipietro, Kaderli/Progin. -
Tore: 5. Hischier (Lindgren) 1:0. 17. Klasen (McIntyre, Postma/Ausschlüsse Du Bois, Herzog) 1:1. 21. (20:34) Ambühl (Jung, Du Bois/Ausschlüsse Nygren; Klasen) 2:1. 25. Herzog (Ambühl, Nygren) 3:1. 54. Kessler (Jung, Marc Aeschlimann) 4:1. 57. Palushaj (Nygren, Corvi/Ausschluss Lammer) 5:1. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Klasen.
Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Nygren, Guerra; Kienzle, Stoop; Buchli; Herzog, Corvi, Ambühl; Marc Wieser, Lindgren, Hischier; Palushaj, Baumgartner, Tedenby; Kessler, Marc Aeschlimann, Egli; Frehner.
Lugano: Zurkirchen; Chiesa, Riva; Postma, Wellinger; Loeffel, Jecker; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Walker, Romanenghi, Zangger; Haussener.
Bemerkungen: Davos ohne Rantakari (überzähliger Ausländer), Dino Wieser, Paschoud und Bader, Lugano ohne Jörg, Morini, Vauclair (alle verletzt) und Chorney (überzähliger Ausländer).
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
2 : 1
1:0, 0:1, 1:0 
Sonntag 12. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 36
 
Dominic Lammer versenkt den Puck im Powerplay zum 1:0. (Bild: Keystone)
Lugano mit starker Reaktion auf die gestrige Niederlage
Auf die deutliche Niederlage am Vorabend im Bündnerland reagierte Lugano im zweiten Vergleich mit Davos an diesem Wochenende stark. Die Tessiner gewannen 2:1 und sicherten sich im Kampf um die Playoff-Plätze drei weitere wichtige Punkte.

Aus Sicht Luganos kann das 1:5 vom Samstag in Davos als Ausrutscher bezeichnet werden. Denn am Tag darauf präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Serge Pelletier mit einem ganz anderen Gesicht. Lugano spielte entschlossen und mit viel Engagement, kämpfte und setzte sich am Ende verdient – zum ersten Mal im fünften Spiel dieser Saison gegen den HCD – durch.

Der Siegtreffer 51 Sekunden nach der zweiten Pause entstand nach einer schönen Einzelleistung von PostFinance-Topskorer Linus Klasen. Der Schwede zog ins gegnerische Drittel und bezwang den Davoser Keeper Joren van Pottelberghe mit einem platzierten Schuss aus dem Handgelenk. Davos und Lugano lieferten sich eine enge Partie, die bis am Schluss auf beide Seiten hätte kippen können. In den letzten beiden Minuten versuchte Davos nach einer Strafe gegen Luganos Jani Lajunen mit einem Spieler mehr und zudem ohne Torhüter den Ausgleich zu erzwingen. Doch Lugano hielt auch diesem Ansturm stand.
 
Eine ganz starke Leistung zeigt Lugano Goalie Niklas Schlegel. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6309 Zuschauer.
SR Lemelin/Urban, Altmann/Gnemmi.
Tore: 16. Lammer (Suri/Ausschluss Kienzle) 1:0. 27. Jung (Ambühl, Du Bois/Ausschlüsse Bertaggia; Marc Wieser) 1:1. 41. (40:51) Klasen 2:1.
Strafen: 4-mal 2 plus 2-mal 10 Minuten (Chiesa, Lajunen) gegen Lugano. 3-mal 2 plus 10 Minuten (Kienzle) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Lindgren
Lugano: Schlegel; Chorney, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Jecker; Vauclair; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker; Haussener.
Davos: van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Nygren, Guerra; Kienzle, Stoop; Buchli; Palushaj, Baumgartner, Tedenby; Marc Wieser, Lindgren, Hischier; Herzog, Corvi, Ambühl; Meyer, Marc Aeschlimann, Egli; Frehner.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg, Morini (beide verletzt) und Postma, Davos ohne Rantakari (beide überzählige Ausländer), Dino Wieser, Paschoud und Bader (alle verletzt). Lattenschuss Klasen (26.). - 57:59 Time-out Davos, danach bis 58:45 und dann von 59:00 bis 60:00 ohne Goalie, mit 6. Feldspieler.
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



  Genève-Servette HC       HC Lugano  Lugano
0 : 2
0:1, 0:1, 0:0 
Dienstag 14. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 33
 
Lugano geht nach nur 24 Sekunden durch einen Weitschuss von Thomas Wellinger in Front. (Bild: Keystone)
Lugano zwischenzeitlich in den Playoff-Rängen
Der HC Lugano hat im Kampf um einen Playoffplatz einen wichtigen Sieg gefeiert. Die Tessiner gewannen bei Genf-Servette 2:0. Verteidiger Thomas Wellinger brachte das Team von Interimstrainer Serge Pelletier bereits nach 24 Sekunden mit einen Distanzschuss von der blauen Linie in Führung. In der Folge agierte der HCL defensiv sehr diszipliniert, sodass die Offensive der Genfer nicht zur Entfaltung kommen konnte. Nach dem frühen Tor bewiesen die Luganesi, dass sie auch kurz vor der Pausensirene voll präsent sein können. Nach einem starken Solo von Wellinger kam der Puck über Reto Suri zwölf Sekunden vor der zweiten Pause zu Julian Walker, der Servette-Goalie Robert Mayer im Slot keine Abwehrchance liess.

Es sollte das letzte Tor des Abends bleiben, denn trotz 29 Schüssen schafften es die Genfer nicht, Lugano-Goalie Sandro Zurkirchen zu bezwingen. Der 29-jährige Schwyzer feierte im 32. Einsatz den ersten Shutout der Saison. Damit klettert Lugano zumindest vorübergehend über den Strich. Der Druck bleibt indes hoch: Meister Bern hat als Neunter nur einen Punkt Rückstand und zudem auch ein Spiel weniger ausgetragen.
 
Julian Walker doppelte kurz vor Ende des zweiten Drittel nach. Bei der 2:0-Führung für Lugano blieb es bis zur Schlusssirene. (Bild: Keystone)
Les Vernets. 5788 Zuschauer.
SR Tscherrig/Kaukokari, Progin/Gnemmi.
Tore: 1. (0:24) Wellinger 0:1. 40. (39:48) Walker (Suri, Wellinger) 0:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Wingels; Klasen.
Genève-Servette: Mayer; Karrer, Maurer; Le Coultre, Tömmernes; Jacquemet, Kast; Cajka, Smons; Wingels, Fehr, Miranda; Bozon, Richard, Rod; Patry, Smirnovs, Maillard; Riat, Berthon, Douay.
Lugano: Zurkirchen; Chorney, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker, Jörg; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Winnik (gesperrt), Völlmin, Fritsche, Mercier und Wick, Lugano ohne Morini (alle verletzt) und Postma (überzähliger Ausländer). Timeout Genève-Servette (58:54), Genève-Servette danach ohne Torhüter. (pre/sda)
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano       SCL Tigers   Langnau
1 : 3
0:0, 1:0, 0:3 
Freitag 17. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 38
 
Langnau-Goalie Ivars Punnenovs als Matchwinner mit 33 abgewehrten Schüssen.. (Bild: Keystone)
Lugano erhält argen Dämpfer im Kampf um die Playoffs
Viermal hatten die SCL Tigers zuletzt verloren, kassierten dabei 19 Tore. Nicht viel funktionierte bei den Langnauern, ihre gute Ausgangslage am Strich büssten sie ein. Vermeintlich. Denn mit dem 3:1-Erfolg beim direkten Konkurrenten Lugano sendete die Equipe von Trainer Heinz Ehlers ein kräftiges Lebenszeichen. Es war der vierte Sieg im vierten Saisonduell gegen die Tessiner, einer, welcher sich in der Tabelle auswirkt. Langnau liegt nun wieder zwei Punkte vor Lugano – und hat erst noch zwei Partien weniger ausgetragen.

Die Tessiner waren in der 33. Minute durch Julian Walker dem Spielverlauf entsprechend in Führung gegangen. Nach verschossenem Penalty und diversen ausgelassenen Möglichkeiten aber kam es zur Wende: Innert 94 Sekunden drehten Julian Schmutz und Ben Maxwell das Spiel. Matchwinner bei den Gästen war Goalie Ivars Punnenovs, der vorab in den letzten fünf Minuten mirakulöse Paraden zeigte. Kein Wunder, buhlt die halbe Liga um den Letten mit Schweizer Spiellizenz. (phr)
 
Lugano-Goalie Sandro Zurkirchen verteidigt mit Thomas Wellinger den Lugano Kasten. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5670 Zuschauer.
SR Hebeisen/Mollard, Schlegel/Ambrosetti.
Tore: 33. Walker (Suri) 1:0. 48. (47:04) Schmutz (Neukom, Earl/Ausschluss Sannitz) 1:1. 49. (48:39) Maxwell (Kuonen) 1:2. 60. (59:52) Pesonen 1:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 4-mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Pesonen.
Lugano: Zurkirchen; Chorney, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker; Jörg.
SCL Tigers: Punnenovs; Cadonau, Leeger; Lardi, Erni; Huguenin, Blaser; Grossniklaus; Kuonen, Maxwell, Neukom; DiDomenico, Berger, Pesonen; Schmutz, Diem, Earl; Rüegsegger, In-Albon, Sturny; Andersons.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini (verletzt) und Postma (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Dostoinow, Glauser, Schilt (alle verletzt), Elo und Gagnon (beide überzählige Ausländer). Punnenovs hält Penalty von Lajunen (44.). Lugano von 57:55 bis 59:52 ohne Torhüter. 
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



  ZSC Lions       HC Lugano Lugano
1 : 2
1:1, 0:1, 0:0 
Samstag 18. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 39
 
Der ehemalige ZSC-Goalie Niklas Schlegel schaffte zwar keinen Shutout, war aber trotzdem ein sicherer Rückhalt für die Luganesi. (Bild: Keystone)
Luganos Antwort auf die gestrige Heimniederlage
Lugano hat auf die 1:3-Heimniederlage gegen die SCL Tigers reagiert und im Hallenstadion gegen die ZSC Lions 2:1 gewonnen.

Am Freitag standen die Zürcher beim 75-Jahr-Jubiläum der Rapperswil-Jona Lakers Spalier (0:3), am Tag darauf verloren sie auch beim offiziellen Abschied ihres zurückgetretenen Stürmers Robert Nilsson. Der Schwede hatte im November wegen der Nachwirkungen einer Hirnerschütterung im Januar 2018 seinen Rücktritt erklärt.

Die ZSC Lions betrieben viel Aufwand, der Ertrag hielt sich aber in Grenzen. Den einzigen Treffer erzielte Axel Simic zum zwischenzeitlichen 1:1 (13.). Dass die Zürcher nur einen Treffer schossen, lag auch an Luganos Goalie Niklas Schlegel, der bei seiner Rückkehr ins Hallenstadion - mit Bern hatte er gegen den ZSC nie gespielt - mit 27 Paraden eine starke Leistung zeigte.

Joni Ortio im Tor der ZSC Lions spielte ebenfalls stark, so dass die beiden Mannschaften in einer attraktiven Partie nur in Überzahl trafen. Den Siegtreffer erzielte Linus Klasen 13 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels. Nur gerade sieben Sekunden hatte Zürichs Garrett Roe auf der Strafbank gesessen.

Nachdem in den bisherigen drei Duellen stets das Heimteam hatte gewinnen können, gewann mit Lugano erstmals das Auswärtsteam. Für die Tessiner war es im umstrittenen Kampf um die Playoff-Plätze ein enorm wichtiger Sieg. (sda)
 
Linus Klasen gelingt im Powerplay das game-winning Goal zum 1:2.
(Bild: Keystone)
Hallenstadion. 9781 Zuschauer.
SR Stricker/Urban, Kaderli/Obwegeser.
Tore: 6. McIntyre (Klasen, Chiesa/Ausschluss Prassl) 0:1. 14. Simic (Suter, Hollenstein/Ausschluss Walker) 1:1. 40. (39:47) Klasen (Fazzini, Postma/Ausschluss Roe) 1:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Suter; Klasen.
ZSC Lions: Ortio; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Suter, Roe, Wick; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Krüger; Simic, Schäppi, Sigrist; Brüschweiler.
Lugano: Schlegel; Postma, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker, Haussener; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Jörg.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Flüeler, Pedretti (alle verletzt) und Pettersson (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Morini, Bürgler (beide verletzt) und Chorney (überzähliger Ausländer).
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      SC Rapperswil-Jona Lakers   SCRJ
2 : 1
0:1, 1:0, 1:0 
Dienstag 21. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 41
 
Reto Suri erzielt nach 38 Sekunden im Schlussdrittel den Gamewinner zum 2:1. (Bild: Keystone)
Suri bringt Lugano vorerst über den Strich
Lugano setzt den Aufwärtstrend unter Serge Pelletier fort. Das 2:1 gegen den Tabellenletzten aus Rapperswil-Jona war bereits der sechste Sieg im achten Spiel des neuen Jahres für die Tessiner, die damit wieder über dem Trennstrich klassiert sind. Mann des Spiels war Reto Suri, der die Partie nach 38 Sekunden im Schlussdrittel entschied.

Die Lakers waren im ersten Abschnitt entgegen dem Spielverlauf durch Topskorer Roman Cervenka in Führung gegangen. Der Tscheche schoss die Scheibe in der 9. Minute vermeintlich ungefährlich Richtung Lugano-Goalie Sandro Zurkirchen, doch dessen Vordermann Benoît Jecker lenkte sie unhaltbar ab. Das Heimteam brauchte bis unmittelbar vor der zweiten Pause, um auszugleichen. Alessio Bertaggia versuchte es mit einem Ablenker und bezwang Keeper Melvin Nyffeler schliesslich im Nachschuss. Es war das 14. Saisontor des besten Lugano-Goalgetters.
 
Luganos David McIntyre nimmt eine Flugstunde bei Rappis Florian Schmuckli. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5439 Zuschauer.
SR Wiegand/Dipietro, Bürgi/Wolf.
Tore:9. Cervenka (Eigentor Jecker) 0:1. 40. (39:27) Bertaggia (McIntyre, Klasen) 1:1. 41. (40:38) Suri (Walker, Lajunen) 2:1.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Lugano, 2-mal 2 plus 10 Minuten (Schmuckli) gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Cervenka.
Lugano: Zurkirchen; Chorney, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Zangger, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Jörg, Romanenghi, Walker.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Profico; Vukovic, Dufner; Maier, Schneeberger; Randegger, Schmuckli; Clark, Rowe, Cervenka; Kristo, Dünner, Simek; Eggenberger, Wetter, Casutt; Forrer, Ness, Schlagenhauf.
Bemerkungen:Lugano ohne Morini, Bürgler (beide verletzt) und Postma (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Hüsler, Schweri (beide verletzt), Hächler (krank) sowie Wellman (überzähliger Ausländer). Timeout Rapperswil-Jona Lakers (58:39) und von 57:51 bis 58:39 und 59:27 bis 60:00 ohne Torhüter.
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



EV Zug  EV Zug       HC Lugano  Lugano
1 : 2
0:1, 0:1, 1:0 
Freitag 24. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 40
 
Santeri Alatalo und der EV Zug verlieren zuhause gegen David McIntyre und Lugano 1:2. (Bild: Keystone)
Lugano gewinnt auch beim Tabellenführer in Zug
Der HC Lugano bestätigt den Formanstieg der letzten Wochen mit einem 2:1-Sieg beim EV Zug, dem Leader nach Verlustpunkten.

Jani Lajunen im Startdrittel in Überzahl sowie Veteran Raffael Sannitz im Mitteldrittel stellten die Weichen für die Gäste mit einem 2:0-Vorsprung auf den erst zweiten Sieg aus den letzten acht Direktduellen. Für Zug, das nie in Überzahl agieren konnte, war einzig Abwehr-Haudegen Johan Morant zu Beginn des Schlussdrittels erfolgreich. Ansonsten liess sich Luganos starker Goalie Sandro Zurkirchen nicht bezwingen.

Lugano überzeugte mit einer abgeklärten und disziplinierten Vorstellung. Die Gäste schirmten den eigenen Slot gut ab. Sie liessen sehr wenig zu und imponierten mit einer raschen Angriffsauslösung.

Die sechstklassierten Tessiner erkämpften sich dadurch erstmals in dieser Saison drei Erfolge in Serie ohne Verlustpunkt. Zudem war es der siebte Erfolg aus den letzten neun Spielen von Lugano, während Zug die zweite Niederlage aus den letzten drei Spielen kassierte.
 
Die Luganesi, hier Matteo Ramanenghi, lassen sich gegen Zug nicht aus dem Tritt bringen. (Bild: Keystone)
Bossard Arena. 6650 Zuschauer.
SR Lemelin/Salonen, Obwegeser/Schlegel.
Tore: 17. Lajunen (Bertaggia/Ausschluss Diaz) 0:1. 23. Sannitz (Lammer, Loeffel) 0:2. 41. (40:27) Morant (Lindberg) 1:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 1mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Klasen.
Zug: Genoni; Schlumpf, Geisser; Diaz, Morant; Thiry, Alatalo; Stadler; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Simion, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker; Walker, Lajunen, Suri; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Jörg.
Bemerkungen: Zug ohne Schnyder (verletzt) sowie Zgraggen und Zryd (überzählig), Lugano ohne Bürgler (verletzt), Chorney (überzählig). – Latte: 9. Lammer. – 58:48 Timeout Zug, von 57:55 bis 59:16 sowie ab 59:20 ohne Torhüter.
Übersicht HC Lugano Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano HC Lugano      HC Davos   
5 : 3
1:3, 3:0, 1:0 
Freitag 31. Januar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 43
 
Herrliches Tor zum 3:3 von Dominic Lammer (l) auf Pass von Topskorer Linus Klasen (m). (Bild: Keystone)
Lugano dreht 1:3-Rückstand und siegt erneut
Grosses Kino und viel Spektakel gibt's für die Zuschauer bei Lugano - Davos zumindest 40 Minuten lang. Die Tessiner holen sich beim 5:3-Heimsieg drei wichtige Punkte im Strichkampf. Lugano benötigt indes einen «Neustart» im Mitteldrittel, um am Ende von einem erfolgreichen Abend sprechen zu können. Denn das Startdrittel gehört fast komplett Davos, das Heimteam ist meist überfordert mit Tempo und Forechecking des Gegners und kann sich über den 1:3-Rückstand nach 20 Minuten nicht beklagen. Dann aber folgt das Drittel der Tessiner Effizienz. Neun Pucks kommen aufs Davoser Tor, drei landen im Tor, Lugano führt nach zwei Dritteln 4:3. Das Highlight: Linus Klasens Zuckerpass beim 3:3-Ausgleich Dominic Lammers. Der Schwedemacht damit seinen Lapsus beim 1:2 wett, denn Aaron Palushajs Kontertor hat einen ärgerlichen Puckverlist Klasens als Ursprung. Im Schlussdrittel wird das Spektakel etwas heruntergefahren, Lugano lässt nicht mehr viel zu vor dem eigenen Tor. Reto Suris Treffer ins leere Tor setzt den Schlusspunkt hinter die Partie. Es ist der vierte Sieg in Folge für die Tessiner, die nach einer harten ersten Saisonhälfte nun immer mehr auf Playoff-Kurs sind.
 
Der HC Davos führte nach dem ersten Drittel noch mit 1:3. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6066 Zuschauer.
SR Lemelin/Urban, Cattaneo/Schlegel.
Tore: 3. Ambühl (Du Bois) 0:1. 16. Walker (Löffel) 1:1. 18. Palushaj (Tedenby) 1:2. 20. (19:38) Ambühl 1:3. 21. (20:25) McIntyre (Wellinger, Bertaggia) 2:3. 35. Lammer (Klasen, Sannitz) 3:3. 39. Walker (Riva) 4:3. 58. Suri (Walker) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Lindgren.
Lugano: Zurkirchen (21. Schlegel); Chorney, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker, Haussener; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Jörg.
Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Nygren, Guerra; Kienzle, Stoop; Frehner, Buchli; Palushaj, Baumgartner, Tedenby; Marc Wieser, Lindgren, Hischier; Herzog, Ambühl, Kessler; Egli, Marc Aeschlimann, Meyer.
Bemerkungen: Lugano ohne Postma (überzähliger Ausländer), Davos ohne Corvi, Paschoud und Dino Wieser (alle verletzt). - Timeout Davos (58.). (sda)
 
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



Biel  EHC Biel       HC Lugano  Lugano
5 : 3
0:1, 2:0, 3:2 
Samstag 1. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 42
 
Lugano Verteidiger Elia Riva inmitten von jubelnden Bielern. (Bild: Keystone)
Lugano verliert 71 Sek. vor Schluss
Biel gewann ein enges Duell der Tabellennachbarn gegen Lugano mit 5:3. Damien Brunner und Toni Rajala trafen für das sechstklassierte Biel doppelt, Reto Suri war Doppeltorschütze für den Tabellensiebten Lugano. Nationalstürmer Brunner entschied die Partie 71 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit dem Siegtor zum 4:3. Toni Rajala sorgte danach mit einem Empty Netter noch für die Zugabe.

Dank Reto Suri hatten die Gäste davor im Schlussdrittel einen 1:3-Rückstand wettgemacht. Der frühere Zuger war innerhalb von sechs Minuten jeweils bei numerischem Gleichstand erfolgreich.

Biel wiederum hatte im Mitteldrittel mit 14:3 Torschüssen aus einem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung gemacht. Vier Sekunden vor Damien Brunners 2:1 für Biel zur Spielmitte hatte Luganos Verteidiger-Veteran Julien Vauclair nur den Pfosten getroffen und somit unfreiwillig die Vorlage für den erfolgreichen Konter der Gastgeber geliefert. Biels Davoser Leihgabe, der finnische Verteidigier Otso Rantakari, erhöhte dann im Schlussdrittel in Überzahl vorübergehend auf 3:1.
 
Fight vor Luganos Goalie Sandro Zurkirchen: der Bieler Mike Künzle gegen den Luganesen Alessandro Chiesa.
(Bild: Keystone)
Tissot Arena. 5928 Zuschauer.
SR Salonen/Tscherrig, Kovacs/Wolf.
Tore: 13. Bertaggia (Löffel, Ausschlüsse Rathgeb, Walker) 0:1. 25. Rajala (Ullström) 1:1. 30. Brunner (Cunti) 2:1. 41. (40:23) Rantakari (Rajala/Ausschluss Walker) 3:1. 46. Suri (Lajunen) 3:2. 52. Suri (Lajunen) 3:3. 59. Brunner (Cunti) 4:3. 60. (59:33) Rajala 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 6mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Klasen.
Biel: Hiller; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Rantakari, Fey; Sataric; Fuchs, Pouliot, Rajala; Riat, Ullström, Nussbaumer; Brunner, Cunti, Künzle; Tschantré, Neuenschwander, Kohler.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Wellinger; Chiesa, Riva; Löffel, Vauclair; Jecker, Haussener; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Jörg.
Bemerkungen: Biel ohne Gustafsson, Hügli, Salmela, Ulmer, Lüthi und Wüest (alle verletzt) sowie Schneider (krank), Lugano ohne Bürgler (verletzt). - Pfosten: 30. Vauclair. - Lugano ab 59:06 ohne Torhüter.
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
5 : 1
1:1, 1:0, 3:0 
Dienstag 11. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 44
 
Reto Suri (l)Torschütze zum 1:0 und 4:1. (Bild: Keystone)
Lugano mit weniger Schüssen und viel mehr Toren
Lugano hat die letzten vier Heimpartien gewonnen und kann diese Serie im Tessiner Derby gegen Ambri mit einem 5:1-Sieg ausbauen. Lugano beginnt die Partie mit viel Druck und geht durch Suri in Führung. Nach einem schnellen Vorstoss steht er in der Mitte alleine und kann zum 1:0 einschieben. Ambri betreibt nun ein aggressives Forechecking und erobert die Scheibe im gegnerischen Drittel, worauf Müller zum Ausgleich trifft.

Im Mitteldrittel können die Luganesi trotz Chancenplus von Ambri in Führung gehen. Loeffel kann einen Befreiungsschlag noch vor der blauen Linie abfangen und schiesst sofort. Ambri ist bereits in der Vorwärtsbewegung, weshalb Fazzini alleine vor dem Tor steht und den Abpraller zum 2:1 verwertet.

Im Schlussdrittel kommt Ambri noch zu einigen guten Chancen, doch Topscorer Bertaggia trifft sechs Minuten vor Schluss zur Entscheidung. Den Schlusspunkt setzen Suri (ins leere Tor) und Ronchetti, die in der letzten Minute noch treffen. Die Partie ist für beide Teams wichtig. Die drei Punkte helfen den Luganesi, sich weiter vom Strich zu entfernen, während Ambris Träume von den Playoffs langsam aber sicher schwinden. (ets)
 
Jani Lajunen (links) und Misha Moor gingen nicht zimperlich miteinander um. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 7023 Zuschauer.
SR Stricker/Hungerbühler, Kovacs/Wolf.
Tore: 7. Suri (Walker, Lajunen) 1:0. 15. Müller (Flynn, D'Agostini) 1:1. 34. Fazzini (Zangger) 2:1. 54. Bertaggia (Fazzini) 3:1. 59. Suri (Walker) 4:1 (ins leere Tor). 60. (59:32) Ronchetti (Lammer) 5:1.
Strafen: 4mal 2 plus 2x10 Minuten (Suri, Walker) gegen Lugano, 3mal 2 plus 10 Minuten (Zwerger) gegen Ambrì Piotta.
PostFinance-Topskorer: Klasen; D'Agostini
Lugano: Schlegel; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Jörg, Romanenghi, Zangger; Jörg.
Ambri: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Moor, Ngoy; Fohrler, Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; Müller, Flynn, D'Agostini; Neuenschwander, Novotny, Zwerger; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher.
Bemerkungen: Lugano ohne Riva und Postma (verletzt), Ambri ohne Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir, Hofer, (alle verletzt) Sabolic (überzähliger Ausländer). - 59. Timeout Ambri, von 58:47 bis 58:53 ohne Torhüter. 44. Jörg verletzt ausgeschieden.
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



Lausanne HC       HC Lugano  Lugano
2 : 3
0:0, 0:1, 2:1 nP 
Freitag 14. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 45
 
Matteo Ramanenghi (m) erzielt mit einem herrlichen Hocheckschuss das 0:1.
(Bild: Keystone)
Lugano mit erstem Saisonsieg gegen Lausanne
Lugano ist im vierten Saisonduell gegen Lausanne erstmals siegreich. Die Tessiner setzen sich im Waadtland nach Penaltyschiessen mit 3:2 durch.

Nationalverteidiger Romain Loeffel war der einzige Torschütze im Penaltyschiessen. Für Luganos Trainer Serge Pelletier war es schon der zehnte Sieg im 15. Spiel als Headcoach der Tessiner. Lugano bleibt dennoch im 7. Rang klassiert, schloss aber nach Pluspunkten zu Biel und dem auf den 5. Rang vorgestossenen Lausanne auf.

Matteo Romanenghi brachte Lugano kurz vor Spielmitte mit seinem vierten Tor in der laufenden Meisterschaft in Führung. Und Luca Fazzini erhöhte im Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels auf 2:0. Erst dann folgte die Reaktion der bis dahin pomadigen Gastgeber. Yannick Herren und Alexandre Grenier sorgten innerhalb von 180 Sekunden für den 2:2-Ausgleich und damit das Nachsitzen.

Obschon Lugano nicht früh attackierte, verzeichnete Lausanne lange Zeit viele Eigenfehler. Dem ersten Gegentreffer ging beispielsweise ein Schnitzer von Lukas Frick voraus, der die Scheibe in der neutralen Zone in der Offensivbewegung vertändelte. Frick bügelte später seinen Fehler mit der Vorarbeit zu Herrens Anschlusstor im Powerplay wieder aus.
 
Lugano feiert den ersten Sieg gegen Lausanne in dieser Saison. (Bild: Keystone)
Vaudoise Arena. 8000 Zuschauer.
SR Salonen/Wiegand, Obwegeser/Schlegel.
Tore: 29. Romanenghi 0:1. 41. (40:15) Fazzini (McIntyre, Chorney/Ausschluss Genazzi) 0:2. 45. Herren (Genazzi, Frick/Ausschluss Chiesa) 1:2. 48. Grenier (Grossmann) 2:2.
Penaltyschiessen: Herren -, Klasen -; Bertschy -, Fazzini -; Moy-, McIntyre -; Kenins, Bürgler -; Grenier -, Loeffel 0:1.
Strafen: 3-mal 2 plus 10 Minuten (Grossmann) gegen Lausanne, 3-mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Klasen.
Lausanne:Stephan; Lindbohm, Frick; Heldner, Grossmann; Nodari, Genazzi; Bertschy, Jooris, Kenins; Grenier, Jeffrey, Vermin; Moy, Almond, Herren; Traber, Froidevaux, Antonietti; Leone.
Lugano: Schlegel; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Bürgler, Romanenghi, Zangger; Morini.
Bemerkungen: Lausanne ohne Emmerton und Holm (beide verletzt) sowie noch ohne Perekokow (Neuverpflichtung), Lugano ohne Jörg, Postma und Riva (alle verletzt) sowie noch ohne Ryno (Neuverpflichtung). - Pfosten: 11. Almond. - 50. Timeout Lugano.
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano  HC Lugano       Genève-Servette HC   
1 : 2
0:1, 0:0, 1:1 
Samstag 15. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 46
 
Im Vordergrund kann es Giovanni Morini nicht fassen dass man weiter um die Playoff Teilnahme bangen muss.
(Bild: Keystone)
Lugano bangt weiter um die Playoffs
Zwei Schlüsselszenen entschieden für Servette und gegen Lugano. Im ersten Abschnitt verpasste Alessio Bertaggia solo vor Gauthier Descloux das Führungstor. Zwei Minuten später ermöglichte Bertaggia mit einem Fehlpass, den Tommy Wingels abfing, das erste Genfer Goal.

Schliesslich traf im Finish Luganos Verteidiger Taylor Chorney beim Stand von 1:1 bloss die Latte, und beim Gegenangriff liess Sandro Zurkirchen einen haltbaren Schuss von Noah Rod passieren.

 
Servette holt sich definitiv das Playoff Ticket. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 5806 Zuschauer.
SR Salonen/Tscherrig, Altmann/Kaderli.
Tore: 19. Wingels 0:1. 45. McIntyre (Klasen/Ausschluss Jacquemet) 1:1. 53. Rod 1:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Winnik.
Lugano: Zurkirchen; Chiesa, Wellinger; Löffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Bürgler, Romanenghi, Zangger; Morini.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Le Coultre; Völlmin; Miranda, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Rod; Maillard, Smirnovs, Bozon; Wick, Berthon, Douay.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg, Riva und Postma (verletzt), Genève-Servette ohne Riat und Fritsche (beide verletzt). - Timeout Lugano (58.). - Lattenschuss Chorney (51.). (pre/sda)
 
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Fribourg-Gottéron HC Fribourg-Gottéron       HC Lugano  Lugano
6 : 3
0:2, 1:1, 5:0 
Freitag 21. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 47
 
Nach zwei Dritteln jubelte Lugano noch und führte mit 1:3. (Bild: Keystone)
Luganos monumentaler Einbruch im letzten Drittel
Luganos Sturmlauf in Richtung Playoff ist abrupt gebremst worden. Das 3:6 bei Fribourg-Gottéron ist ein herber Dämpfer, zumal der siebte Sieg in den letzten neun Partien schon in Griffweite war. 3:1 führte das Team von Serge Pelletier, das in den letzten 5 Auswärtsspielen 11 Punkte geholt hatte, nach zwei Abschnitten und dank Toren von Linus Klasen, Alessio Bertaggia und Julian Walker.

Nach dem 2:3-Anschlusstreffer durch Daniel Brodin fiel Luganos zuletzt so sattelfeste Defensive zusammen wie ein Kartenhaus: Viktor Stalberg und Jungstar Sandro Schmid liessen die 6500 Fans im ausverkauften Provisorium verzücken, wiederum Stalberg und Matthias Rossi sorgten dann mit Treffern ins leere Tor noch für ein viel zu hohes Endresultat. Fribourg hat damit Lugano überholt und weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den Trennstrich, die Südtessiner stehen am Samstag im Direktduell gegen Bern unter gewaltigem Druck.
 
Fribourgs Lauper bittet Luganos Löffel zum Tanz. (Bild: Keystone)
BCF Arena. 6500 Zuschauer (ausverkauft).
SR Stricker/Tscherrig, Kaderli/Schlegel.
Tore: 4. Klasen (Bürgler/Ausschluss Lhotak) 0:1. 20. (19:50) Bertaggia (Klasen, Loeffel) 0:2. 31. Lauper (Lhotak, Stalder) 1:2. 38. Walker (McIntyre, Chorney) 1:3. 43. Brodin (Schmid) 2:3. 45. Stalberg (Sprunger, Gunderson/Ausschluss Chiesa) 3:3. 52. Schmid (Brodin) 4:3. 59. (58:27) Stalberg (Brodin, Gunderson) 5:3 (ins leere Tor). 60. (59:26) Rossi 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Gunderson; Klasen.
Fribourg-Gottéron: Berra; Abplanalp, Marti; Kamerzin, Furrer; Gunderson, Stalder; Forrer, Gähler; Sprunger, Schmutz, Stalberg; Brodin, Desharnais, Schmid; Rossi, Walser, Tristan Vauclair; Lauper, Marchon, Lhotak.
Lugano: Schlegel; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Chorney; Jacker, Julien Vauclair; Morini, Riva; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Bürgler, Romanenghi, Zangger.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Chavaillaz (beide verletzt) und Boychuk (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Jörg (verletzt) und Postma (überzähliger Ausländer). - Pfostenschüsse: Bertaggia (3.), Bürgler (7.). - Timeout Lugano (58.).
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel



HC Lugano  HC Lugano       SC Bern   
0 : 6
0:3, 0:0, 0:3 
Samstag 22. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 48
 
In der 8. Minute erzielt Jeremy Gerber bereits das 0:3 für Bern. (Bild: Keystone)
Lugano versagt in diesem kapitalen Spiel total
Der Schlittschuhclub Bern lebt im Playoff-Rennen munter weiter. Die Berner gewannen das Direktduell auswärts gegen Lugano dank eines Startfurioso mit 6:0. Nach sieben Minuten und vier Torschüssen führte Bern in der Resega schon 3:0. «Es gibt keine Erklärung und keine Entschuldigung dafür, das ist einfach inakzeptabel», sprach Lugano-Stürmer Reto Suri bei «MySports» Klartext. «Wir haben vor diesem Wochenende alles in unseren Händen und werfen das einfach aus dem Fenster. Das ist unentschuldbar.»

Andrew Ebbett und Simon Moser brachten den SCB nach drei Minuten binnen 53 Sekunden 2:0 in Führung. Jeremi Gerber erhöhte auf 3:0, wobei die Luganesi dem jungen Berner vor dem Tor von Sandro Zurkirchen alle Zeit der Welt liessen. In den ersten Auswärtsspielen unter Hans Kossmann und Assistent Lars Leuenberger hatte Bern in Ambri (0:3) und Biel (0:4) nicht einmal ein Tor erzielt. Nach der Tor-Triplette in der Startphase geriet Berns erster Saisonsieg gegen Lugano nie mehr in Gefahr. Tomi Karhunen (39 Paraden) feierte seinen ersten Shutout.

Und Lugano? Mit zwei miserablen Dritteln gegen direkte Gegner zerstörte Lugano seine einstmals vorzügliche Ausgangslage. Am Freitag in Freiburg führte Lugano bis zur 43. Minute mit 3:1 und verlor noch 3:6. Am Samstag gegen Bern ging das Desaster für die Tessiner im gleichen Stil weiter; am Ende resultierte die höchste Heimniederlage gegen Bern überhaupt.
 
Berns Goalie Tomi Karhunen kassiert keinen einzigen Treffer. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. 6102 Zuschauer.
SR Urban/Wiegand, Cattaneo/Progin.
Tore: 3. (2:39) Ebbett (Praplan) 0:1. 4. (3:32) Moser (Mursak) 0:2. 8. Jeremy Gerber 0:3. 46. Scherwey 0:4. 51. Kämpf (Beat Gerber) 0:5. 52. Jeremy Gerber (Ebbett, Beat Gerber) 0:6.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 1mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Suri; Arcobello.
Lugano: Zurkirchen; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Riva; Fazzini, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Lammer, Ryno, Bürgler; Zangger, Sannitz, Morini; Romanenghi.
Bern: Karhunen; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Krueger, Colin Gerber; Burren; Mursak, Arcobello, Moser; Jeremi Gerber, Ebbett, Praplan; Pestoni, Ruefenacht, Scherwey; Berger, Heim, Kämpf.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg (verletzt), Klasen, Postma (beide überzählige Ausländer), Bern ohne Bieber, Grassi, Sciaroni (alle verletzt), MacDonald und Thomas (beide überzählige Ausländer). - Timeout Lugano (4.). - Pfostenschuss Ryno (35.).
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SCRJ SC Rapperswil-Jona Lakers       HC Lugano  Lugano
1 : 4
1:1, 0:2, 0:1 
Freitag 28. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 49
 
Reto Suri gelingt noch ein Empty Netter zum 1:4. (Bild: Keystone)
Lugano fehlen noch zwei Punkte für die sichere Playoff Qualifikation
Dem HC Lugano gelang in Rapperswil der nächste Schritt in Richtung Playoffs. Die Tessiner besiegten die Lakers mit 4:1.

Die fehlenden Zuschauer am Lido zu Rapperswil beeinträchtigten die Luganesi nicht. Sie starteten furios ins Spiel und gingen durch Romain Loeffel schon nach 185 Sekunden in Führung. Schon vor dem ersten Goal hatte Verteidiger Paul Postma für Lugano noch die Latte getroffen.

Die Vorentscheidung in der Partie fiel aber erst viel später. Denn Rapperswil-Jona glich nach sieben Minuten durch einen verwandelten Penalty von Juraj Simek zum 1:1 aus und hielten das 1:1 bis zur 35. Minute – obwohl Lugano drückte und fast doppelt so oft aufs Tor schoss als die Lakers. In der Schlussphase des zweiten Abschnitts stellten aber David McIntyre (35.) und Giovanni Morini (37.) innerhalb von 123 Sekunden von 1:1 auf 3:1. Danach liess Lugano das Heimteam nicht mehr zurück ins Spiel. Reto Suri stellte mit einem Schuss ins leere Goal Luganos Sieg sicher.

Für die Tessiner war der Sieg bei den Lakers ein Befreiungsschlag - nach den drei bitteren Niederlagen von letzter Woche. Lugano verlor zuletzt Heimspiele gegen Servette (1:2) und Bern (0:6) und ging dazwischen in Freiburg nach einer 3:1-Führung im Schlussdrittel noch mit 3:6 unter. Im finalen Spiel am Samstagabend gegen Ambri-Piotta benötigen die Luganesi noch zwei Punkte, um sicher das Playoff-Ticket zu lösen.
 
Rappi-Fans protestieren vor dem Stadion gegen die Geisterspiele. (Bild: zvg)
SGKB Arena. Keine Zuschauer.
SR Müller/Tscherrig, Gnemmi/Schlegel.
Tore: 4. Loeffel (McIntyre/Ausschluss Ness) 0:1. 8. Simek 1:1 (Penalty). 35. McIntyre (Loeffel/Ausschluss Schmuckli) 1:2. 37. Morini (Bürgler) 1:3. 59. Suri 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 2mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Clark; Klasen.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Hächler, Maier; Vukovic, Schmuckli; Schneeberger, Profico; Clark, Cervenka, Casutt; Kristo, Dünner, Simek; Loosli, Pyatt, Forrer; Mosimann, Ness, Eggenberger.
Lugano: Schlegel; Postma, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Morini, Jecker; Walker, Lajunen, Suri; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Fazzini, Sannitz, Lammer; Bürgler, Romanenghi, Zangger.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner, Gurtner, Schweri (alle verletzt) und Roe (gesperrt), Lugano ohne Chorney und Ryno (beide überzählige Ausländer). Riva verletzt ausgeschieden (33./Puck ins Gesicht). - Lattenschuss Postma (4.).
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HC Lugano   HC Lugano       HC Ambrì-Piotta  
1 : 4
0:0, 1:1, 0:3 
Samstag 29. Februar 2020
Qualifikation NLA 2019/2020 Übersicht Qualifikationsspiele Runde 50
 
Einziger Zuschauer heute: Giazzi das Lugano-Maskottchen. (Bild: Keystone)
Lugano verliert - und qualifiziert sich für die Playoffs
Ambri-Piotta hat das letzte Tessiner Derby der Saison mit 4:1 für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Luca Cereda geriet in der Cornèr Arena zwar kurz nach Beginn des zweiten Drittels durch Thomas Wellinger in Rückstand, nach dem Ausgleich durch Matt D'Agostini kurz nach Spielhälfte in Unterzahl übernahmen aber die Leventiner vermehrt das Spieldiktat.

Fabio Hofer sorgte in der 42. Minuten für die Führung. Nach dem 3:1 im Powerplay nur vier Minuten später durch Robert Sabolic stieg der Druck auf die Equipe von Serge Pelletier, zumal sie bei einem gleichzeitigen Sieg des SC Bern so noch unter den Strich gefallen wäre. Doch die Luganesi konnten das Schicksal nicht mehr in die eigenen Hände nehmen. Dominic Zwerger sorgte mit dem Treffer ins leere Tor fürs Schlussresultat.

Dank der 3:2-Niederlage des SCB in Lausanne kommt der HCL mit einem blauen Auge davon und sichert sich den letzten Playoffplatz. Ambri sammelt derweil wichtige drei Punkte auf dem Weg zum Ligaerhalt über die Platzierungsrunde. (sis)
 
Lugano kann am Ende nur dank Lausannes Sieg über Bern jubeln. (Bild: Keystone)
Cornèr Arena. Keine Zuschauer.
SR Lemelin/Mollard; Cattaneo/Fuchs. -
Tore: 22. Wellinger 1:0. 34. D'Agostini (Ausschluss Dotti!) 1:1. 43. Hofer (Dal Pian) 1:2. 46. Sabolic (Flynn/Ausschluss Bürgler) 1:3. 60. (59:16) Zwerger (Plastino) 1:4 (ins leere Tor). -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 plus 10 Minuten (Zwerger) gegen Ambrì Piotta
Postfinance-Topskorer: Klasen; D'Agostini.
Lugano: Schlegel; Wellinger, Chorney; Chiesa, Elia; Vauclair, Löffel; Jecker; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Lammer, Sannitz, Fazzini; Bürgler, Romanenghi, Zangger; Morini.
Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Ngoy; Fohrler, Fischer; Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Hofer, Müller, Zwerger; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher; Schwab.
Bemerkungen: Lugano ohne Postma und Ryno (überzählige Ausländer), Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Payr, Pinana, Incir (alle verletzt) sowie Novotny (krank).
Übersicht Saison 2019/2020 letztes Spiel




Spielplan / Spielberichte HC Lugano Saison 2019/2020